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beka Online

Moderator im Kroatien-Forum


Beiträge: 34.811

14.04.2008 12:09
#21 RE: Reiseportal Kroatien antworten

Zitat
Verivox.de hat den Beitrag auch in seinen "News"



Auf meine Nachricht vom Samstag, 12. April 2008 13:12
an die Redaktion von Verivox man möge doch die beiden Threads hier im Kroatien-Forum sowie im Istrien Forum anschauen,
kam diese Antwort heute:

Sehr geehter Herr Kaufmann,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Die besagte Pressemitteilung wurde von unserer Seite genommen - sie stammt vom Presseverteiler pressrelations.de


Mit freundlichen Grüßen / Best regards

Thorsten Storck
Online-Redakteur
-----------------------------------------------------------------------------
Tel: +49 (0) 6221 7961-165
Fax: +49 (0) 6221 7961-8165
Mail: thorsten.storck@verivox.com

Verivox GmbH
Am Taubenfeld 10
D-69123 Heidelberg

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beka Online

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18.04.2008 23:17
#22 RE: Reiseportal Kroatien antworten

"Je älter ich werde, desto neugieriger werde ich"

Wie Bundespräsident Horst Köhler auf seiner Balkan-Reise mit den Spekulationen über eine zweite Amtszeit kokettiert - Ruf nach Agenda 2020


Zagreb - Irgendwann ist der Moment gekommen, an dem der Bundespräsident eine außerordentliche Aufmerksamkeit erfährt. Es ist jener Moment, in dem Horst Köhler Fragen gestellt werden, die in diesen Tagen eine besondere Bedeutung haben. Köhler weilt in Kroatien und sitzt mit etlichen Studenten in der Hauptstadt Zagreb in einem fensterlosen Raum des Goethe-Instituts.

Die Germanistikstudentin Irena Mrsiæ steht auf, ergreift das Mikrofon und bringt selbstbewusst in perfektem Deutsch die Fragen ihrer Kommilitonen auf den Punkt: Ob er jemals beruflich falsche Entscheidungen getroffen, dies eingesehen, aber nicht zugegeben habe, will die junge Frau wissen. Und ob er seinen Lebensweg - "Sie waren erfolgreicher Wirtschaftsexperte, Sie sind erfolgreicher Politiker" - wieder so gehen würde. Da muss Köhler lächeln, und später leitet er seine Antwort mit dem Hinweis ein, dies sei eine hypothetische Frage. Um sie dann doch zu beantworten.

Im Nu ist Horst Köhler bei dem Thema einer zweiten Amtszeit, ohne aber dieses Wort in den Mund zu nehmen. Er widmet sich mithin indirekt der Nachricht aus der "Bild"-Zeitung vom vergangenen Wochenende, die in der Delegation des Präsidenten seit der Abreise aus Berlin am Montag natürlich diskutiert wird. Es liegt auf der Hand, dass der Bundespräsident sich zu einer erneuten Kandidatur - die drei von vier Deutschen begrüßen würden - im Ausland erst recht nicht äußert. Er will dies "zu gegebener Zeit" tun und wohl daheim. Seine Antworten aber auf die Fragen der charmanten Studentin Irena Mrsiæ lassen vermuten, dass Köhler eine erneute Kandidatur im Mai 2009 erwägt - oder gar längst für sich beschlossen hat.

Dass es Köhler noch einmal wissen will, darauf deuten ebenfalls Interviewäußerungen hin, die parallel zu seiner Auslandsreise für Schlagzeilen sorgten. Der Zeitschrift "Super Illu" hatte Köhler vor seiner Abreise gesagt, dass er sich für eine Reformagenda 2020 einsetzen will. Der weitere Abbau der Arbeitslosigkeit bleibe die vorrangige politische Aufgabe, so Köhler. Würden die Reformen fortgesetzt, sei Vollbeschäftigung möglich. Dazu müssten private und öffentliche Investitionen steigen, Forschung und Bildung massiv gefördert und betriebliche Bündnisse für Arbeit weiterentwickelt werden.

Zurück nach Kroatien: Seine "jetzige Tätigkeit" habe ihm "eigentlich immer Spaß gemacht", betont der Bundespräsident und lächelt dabei vieldeutig. Im Raum befinden sich etliche Medienvertreter. Er weiß das und ergänzt daher, die Journalisten könnten seine Aussage "bewerten". Auch seine weiteren Bemerkungen deuten nicht darauf hin, dass er in gut einem Jahr das Schloss Bellevue zu verlassen gedenkt. Er sei "ganz entspannt", sagt Köhler, und er habe sich in seinem Leben "noch nie überfordert gefühlt". Sein Leben betrachtend, stellt der Bundespräsident fest: "Je älter ich werde, desto neugieriger werde ich."

Natürlich, Horst Köhler geht gleichfalls ausführlich ein auf die Fragen der Studenten nach der Zukunft Kroatiens, dem besten Weg in den Beruf oder nach den gemeinsamen Werten in Europa. Köhler ermutigt die Studenten, er verweist auf die großen Chancen, er appelliert dazu, weltoffen zu sein und dennoch heimatverbunden. In der eigenen Identität und der Globalisierung sieht er keinen Widerspruch. "Neugier" ist ein Schlüsselwort Köhlers. Durchaus mit Pathos in der Stimme bekennt er, der Satz "Nie wieder Krieg" begleite ihn Zeit seines Lebens. Und er sage es immer wieder - selbst wenn sein 30-jähriger Sohn ihm stets entgegne, er solle es mit jener "ollen Kamelle" gut sein lassen.

In den deutsch-kroatischen Gesprächen geht es hingegen vor allem um die Zukunft Kroatiens, das seit dem vorigen Jahr Beitrittsverhandlungen mit der EU führt und bei dem Nato-Gipfel vor zwei Wochen die Einladung zur Mitgliedschaft im nordatlantischen Bündnis erhalten hat. Die Beziehungen zwischen Berlin und Zagreb sind weitgehend störungsfrei, offiziell leben eine Viertelmillion Kroaten in Deutschland, das zweitgrößter Handelspartner ist.

Köhler verweist nach seinem Gespräch mit Staatspräsident Stjepan Mesiæ darauf, es müsse das ureigene Interesse Kroatiens sein, die Beitrittskriterien der EU zu erfüllen. Man werde jedenfalls "kein Auge zudrücken", denn dies hieße, falsche Signale auszusenden. Jene Worte dürften sich beziehen auf Defizite in der Bekämpfung von Korruption im Lande. Nicht euphorisch, sondern realistisch seien die Gespräche verlaufen, heißt es aus Delegationskreisen. Der Bundespräsident trete in den kleinen Runden "deutlich, aber nicht dozierend, sondern kollegial" auf.

Köhlers Besuch und die von ihm eingeforderte EU-Beitrittsperspektive für die Staaten des ehemaligen Jugoslawiens "in toto" wird in den Medien zwar vermerkt, aber nur knapp. Die zweitgrößte Zeitung des Landes widmet hingegen dem jüngsten Auftritt Angela Merkels in der Oper zu Oslo ein großes Foto und eine Umfrage. Staatspräsident Mesiæ aber lobte in freundlichen Worten Köhlers Wirken und hob sein Engagement für Afrika hervor.

Gestern Abend reiste der Bundespräsident, begleitet von seiner Frau Eva Luise und einer Wirtschaftsdelegation, nach Mazedonien. Dieses Land befindet sich in einer schwierigeren Lage. Der Beginn von Beitrittsverhandlungen mit der EU ist noch nicht fixiert, die Nato verweigert Skopje eine Einladung wegen des Namensstreits mit Griechenland. Köhler spricht von der "ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien". Im gedruckten Programm seiner Reise ist in Diplomatendeutsch von der "EJR Mazedonien" die Rede.

lt. welt.de

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20.04.2008 10:47
#23 RE: Reiseportal Kroatien antworten

"Ich glaube, sie gehören dahin"
Bundespräsident Köhler für langfristigen EU-Beitritt Mazedoniens
Moderation: Sandra Schulz
Bundespräsident Horst Köhler hat sich für einen langfristigen Beitritt Mazedoniens in die Europäische Union ausgesprochen. Es seien allerdings noch viele Hausaufgaben zu erledigen, sagte Köhler. Dazu gehörten der Aufbau der staatlichen Institutionen, die Entwicklung der Rechtssicherheit und die Bekämpfung der Korruption.



Philipp Krohn: Am Donnerstag dieser Woche machte Bundeskanzlerin Merkel öffentlich, dass sie eine weitere Amtszeit von Horst Köhler als Bundespräsident unterstützt. Darüber wurde in dieser Woche genauso diskutiert, wie über Köhlers Äußerungen, die Bundesregierung solle die Reformanstrengungen in einer Agenda 2020 bündeln. Dazu zählte er höhere Investitionen in Bildung und Forschung, sowie mehr betriebliche Bündnisse für Arbeit. Köhler selbst aber verbrachte die vergangenen fünf Tage in Kroatien und Mazedonien, wo er sich über die Fortschritte beider Länder auf dem Weg zu einer EU-Mitgliedschaft informierte. Meine Kollegin Sandra Schulz hat ihn auf seiner Reise begleitet und den Bundespräsidenten gesprochen. Als Erstes hat sie ihn gefragt, was Deutschland von Mazedonien lernen könne?

Horst Köhler: Für mich war das Ermutigendste, der vielen Gespräche in Mazedonien, meine Begegnung mit den Religionsführern, das heißt, mit dem Erzbischof der orthodoxen, mazedonischen Kirche, den Katholiken, den Evangelischen, dem Imam und der jüdischen Gemeinde. Und dort kam klar raus, dass es möglich ist, dass die Menschen verschiedener Religions- und Glaubenszugehörigkeit friedlich, produktiv miteinander zusammenleben können. Das ist ein ermutigendes Signal über Mazedonien hinaus, weil es die ganze Welt im Augenblick beschäftigt. Und für mich war es auch besonders bewegend und ermutigend, dass der Repräsentant der jüdischen Gemeinde nachdrücklich auch gesagt hat, wie stark Deutschland in Mazedonien als Freund empfunden wird, und er auch dann noch gesagt hat, es gibt in Mazedonien keinen Antisemitismus. Ich würde mich freuen, dieses Urteil gäbe es auch in Deutschland oder in anderen Ländern Europas. Da ist das so noch nicht möglich, auch das war für mich also ermutigend.

Schulz: Wie sieht der weitere Weg Mazedoniens aus in Richtung Europäische Union?

Köhler: Es kommt ganz drauf an, dass sie ihre eigenen Hausaufgaben machen, und da gibt es noch ganz viele. Sie müssen im Grunde noch ihren staatlichen Institutionenaufbau wirklich ins Visier nehmen. Es gibt noch nicht wirklich so etwas wie zum Beispiel Beamte, die ans Allgemeinwohl denken, als Grundverständnis ihrer ethischen Arbeitsmoral, die Wirtschaft muss noch Fuß fassen, sie brauchen Investitionen, um Arbeitsplätze zu schaffen, da muss noch mehr Rechtssicherheit geschaffen werden. Also es gibt noch sehr viele Dinge, deshalb wird Mazedonien auch nicht ganz kurzfristig zur Europäischen Union beitreten können, aber sie wollen dahin, und ich glaube, sie gehören dahin, und wenn sie sich selber anstrengen, das will ich unterstreichen, dann haben sie auch um so mehr berechtigten Anspruch, dass ihnen geholfen wird, und dafür trete ich ein.

Schulz: Ein Bremsschuh bei den Gesprächen zwischen der Europäischen Union und Mazedonien war Griechenland, jüngst wieder in Bukarest. Bräuchte es größeren Druck von Seiten der EU auf Griechenland für eine Einigung im Namensstreit?

Köhler: Also zunächst einmal würde ich sagen, ja, da ist ein Thema, das Aufmerksamkeit verlangt. Für mich erst mal direkt von Griechenland, denn am Ende ist es doch so, dass Mazedonien irgendwann auch Mitglied der Europäischen Union wird, und dann sind beide Länder sozusagen Partner in einer politischen Einheit, und deshalb sollten sie auch ein eigenes Interesse haben, dass jetzt schon partnerschaftlich zu lösen. Wenn das sich aber hinschleppen würde, dann finde ich schon, dass auch die Europäische Union deutlich sagen sollte, dass man dafür kein Verständnis hat, und ich wünschte mir hier mehr Kompromissbereitschaft von Griechenland.

Schulz: Sie haben auf der Reise eine weitere Vision geäußert für den Balkan, Sie haben sich dafür ausgesprochen, dass längerfristig gesehen alle ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken Teil der Europäischen Union werden sollen, könnten, je nachdem, wie die Reformprozesse laufen. Ist die Europäische Union für weitere Erweiterungen überhaupt gerüstet?

Köhler: Erst einmal kommt es darauf an, dass in der südosteuropäischen Region die Länder an sich selber arbeiten. Das habe ich immer unterstrichen, und das will ich auch jetzt noch mal unterstreichen. Aber es gibt überhaupt keinen Zweifel, wenn man jedenfalls es ernst meint, die Europäische Union als Friedensordnung zu verstehen und wenn man es auch ernst meint, Schlussfolgerungen draus zu ziehen, dass Europa ja schon viele Irrungen und Wirrungen erlebt hat, und dass es deshalb in unserem Eigeninteresse ist, dass in einer großen Region, Südosteuropa, eben auch Frieden und Stabilität herrscht, wenn es das nicht wäre, würden wir selber in Schwierigkeiten kommen. Für mich gibt es keinen Zweifel, die Teilung Europas wird erst dann endgültig überwunden sein, und der Test, ob die Europäer in der Lage sind, das europäische Modell sozusagen glaubwürdig für die ganze Welt darzustellen, wird jetzt erfolgen, in dieser Region, und das heißt, für mich ist der ganze Balkan Teil Europas und gehört zur Familie. Aber die müssen sich selber anstrengen, und ich halte das auch für lösbar.

Schulz: Gilt das auch für die Türkei, die ja zumindest geografisch zum Teil Europa ist?

Köhler: Das ist ein anderes Thema, weil auch die Türkei ja schon ein Verhandlungsangebot hat. Hier würde ich sagen, müssen die Verhandlungen abgewartet werden, sie sollten nicht abgebrochen werden, weil man hat ja der Türkei dieses Verhandlungsangebot gemacht, und ich stehe auf dem Standpunkt, pacta sunt servanda, also muss man die Gespräche abwarten. Das ist fair gegenüber der Türkei und diese Fairness können sie auch beanspruchen.

Schulz: Die Verhandlungen der EU laufen ja auch mit Kroatien jetzt schon seit zweieinhalb Jahren, seit Oktober 2005. Es sind von mehr als 30 Kapiteln erst zwei abgearbeitet. Der Plan, der Zeitplan so wie er im Spiel, so wie Sie es auch auf der Reise wieder betont haben, sieht eine Mitgliedschaft bis 2010 vor. Wie soll dieser Zeitplan realisiert werden?

Köhler: Über Zeitpläne möchte ich mich nicht äußern. Ich finde es ganz nachvollziehbar, dass die Kroaten selber sich und damit auch der Europäischen Union einen ehrgeizigen Zeitplan geben. Aber das hängt davon ab, was sie selber darstellen, leisten, leisten können, und danach wird es gehen. Also ich würde mich nicht in eine Automatik über festgesetzte Jahreszahlen begeben wollen.

Schulz: Sie hatten in Ihrer Delegation auch einen Teil einer Wirtschaftsdelegation, die, so hört man, mit großen Erfolgen zurückkehren nach Deutschland. Werden wir bald lesen von Arbeitsplatzverlagerungen von Deutschland nach Kroatien?

Köhler: Nein, hoffentlich, will ich mal sagen, werden wir von guten Investitionen in Kroatien hören, lesen und dann auch spüren, dass diese Investitionen Arbeitsplätze auch in Deutschland schaffen, weil es sind Beratungsbüros, die hier in meiner Delegation waren, es sind Unternehmer, die sich sozusagen verbreitern wollen auch in ihrem Marktgebiet, Absatzgebiet. Also diese Investitionen von denen ich dort gehört habe, würde ich sagen, werden eher eine positive Bilanz, Arbeitsmarktbilanz, für Deutschland abwerfen.

Philipp Krohn: Bundespräsident Horst Köhler im Deutschlandfunk, die Fragen stellte meine Kollegin Sandra Schulz.

Quelle: dradio.de

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Orebic&Peljesac Offline

verstorben


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27.04.2008 09:29
Berliner Zeitung: Kroatien gilt als neue Top-Destination für Schiffsreisen antworten

Unter der Überschrift
"Die Kreuzfahrtschiffe werden immer größer und das Bordleben immer abwechslungsreicher."
berichtet die Berliner Zeitung:

"Mehr Inseln als die Malediven, geheimnisvolle Buchten und Märchenstädte wie Rovinj und Dubrovnik: Kroatien gilt als die neue Top-Destination für Schiffsreisen. Besonders Dalmatien erinnert an das Italien von früher. Kreuzen im Kielwasser von Hollywoodstars: Brad Pitt und Angelina Jolie, Tom Cruise und Katie Holmes sind mit ihren Privatyachten selbstverständlich auch schon da. Nicht minder nobel gestaltet sich ein Kroatien-Törn mit ... "

Quelle u. mehr: berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv

beka Online

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01.05.2008 11:07
#25 ITS Autoreisen: Noch mehr Familienurlaub in Kroatien antworten

ITS Autoreisen: Noch mehr Familienurlaub in Kroatien
Veröffentlicht Mittwoch, 30. April 2008

Nur die Familie zählt! Unter diesem Motto hat ITS Autoreisen im Sommer zahlreiche zusätzliche Angebote für Urlaub mit dem Nachwuchs ins Programm genommen. So auch in Dalmatien, wo die Kölner drei weitere PrimaSol-Hotels präsentieren. In allen drei Häusern werden die Kleinen ganz groß geschrieben: Jede Menge Action im PrimaKidsClub für 4 bis 12jährige, hohe Kinderermäßigungen und Preishits für Singles mit Kind gehören zur Grundausstattung. Das 3-Sterne-PrimaSol Lavanda ist idyllisch in einer kleinen Bucht der Insel Hvar gelegen und bietet viele Sportmöglichkeiten - unter anderem Schnorcheln direkt vor den Badeplateaus des Hotels. Auf einer Halbinsel in der Nähe von Sibenik liegen die Schwester-Hotels PrimaSol Andrija (4 Sterne) und PrimaSol Jakov (3 Sterne). Die Pluspunkte: der 4 Kilometer lange Kiesstrand mit Badeplateaus und viele Freizeitaktivitäten wie Basketball, Handball, Fußball und Beachvolleyball.

Preisbeispiele von ITS 3-Sterne-PrimaSol Lavanda, Insel Hvar, Dalmatien, Kroatien (ITS Autoreisen-Katalog „Kroatien" Sommer 2008, S.101) 1 Woche, Doppelzimmer, Alles inklusive, eigene Anreise pro Person ab 156 Euro (2 Wochen ab 312 Euro) Kinder bis 13 Jahre im Zimmer der Eltern gratis

4-Sterne PrimaSol Andrija & 3-Sterne-PrimaSol Jakov, Solaris-Sibenik, Dalmatien, Kroatien (ITS Autoreisen-Katalog „Kroatien" Sommer 2008, S.92) 1 Woche, Doppelzimmer, Alles inklusive, eigene Anreise pro Person ab 252 Euro (2 Wochen ab 504 Euro) Kinder bis 11 Jahre im Zimmer der Eltern gratis

Ein druckfähiges Foto zu dieser Meldung gibt es im Internet unter its.de unser unternehmen/presse oder telefonisch unter 02203-42702. Bildunterschrift: Kinder-Urlaubsparadiese in Kroatien - hier im PrimaSol Lavanda in Starigrad. Bitte geben Sie ITS als Quelle an.

Der Familienveranstalter ITS gehört neben Tjaereborg und Jahn Reisen zur Pauschaltouristik der REWE Group. Die Touristiksparte der REWE Group ist mit einem Marktanteil von rund 13 Prozent die Nummer drei der deutschen Reisebranche.

Diese Pressemeldung wurde bei inar.de - DER kostenlosen Internet-NachrichtenAgentuR - veröffentlicht.

Die bei inar.de veröffentlichten Meldungen werden von Unternehmen oder Agenturen eingestellt bzw. direkt oder indirekt übermittelt. Für die Korrektheit oder Vollständigkeit der darin enthaltenen Informationen übernimmt die Redaktion von inar.de keine Verantwortung.


lt. inar.de

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beka Online

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13.05.2008 23:08
#26 Feriencamp in Kroatien antworten

Feriencamp in Kroatien

11.05.2008: Bad Doberan/MVregio Die SJD - Die Falken im Kreisverband Bad Doberan führen in den Sommerferien wieder einige Fahrten durch.


So findet erstmalig ein Camp für Kinder und Jugendliche ab 13 Jahre in Pula/Kroatien vom 19.07. bis 03.08. statt.

Die Stadt Pula gilt als älteste Stadt an der Ostadria mit einem Amphitheater und ist der Zentralpunkt Istriens. Das Camp befindet sich auf einem weitläufigen, bewaldeten Gelände direkt in der Natur. Die Teilnehmer sind in Kabinenzelten untergebracht. Genutzt werden kann auf dem Camp ein Bolzplatz, Tischtennisplatten, ein Volleyball- und Basketballplatz und ausgeliehene Fahrräder. Aktive Erholung am Strand und beim Baden ist gegeben. Geplant ist außerdem ein Busausflug in die Umgebung.

Wer also Interesse an der Mitfahrt hat, melde sich bei den SJD - Die Falken im Kreisverband Bad Doberan bei Frau Reincke:

Telefon: 038203/62622
Fax: 38203/63664
EMail: buero@sjd-falken.de
oder direkt im Büro Am Kamp 12.

MVregio Landesdienst mv/dbr

lt. mvregio.de




10. Mai 2008, 04:00 Uhr Von Roland Mischke
Nur nicht neidisch werden


Auf der 35-Meter-Yacht Galatea sind exklusive Törns vor Kroatien zu erleben. In dem Boot steckt ein spannendes Stück jüngerer Geschichte


Ernst August war sauer. Der für jähe Gemütsstürze bekannte Prinz von Hannover und seine Ehefrau Caroline von Monaco sind allsommerlich mit ihren Kindern auf einer Yacht im Adriatischen Meer vor Kroatien unterwegs. Ein stolzes Schiff besitzen sie, aber dort trafen sie auf eines, das noch größer, schöner und schneller ist: die Galatea.

"Wir waren in der Inselgruppe der Kornaten vor der dalmatinischen Küste, als die beiden abends in unserer Nähe ankerten", erzählt Astrid Kilger, Tochter des Galatea-Eigners. "Der Prinz schaute herüber und ließ sich sogar ein Fernglas reichen. Dann winkte er und unterhielt sich mit seiner Frau, er war ganz aufgeregt. Schließlich mussten seine Bodyguards das Tenderboot ins Meer lassen, Ernst August und Caroline stiegen ein, schipperten eine Weile um unser Boot herum, die Leibwächter mit versteinerten Gesichtern."

Yachtbesitzer messen ihre Bedeutung auch an der Länge, der Größe und dem Auftritt ihres Schiffs. Neureiche Russen, stolze Spanier, sarkastische Engländer und versnobte Italiener greifen automatisch zum Feldstecher, wenn sie die Galatea ausmachen. Ab 30 Meter Länge gilt ein Segelschiff als Megayacht und somit als eines der letzten großen Statussymbole. Die Galatea hat fast fünf Meter über Maximallänge, und jeder Meter hat mehr als eine halbe Million Euro verschlungen. "Das ist kein Schiff, das ist eine Show", sagt Livio, der einige Jahre Skipper an Bord war.

Showmaster und Besitzer der Galatea ist Hans Stangl, 66, aus dem bayerischen Deggendorf. Er führte lange eine Firma für Klimatechnik, Heizung und Lüftung mit mehr als 1200 Angestellten und Filialen in Berlin, Prag, Warschau und anderswo. Das Unternehmen hat er verkauft, kann aber vom Arbeiten nicht lassen. So gründete er Stangl Consult, eine Firma für Schiffbau, Reparatur und Charter. Hauptstandort ist Pula, auf der Halbinsel Istrien gelegen, und 1998 hat er sich dort ein Schiff nach eigenem Gusto bauen lassen, die Galatea.

Seit rund zwei Jahren kann die Yacht gechartert werden, Topmanager von Siemens, der Deutschen Telekom oder des römischen Herrenausstatters Brioni waren mit ihr unterwegs, einem schlanken Traum mit einer Segelfläche von fast 500 Quadratmetern. "Ein Segel kostet so viel wie ein Ferrari", sagt Skipper Livio. Innen ein großzügiger Salon, um ihn gestaffelt vier Luxuskabinen mit Teak und Mahagoni, in den Marmorbädern tatsächlich goldene Wasserhähne. Am schönsten aber ist die schwungvolle Linie des stählernen Schiffskörpers, ein dunkles, glänzendes Kleid.

Mit der Galatea auf dem Meer zu sein, das ist vor allem ein alles beherrschendes Gefühl unerhörter Leichtigkeit. Kein Stampfen, kein dumpfes Vibrieren, keine schweren Maschinengeräusche. Die Passagiere wähnen sich am Rand der Schwerelosigkeit. Zwölf Knoten pro Stunde mit dem Motor, segelnd um einiges schneller. Dreht sich der Wind, schwenkt das Hauptsegel knatternd auf die andere Seite. Das neue Ausrichten der Segel löst im Schiffsrumpf keine Zuckungen aus. Glatt schießt die Yacht über die Adria, nimmt wieder Fahrt auf.

Oft wissen nicht einmal die Eigentümer, welche Gäste sich an Bord befinden. "Konzernführer, bekannte Politiker und Leute aus dem Showbusiness, die mit ihren Familien in aller Ruhe segeln wollen, geben aus Sicherheitsgründen nicht gern ihre Identität preis", sagt Astrid Kilger. "Sie buchen über Agenturen, die alles abwickeln, Namen werden nicht genannt."

Dass wohlhabende Gäste überhaupt auf der Galatea Erholung finden, grenzt allerdings an ein Wunder. Mit den Arbeiten am Schiff wurde begonnen, als der Jugoslawien-Krieg in seine heißeste Phase ging - und die Hauptverwaltung der kroatischen Kriegsmarine ist ausgerechnet in Pula stationiert. Igor Maglica, Stangls Geschäftsführer vor Ort, erinnert sich: "Es war fast unmöglich, die Bauteile heranzuschaffen. Sie kamen aus dem Ausland, und das Land war abgeriegelt. Fast immer spekulierten die Zöllner, ob es sich nicht doch um Waffen handeln könnte."

Schließlich entsendete Stangl Vertraute zu den Zulieferern, die die Teile persönlich nach Pula bringen sollten. Es begann ein logistisches Puzzle, bei dem es sogar gelang, von der US-Küstenwache Masten zu bekommen. Für Lkw waren sie zu lang, mit diplomatischem Geschick und einer ordentlichen Summe Schmiergeld brachte Stangl sie auf einem militärischen Eisenbahntransport unter: frisch gelieferte Panzer unten, obendrauf die Masten.

An diese dramatischen Zeiten erinnert nun nichts mehr. Das Boot strahlt Frieden aus, Ruhe und Souveränität. Wer mehr Abwechslung will, für den gibt es Fernsehen und Internetanschluss. Aber nur an Regentagen begeben sich die Passagiere dieses Traumschiffs freiwillig unter Deck.

lt. welt.de

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Soline 1 Offline

verstorben

Beiträge: 6.078

15.05.2008 12:28
Rückreise aus Kroatien während der EM antworten

Wer während der Fussball EM plant, wieder zurück nach Österreich oder Deutschland zu fahren, kann diesen Artikel hier beachten:

http://steiermark.orf.at/stories/277532/

beka Online

Moderator im Kroatien-Forum


Beiträge: 34.811

25.06.2008 00:59
#28 RE: Rückreise aus Kroatien während der EM antworten

habe ich den Reisebericht Segeln in der Adria Split - Dubrovnik - Split im Mai 2007 schon erwähnt?

Ich glaube nicht - hab den Beitrag eben gefunden als ich nach dem Lokal Moby Dick in Dubrovnik gesucht habe.

Habe dort im Mai dieses Jahres lecker Tintenfisch vom Grill gegessen

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beka Online

Moderator im Kroatien-Forum


Beiträge: 34.811

13.07.2008 23:20
#29 RE: Rückreise aus Kroatien während der EM antworten

liest sich interessant - dieses Forum:

http://www.news.vip-urlaub.de/category/kroatien/

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Hella Offline




Beiträge: 75

22.07.2008 14:50
Zum ersten Mal mit Wohnmobil in Kroatien - Kleiner Reisebericht antworten

Hallo,

für alle die es interessiert, neuer Reisebericht auf unserer Homepage: http://www.thomas-und-helga-diehl.de/

Viel Grüße
Helga

beka Online

Moderator im Kroatien-Forum


Beiträge: 34.811

04.08.2008 00:26
#31 Immer der Nase nach / stern-Artikel aus Heft 31/2008 antworten

Immer der Nase nach

Von Frank Schulz

Das Klima ist mild, der Lavendel prächtig, die Inseln sind zauberhaft. Warum also nicht mal spontan nach Kroatien? Genauer gesagt, an die Küste Mitteldalmatiens. Die Reise ins Blaue gerät zu einem sinnlichen Feuerwerk.

Einfach ins Blaue. Geht das noch? Wie früher, als man jung war? (Nur bequemer, bitte.) Billig wird's sicher nicht, aber billig ist TV auf der Couch. Also: ab ins Blaue.

Sagen wir, Dalmatien. Mitteldalmatien. Bisschen Küste, ein, zwei Inseln. Paar Tage da, paar dort. Flug nach Split buchen, Mietwagen reservieren, fertig, los. Wenn das mal gut geht…

Die inneren Unken lösen sich nach der ersten durchkurvten Serpentine der Insel Bra in Luft auf. Besser: in Duft. Man möchte über den feinen Geruchssinn eines Wolfs verfügen, doch selbst die abgestumpfte Nase eines Großstädters öffnet ihre Rezeptoren gierig. Mithilfe des Reiseführers und Restwissens aus der Botanikstunde spinnt man sich die Urheber dieses aromatischen Potpourris zusammen: Macchie, das hartlaubige Gebüsch des Südens; dazu Ginster und Kiefer, wilder Thymian wohl, Majoran und das Violette da - Lavendel? Eher Rosmarin.


Das verlorene Paradies
Welchen Liebreiz, welche Würze und Lockungen diese Aromaböe transportiert! Durchs geöffnete Autofenster flutend, löst sie Sehnsucht aus, nach - nun ja, Ewigkeit, Ursprünglichkeit oder ähnlich Wuchtigem. Evolutionshistorisch mit dem ältesten Hirnareal verknüpft, schießt der Geruchssinn Botenstoffe direkt in die Sinnlichkeit, in die Emotionen, ins Gedächtnis. Und so scheint's, als röche man nichts Geringeres als das Bukett des verlorenen Paradieses, satt von Kindheitsglück oder gar Archaischerem. Wenn dann noch je ein Hauch Meersalz, Kiefern- und Pinienharz hinzukommt, die Augen sich weiden am verschwenderisch ins Gestrüppgrün und Felsgrau getupften Altlila des Rosmarins - dann ist man jeden Tag dieser Reise ins Blaue gegen Unbill gefeit.

Die Passage von Splits zu Bracs Fährhafen bei Supetar hat eine Stunde gedauert, die Autofahrt quer über die wohlriechende Insel in ihr touristisches Zentrum um das Städtchen Bol nicht mal so lang. Jetzt, in der Vorsaison, ist wenig los, ein ruhiges Apartment zu mieten kein Problem (40 Euro). Und es ist hübsch gelegen, das Centar Marijan: Da sitzt man beim Tee im Rattansessel unter den Nadelschirmen der Kiefern, die sich gemeinsam mit Agaven in den Steilhang krallen, und schaut aufs Meeresazur hinunter, auf die Silhouette der Insel Hvar und die höhere, doch schwächere Korculas. Vor allem aber wirft man den schönsten Blick der Gegend auf Zlatni rat, das berühmte "Goldene Horn".
Allzu golden ist es aber gar nicht, das Horn, und auch nicht aus feinem Sand- Kies-Gemisch, wie oft behauptet. Sondern aus groben grauen Kieseln. Wer zimperlich ist, trage Badeschuhe. Trotzdem wunderbar, die paar Schritte vom üppigen Frühstückstisch durch den schattigen Hain hinunter an den Wassersaum zu machen, um durchs Türkismoiré bis auf den Grund zu spähen. Oder auf die 780 Meter hohe Vidova gora, den höchsten Berg von Brac (auch erwanderbar). Am Nachmittag platzt an dessen Spitze eine Wolke. Der Kellner sammelt die Zuckerstreuer ein.

Er und seine Kollegen sind sehr aufmerksam. Der "Krakensalat", den er bringt, ist zwar recht fad, aber das Cevapcici prima; das Radiogedudel lästig, aber der Standort einmalig, und wenn Hotelmanager Petar, der sein Handwerk am Starnberger See gelernt hat und entsprechend gut Deutsch spricht, sein solides Preis-Leistungs- Verhältnis aufrechterhält, wird er sich hier, pardon: bestimmt ein goldenes Horn verdienen. Zu Recht.


Panoramablick
Schlendert man auf der Promenade durch den Nadelwald zwischen Küste und großen Hotels weiter, taucht alsbald Bols charmanter Hafen auf. Die Abendsonne beleuchtet das Gestein am Grund unterhalb der Kaimauer, sodass die Ausflugsboote darüber zu schweben scheinen. Die Wolken erröten, Jungs fischen, ein Spitz verbellt Mofas. Durch die autofreien Gassen wird flaniert auf Mondschein komm raus. Mit Brac vermag unsere Reise ins Blaue also einen gelungenen Auftakt zu verzeichnen. Und die Steigerung folgt in der Stadt Hvar auf der Insel Hvar.

Da man erst nach Split zurückmuss, um dorthin zu gelangen (es gibt keine direkte Autofähre, nur eine für Fußgänger), ist es bereits spät, als die neue Unterkunft feststeht - nach ausgiebiger Suche und fieberhafter Selbstprüfung: 150 Euro pro Nacht! Eigentlich 240, doch der Hotelier ist die Nonchalance in Person. So ziehen wir, besoffen vom eigenen Leichtsinn, in ein bildschönes, erst 2006 als Hotel Park wiedereröffnetes Gebäude mit Ursprung im 16. Jahrhundert. Insbesondere nachts reißt der Panoramablick aus den Fenstern der 83-Quadratmeter-Suite im Dachgeschoss derart hin, dass man kaum zu Bett will.

Mit leichtem Hall dringt das internationale Stimmengewirr der Nachtschwärmer herauf. Es schlägt zwölf, von der Kirche Sveti Marko, vom fünfstöckigen Glockenturm neben der Kathedrale des Sveti Stjepana mit ihrer Renaissancefassade und auch vom Uhrturm (erbaut anno 1466) neben der venezianischen Stadtloggia. In deren Foyer eröffnet tags darauf eine Ausstellung: 140 Jahre organisierter Tourismus auf Hvar. 1868 gründete eine Gruppe von lokalen Honoratioren eine "Gesundheitsgesellschaft". Das Seebad Lesina, wie Hvar einst hieß, galt als "Madeira Österreichs". Zu k. u. k.-Zeiten legten die Schiffe des Österreichischen Lloyd Triest außer in Korfu auch in Hvar an.

Diese historische Verbindung schlägt sich bis heute akustisch nieder: In den Restaurants spricht man verbreitet Deutsch mit Schmäh, Gäste wie Inhaber. Kellner Romeo Barnjak hat 30 Jahre in Bregenz gelebt, bevor vor er die dortige Existenz preisgab, um seine Heimat kennenzulernen: "Wirtschaftlich schwierig ist es inzwischen nicht mehr nur in Kroatien, und hier habe ich wenigstens das Meer!"


Hier floriert noch die Flora!
Nicht leicht, diese schöne Stadt zu verlassen. Zumal eine Direktfähre nach Korcula erst in zwei Tagen geht. Also umdisponiert! Machen wir doch einen Längsschnitt durch die über 68 Kilometer ausgedehnte, zwölf Kilometer schmale Insel. Fantastische Route, die nicht nur Abstecher nach Milna und Stari Grad, Vrboska und Jelsa erlaubt: Ein Panorama jagt das nächste, und die Wildnis duftet womöglich noch betörender als auf Bra. Hier floriert noch die Flora! Vom winzigen Fährhafen Suuraj am Ostzipfel setzen wir in halbstündiger Fahrt aufs Festland über. Biegen bald von der Magistrale, der Küstenstraße zwischen Dubrovnik und der Halbinsel Istrien, nach Makarska ab. Und checken nach all dem Lesina-Luxus nun im windigen achten Stock des Drei-Sterne- Hotels Dalmacija ein (54 Euro). Gleich beim Frühstück gähnt uns ein blau tätowierter Bizepsbrite entgegen.

Schon lange vorm Krieg (1991-1995) blühte an der Makarska-Riviera der Pauschaltourismus. Das allgegenwärtig erscheinende Biokovo-Massiv rückt hier ein wenig ab vom Meer, erreicht mit dem Sveti Jure aber die höchste Höhe (1762 Meter), und die terrassenförmig in seine Ausläufer gebaute Stadt genösse spektakulären Meerblick, versperrte den nicht ein Riegel aus Bettenburgen der jugoslawischen Ära. Dem noch spärlichen Publikumsverkehr sei Dank ist es trotzdem nicht unangenehm, in eines der Cafés einzukehren. Man sitzt unter Kiefernkronen direkt auf dem Strand, dessen Kiesel-Schotter-Splitt-Mischung an etwas Bestimmtes erinnert. Woran, fällt einem ein, als man einen Zimmerpuma beim Scharren beobachtet. "Ja, das macht die Katze froh …" (Helge Schneider).

Hm. Na gut, im städtischen Franziskanerkloster besichtigt man die angeblich größte Schnecken- und Muschelsammlung Europas. Und flaniert schließlich an den Cafés, Nippes- und Klamottenbuden entlang. Doch schon seit dem ersten Plüschtier-Greifarm-Automaten mit eingebauter Schlagerplatine sehnt man sich nach dem Bukett des verlorenen Paradieses zurück. Eine Reihe Zypressen steht am Straßenrand stramm, als wir aus der Stadt fliehen - 1762 Meter in die Höhe. Bis zum Eingang ins Biokovo- Reservat dauert's eine Viertelstunde mit dem Auto. Dann hebt sich für 30 Kuna (4 Euro) die Mautschranke, und das Abenteuer beginnt - ein sehr empfehlenswertes, vorausgesetzt, man hat Nerven, Nacken und Fahrzeug stets unter Kontrolle. Die Straße zum und vom Gipfel des Sveti Jure ist zwar nur rund 25 Kilometer lang. Ab Baumgrenze allerdings einspurig! Wenn Gegenverkehr in Person eines Stuttgarter Rentners im Benz mimisch klagend seine bandagierte Hand präsentiert, muss man schon mal den Mietwagen (Schadens-Selbstbeteiligung 600 Euro) 100 Meter auf-, ab- und rückwärts durch ungesicherte Serpentinen lenken, bis sich die Indiana-Jones-Gedenkpiste leicht ausbeult, sodass man mit eingeklappten Außenspiegeln aneinander vorbeischlüpfen kann.


Split
Belohnt wird man mit grandiosen Aussichtspunkten sowie, am Ziel, mit 360- Grad-Blick auf ganz Dalmatien. Außerdem ist der Biokovo im Frühsommer ein einziger gigantischer Steingarten mit den reizendsten Blütengewächsen, teils nur hier vorkommend, und Gebirgsgetier von Ziegen über Gämsen bis hin zu - Kühen!? Mit schaukelndem Euter trottet die Schwarzbunte in aller Seelenruhe vor unserem Konvoi her (und zwar "Kampflinie", wie es in der Formel 1 heißt). Gefühlte zehn Kilometer später erst macht sie Platz, nicht ohne entnervten Schulterblick.

Vorm Heimflug ist noch Zeit, sich einen Eindruck von der Altstadt Splits zu verschaffen, entstanden innerhalb der historischen Mauern vom Kaiserpalast des Römers Diokletian. In den von quirligstem Leben erfüllten Gassen begegnet man den Zeugnissen von 1700 Jahren Geschichte, verwaltet von Gesangstrios in Trachten und Dutzenden Reiseführern, die in allen europäischen Hauptsprachen dozieren. Hunderte von höchst urbanen Shops residieren in dem alten Stein. Und draußen vor den Toren, auf der mit gewaltigen Marmorplatten gepflasterten, piazzabreiten Palmenallee tummeln sich, Handy links, Prada- Täschchen rechts, anscheinend Croatia's next Topmodels - und all das vor der Kulisse des adriatischen Himmels. "Wie kann das Licht, das das Nichts ist, so blau sein?" fragt Schriftstellerin Liane Dirks*. Genau das ist die Frage.

Tipps + Adressen
Anreise
Direktflüge nach Split, z. B. von Hamburg für ca. 330 Euro (in der NS ab 200 Euro)

Telefon
Vorwahl Kroatien 00385

Währung
1 Kuna entspricht ca. 0,14 Euro

Fährenpreise inkl. Pkw
Split–Supetar (Brac): 20 Euro Split–Stari Grad (Hvar): 39 Euro Sucuraj (Hvar)–Drvenik (Festland): 13 Euro

Unterkünfte/Restaurants
In Bol auf Brac: Hotel Centar Marijan, direkt am Zlatni rat (Goldenes Horn), 2-Bett-Apartment mit Dusche/WC ab 40 Euro inkl. F., Tel.: (0)21/71 79 91 (http://www.centar-marijan.hr). In Hvar auf Hvar: Hotel Park, luxuriöse Zimmer zwischen 100 und 350 Euro, Tel. (0)21/71 83 37 (http://www.hotelparkhvar.com). Das Essen im „Gostionica 4 Palme“ an der Riva und auf dem gegenüberliegenden Pier im „Jerolim“ ist empfehlenswert. In Makarska auf dem Festland: Hotel Dalmacija, Zimmer/F ab 39 Euro (http://www.hoteli-makarska.hr).


stern-Artikel aus Heft 31/2008 + Bilder: stern.de

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beka Online

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18.08.2008 18:02
#32 Presseschau Kroatien - Boskarin-Rind wird nur noch in Istrien gezüchtet antworten

Boskarin-Rind wird nur noch in Istrien gezüchtet


Landkreis (pm) - Der Verband für Landwirtschaftliche Fachbildung Lauingen/Wertingen hat eine Lehrfahrt nach Kroatien unternommen. Für alle Teilnehmer war es ein eindrucksvolles Erlebnis. In Kroatien wird im Vergleich zu Deutschland eher wenig Landwirtschaft betrieben. Nur rund zwei Drittel der Fläche werden agrarisch genutzt. Die wichtigsten angebauten Früchte sind Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen und Mais. In klimatisch günstigen Lagen wird auch Wein, Oliven und Obst angebaut. Der Pflaumenschnaps "Slibovic" ist die alkoholische Spezialität des Landes. In der Viehhaltung dominieren die Rinder-, Schaf- und Schweinezucht.

Urlaub auf dem Bauernhof in der Nähe von Bled

Erste Station der Reise war ein landwirtschaftlicher Betrieb in der Nähe von Bled mit 70 Hektar Land und 45 Hektar Wald. Der Betriebsinhaber erläuterte das Konzept zur Bewirtschaftung seines Hofes den Ehemaligen. Einen weiteren nicht unerheblichen Teil seines Einkommens erwirtschaftet der Familienbetrieb durch "Urlaub auf dem Bauernhof".

Die Reise führte weiter nach Plitvica in Kroatien. Ein Höhepunkt war der Besuch der Plitvicer Seen, die 1979 als eines der ersten Naturdenkmäler weltweit in das UNESCO-Weltnaturerbe aufgenommen wurden. Aufgrund der großen Artenvielfalt in der Pflanzen- und Tierwelt gilt das Gebiet des Plitvicer Nationalparks als biologisch bedeutsamstes Gebiet Kroatiens. Die Ehemaligen der Landwirtschaftsschule setzten ihre Lehrfahrt auf die Insel Krk fort. Sie liegt in der Kvarner-Bucht südöstlich von Rijeka. Krk ist die größte Insel der Adria und hat eine Größe von 409 Quadratkilometer. Von dort aus wurden weitere Besichtigungstouren gestartet. Eine Tour führt entlang der traumhaften Küstenstraße nach Opatija, entlang des Mirnatals, vorbei am Künstlerstädtchen Groznjan bis Fabci. Dort war eine Besichtigung des Betriebes, auf dem man heute noch das einheimische Boskarin-Rind findet. Das Boskarin-Rind ist ein lebendes Denkmal von Istrien und unter anderem auch die älteste Rinderart Europas. Dieses imposante Arbeitstier wird bis zu 1400 Kilo schwer und heute nur noch in Istrien gezüchtet.

In Zminj wurde ein weiterer landwirtschaftlicher Betrieb mit 120 Stück Vieh, Transponderfütterung, einer eigenen Heuballentrocknungsanlage (der größten in Istrien) besichtigt. Der Besitzer ist Präsident des Milchviehverbandes.

Ein weiterer Höhepunkt der Reise war die Fahrt nach Punat, von dort wurde mit dem Boot zum Inselchen Kosljun umgesetzt. Kosljun ist das einzige bewohnte Eiland der Inseln um Krk. Seit dem 15. Jahrhundert leben hier Franziskanermönche. Das Kloster ist eines der größten Kulturmuseen Kroatiens mit sakralen, bibliografischen, ethnografischen, archäologischen und naturwissenschaftlichen Exponaten.

Nach so viel Kultur und Geschichte ging es weiter nach Vrbnik zur Besichtigung eines bekannten Weinguts mit Weinprobe. Nach der Stadtbesichtigung in Krk hatten die Ehemaligen noch genug Zeit zum Baden und Bummeln. Am fünften Tag wurde die Heimreise über Rijeka, Postojna, Ljubljana und Villach mit einem kurzen Aufenthalt am Millstätter See fortgesetzt.

Quelle und Bild: augsburger-allgemeine.de




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Orebic&Peljesac Offline

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02.09.2008 13:08
#33 Kroatiens Traumküste. Süeddeutsche.de über Süddalmatien antworten

http://www.sueddeutsche.de/reise/565/308509/bilder/

"Kroatiens Traumküste

Die kroatische Küstenregion Dalmatien lockt Bildungsdurstige und Erholungshungrige gleichermaßen. Erstere lesen in den Altstädten von Split, Korcula und Dubrovnik wie in einem lebendigen Geschichtsbuch. Die zweite Gruppe strandet auf der verwunschenen Insel Mljet, wie einst Odysseus und der Apostel Paulus..."

Micije 24 Offline




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02.09.2008 17:27
#34 RE: interessantes über Kroatien antworten

Kulturerbe Kroatiens

Historische Tatsachen

Kroatien ist nicht nur wegen seines sauberen und blauen Meeres etwas Besonderes, sondern auch wegen der verschiedenen Kulturen, die sich durch die Jahrtausende auf diesem Gebieten abgewechselt haben. Das Adriatische Meer stellt nicht nur einen Meerbusen dar, mit dem das Mittelmeer tief in das europäische Festland eingedrungen ist und damit den ökonomischsten Verkehrsweg zwischen Europa und dem Osten geschaffen hat, sondern es ist auch die Wiege der alten Zivilisation.

Davon sind zahlreiche materielle Zeugnisse erhalten geblieben, die langsam aus der Tiefe adriatischer Höhlen und aus den azurblauen Tiefen des Meeres ans Tageslicht kommen.

Es wurde festgestellt, daß die östliche Adriaküste bereits zu Beginn der jüngeren Steinzeit besiedelt war und fand man Beweise dafür, dass die meisten der zugänglichen Inseln besiedelt waren (z. B. Funde in Höhlen auf der Insel Hvar, auf der Insel Palagruza usw.).

Dank der günstigen geographischen Merkmale unserer Küste, die durch zahlreiche größere und kleinere Buchten gegliedert ist, war dieser Küstenstreifen von jeher ein wichtiger Handels- und Verkehrsweg. Durch archäologische Funde wurde festgestellt, dass die alten Griechen im 6. Jahrhundert v. Chr. Schiffsverkehr mit den Illyrern unterhielten und hier ihre Kolonien gründeten (z.B. Pharos - das heutige Starigrad auf der Insel Hvar, Issa - das heutige Vis auf der gleichnamigen Insel.) Später kamen die Römer, die nicht nur Paläste und Sommerhäuser bauten, sondern auch intensiv die Meere befuhren. Davon zeugen viele unterseeische Fundorte, die es verstreut auf dem Grund unseres Meeres -von Pula bis Cavtat - gibt. Meistens handelt es sich um Funde von Amphoren, die damals die alltägliche Verpackung darstellten, in denen alles Mögliche verstaut wurde: vom Wein bis zu Getreide und Duftstoffen. Wo auch immer Sie tauchen werden, Sie werden auf die Reste antiker, gesunkener Schiffe und ihrer Ladungen stoßen. Als einer der vielleicht wertvollsten Funde aus der Zeit sind die Reste riesiger Tonwaren (Pithos) zu betrachten, die in die Schiffe eingebaut wurden und zur Verschiffung von Schüttgütern (Getreide und ähnlichem) dienten. Ein Fundort befindet sich unweit von Cavtat und der andere bei der Insel Murter.

Nach der Ankunft der Slawen in dieses Gebiet begann eine neue Periode, die durch ständige Kämpfe um die Vorherrschaft und die Verteidigung gegen verschiedene Feinde gekennzeichnet war. Dubrovnik entwickelte sich zur Republik, die in Kultur und Handel mit gutem Beispiel voranging. Ein Schiffbruch aus dem 17. Jahrhundert zeugt von jenen Zeiten. Es handelt sich um eine Galeere, die in Venedig ausgelaufen war und Glas aus Murano, Fensterglas und andere wertvolle Gegenstände geladen hatte. Außerdem war sie mit Kanonen bewaffnet.Während eines Sturms bei der Insel Olipe, unweit von Dubrovnik, versank die Galeere.

Im 18. Jahrhundert kam Napoleon, der nach kurzer Herrschaft von Österreich abgelöst wurde. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte kämpfen Österreich und Italien um die Vorherrschaft an der Ostküste, was in der "Viska bitka", der Schlacht um Vis, im Jahre 1866 kulminierte. Auf der einen Seite war die österreichische Flotte, die von Tegetthoff angeführt wurde, der sich auf der Panzerfregatte "Erzherzog Ferdinand Max" befand, und auf der anderen Seite war Admiral Persano als Befehlshaber der italienischen Flotte. Im Laufe der Schlacht versenkte Tegetthoff das Schiff von Persano, der sich auf dem Panzerschiff Re d"Italia befand. Danach begannen sich die Italiener zurückzuziehen, womit sie die Niederlage zugaben.

Beiweise aus diesen berühmten Zeiträumen finden sich auf dem Festland, aber auch unter Wasser und zwar in Form von Wracks und Überresten der Schiffsladung. Es folgte die Herrschaft der österreichisch-ungarischen Monarchie. Häfen und Wellenbrecher werden gebaut und verstärkt, Handel und Schiffbau blühen. Während der zwei Weltkriege war die Adria eines der wichtigeren Schlachtfelder, wovon eine große Zahl von Wracks zeugt. Rund um Pula, dem damals wichtigen Kriegshafen, wurden bis heute etwa 20 Wracks aus jener Zeit gefunden: U-Boote, Zerstörer oder Torpedoboote. Das Adriatische Meer war immer schon ein wichtiger Verbindungsweg zwischen dem Osten und dem Westen, was heute an den Überresten zu sehen ist, die uns daran erinnern, die Vergangenheit nicht zu vergessen, sondern sie als Lehre für die Zukunft zu begreifen.

Zagreb

Zagreb zeichnet sich wie die meisten anderen Hauptstädte Europas durch einen besonderen Reichtum an kulturellem Erbe aus. Deshalb bildet es auch eine eigene administrative Einheit (eine Gespanschaft) und eine Tourismusregion inmitten des Mittleren Kroatien. Da Zagreb bereits im 11. Jahrhundert zu einer bedeutenden Siedlung und im 16. Jahrhundert zur Hauptstadt Kroatiens geworden war, gibt es hier besonders im bewahrten Altstadtkern der Oberstadt, Gornji Grad, viele Denkmäler aus diesen alten Zeiten. Das heutige Stadtzentrum in der Unterstadt, Donji Grad, zeichnet sich durch eine große Konzentration von Gebäuden von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert aus.
Da Zagreb trotz seiner Bedeutung bis ins 20. Jahrhundert hinein eine kleine Stadt geblieben war, befinden sich fast alle wichtigen kulturellen Attraktionen in seinem Zentrum, das heißt in der Oberstadt und der Unterstadt. Hier liegen fast alle wertvolleren Paläste, Kirchen und Museen und auch die wichtigsten Hotels. Daher können die Gäste Zagrebs die meisten Denkmäler des kulturellen Erbes zu Fuß besuchen, und so hat Zagreb auch eine besonders intime Atmosphäre bewahrt, die für die Hauptstädte der meisten europäischen Staaten sehr untypisch ist.

Dubrovnik:

Das schönste Juwel des kroatischen Kulturerbes, die Altstadt von Dubrovnik, liegt ganz im Süden Kroatiens in seiner sonnigsten Tourismusregion Dalmatiens, dem –Gebiet Dubrovnik. Es besteht lediglich aus der Gespanschaft der Dubrovnik-Neretva, die sich fast zur Gänze am Meer entlang erstreckt. Hier ist Dubrovnik das schönste und das bedeutendste, aber keinesfalls das einzige kulturelle Juwel.
Hier liegen auch die Heimat Marco Polos, die Insel Korcula, die grünen Inseln Mljet, Lastovo und die Elafiten und ihre malerischen Ortschaften, die Halbinsel Pelješac mit ihren Weinbergen und Kapitänshäusern, das charmante Tal Konavle und das fruchtbare Delta der Neretva. Die Region Dubrovnik nahm in der Geschichte eine besondere Entwicklung, denn hier erlebten die kroatische Kunst und Kultur im 13. bis zum 18. Jahrhundert eine besondere Blüte. Ihren Höhepunkt erreichten sie im 16. Jahrhundert, als die berühmte Republik Dubrovnik auf dem Gipfel ihrer Macht stand.

Split:

Die größte Tourismusregion Dalmatiens,mit der Gespanschaft Split-Dalmatien, ist der Teil rund um seine größte Stadt: Split. Dies ist das Zentrum und das wahre Herz Dalmatiens. Da hier die meisten seiner Einwohner leben und wo sich die wichtigsten dalmatinischen Inseln und die schönsten Strände befinden. Hier gibt es auch die größte Zahl an wertvollen Kulturdenkmälern und zwei von insgesamt fünf Lokalitäten, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wurden: das historische Zentrum von Split mit dem Diokletianspalast und die historische Stadt Trogir. Wenn Dalmatien, wie viele meinen, den eigentlichen, ursprünglichen Mittelmeerraum bildet, dann ist sein zentraler Teil um Split herum sozusagen das Herz des ganzen Mittelmeers.

Zadar:

im äußersten Süden Kroatiens liegt die größte und weltweit bekannteste historische Region Kroatiens: Dalmatien. Sie ist ein Raum der Sonne, des warmen Meeres, des Fischs, des Weins, der Oliven, des Liedes, der malerischen Dörfer mit steinernen Häusern –mit einem Wort, das echte, wahre Mittelmeer. Dies ist auch der kulturell reichste Teil Kroatiens, in dem gleich vier der insgesamt fünf von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützten Stätten liegen. Da man meistens von Norden nach Dalmatien reist, erwartet uns hier gleich die erste der vier dalmatinischen Tourismusregionen, Dalmatien, sie umfasst die Gespanschaft Zadar.
Hier liegt das historische Zentrum Dalmatiens, Zadar, die Inseln Pag, Dugi Otok, Ugljan, Pašman und eine Vielzahl kleinerer Inseln. Und mehr noch: Das Gebiet von Zadar hat die meisten besiedelten Inseln unter allen kroatischen Tourismusregionen, und das weitläufige Hinterland ist bekannt als das Gebiet mit der best entwickelten Landwirtschaft an der gesamten kroatischen Adria. All diese Gegenden sind besonders reich an historischem Erbe aus der Antike und dem frühen Mittelalter.

Istrien:

Die Halbinsel Istrien im äußersten Westen Kroatiens war schon immer eine besondere Region. Und so verhält es sich auch mit der Tourismusregion Istrien, die ausschließlich aus der Gespanschaft Istrien besteht, die aber ihren Besucherzahlen zufolge nachweislich die touristisch stärkste Gespanschaft Kroatiens ist. Die Besonderheit Istriens entspringt seiner geographischen Lage da, wo das Mittelmeer am tiefsten in das europäische Festland hinein schneidet, und seiner Isolation vom übrigen Kroatien durch das hohe Gebirgsmassiv Ucka. Und daher stand Istrien trotz seiner überwiegend kroatischen Bevölkerung seit dem siebten Jahrhundert bis vor etwa 50 Jahren unter fremder Herrschaft. Die einzigartige geographische Lage und die Vermischung verschiedener Einflüsse führten zur Entwicklung einer besonderen Kultur und Landschaft, Musik und Gastronomie, derentwegen viele es auch zärtlich das „magische“ Land nennen.

Kvarner:

Der vielfältigste Teil Kroatiens, dieses an Natur und Kultur ausgesprochen vielfältigen Landes, ist der Raum von Kvarner und Gorje. Er besteht aus zwei kroatischen Gespanschaften, der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar und der Gespanschaft Lika-Senj, die das Küstengebiet der Kvarner-Bucht mit ihren zahlreichen Inseln und fast das ganze kroatische Bergland umfasst. Und gerade hier geht die warme Mittelmeerlandschaft mit ihren Steinhäusern und ihrem reichen Erbe aus dem Mittelalter und der Renaissance in die kälteren mitteleuropäischen Regionen mit ihren mächtigen Festungen, Kastellen und Barockkirchen über.

Slawonien:

Im Osten Kroatiens zwischen den großen Flüssen Donau, Drau und Sava liegt das fruchtbare Slawonien. Dies ist nach Dalmatien die größte historische Region Kroatiens. Sie ist bekannt für ihre weiten Ebenen, ihre Eichenwälder, ihre malerischen Weinberge und alten Weinkeller und ihre barocken Kirchen und Paläste. Hier wird ein authentisches Erbe kroatischer Folklore mit geschmückten Kutschen, malerischen Volkstrachten, Tamburicaklängen und einzigartigen kulinarischen Spezialitäten bewahrt. Nach dem Mittleren Kroatien ist dies die größte Tourismusregion Kroatiens. Sie besteht aus fünf Gespanschaften: Virovitica-Podravina, Požega-Slawonien, Brod-Posavina, Osijek-Baranja und Vukovar-Syrmien. Bisher sind die Touristenzahlen hier relativ niedrig, denn Slawonien liegt fern ab von den Haupttouristenrouten, die meistens ans Meer führen. Aber Gästen mit Entdeckergeist bietet es viele angenehme Überraschungen. Dies gilt insbesondere für feinsinnige Bewunderer verborgener Kulturschätze.

Mittelkroatien:

Auf den ersten Blick ist das Mittlere Kroatien gar nicht in der Mitte, denn wegen der ungewöhnlichen Form Kroatiens liegt es eigentlich im Nordwesten. Und doch ist es zentral, denn es liegt zwischen den beiden anderen großen Einheiten, dem Bergland im Südwesten, jenseits dessen das Meer liegt, und Slawonien im Osten. Aber vielleicht liegt der wichtigere Grund, warum es als Mittleres Kroatien gilt, darin, dass es der dichtest besiedelte Teil Kroatiens ist, in dem fast die Hälfte der Bevölkerung lebt. Das Mittlere Kroatien ist auch die bei weitem größte Tourismusregion Kroatiens, die aus acht Gespanschaften besteht (den Gespanschaften Zagreb, Krapina-Zagorje, Varaždin, Medimurje, Koprivnica-Križevci, Bjelovar-Bilogora, Sisak-Moslavina und Karlovac), die die kroatische Hauptstadt Zagreb wie ein Ring umfassen.
Die dichte Besiedelung und der Reichtum an kulturellem Erbe sind eine Folge der Tatsache, dass dieser Teil Kroatiens in der Vergangenheit von Kriegsschäden weitgehend verschont geblieben ist. Daher gibt es im Mittleren Kroatien viele erhaltene mittelalterliche urbane Ensembles, alte Burgen und Befestigungen auf den Gipfeln der Berge, romantische Schlösser, Festungen und Paläste, prächtige Kirchen und wertvolle Museen.

Sibenik:

Wenn wir von Zadar aus nach Süden fahren, erwartet uns die Region Dalmatien –mit dem Gebiet SŠibenik, das für seine Nationalparks Krka und Kornaten bekannt ist. Aber diese Region, die mit der Gespanschaft ŠSibenik-Knin übereinstimmt, besitzt ebenfalls ein sehr wertvolles Kulturerbe. Die Gespanschaft selbst übrigens ist nach ihren beiden wichtigsten historischen Städten benannt, der Hauptstadt SŠibenik an der Adriaküste, die heute die bedeutendere ist von beiden ist, und der anderen, in der Vergangenheit noch wichtigeren Königsstadt Knin im Inneren der Dalmatinska Zagora.
Der SŠibeniker Teil Dalmatiens besteht, wie auch das benachbarte Gebiet von Zadar, aus drei Teilen: dem weiten Hinterland der Dalmatinska Zagora rund um die Städte Drniš und Knin, einem Küstenteil, in dessen Zentrum sich die Stadt SŠibenik befindet und einem gegliederten Inselgebiet mit den Inseln Murter, Prvic, Kaprije, SŽirje, Zlarin und Krapnje. Obwohl es in der Region SŠibenik keine großen Inseln gibt, gibt es doch gerade hier durch die gegliedertste Inselgruppe der Adria, den Kornaten-Archipel, die größte Inselzahl unter allen Adriaregionen.

Quelle: Leider ist die verlinkte Seite / Foto / Video nicht mehr verfügbar. - Thofroe

Christian Offline

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14.10.2008 13:29
#35 Istrien - Wo wieder Wein in Krügen reift antworten

Istrien
Wo wieder Wein in Krügen reift


Im Herbst lohnt sich der Besuch von Istriens Hinterland. Dort nämlich besinnen sich Wein- und Olivenbauern auf ihre Tradition und kultivieren beste Weine und feines Öl.

Das Meer ist glasklar, die mittelalterlichen Städte an den Ufern sind prächtig herausgeputzt: Beinahe könnte man also vergessen, dass Istrien nicht nur aus Küste besteht. Dabei wartet zwischen Rovinj im Süden und Novigrad im Norden eine Region mit allerlei Schätzen auf, von denen manche erst noch entdeckt werden wollen. Olivenhaine, Weinberge, Obstgärten und Wälder prägen das Bild der hügeligen Landschaft. Folgt man den sanft geschwungenen Straßen, führen diese in kleine Bergdörfer, in denen die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Jedenfalls waren viele Bewohner lange Zeit dieser Ansicht und zogen weg.

...

Istrien: Wo wieder Wein in Krügen reift - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/reisen/reisefuehrer/...aid_340337.html

Micije 24 Offline




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23.10.2008 21:54
#36 RE: interessantes über Kroatien antworten

Interessantes


Kroatien ist in der Tat ein Land der Inseln.

Es gibt ihre mehr als Tausend. Jede ist anders. Nur einige sind besiedelt. Aber jede, wirklich jede, ist etwas besonderes. Jede hat ihre eigene Geschichte und ihr eigenes Schicksal. Es ist menschlich eine Schwäche zu haben.

Gute Kenner der kroatischen Inseln haben Tausende Schwächen. Genauer: 1185. So viele große und kleine Inseln und Riffe gibt es nämlich, die der 1777 Kilometer langen Festlandküste des Adriatischen Meeres vorgelagert sind.
Nur die erste Reise an die kroatische Adria und auf ihre Inseln wird eine Reise ins Unbekannte sein. Jede nächste wird eine Reise in die schon bekannte Schönheit - immer wieder anders, aber immer schön. Unseren Bericht über die Inseln werden wir mit dem Archipel Brijuni beginnen, dessen vierzehn Inseln sich auf einer Länge von sieben Kilometern zwischen Pula und Rovinj erstrecken. Mit kleiner Hilfe hat die Natur ein wahres Paradies geschaffen, ein Einklang von Flora und Fauna, historischen Denkmäler und modernen Hotels. Auf den Brijuni-Inseln finden Sie Schatten unter üppigen immergrünen Gewächsen. Fasane, Hirsche und Rehe bewegen sich ungestört auf der ganzen Insel. Sie bieten die Ruhe und Stille der Stabala crnika, der hundertjährigen Olivenhaine.



Das goldene oder grüne Krk ist eine Insel und doch wieder nicht. Auf jeden Fall ist sie mit ihrer idyllischen Natur eine stille Oase und ganz weit vom Alltag entfernt, allerdings nicht bezüglich der Verkehrsverbindungen. Plavnik, das auch einen Flughafen hat, ist durch das Meer vom Festland getrennt, aber durch die Brücke wieder mit ihm verbunden. Wenn Sie möchten, werden Sie Krk als Ihre Insel entdecken. Die kleinen Inseln Plavnik, Kormat, Galun, Prvic und Zec sind besondere Ausflugsziele, die eine von menschlicher Hand unberührte Natur bieten. Lebendigkeit und vielfältige Dienstleistungen werden Sie in den Inselstädten Baska, Malinska, Omisalj, Njivice, Krk und Punat finden. Die letztere verfügt über den größten Jachthafen an der kroatischer Adriaküste.

Cres und Losinj. Sind es eine oder zwei Inseln? Einst waren sie verbunden, bis die Römer einen Kanal gruben und sie so trennten. Der Nordteil von Cres zieht sich weit in die Bucht von Rijeka hinein und ist den starken Stürmen der Bora ausgesetzt, so das seine Gipfel manchmal weiß werden. Der Südteil ist vor der Bora geschützt, weswegen dort ein ausgeprägt mediterranes Klima herrscht.

Im Geist von Losinj gibt es auch große Bemühungen um die Bewahrung der natürlichen Insellandschaft. Und das ist ein außerordentliches Erbe. Das reiche Unterwasserleben mit ungefähr 252 Arten von Meeresalgen, mit fast allen für das mitteltiefe Wasser des Mittelmeeres typischen Fischen und mit einer ständigen Kolonie der "braven Delphine", von denen man weiß, dass sie nur in den reinsten Meeren leben. Weiterhin gibt es ungefähr 1500 Pflanzen, von Kiefern und Eichen bis zu einigen für diese Lage nicht so typischen Arten wie z.B. Zitrone, Dattel, Banane, Eukalyptus, Zeder und Sequoia. Einige Teile dieses Naturerbes sind in den so genannten "Parkwäldern" geschützt.

Und das Klima! Das Klima auf Losinj ist tatsächlich besonders. Besonders angenehm. Und nachweislich auch wohltuend, was schon 1892 das Gesundheitsministerium der Österreichisch-ungarischen Monarchie dazu bewogen hat, Mali und Veli Lo¹inj zu "klimatischen Kurorten" zu ernennen. Hier ist es nie zu heiß oder zu kalt. Die Temperaturen sind mäßig, die Luftfeuchtigkeit und der Luftdruck stabil, und immer scheint die Sonne!




In den alten Stadtkern der Stadt Cres, die das Zentrum der gleichnamigen Insel ist, gelangt man durch drei Tore. Die Geschichte ist auf Schritt und Tritt sichtbar. Davon zeugen die Denkmäler. Über die Menschen - ihren Status und ihre Berufe berichten die Familienwappen über den Portalen der Häuser sowie die eingemeißelten Werkzeuge: Schmiede- oder Zimmermannwerkzeuge an den Häusern der Handwerker und Fische an den Türen der Fischershütten.Das Klima auf Losinj ist sehr angenehm. Weil es mit Wald bedeckt ist, ist es zugleich ein Erholungs- und Kurort.

Von den 1185 entlang der Adriaküste verstreuten Inseln und Riffe, die aus spitzem Stein und hier und da einer handvoll Erde bestehen, stellt die Insel Susak eine Ausnahme dar, denn die Natur schuf sie aus Sand, wovon es 20 Mill. Rm gibt. Er verleiht dem Susaker Wein ein besonderes Aroma.

Die nächste in der Reihe der Kvarner-Inseln ist Rab. Mitte 1889 ernannte der damalige Stadtrat die Stadt Rab zum Seebad und Kurort. Für eine besondere touristische Anregung sorgte der britische König Edward VIII auf der Insel Rab. Man sagt, dass er als Erster auf der Insel unbekleidet gebadet habe, als er mit seiner Auserwählten, der Amerikanerin Wallis Simpson, dort weilte. So wurde auf Rab der Nudismus (FKK) gegründet.

Rab ist eine ständige Vegetationsausstellung und eine der waldreichsten Inseln mit sogar 300 Wasserquellen.

Pag ist die Insel mythischer Olivenhaine, die Insel, auf der Meersalz gewonnen wird, die für ihre Spitzen (Paska cipka/Pager Spitze) bekannt ist. Außerdem rühmt man weithin ihre Delikatessen: den Pager Käse, der aus Schafsmilch hergestellt wird, das Olivenöl und braucht es noch mehr? Vielleicht noch dies: Ein Teil von Pag erinnert mit seinem eigentümlichen Relief an eine Mondlandschaft.

Wenden wir uns den mitteladriatischen Insel Olib, Silba, Ist, Premuda, Vir, Dugi Otok, Lovrada and Pasman zu. Die Zivilisationszwänge und alltäglichen Probleme haben Sie hinter sich gelassen. Vor sich haben Sie nur unberührte Natur. Diese Inseln werden Sie bezaubern, stärken und bereichern. Sie werden sie mit offenen Augen träumen.



Silba ist eine Insel und ein Ort der Schiffseigner und Kapitäne sowie alter Kapitänshäuser und windgeschützter Häfen. Ist - die Insel der Fischer und Seeleute, die den Nautikern als eine sichere Zuflucht wohl bekannt ist.

Die Insel Ugljan ist ein "Vorort" und Garten der Stadt Zadar. Sie erhielt ihren Namen aufgrund ihres Olivenölreichtums. Auf der Insel gibt es mehr als 100.000 Olivenbäume.

Die nahe gelegene Insel Pasman ist eigentlich mit der Insel Ugljan verwachsen. Echte Zwillinge, wobei Pasman ein wenig stiller ist. Das Aussehen der beiden ist gleich schön: Sie sind mit silbergrünen Olivenhainen bedeckt.

Diese zwei Perlen verschließen die Aussicht der Stadt Biograd, des geografischen Zentrums der Adria mit starkem, nautischem Zentrum.

Zwischen Ugljan und Dugi Otok liegt Insel Iz, gleichviel bekannt dafür, was sie hat und was sie nicht hat. Sie hat eine üppige mediterrane Pflanzenwelt. Sie hat keinen Autoverkehr. Eine Erholung in bewahrten Natur bietet die Insel Dugiotok an, die eine Fläche von 114 Quadratkilometern hat. Es gibt dort Fischer und Bauern, wunderschöne einsame Strände und touristische Einrichtungen.

Auf ihr befindet sich die Bucht Telascica, der größte Naturhafen der Adriainseln, dann ein Naturpark mit einem Lebensraum für Mufflons. Die waldbedeckte nordwestliche Küste hat viele weite Buchten und herrliche Strände sowie einen 41 Meter hohen Leuchtturm, in dessen Mörtel während des Leuchtturmbaus im Jahre 1949 außer den Kieselsteinen vom nahen Strand 100.000 Eigelbe untergemischt wurden, was dazu beigetragen hat, dass weder Sonne noch Meer seiner Schönheit etwas anhaben konnten.

Der Legende nach sind die Kornati ein Labyrinth aus Meerengen und Inseln, entstanden aus einer Handvoll Felsen, die Gott übrig geblieben waren, nachdem er die Welt erschaffen hatte. Er warf sie ins Meer, drehte sich um, betrachtete sein Werk und kam zu dem Schluß, dass es nichts zu verbessern gibt.

"Die Götter wollten ihr Werk krönen und schufen am letzten Tag die Kornati aus Tränen, Sternen und Atem", sagte der berühmte Georg Bernard Shaw über diesen gegliedertsten Archipel der Adria und des Mittelmeeres, der insgesamt 140 große, und kleine Inseln und Riffe umfasst. Auf den Inseln gibt es eine Reihe von Fischersiedlungen und Häusern, die zeitweilig bewohnt sind. Wegen des Fischreichtums sind sie oft das Ziel von Sportfischern. Für Nautiker, für die die Kornati besonders anziehend sind, wurden die Nautikzentren Zut und Piskera gegründet.

In der Reihe der Inseln ist die malerische Insel Murter mit einer Fläche von 18 Quadratkilometern bedeutend. Sie ist mit dem Festland durch eine zwölf Meter lange Zugbrücke verbunden. Es ist die Insel der Fischer, Olivenzüchter und Schiffbauer in den Siedlungen Hramina, Betina, Tisno und Jezera.

Die in der Nähe der touristischen Perle Vodice gelegene Insel Prvic , ist eine Oase mediterraner Flora und Fauna. Südwestlich von Sibenik liegt die Insel Zlarin, die bereits seit dem 15. Jahrhundert für ihre Korallen und Schwämme bekannt ist, denen das dortige Museum gewidmet wurde.

Westlich von Zlarin befindet sich die unter dem Namen "Insel der Jugend" bekannte Insel Obonjan. Unweit davon liegt auch die Insel Kaprije, die ihren Namen nach der mediterranen Pflanze Kaper erhielt, derer Knospen als Gewürze verwendet werden. Wegen der vielen Buchten und schönen Strände wird sie von zahlreichen Jachten angelaufen.

Zirje ist die entfernteste besiedelte Insel innerhalb des Sibeniker Archipels, die über guten Fischgründe und viele, für Nautiker günstige Buchten verfügt. Krapanj ist die kleinste und niedrigste, jedoch am dichtesten besiedelte Insel des Archipels mit einer Fläche von nur 0,36 Quadratkilometer und einer Höhe von sieben Metern.

Gegenüber von Split, einer Stadt von ungewöhnlicher Harmonie und außerordentlichen kulturgeschichtlichen Werten, mit Flug- und Seehafen,liegt die Insel Brac, die höchste, und drittgrößte Insel in der Adria. Sie ist mit dichten Kiefernwäldern, Weingärten und Olivenhainen bedeckt. Der bekannte weiße Stein von Brac wurde weltweit für viele bedeutende Gebäude verwendet (z.B. für das Weiße Haus in Washington). An der reich gegliederten Küste von Brac werden Sie zahlreiche Buchten, Sand- und Kieselstrände genießen können. Die Emotionen erreichen ihren Höhepunkt in Bol, dem größten touristischen Ort im südlichen Teil der Insel mit wunderschönen Stränden, worunter der Strand Zlatni rat der interessanteste ist. Je nach Wind- und Wellenrichtung verändert dieses Kieselsteinkap seine Lage, sich bald zur einen und bald zur anderen Seite hin bewegend.

Sie werden zugeben, dass dies der einzige Strand ist, von dem Ihnen bekannt ist, dass er Tag für Tag seine Form ändert. Auf Brac gibt es viele Bade- und Urlaubsorte: Postire, Milna, Supetar



Südlich von Brac befindet sich Hvar, die längste Insel der Adria. Die Insel der Weingärten, Olivenhaine und der Lavendelfelder. Die Insel des klaren kobaltblauen Meeres, zahlreicher Quellen und der größten Sonnestundenzahl. Eine harmonische Einheit bilden die Steinhäusern entlang der beiden Küsten Stari grads auf der Insel Hvar, die durch etliche kleine Brücken miteinander verbunden sind; in Vrboska gibt es ein an der Adria einzigartiges Fischereimuseum .

Zweifellos ist Hvar eine besondere Insel, ein ebenso angenehmer Sommer-und Winterkurort, der wegen des milden Winterklimas und der üppigen subtropischen Gewächse.

Besonders interessant sind die kleinen, teilweise bewaldeten Pakleni otoci (Pakleni otoci) mit vorwiegend FKK-Kiesel- und Sandstränden und einem für den Unterwasserfischfang günstigen, felsigen Meeresboden. Sie sind ein bekannter Treffpunkt der Nautiker.

Gegenüber Split liegt die kleine Insel Solta mit ihrem spärlichen Bewuchs und einer steilen und reich gegliederten Küste. Haupthafen und Ankerplatz für kleine Schiffe ist Maslinica.

Weit vom Festland und seinen Sorgen entfernt liegt die palmenreiche Insel Vis, bekannt für ihre Fischer und Seeleute, eine schöne Natur und ein vielfältiges touristisches Angebot.

Südwestlich davon befindet sich die Insel Bisevo mit einer Fläche von sechs Quadratkilometern. An den steilen Küsten gibt es viele Höhlen, worunter die "Blaue Grotte (Modra spilja) die interessanteste ist. Sie hat einen über- und unterseeischen Eingang. Wenn das Wasser still ist, bricht sich das Licht, so dass die Gegenstände und Personen in der Höhle in blaue Farbe getaucht sind und diejenigen im Wasser silbern schillern.

Zum Vis-Archipel gehören auch die Insel Svetac (Sveti Andrija), Jabuka, Brusnik und die Inselgruppe Palagruza. Obgleich "amtlich" eine Halbinsel, ist Peljesac als Insel von Korcula durch einen schmalen Kanal getrennt. Die malerischen Städte Ston und Mali Ston sind nach Dubrovnik die wichtigsten und befestigsten Orte der Dubrovniker Republik. Die Austern aus der Bucht Mali Ston und die renommierten Weine Postup und Dingac sind weithin bekannt.

Man sagt, dass Korcula eine Insel mit den meisten Legenden und Denkmälern und, neben Lokrum und Mljet the Croatian island most covered with forests, die waldreichste kroatische Insel ist. Ende des 13. Jahrhunderts wurde in der Nähe von Korcula eine Seeschlacht zwischen Venedig und Genua geführt, an der auch Marco Polo, der berühmte Reisende und große Reiseschriftsteller, von dem man annimmt, dass er auf der Insel Korcula geboren wurde, auf venezianischer Seite teilgenommen hat.

Es ist die Insel der bekannten Orte wie Korcula, Lumbarda und Vela Luka und des vom Ende des 15. Jahrhunderts datierenden Ritterspiels "Moreska" sowie berühmter Steinmetze, Seeleute und Schiffsbauer.

Weit draußen auf hoher See befindet sich die Insel Lastovo mit einer Fläche von 50 Quadratkilometern, einer gegliederten Küste mit Kiesel- und Sandstränden und ein paar kleinen der West- und Ostküste vorgelagerten Inseln. Die Häuser auf Lastovo wurden stufenweise übereinander gebaut, weil jedes ein Recht auf seinen Teil der Sonne, Luft und Aussicht hatte.

Parallel zur Insel Peljesac liegt die waldbedeckte Insel Mljet mit einer Fläche von 100 Quadratkilometern. Wegen der alten dichten Wälder aus Alpenkiefern und Pinien, der Karsthöhlen, der zwei malerischen, mit dem Meer verbundenen Seen, der zahlreichen Sand- und Kieselstrände und der reichen Fisch- und Hummergründe, wurde der westliche Teil der Insel zum Nationalpark ernannt.

Kaum jemand wird die Farbe des Adriatischen Meeres bestimmen können: manchmal dunkelblau, ein anderes Mal grünblau. Es ändert sich ständig und schillert je nach Jahreszeit und dem Winkel der Sonnenstrahlen - in tausend Nuancen. Doch es ist immer schön. Und einmalig. Von 1185 Inseln und Riffe ist eine sicherlich wie geschaffen für Sie. Kommen Sie zu uns und wählen Sie sie aus .

[b]Quelle / Weiter mit diesem Link: Leider ist die verlinkte Seite / Foto / Video nicht mehr verfügbar. - Thofroe

Lijep pozdrav !

krowot Offline




Beiträge: 419

27.10.2008 08:52
Südliche Luft: 20 Liebeserklärungen an Kroatien antworten

Kroatien, das Land der Tausend Inseln, ist für die einen Inspiration und Muse, für die anderen die harte, brutale Vergangenheit, die sie gern für immer vergessen würden.
hier weiterlesen Leider ist der Link nicht mehr aktuell. - Thofroe

was du nicht willst,dass man dir tu dies füg auch keinem andren zu

beka Online

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Beiträge: 34.811

02.11.2008 20:21
#38 RE: Reiseportal Kroatien antworten

Zagreb, die schöne Kroatin

Für die Reisenden des Orient Express war Zagreb einst eine Zwischenstation. Auch heute noch lohnt die größte Stadt Kroatiens einen Besuch, nicht nur wegen des Kulturerbes, sondern auch weil sich hier slawische und mediterrane Einflüsse in einer einzigartigen Atmosphäre vereinen..

In nur wenigen Jahren hat sich Kroatien zu einem der beliebtesten Reiseziele Europas entwickelt. 1999, kurz nach dem Ende des Krieges, in dem sich Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina gegenüberstanden, besuchten gerade mal 32.000 französische Touristen das Land. Heute sind es an die 500.000. Die dalmatinische Küste mit Dubrovnik und den Inseln Hvar, Brač und Korčula zieht nach wie vor das Gros der Touristen an, aber die Hauptstadt ist nicht weniger attraktiv mit ihrer barocken Altstadt, durchzogen von kleinen Gassen und Treppen, mit ihren Palästen, ihrer Straßenbahn, ihrer traditionellen Handwerkskunst und ihrer weniger als 30 Minuten vom Stadtzentrum entfernten Skistation. Außerdem ist Zagreb ein idealer Ausgangspunkt für einen Ausflug zur Küstenstadt Split (3:20 mit dem Auto), nach Budapest (3:45) oder auch nach Wien (4:10). Zwei Tage reichen aus, um die Quintessenz der Stadt wahrzunehmen und die nahe gelegenen Orte Sljeme, Medvedgrad und Samobor kennen zu lernen.
Wenn Sie mit dem Flugzeug anreisen, werden Sie auf der Fahrt vom Flughafen in die Stadt (ca. 25 Minuten) die Trabantenstadt Novi Grad im Süden Zagrebs durchqueren, die mit ihren von Schnellstraßen gesäumten Wohnblöcken nicht gerade die schönste Seite der kroatischen Hauptstadt ist. Wenn von Zagreb die Rede ist, hat man eher ein anderes, romantischeres Bild vor Augen und denkt an die beiden Hügel Gradec und Kaptol, auf denen sich im Mittelalter zwei eigenständige, rivalisierende Orte (bischöflich der eine, weltlich der andere) befanden, beide umgeben von Festungsmauern zum Schutz vor mongolischen und türkischen Invasionen. Heute bilden die beiden Orte zusammen die „Oberstadt“ (Gornji Grad). Am Fuße dieses kleinen kroatischen Montmartres liegt die „Unterstadt“ (Donji Grad), angelegt im 19. Jh. von dem Wiener Architekten Hermann Bollé. Sie besticht durch ihre großen Plätze und ihre klassizistischen Paläste. Als Unterkunft empfehle ich Ihnen das Hotel Palace am prachtvollen Strossmayer-Platz in der Unterstadt. Das 1891 im Sezessions-Stil errichtete Gebäude ist das erste Hotel des Zagreb der Belle Epoque. (Doppelzimmer 147 Euro)

Was man unbedingt gesehen haben muss
Die Unterstadt mit ihren Palästen und Luxushotels, die Oberstadt mit ihren vielen Treppen und der Standseilbahn, das Museum für naive Kunst, der Maksimir-Park, der Mirogoj-Friedhof, sowie Sljeme, Medvedgrad und das Dorf Samobor außerhalb von Zagreb.

Die Unterstadt
Ausgehend vom Ban-Josip-Jelačić Platz (benannt nach dem Vater der kroatischen Nation), der, geprägt vom steten hin und her der Straßenbahnen, das Zentrum der Stadt bildet, rate ich Ihnen, die Stadtbesichtigung mit einem kleinen Spaziergang durch die Unterstadt zu beginnen. Aufgrund ihres u-förmigen Grundrisses bezeichnet man die Unterstadt auch als das „Hufeisen“. Als erstes direktes Ziel könnten Sie bei Ihrem Rundgang die Terrasse des Hotels Esplanade ansteuern, um dort einen kleinen Kaffee zu genießen. In den 20er und 30er Jahren war das Esplanade die typische Anlaufstelle der Reisenden des Orient Express, die sich hier zum Essen und zum Tanzen einfanden, und noch heute ist es das prestigeträchtigste Luxushotel der Stadt.
Mit seinen prachtvollen Bauten im Stil des Neoklassizismus und der Neorenaissance, geziert von Atlanten, Karyatiden und sonstigen Venus-Schönheiten, die den Wassern entsteigen, bringt dieser Stadtteil die Energie und Dynamik einer Epoche (1880-1900) zum Ausdruck, die, kurz vor dem Zusammenbruch des Österreich-ungarischen Kaiserreichs, ganz dem Fortschrittskult geweiht war. Der Botanische Garten, das Ethnographische Museum, das Technische Museum und das Mimara-Museum (berühmt für seine Sammlung alter Meister, darunter Raffael, Velasquez, Rubens und Rembrandt) sind natürlich auch einen Besuch wert. Doch der schönste Teil der Donji Grad ist und bleibt der Marschall-Tito-Platz, in dessen Mitte das 1895 errichtete kroatische Nationaltheater steht. Vor dem Theater sollten Sie sich in die Betrachtung des Lebensbrunnens vertiefen, eine Bronzestatue des Bildhauers Ivan Meštrović (1883-1962), dem Lieblingsschüler von Rodin.

Handwerkskunst
Im Zeitalter der Globalisierung werden sich die europäischen Innenstädte immer ähnlicher: die gleichen Läden, die gleichen Marken, die gleichen Restaurants und die gleiche Architektur … Bei einem Aufenthalt in Zagreb hat man allerdings noch das Vergnügen, vielfältigen Formen traditioneller Handwerkskunst zu begegnen, die andernorts weitgehend ausgestorben sind. Das Angebot reicht von Seidenkrawatten (erfunden von kroatischen Soldaten im 18. Jh.) über Hüte, handgearbeitete Regenschirme, rote Herzen aus Lebkuchen, Kerzen, Senf, Pfefferkekse, Branntweine und 100 % natürliche Seife bis zu Federhaltern der Marke Penkala (Slavoljub Penkala erfand 1906 in Zagreb den mechanischen Stift). Außerdem findet man in der Stadt jede Menge Schuster und Hersteller von Luxusschuhen (darunter Renato Bočak). Am eindrucksvollsten jedoch ist die Kristallmanufaktur im Dorf Samobor 33 km westlich von Zagreb: Alle Kristallobjekte, darunter Karaffen, Salatschüsseln, Vasen usw. (sie alle von höchster Klarheit und Reinheit), werden von Hand gefertigt. Die Motive sind überwiegend vom Jugendstil inspiriert und die Preise sind, angesichts der erstklassigen Qualität, ausgesprochen günstig: ein ideales Mitbringsel!

Die Oberstadt
Der malerischste Teil von Zagreb liegt auf dem Gradec-Hügel, den man mit der1890 gebauten Standseilbahn erreicht (Tomićeva-Straße) oder über eine steile Holztreppe, „Stube“ genannt.

Bevor man sich in die Oberstadt begibt, sollte man ein wenig an der Tkalčićeva-Straße entlanggehen, die die beiden Hügel Gradec und Kaptol voneinander trennt. Die Straße, durch die einst ein Bergbach aus dem Medvedgrad-Gebirge floss, bildete früher die Grenze zwischen den beiden verfeindeten Städten, von denen eine in bischöflicher, die andere in weltlicher Hand war. Von den blutigen Kämpfen, die sich die Städte lieferten, zeugt noch heute der Name einer kleinen Seitenstraße: Krvavi Most, d.h. „blutige Brücke“. Besonders angenehm ist die Tkalčićeva-Straße mit ihren vielen Cafés am Morgen, wenn die schönen Pastellfassaden der Häuser sanft im Licht der aufgehenden Sonne erstrahlen.

Den Besuch der Oberstadt beginnt man am Besten kurz vor Mittag. Mit der Standseilbahn oben angekommen, sollte man sich zum Lotrščak-Turms begeben, der ein Überrest der mittelalterlichen Befestigungsanlagen ist. Jeden Tag um 12 Uhr mittags zündet ein städtischer Angestellter dort einen lauten Kanonenschuss, der eine eindrucksvolle Pulverwolke zurücklässt … Von der Turmspitze aus hat man einen herrlichen Blick über Zagreb.

Mit seinen Palästen, Barockkirchen, Gaslaternen, bunten Dächern und einer schönen Promenade entlang der alten Befestigungsmauern gleicht Gradec einer Filmkulisse – ein wenig wie der historischen Stadtteil Malá Strana in Prag. Die älteste Apotheke der Stadt, das älteste Café (erbaut 1825 nahe des Illyrischen Platzes) und der Regierungssitz befinden sich hier auf diesem Hügel. Die Strossmayer-Promenade, die dem Verlauf der alten Stadtmauern folgt, bildet ihrerseits eine wunderbare Aussichtsterrasse über die Stadt. Absolut sehenswert ist auch das kroatische Museum für naive Kunst, das weltweit einzigartig ist.

Essen gehen
In kulinarischer Hinsicht bietet Zagreb eine glückliche Mischung aus slawischen und mediterranen Spezialitäten (die Stadt ist schließlich nur 170 km von der Adria entfernt). Fisch, Risotto, Pasta, Wild, Frischkäse, Pilze, Linsensuppe mit Kichererbsen, Dalmatinischer Schinken, Slawonische Wurst, Trüffel aus Istrien, Austern von der Adria, Rinderragout mit Gnocchis, Omelette mit Steinpilzen, frische Feigen, mit Pfeffer gewürzte Plätzchen und Kremschnitten (Kremšnita) bilden das Grundangebot der guten Restaurants der Stadt. Darüber hinaus ist das Klima in Zagreb ideal zum (biologischen) Anbau von Erdbeeren und Pflaumen, die ein wahrer Genuss sind.

Eine Spezialität im weiter oben erwähnten Dorf Samobor ist Bermet, ein köstlicher Aperitif, hergestellt nach einem traditionellen Rezept auf der Basis von Wein, Absinth und Kräutern. Die Familie Filipec, die ihn herstellt, produziert gleichzeitig auch einen ausgezeichneten Senf, dessen Geschichte auf die französischen Soldaten Napoleons zurückgeht, die Dijon-Senf mit in ihrem Gepäck hatten. Samobor ist außerdem bekannt für Branntweine, Kirschen, Würste, Kremšnita und rote Herzen aus Lebkuchen oder Kerzenwachs, hergestellt von Franjo Oslaković, einer lokalen Persönlichkeit (in Kroatien verschenkt man diese Herzen traditionell an Weihnachten oder als Willkommensgruß).

Unbedingt probieren sollte man den traditionellen Zagorski Štrukli, der heute den Status eines „geschützten kroatischen Kulturguts“ hat. Diese Teigtaschen werden zunächst in Wasser gekocht und dann mit einer Quarkfüllung im Ofen gebacken.

In der Regel isst man sie als Vorspeise. Unter der Peka (d.h. in einem Tontopf, der unter die Glut eines offenen Feuers gestellt wird) gegartes Fleisch mit Gemüse und Kartoffeln ist ein ebenso einfaches wie schmackhaftes Gericht. Um diese typischen Spezialitäten zu kosten, kann ich Ihnen zwei Restaurants empfehlen, die sich in meinen Augen von der Masse abheben: Das erste ist das Dvorišće (spezialisiert insbesondere auf adriatische Küche), gelegen in der Nähe des Marschall-Tito-Platzes. Das zweite nennt sich Pod grickim topom und besitzt eine schöne Panoramaterrasse auf dem Gradec (rechnen Sie zwischen 25 und 35 Euro für ein Essen in diesen Restaurants ein).

© E. Tresmontant / ViaMichelin

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17.02.2009 12:10
#39 RE: Reiseportal Kroatien antworten

Eine Kreuzfahrt entlang der Küste von Kroatien

Februar 17th, 2009 von Nancy

Kroatien gehört mittlerweile zurecht den wohl schönsten Urlaubsländern Europas. Eine atemberaubende Landschaft, gepaart mit einer Vielzahl von Aktivitäten machen das Land zu einem Kleinod für Urlauber. Zahlreiche Reiseveranstalter haben Kroatien in ihrem Programm. Zu den wohl attraktivsten Anbietern gehört in diesen Tagen FTI.

FTI präsentiert in diesem Jahr ein sehr ausgefallenes und zudem auch umfangreiches Kroatienangebot. Zu den wohl schönsten Reisen gehört eine Kreuzfahrt entlang der Küste Kroatien. Abwechslungsreich und vor allem mit einem atemberaubenden Flair lernen die Reiseteilnehmer das Land und vor allem auch seine Kultur kennen.

Es ist ein Inselhüpfen entlang der Kvarner Bucht. Man muss nicht lange suchen, um hier die zahlreichen Schönheiten entdecken zu können, denn eines ist sicher - jede dieser Inseln gehört zu den kleinen Perlen Kroatiens. Die kleine Kreuzfahrt erstreckt sich über acht Tage und ist mit allen Annehmlichkeiten versehen, die das Land Kroatien zu bieten hat. Das Schiff verfügt über eine moderne und zudem auch überaus komfortable Ausstattung und garantiert Urlaub in höchster Qualität. Eines ist sicher, man könnte Kroatien kaum besser kennen lernen und so wundert es kaum, dass sich dieses Reiseangebot zu einem wahren Superlativ entwickeln konnte.

Quelle: reisio.de

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25.02.2009 10:00
#40 RE: Reiseportal Kroatien antworten

Reiseportal zu Dubrovnik in Kroatien mit zahlreichen Informationen zu den Sehenswürdigkeiten


Stradun in Dubrovnik

Kroatien erfreut sich in den letzten Jahren immer größerer Beliebtheit bei den Urlaubern. Auch immer mehr deutsche Touristen sind dort zu finden. Das hat seinen Ursprung sicherlich auch darin, dass das Urlaubsland Italien immer teurer wird, und das Meer dort eine stets schlechter werdende Wasserqualität aufweist. Die Adria auf der kroatischen Seite ist sauber und strahlend blau. Kroatien überzeugt mit seiner wunderschönen Landschaft, dem guten Essen und dem unschlagbaren Preis/Leistungsverhältnis.

Eine der bekanntesten Städte Kroatiens ist sicherlich Dubrovnik. Diese liegt im Süden des Landes direkt an der Adria.
Dubrovnik wurde vor allem bekannt, da die Stadt in den achtziger Jahren von der UNESCO in das
Weltkulturerbe aufgenommen wurde.

Dubrovnik liegt wunderschön eingebetet in die Natur Kroatiens. Die Umgebung lädt zum Wandern oder Radfahren genauso ein, wie das herrlich blaue Meer zum Baden. Die wunderschöne Altstadt Dubrovniks lädt zum Einkaufen und Bummeln ein. Viele kleine Restaurants mit hervorragender Fischküche und ausgezeichneten mediterranen Gerichten findet man in diesen kleinen, altertümlichen Gassen. Die Altstadt von Dubrovnik ist autofrei, das bedeutet, das der Verkehr aus diesem Bereich komplett ausgeschlossen wurde, unter anderem um die wunderschönen alten Bauten nicht mit Autoabgasen zu schädigen. Das macht das Bummeln in der Altstadt natürlich noch viel reizvoller.

Die Stadt Dubrovnik wird heute als das kulturelle Zentrum des Landes Kroatien bezeichnet, was besonders daher rührt, das zahlreiche Künstler, unter anderem Dichter und Künstler dort geboren sind, oder dort gelebt haben. Daher gibt es auch in der Stadt viele Museen, und Einrichtungen, die von diesen Personen zeugen.

Ein antikes Franziskannerkloster ist in Dubrovnik zu besichtigen, in dem sich die heute die älteste Apotheke der Stadt befindet. Ebenfalls in Dubrovnik befindet sich die bekannte Rolandsäule. Jedes Jahr im Februar findet in der Stadt Dubrovnik auch das weltbekannte Stadtfest des heiligen Blasius statt. Der heilige Blasius ist der Schutzpatron der Stadt. Dieses Stadtfest zu erleben, ist schon alleine eine Reise in die Stadt Dubrovnik wert.
In den letzten Jahren hat immer mehr die internationale High Society den Weg nach Dubrovnik gefunden. Das liegt sicherlich auch daran, das die Stadt über einen wunderschönen Jachthafen verfügt, und auch mit dem Flugzeug gut zu erreichen ist. Der Hafen von Dubrovnik beherbergt eine Reihe von wunderschönen Jachten. Es gibt auch einen "alten Hafen" an dem heute, obwohl er schon 500 Jahre alt ist, wegen der malerischen Landschaft in der er sich befindet zahlreiche Kreuzfahrtschiffe vor Anker gehen.

Im Jahre 2010 soll die Stadt Dubrovnik an die Autobahn A1 angeschlossen werden, was dann auch eine Anfahrt mit dem Auto schnell und unkompliziert möglich macht.

Bekannt ist Dubrovnik und seine Umgebung auch für seine guten Hotels und die zahlreichen Campingmöglichkeiten. Da man dort wirklich gut und auch preisgünstig essen kann, macht ein Urlaub mit dem Zelt oder dem Wohnwagen in Kroatien noch Spaß. Auch sind die Preise für Übernachtungen, egal ob auf dem Zeltplatz oder im Hotel, wirklich mehr als angemessen.

Die wunderschöne Umgebung lädt zum Wandern oder Radfahren ein. Gerade mit dem Mountenbike ist es ein Erlebnis die endlosen, bergigen Wege rund um die Stadt Dubrovnik abzufahren und so hautnah die wunderschöne Landschaft Kroatiens zu entdecken.

Heutzutage wird die Stadt Dubrovnik von vielen Reiseveranstaltern in ihren Programmen angeboten. Egal ob mit dem Flugzeug, mit dem Busunternehmen oder mit dem eigenen Auto, Kroatien und vor allem die Stadt Dubrovnik sind eine Reise wert. Für Singles, aber genauso auch für Paare oder Familien ist diese Stadt und ihre tolle Umgebung genau das Richtige um einen vielseitigen Urlaub, mit Baden, Wandern und gutem Essen, zu erleben. Die Stadt Dubrovnik ist eine Reise wert, und sollte von jedem vielseitig interessierten Urlauber wenigstens einmal im Leben besucht werden.

Quelle: online-artikel.de

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