Zitat von RatibierNa ja, ich dachte halt, dass die Schlange auch riechen kann.
Sie verfügt durchaus über einen sog. nasovomeralen Sinn, mit dem sie über das am Gaumendach liegende Jacobson'sche Organ und der gespaltenen Zunge selbst geringe Konzentrationsunterschiede von Geruchsmolekülen feststellen und damit ihre Beute lokalisieren kann. Daß sie damit aber auch in der Lage wäre, potentielle Prädatoren zu identifizieren, wäre mir neu - wie kommst Du darauf?
In Antwort auf:Ist mir eigentlich auch egal – es wundert mich halt nur.
Ich hingegen wundere mich, wie man bar jeglicher Sachkenntnis Aussagen wie "was die These, dass die Biester nur zubeißen, wenn man sie erschreckt oder provoziert, nicht gerade untermauert" von sich geben kann - erst Recht, wenn im selbstzitierten Artikel ausdrücklich drinsteht, daß es durchaus eine Provokation gab.
In Antwort auf:Ich hingegen wundere mich, wie man bar jeglicher Sachkenntnis Aussagen wie "was die These, dass die Biester nur zubeißen, wenn man sie erschreckt oder provoziert, nicht gerade untermauert" von sich geben kann - erst Recht, wenn im selbstzitierten Artikel ausdrücklich drinsteht, daß es durchaus eine Provokation gab.
Jetzt vertragt Euch halt
Er rudert doch schon zurück:
In Antwort auf:Ist mir eigentlich auch egal – es wundert mich halt nur.
Oder erwartest Du noch ne schriftliche Entschuldigung ?
Diese hier??? Scheltopusik (Pseudopus serpentinus Merr.), Reptil aus der Ordnung der Eidechsen und der Gruppe der Kurzzüngler (Brevilingues), 1 m lang, schlangenähnlich, mit stummelförmigen Hinterfüßen, stumpfen, dicken, runden Zähnen, rotbraun, unterseits heller, bewohnt die östlichen Mittelmeerküsten, die Steppen an der Wolga, im südlichen Sibirien, Ungarn, lebt versteckt in Buschwerk, nährt sich von Mäusen, Schnecken, Vipern, ist dem Menschen gegenüber völlig harmlos und verteidigt sich nur durch Ausspritzen seines stinkenden Kots. In der Gefangenschaft hält er sich sehr gut. Ausgewachsene Tiere sollen ein Alter von 40-60 Jahren besitzen.(aus http://susi.e-technik.uni-ulm.de:8080/Me..._b14_s0429.html)
das Tier nennt sich Pseudopus apodus -es gibt verschiedene Unterarten, in der Türkei z.B. Pseudopus a. apodus -bei diesem Tier wird es sich um Pseudopus a. thracius handeln.
Das mit dem Kotspritzen ist nichts wirklich Ungewöhnliches -das machen auch sehr viele andere Tiere von den Säugetieren bis hin zu den Arthropoden. Viele Schlangenarten oder auch Spinnen nutzen diese Art der Verteidigung.
bin erst heute auf deinen Beitrag gestoßen. Zwischenzeitlich wird sich das Thema Schlangen bei dir wahrscheinlich erledigt haben. Falls nicht, schau' doch mal bei http://www.herpetofauna.at rein. Da gibt es viele interessante Beiträge und genaue Informationen. Mein Erlebnis mit einer schwarzen Zornnatter auf Istrien habe ich auch dort reingestellt ("Schwarze Schlange in Kroatien"). Das Reptil hatte sich direkt neben mich gelegt, als ich an einem weit abgelegenen, einsamen Strandplatz eingenickt war. Als ich aufwachte und mich bewegte, ging sie einfach ihres Weges weiter. Hätte ich aus Angst eine instinktive Abwehrbewegung mit meiner Hand gemacht, hätte sie mich wahrscheinlich vor Schreck gebissen, in der Annahme, ich würde sie angreifen.
So ist aber überhaupt nichts passiert. Eines meiner faszinierendsten Erlebnisse! Und seit dem ist meine Schlangenfurcht wie weg geblasen. Also nicht nach den Tieren schlagen oder sie in die Enge treiben, dass sie keine Fluchtmöglichkeit mehr haben usw. Sonst braucht man sich nicht wundern, wenn ein Angriff (eigentlich Verteidigung) folgt.
Deshalb: einfach nur die Gunst der Stunde genießen und daran denken, dass eigentlich Glück dazu gehört, einer Schlange zu begegnen. Und trotz der Erregung das Fotografieren nicht vergessen.
In Antwort auf:Deshalb: einfach nur die Gunst der Stunde genießen und daran denken, dass eigentlich Glück dazu gehört, einer Schlange zu begegnen. Und trotz der Erregung das Fotografieren nicht vergessen.
Ich warte auch noch auf meine erste lebende Schlange in Kroatien . Am Gargano in Italien hatte ich täglich mehrfach das Glück - in Kroatien bisher nur Verkehrsopfer
hast du ein Glück! Du solltest, wenn du grad nicht mit dem Fahrrad in Kroatien unterwegs bist, vielleicht mal einen Lottoschein abgeben.
Im Ernst: Nach meiner ersten nahen Begegnung mit einer Schlange war ich so fasziniert, dass ich immer wieder mal nach Indianerart durch die istrische Natur gestreift bin. Trotzdem hat's zwei Wochen gedauert, bis ich wieder eine zu Gesicht bekam. Diesmal war's eine Vierstreifennatter.
Der Dame auf dem Fremdenverkehrsamt von meinem Urlaubsort schien die Frage, was denn das für Schlangen wären, irgendwie unangenehm zu sein. Ich hatte sogar das Gefühl, dass es ein Tabu ist, überhaupt darüber zu reden. Vielleicht in der irrigen Meinung, davon könnten Touristen abgeschreckt werden.
Ist aber doch gar kein Problem. Wer das nicht will, kann am Hotelstrand, in den Anlagen oder in der Nähe menschlicher Siedlungen bleiben, da habe ich noch nie ein solches Tier gesehen.
Meine Frau und ich wurden übrigens durch das interessante Erlebnis nicht abgeschreckt. Im Gegenteil, wir sind danach sogar öfter nach Kroatien gefahren, als wir eigentlich geplant hatten.
In Antwort auf:hast du ein Glück! Du solltest, wenn du grad nicht mit dem Fahrrad in Kroatien unterwegs bist, vielleicht mal einen Lottoschein abgeben.
Ich gehe auch gleich Lotto spielen, denn was ich alleine im letzten Urlaub an Schlangen gesehen habe, würde dich vermutlich in Dauerekstase versetzen.
Dass man im August auf der Hauptstrasse nach Pag, (an der Solana entlang) täglich tote Schlangen findet, hat sich sogar schon unter den Möwen rumgesprochen, die dort regelrecht rumgeiern und auf das Frühstück warten.
Dass sich die Schlangen aber neuerdings sogar auf dem stark frequentierten Bootshafen von Povljana rumtreiben, wo außer ein paar Disteln kein Grünzeug wächst, ist m.E. eh ungewöhnlich.
Ich hatte mal ne Tube zum trocknen auf den Schotter gelegt. Nach ne ½ - max. 1 Stunde – lag ne Schlange unter dem Ding.
Am selben Tag, nur paar Stunden später, habe wir zu dritt auf ner Bank gesessen und Eis gelutscht, als vom See her ne 1,2m große Schlange über der Strasse angeschlichen kam und im Brombärenbusch verschwand – zwischen den Beinen von Touris quasi.
dieses jahr solls ja schlangenplage geben,mal sehen,hab nur beim meinem schwager in bibinje/padrele kleinen scorpion gefunden.der hat in abgemurkst,meinte für meinen 2.5 jahre alten sohn wär der gefährlich.gruß zet
Stimmt, die Gattung Pseudopus wird wohl von einigen nicht anerkannt und früher hieß die Art Ophisaurus a. Wie es im Moment aussieht, also ob eine Revision von Pseudopus a. wieder zu Ophisaurus a. stattgefunden hat ist mir nicht bekannt. Vielleicht weiß Apodus da mehr.
danke für die Ortsangaben. Anscheinend waren wir in einer Gegend, wo es relativ wenig Schlangen gibt. Natürlich belästigen wir nicht den ganzen Tag Reptilien mit der Kamera. Ich könnte gut vorstellen, dass sie von allzu viel menschlicher Nähe gestresst werden.
Kroatien bietet ja noch tausend andere schöne Dinge. Aber wenn sich ab und mal so eine Begegnung ergibt, ist es immer wieder spannend.
mit deinen erschüterungen beim wandern haut dir alles ab.vielleicht findest du deshalb nichts?+bei meiner strina milla in bibinje gibt es zugewanderte schildkröte.hab erst gedacht die verarscht mich,doch bei meinem karlacko hab ich sie gesehen.wandert mittags von hecke in aller ruhe zum zelt,übernachtet dort und morgens ist sie wieder verschwunden(haus ist an touristen vermietet,sie schläft dann im zelt).geil oder,mal sehen was dieses jahr ist?gruß zet
Ich denke aber, dass viele Schlangen dran glauben müssen, weil kaum jemand die Schlangen unterscheiden kann und auch ich habe gezweifelt, ob es richtig war, die schwarze Schlange unter der Tube, mit der Paddel zu „entschärfen“, nach dem ich sie in der „Ruhestellung“ gesehen habe.
Da kam sie mir irgendwie harmloser vor und auch der Kopf war irgendwie nicht mehr dreieckig genug, für eine Giftschlange. Von der schwarzen zig-zag -Markierung auf dem Rücken, war auch nix zu sehen, da sie ganz schwarz war.
So wäre es nicht schlecht, wenn die Experten hier uns aufklären würden, möglich plausibel und mit Bildern und nach Kategorien giftig und ungiftig sortiert, statt die Biester in einer toten Sprache zu bezeichnen, die kein Mensch versteht und alle Vipera und Viperus gleich klingen.
In Antwort auf:So wäre es nicht schlecht, wenn die Experten hier uns aufklären würden, möglich plausibel und mit Bildern und nach Kategorien giftig und ungiftig sortiert,
Diesen Link (Tip von Anselm) fand ich sehr übersichtlich:
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