aktuelle Sendungen der Reihe !!! - Schätze der Welt - !!!
Fr, 18.11. 10.05 Uhr rbb Split, Kroatien: Die Stadt im Palast So, 20.11. 02.15 Uhr Phoenix Völklinger Hütte - Eiserne Erinnerungen Fr, 25.11. 10:05 rbb Die Brücke von Mostar Fr, 02.12. 10.05 Uhr rbb Dubrovnik, Kroatien: Weltoffene Festung Fr 16.12. 10.35 Uhr rbb Die Bucht von Kotor - Die Bucht von Kotor - Montenegro Mo. 19.12. 00:30 01:35 3sat u.a. "Stari Most", die alte Brücke in der bosnischen Stadt Mostar Mo. 26.12.2011 06:15 Phoenix Perlen der Archäologie - Troja und Pompeji, Türkei / Italien
Archiv-Beiträge: Di. 26.01.10 23.30-00.00 SWR Von der Tara an den Colorado Sa. 30.01.10 06.00-06.30 SWR Von der Tara an den Colorado Mo, 12.04. 12:45 13:00 3sat Die Bucht von Kotor, Montenegro Sa. 17.04. 06:00-06:30 SWR Die ewige Stadt 10:16 TW1 Dubrovnik Do. 22.04. 04:31 TW1 Venedig und seine Lagune Do, 12.08.10 04:30 05:00 SWR Schützende Mauern - Dubrovnik und Split, Kroatien Di, 31.08. 09:15 09:30 EinsPlus Dubrovnik - Weltoffene Festung, Kroatien Mi, 01.09. 06:00 06:15 EinsPlus Dubrovnik - Weltoffene Festung, Kroatien Di, 14.09. 09:15 09:30 EinsPlus Split - Die Stadt im Palast Kroatien Mi, 15.09. 06:00 06:15 EinsPlus Split - Die Stadt im Palast Kroatien Fr. 17.09. 19:30 TW1 Venedig und seine Lagune So, 19.09. 00:55 01:10 TW1 Split - Stadt im Palast Di, 28.09. 13:05 TW1 Dubrovnik Sa, 01.01. 17:30 18:15 SWR Welterbe in Gefahr - Brücke von Mostar So, 02.01.11 03:35, SWR Welterbe in Gefahr - Brücke von Mostar Fr, 28.01. 13:05 13:20 TW1 Split - Stadt im Palast Sa, 29.01. 04:30 TW1 Dubrovnik So, 30.01. 06:50 07:05 NDR Die Kathedrale von Sibenik, Kroatien Der steinerne Blick Di, 08.03. 08:00 08:15 EinsExtra Die Kathedrale von Sibenik - Der steinerne Blick Kroatien Sa, 26.03. 18:45 19:00 EinsExtra Die Kathedrale von Sibenik Der steinerne Blick Kroatien Sa, 26.03. 23:30 23:45 EinsExtra Die Kathedrale von Sibenik Der steinerne Blick Kroatien Mo, 11.04. 07:15 07:30 Phoenix Die Altstadt von Trogir - Ein geordnetes Labyrinth, Kroatien Fr, 06.05. 13:05 13:20 TW1 Split - Die Stadt im Palast Sa, 21.05. 04:30 TW1 Split - Stadt im Palast So, 22.05. 22:55 23:10 Alpha Durmitor Nationalpark (Montenegro) - Berge der vielen Wasser So, 22.05. 23:40 23:55 Alpha Die Bucht von Kotor (Montenegro) - Fjord der Adria So, 29.05. 19:40 20:00 3sat Die Altstadt von Trogir, Kroatien Ein geordnetes Labyrinth Mo, 30.05. 12:45 13:00 3sat Die Altstadt von Trogir, Kroatien Di, 14.06. 19:00 19:20 TW1 Dubrovnik Do, 23.06. 04:30 05:05 TW1 Split - Stadt im Palast So, 24.07. 10:30 10:45 Phoenix Ohrid - Mazedonien - Farbenwelt und Bilderkult Mo, 25.07. 07:15 07:30 Phoenix Ohrid - Mazedonien - Farbenwelt und Bilderkult Do, 28.07. 04:31 05:05 TW1 Split - Stadt im Palast So, 31.07. 00:00 00:15 Phoenix Ohrid - Mazedonien - Farbenwelt und Bilderkult Di, 02.08. 04:31 05:05 TW1 Dubrovnik Di, 16.08. 21:45 22:00 3sat Die Bucht von Kotor, Montenegro Fjord der Adria Fr, 19.08. 19:00 19:15 TW1 Split - Stadt im Palast Di, 23.08. 06:00 06:15 1Extra Die Kathedrale von Sibenik - Der steinerne Blick Kroatien Fr, 09.09. 13:05 13:20 TW1 Dubrovnik Di, 20.09. 04:31 05:05 TW1 Split - Stadt im Palast Sa, 22.10. 22:30 22:45 1Extra Die Kathedrale von Sibenik - Der steinerne Blick Kroatien So, 23.10. 18:15 18:30 1Extra Die Kathedrale von Sibenik - Der steinerne Blick Kroatien So, 30.10. 02:45 02:55 1Extra Die Kathedrale von Sibenik - Der steinerne Blick Kroatien Fr, 04.11. 10:05 10:20 RBB Die Kathedrale von Sibenik - Der steinerne Blick Kroatien So, 06.11. 01:00 01:15 EinsExtra Die Kathedrale von Sibenik - Der steinerne Blick Kroatien Mo, 07.11. 12:45 13:00 3sat Split, Kroatien - Die Stadt im Palast Fr, 11.11. 10:05 10:20 RBB Die Altstadt von Trogir - Ein geordnetes Labyrinth Kroatien
3sat, Sonntag, 02.12., 20:15 - 21:45 Uhr Erstausstrahlung Über das Welterbe der Unesco Ägypten, Bosnien - Herzegowina, Deutschland, Schweiz
Dienstag, 20.11.2007 23.30 - 00.00 (30 min.)
SWR Fernsehen BW Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Wiederaufgebaut! Die Brücke von Mostar und die Felsentempel von Abu Simbel, Bosnien Herzegowina und Ägypten
Phoenix, Samstag, 17.11., Magazin/Geschichte 19:45 - 20:00 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Die Brücke von Mostar - Ein Bogen über den Abgrund Bosnien-Herzegowina
EinsExtra, Montag, 30.07.07, 21:45 - 22:00 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Die Altstadt von Trogir, Kroatien EinsPlus, Sonntag, 01.07., 12:45 - 13:00 Uhr Sonntagstour Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Split - Die Stadt im Palast
SWR, Sonntag, 25.03., 11:00 - 11:15 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Die Altstadt von Trogir, Kroatien Ein geordnetes Labyrinth
Alpha, Sonntag, 11.03., 19:30 - 19:45 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Split (Kroatien) Die Stadt im Palast
Schätze der Welt Rund ums Mittelmeer (Mediterranean Treasures) Dokumentarserie, USA 1998.
Dienstag, 25.02.2003 auf Discovery (PREMIERE digital!) 23:30 - 00:30 Uhr
Beschreibung Rund ums Mittelmeer gibt es zahlreiche prachtvolle Bauwerke und Kulturgüter, die noch heute von einer ereignisreichen Geschichte berichten. Reizvoll sind unter anderem Neapel, Valetta, die kroatischen Städte Dubrovnik und Split sowie die Insel Delos.
Wiederholungen am MIttwoch, den 26.02.03 um 7.30 UHr und 15.30 UHr
EinsFestival, Mittwoch, 15.12., 15:15 - 15:30 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung, Kroatien
Auf einem Felsen im Meer an der Küste Dalmatiens wurde im 7. Jahrhundert diese Stadt gegründet und zum Schutz gegen Rivalen und Feinde mit kräftigen Wehrmauern versehen. Zudem sollten unwillkommene Gäste auch durch Forts und tiefe Gräben abgehalten werden.
Das in Kroatien, zwischen Balkan und Westeuropa gelegene Ragusa, wie es früher hieß, erlebte seine Blütezeit im Mittelalter. Weitsichtige Politik sicherte 450 Jahre lang die Freiheit der Stadt. Aber eine große Feuersbrunst und ein Erdbeben im 17. Jahrhundert zerstörten einen Großteil der alten Bauwerke und tötete viele Menschen. Dennoch sind immer noch viele romanische, gotische und Renaissance-Kirchen, Plätze und Brunnen erhalten.
Was Erdbeben, Feuer und der Zahn der Zeit nicht ausgelöscht haben, litt in den kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan. Der Krieg hat hier schwere Spuren der Zerstörung hinterlassen. Heute wird die 1991 beschossene Stadt unter der Koordination der UNESCO wieder restauriert.
Info auch unter: Leider ist der Link nicht mehr aktuell. - Thofroe
EinsFestival, Montag, 20.12., 15:15 - 15:30 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Split - Die Stadt im Palast, Kroatien
Nach der Abdankung im Jahre 305 verbrachte Diokletian, einer der Herrscher des östlichen römischen Imperiums, seinen Lebensabend nach 20-jähriger Regierungszeit in seiner adriatischen Heimatstadt Split, wo sich der Soldatenkaiser und Reichsreformer in nur 10-jähriger Bauzeit einen gewaltigen Palast auf 30.000 qm Fläche erstellen ließ.
Diokletians Alterssitz in Split, heute wirtschaftlicher und touristischer Mittelpunkt Dalmatiens, ist das größte antike Baudenkmal an der östlichen Adriaküste. Salona, wie die antike Vorgängerstadt Splits von den Römern genannt wurde, entwickelte sich unter Augustus zum politischen Zentrum der römischen Besitzungen in Dalmatien.
Schon im Mittelalter wussten Splits Einwohner die mächtige Anlage für sich zu nutzen innerhalb der schützenden Palastmauern bauten sie die Altstadt. In der Folgezeit entstanden kuppelbedeckte Paläste im Stil der Spätgotik und des Barocks, der heutige Marktplatz befindet sich an der Porta Agentea, die erst 1946 freigelegt wurde
3sat, Sonntag, 09.01.05, 21:00 - 21:15 Uhr Erstausstrahlung Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Die Altstadt von Trogir, Kroatien
Ein geordnetes Labyrinth
Wahrzeichen der kleinen Hafenstadt Trogir an der Bucht von Kastela, 27 Kilometer westlich von Split, ist die Kathedrale. Weithin sichtbar überragt ihr Turm das Dächermeer. Er diente den Schiffen und Booten auf der Adria, die einen geschützten Hafen suchten, als Wegweiser. Das Städtchen hat sich seit dem Altertum zu einer erfolgreichen Handelsstadt an der dalmatinischen Küste entwickelt und das zeigt sich auch im Straßenbild: So weist die Stadt alle Elemente eines unabhängigen Stadtwesens auf. Unter der Dächern manches ehemaligen Palastes sind Schätze verborgen, die von der Hochkultur des Ortes zeugen. Doch der eigentliche Schatz ist kein einzelnes Bauwerk, sondern die Fülle der verschiedenen Eindrücke - besonders in der Altstadt, die auf einem Inselchen liegt und nur über eine Steinbrücke zu erreichen ist.
Christian Romanowski durchstreift die Gassen der kleinen Stadt an der dalmatischen Küste.
Wiederholung: 11.01., 15:30, 3sat Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
SWR, Sonntag, 16.01.05, 12:15 - 12:45 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Schützende Mauern
Dubrovnik und Split
Auf einem Felsen im Meer an der Küste Dalmatiens wurde im 7. Jahrhundert Dubrovnik gegründet und zum Schutz gegen Rivalen und Feinde mit kräftigen Wehrmauern versehen. Zudem sollten unwillkommene Gäste auch durch Forts und tiefe Gräben abgehalten werden. Das in Kroatien, zwischen Balkan und Westeuropa gelegene Ragusa, wie es früher hieß, erlebte seine Blütezeit im Mittelalter. Weitsichtige Politik sicherte 450 Jahre lang die Freiheit der Stadt. Aber eine große Feuersbrunst und ein Erdbeben im 17. Jahrhundert zerstörten einen Großteil der alten Bauwerke und tötete viele Menschen. Dennoch sind immer noch viele romanische, gotische und Renaissance-Kirchen, Plätze und Brunnen erhalten. Was Erdbeben, Feuer und der Zahn der Zeit nicht ausgelöscht haben, litt in den kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan. Der Krieg hat hier schwere Spuren der Zerstörung hinterlassen. Heute wird die 1991 beschossene Stadt unter der Koordination der Unesco wieder restauriert.
Nach der Abdankung im Jahre 305 verbrachte Diokletian, einer der Herrscher des östlichen römischen Imperiums, seinen Lebensabend nach 20-jähriger Regierungszeit in seiner adriatischen Heimatstadt Split. Hier ließ der Soldatenkaiser und Reichsreformer in nur 10-jähriger Bauzeit einen gewaltigen Palast auf 30.000 qm Fläche errichten. Diokletians Alterssitz in Split, heute wirtschaftlicher und touristischer Mittelpunkt Dalmatiens, ist das größte antike Baudenkmal an der östlichen Adriaküste. Salona, wie die antike Vorgängerstadt Splits von den Römern genannt wurde, entwickelte sich unter Augustus zum politischen Zentrum der römischen Besitzungen in Dalmatien. Schon im Mittelalter wussten Splits Einwohner die mächtige Anlage für sich zu nutzen, innerhalb der schützenden Palastmauern bauten sie die Altstadt. In der Folgezeit entstanden kuppelbedeckte Paläste im Stil der Spätgotik und des Barocks, der heutige Marktplatz befindet sich an der Porta Agentea, die erst 1946 freigelegt wurde
28. November 2004 21.00 Uhr in 3sat: Das Kloster St. Katherina am Berg Moses, wo sich Himmel und Erde berühren.
Wh.: 30. November 2004 15.30 Uhr in 3sat
-----------------------
3sat, Sonntag, 16.01., 21:00 - 21:15 Uhr Erstausstrahlung Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Die Kathedrale von Sibenik, Kroatien
Der Steinerne Blick
Ihre Maße sind nicht überwältigend, es gibt gewaltigere Kirchen, und doch nimmt sie einen hervorragenden Platz in der Kunstgeschichte ein: die Kathedrale von Sibenik. Ein schlichter Bau von außergewöhnlicher Raffinesse, der nicht nur durch die Schönheit der Steinmetzarbeiten, durch die harmonische Form und seine Ausgewogenheit besticht, sondern auch durch seine Konstruktionsart Architekturgeschichte schrieb und heute zum Weltkulturerbe zählt. Da Sibenik verhältnismäßig spät gegründet wurde und sich nicht, wie andere Städte an der dalmatinischen Küste, einer 1000-jährigen Kulturtradition rühmen konnte, wollten Adel und Bürger durch ein großartiges Bauwerk Aufmerksamkeit auf sich und ihre Stadt ziehen - durch den Neubau einer Kathedrale. Neu und einmalig war und ist vieles an dieser Kirche. Die Mauern und das Tonnengewölbe der Dachkonstruktion sind, ebenso wie die Kuppel, vollständig aus einem Material gemacht: aus vorgefertigten Steinblöcken, die wie Legosteine zusammengesetzt und miteinander verzapft sind. An der Zeitenwende von der Gotik zur Renaissance veranschaulicht die Jacobuskirche einen Zeitgeist, der den Kirchenraum nicht mehr in mystischem Jenseitsstreben überhöht, sondern nach menschlichem Maß gestaltet.
Wh.:18.01., 15:30, 3sat Schätze der Welt - Erbe der Menschheit
Schätze der Welt Ohrid - Farbenwelt und Bilderkult, Mazedonien
Der Ohrid-See in Mazedonien ist einer der ältesten und tiefsten Seen der Welt mit Pflanzen- und Tierarten, die es nur hier gibt. Byzantinische Bauwerke und archäologische Kostbarkeiten zeugen von mehr als 2.000 Jahren Menschheitsgeschichte.
Die wertvollsten Natur- und Kulturdenkmäler der Welt schützt die UNESCO seit 1972 als Erbe der Menschheit. Die Fernsehreihe Schätze der Welt erzählt von diesen Orten in eindrucksvollen Bildern.
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Castel del Monte - Die steinerne Krone Apuliens
Von welcher Seite man sich Castel del Monte auch nähert, der mächtige vollkommen systemetrische, achteckige Bau mit einen Kranz von ebenfalls achteckigen Türmen erscheint immer gleich.
Doch variiert der helle Stein im Laufe des Tages seine Farbe vom warmen Goldton bis zum gleißenden Weiß, und die wandernden Licht- und Schattenzonen geben den schlichten Randflächen ständig wechselnde Raumtiefe.
An der dalmatinischen Küste - Die Altstadt von Trogir und die Kathedrale von Sibenik, Kroatien
Man braucht eine Spürnase, um sich im Gewirr der Gassen dieser kleinen dalmatinischen Stadt auf einem winzigen Inselchen zurechtzufinden. Das Wahrzeichen von Trogir ist heute die Kathedrale. Weithin sichtbar überragt ihr Turm das Dächermeer. Er diente den Schiffen und Booten auf der Adria, die einen geschützten Hafen suchten, als Wegweiser. Trogir konnte sich seit dem Altertum zu einer erfolgreicher Handelsstadt an der dalmatinischen Küste entwickeln.
Wer den Aufstieg zur Turmspitze wagt, kann aus der Höhe das Gassengewirr als ein geordnetes Labyrinth überblicken. Trogir weist im kleinen Format alle Elemente eines unabhängigen Stadtwesens auf. Nicht nur die Türme der verschiedenen Kirchen zeigen die Fülle architektonisch sehenswerter Bauwerke an. Unter der Dächern manches ehemaligen Palastes sind Schätze verborgen, die von der Hochkultur des Ortes zeugen. Doch der eigentliche Schatz dieses Ortes ist kein einzelnes Bauwerk, so bedeutend es auch sein mag, sondern die Fülle der verschiedenen Eindrücke. Man kann Trogir nur mit Füssen entdecken. Erst dann erschließt sich der Charme dieser mittelalterlichen Kleinstadt in ihrer fast unverfälschten Geschlossenheit. An jeder Kreuzung der winzigen Strassen mit dem immer unterschiedlichen Pflaster verlocken den Besucher alte Hausfassaden und verborgene Winkel, so dass er nicht weiß, welchen Weg er einschlagen soll. Ihre Maße sind nicht überwältigend, - es gibt gewaltigere Kirchen, und doch nimmt sie einen hervorragenden Platz in der Kunstgeschichte ein: Die Kathedrale von ibenik.Ein schlichter Bau von außergewöhnlicher Raffinesse, der nicht nur durch die Schönheit der Steinmetzarbeiten, durch die harmonische Form und seine Ausgewogenheit besticht, sondern auch durch seine Konstruktionsart Architekturgeschichte schrieb, und heute zum Weltkulturerbe zählt. Da ibenik verhältnismäßig spät gegründet wurde und sich nicht, wie andere Städte an der dalmatinischen Küste, einer tausendjährigen Kulturtradition rühmen konnte, wollten Adel und Bürger durch ein großartiges Bauwerk Aufmerksamkeit auf sich und ihre Stadt ziehen - durch den Neubau einer Kathedrale. Neu und einmalig war und ist vieles an dieser Kirche, sie ist ein steingewordener Gedanke. Die Mauern und das Tonnengewölbe der Dachkonstruktion sind ebenso, wie die Kuppel vollständig aus einem Material ausgeführt: Aus vorgefertigten Steinblöcken, die wie Legosteine zusammengesetzt und miteinander verzapft sind. Derselbe Stein bildet jeweils Außenhaut und Innenwand der Kirche. Eine Konstruktion nach dem Prinzip: Klarheit und vollständiger Entsprechung von äußerer und innerer Form. An der Zeitenwende von der Gotik zur Renaissance, die ja eine geistige Wandlung und nicht nur einen Wechsel von Stilelementen bedeutet, veranschaulicht die Jacobuskirche diesen Zeitgeist, der den Kirchenraum nicht mehr in mystischem Jenseitsstreben überhöht, sondern nach menschlichem Maß gestaltet
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Semmering, Österreich - Eisenbahn und Zauberberg
Über den Gebirgspass Semmering führt der kürzeste Weg von Wien an die Adria. Mit der Semmeringbahn wurde diese Strecke ab 1854 befahrbar. 1998 wurde die tollkühne technische Meisterleistung mit der Erhebung zum Weltkulturerbe gewürdigt.
An alles hatten Karl Ritter von Ghega, der Planungschef der österreichischen Staatsbahn, und seine Mitarbeiter gedacht, als die Semmeringbahn am 18. April 1854 feierlich von Kaiser Franz Josef eröffnet wurde. Nur an eines nicht: Der Schornstein der Lokomotive war für die Gloggnitzer Bahnhofshalle zu hoch. Bei der Einfahrt krachte er herunter und hüllte die feine österreichische Gesellschaft in Ruß und Rauch. Der Kaiser aber behielt die Nerven und Karl Ritter von Ghega durfte triumphieren. Die erste Hochgebirgsbahn der Welt konnte ihren Betrieb aufnehmen. Viele Monate war der Ingenieur zuvor durch Semmering gewandert, um all die Schluchten und Berge kennen zu lernen. Die Bahnstrecke musste über Gräben hinweg, durch Berge hindurch und an Felswänden entlang gebaut werden. Ghega plante 15 Tunnel, zum Teil zweistöckige Viadukte. Zeitweise bauten bis zu 20.000 Arbeiter an der Bahnstrecke.
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Geschichte 2005. 15 Min.
Freitag, 30.06.2006 21:30 - 21:45 Uhr in Phoenix
Ihre Maße sind nicht überwältigend - es gibt gewaltigere Kirchen - doch nimmt sie einen hervorragenden Platz in der Kunstgeschichte ein: die Kathedrale von Sibenik. Ein schlichter Bau von außergewöhnlicher Raffinesse, der nicht nur durch die Schönheit der Steinmetzarbeiten, sondern auch durch seine Konstruktion Architekturgeschichte schrieb und heute zum Weltkulturerbe gehört.
Neu und einmalig war und ist vieles an dieser Kirche, sie ist ein steingewordener Gedanke. Die Mauern und das Tonnengewölbe der Dachkonstruktion sind ebenso wie die Kuppel vollständig aus einem Material ausgeführt: aus vorgefertigten Steinblöcken, die wie Legosteine zusammengesetzt und miteinander verzapft sind. Derselbe Stein bildet jeweils Außenhaut und Innenwand der Kirche. Eine Konstruktion nach dem Prinzip Klarheit und vollständiger Entsprechung von äußerer und innerer Form. An der Zeitenwende von der Gotik zur Renaissance, die ja eine geistige Wandlung und nicht nur einen Wechsel von Stilelementen bedeutet, veranschaulicht die Jacobuskirche diesen Zeitgeist, der den Kirchenraum nicht mehr in mystischem Jenseitsstreben überhöht, sondern nach menschlichem Maß gestaltet
Sie zählt zu den Schätzen der Welt, doch sie ist nicht nur ein Architekturdenkmal. Sie ist Erbe der Menschheit in doppelten Sinn: Denkmal der Baukunst und Sinnbild für Zerstörung. ’Stari Most’, die alte Brücke in der bosnischen Stadt Mostar. Und sie ist ein Symbol für ‚Wiederaufbau’. Die Brücke gab der Stadt ihren Namen, in der Landessprache heißt Brücke ‚Most’, und die Brückenwächter wurden ‚Mostari’ genannt. Der hochgewölbte, steinerne Brückenbogen über die Neretwa, ließ die Stadt Mostar zu einem wichtigen und wohlhabenden Ort werden. Die 'Stari Most' verband das Hinterland mit der Adria.In das Gedächtnis der Einwohner von Mostar aber ist ein Datum eingebrannt: der 9. November 1993. An diesem Tag brachten die Granaten der kroatischen Artillerie das weltbekannte Denkmal, die schönste Brücke auf dem Balkan, zum Einsturz. Für viele Bewohner stürzte nicht nur ein Brückenbogen, für sie brach eine Welt zusammen. Die elegante Brücke, für die Einwohner von Mostar war er Teil ihres täglichen Lebens, und das seit 450 Jahren, 1566 war sie erbaut worden...
Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung
Auf einem Felsen im Meer an der Küste Dalmatiens wurde im 7. Jahrhundert diese Stadt gegründet und zum Schutz gegen Rivalen und Feinde mit kräftigen Wehrmauern versehen. Zudem sollten unwillkommene Gäste auch durch Forts und tiefe Gräben abgehalten werden.
Das in Kroatien, zwischen Balkan und Westeuropa gelegene Ragusa, wie es früher hieß, erlebte seine Blütezeit im Mittelalter. Weitsichtige Politik sicherte 450 Jahre lang die Freiheit der Stadt. Aber eine große Feuersbrunst und ein Erdbeben im 17. Jahrhundert zerstörten einen Großteil der alten Bauwerke und tötete viele Menschen. Dennoch sind immer noch viele romanische, gotische und Renaissance-Kirchen, Plätze und Brunnen erhalten.
Was Erdbeben, Feuer und der Zahn der Zeit nicht ausgelöscht haben, litt in den kriegerischen Auseinandersetzungen auf dem Balkan. Der Krieg hat hier schwere Spuren der Zerstörung hinterlassen. Heute wird die 1991 beschossene Stadt unter der Koordination der Unesco wieder restauriert.
Wiederholungen: 17.12.2006 16.45-17.00 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung
19.12.2006 00.45-01.00 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung 22.40-23.00 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung
Wiederholungen: 17.12.2006 16.45-17.00 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung
19.12.2006 00.45-01.00 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung 22.40-23.00 EinsExtra Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Dubrovnik - Weltoffene Festung
SWR, Sonntag, 25.03., 11:00 - 11:15 Uhr Schätze der Welt - Erbe der Menschheit Die Altstadt von Trogir, Kroatien
Ein geordnetes Labyrinth
Man braucht eine Spürnase, um sich im Gewirr der Gassen dieser kleinen dalmatinischen Stadt auf einem winzigen Inselchen zurechtzufinden. So, wie sie Rocco besitzt. Rocco ist 40 Zentimeter hoch, beige-weiß gescheckt, hat einen verträumten Blick und ist ein Hund. Eines Tages war er in Trogir aufgetaucht und ist geblieben. Wie einst, vor dreizehnhundert Jahren, in dem damals zum byzantinischen Reich gehörenden Ort, Fremde erschienen waren, hier sesshaft wurden und die Herrschaft in der Stadt übernahmen. Ein slawischer Stamm, Kroaten. Sie nannten das im dritten vorchristlichen Jahrhundert gegründete Tragurion, Trogir. Wahrzeichen der kleinen Hafenstadt ist heute die Kathedrale. Weithin sichtbar überragt ihr Turm das Dächermeer. Trogir konnte sich seit dem Altertum zu einer erfolgreichen Handelsstadt an der dalmatinischen Küste entwickeln. Am Turm der Kathedrale kann man den ehemaligen Wohlstand der kleinen Stadt ablesen. Eines heute renovierungsbedürftigen Wohlstands. Baugerüste zeigen, dass der Denkmalschutz sich um den Erhalt dieses herrlichen Kirchenbaus sorgt, dessen romanisches Portal zu einer der Sehenswürdigkeiten Kroatiens zählt. Wer den Aufstieg zur Turmspitze wagt, kann aus der Höhe das Gassengewirr als ein geordnetes Labyrinth überblicken. Trogir weist im kleinen Format alle Elemente eines unabhängigen Stadtwesens auf. Nicht nur die Türme der verschiedenen Kirchen zeigen die Fülle architektonisch sehenswerter Bauwerke an. Unter den Dächern manches ehemaligen Palastes sind Schätze verborgen, die von der Hochkultur des Ortes zeugen. An jeder Kreuzung der winzigen Strassen mit dem immer unterschiedlichen Pflaster verlocken den Besucher alte Hausfassaden und verborgene Winkel, so dass er nicht weiß, welchen Weg er einschlagen soll. So ist es vielleicht keine schlechte Entscheidung, sich der Spürnase Roccos anzuvertrauen, wenn er sein Revier durchstreift.
Nutzen Sie die oben stehende Suchfunktion. Wenn Sie das Kroatien-Forum durchsuchen wollen, markieren Sie bitte „Suchen im Kroatien-Forum”, geben den Suchbegriff ein und klicken auf Googlesuche und los gehts.
In unserem Kroatien-Forum finden Sie umfassende Informationen über Urlaub und Ferien in Kroatien sowie passende Ferienwohnungen, Hotels, Apartments und Ferienhäuser für den Kroatienurlaub.