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Dieses Thema im Kroatien-Forum hat 13 Antworten
und wurde 8.236 mal aufgerufen
  
 Serbien-Forum
xy-ungelöst Offline



Beiträge: 22

25.07.2004 11:02
Reisebericht: Belgrad antworten

Hi!

Ich bin diese Woche von meiner Südosteuropareise zurückgekehrt und wollte euch meine Erfahrungen aus Serbien und Montenegro und speziell Belgrad berichten.

Die Landschaft entlang der Bahnstrecke von Bar in Montenegro nach Belgrad ist großartig und ein Muss für jeden Bahnfan, man fährt über tiefe Schluchten und durch riesige Wälder. Beograd, „die weiße Stadt“, scheint im ersten Augenblick gar nicht so weiß, zumindestens nicht wenn man in „Novi Beograd“ aus dem Zug steigt. Denn das ist ein gigantisches graues Plattenbaugebiet aus sozialistischer Zeit, mehrere Straßen bilden dort einen Block und es gibt glaub ich mehr als 50 davon. Wenn man weiter die Strecke in Richtung Novi Sad fährt, so kommt man an einen regelrechten Slum vorbei sowie wir es von Soweto herkennen mit Wellblechhütten und jeder Menge Schrott und Müll. Nichtsdestotrotz sind wir dann zum Hauptbahnhof gefahren und die Häuser werden allmählich etwas schöner. Dort gab es den Dämpfer für uns, denn es ist in ganz Serbien nicht möglich kroatische Kuna in Dinara zu tauschen. In keinem unserer Reiseführer stand diese wichtige Information. Auf dem Weg zum Parlament läuft man an einen Markt vorbei und wir sahen wie Polizisten eben voll benommenen Kindern einen Leimtopf und eine Tüte wegnahmen. Zugegeben unsere ersten Eindrücke von Belgrad waren dementsprechend nicht die tollsten.

Auf der Suche nach unsere Unterkunft fragte ich einen Polizist, der vor der türkischen Botschaft stand, nachdem Weg und er konnte weder Englisch noch Deutsch und so verständigten wir uns mit einem Mix aus Serbisch-Russisch-Pantomime und ne Menge Gastfreundlichkeit. So das er einfach mit uns kam und uns so den Weg zeigte, total unkompliziert „mein neuer Freund von der türkischen Botschaft“ der gewisse Ähnlichkeiten hatte mit Louis de Funès :) Immer wenn ich ihm später begegnet bin fragte er mich wie’s mir geht und was ich heute gesehen habe. Angetan von dieser enormen Gastfreundlichkeit traf ich mich abends mit einer Belgraderin welche mir die schönen Seiten der Stadt zeigen wollte. So zeigte sie mir die Altstadt und die oftmals frisch renovierten Häuser, den Park, eine alte Burganlage die den Türken standhalten sollte und einen Berg wovon man die beiden Flüsse Donau und Save sehen konnte die ja in Belgrad zusammenfließen. Auf dem dortigen Berg findet man übrigens ein idyllisches Fachwerkhäuschen wie es hierzulande auch im Schwarzwald stehen könnte mit einem kleinem Bach und Biergarten. In der Belgrader Altstadt gibt es zahlreiche Bars und Cafes und in den Abendstunden, trifft sich die junge Generation zum tanzen, quatschen und Spaß haben. Man könnte denken man wäre in einer typisch europäischen Großstadt, dass einzige was an eine andere Zeit erinnert sind die Milosevicplakate und da wird einem erst bewusst das vor 4 Jahren hier noch Krieg war. Man sieht keinerlei Kriegsspuren im Zentrum und die junge Generation ist mittlerweile froh über den Regimewechsel und hofft nun auf ihre Chance in Serbien. Belgrad hat eines der aufregendsten Nachtleben in Europa und viele coole und hippe Partylocations. Es ist eine Stadt voller Kreativität und die sich auch wirklich noch weiterentwickelt und pulsiert. Hier gibt es Dutzende Top-DJ’s jeden Tag und es entsteht immer wieder neues. In vielen deutschen Städten ähneln sich ja mittlerweile oft die Locations da sie ideenlos und ohne Leben sind und oftmals gibt es in jeder Stadt dieselben (z.B. Hardrock Cafes). In Belgrad waren wir in einer Bar mit den Namen „la Revolucion“ und die Deko war einfach genial, dort waren Fakeln, Megaphone, CheGuevarra Bilder, Mützen mit Roten Sternen, Propagandazettel die Musik war nur über Revolutionen es stimmte einfach alles dort. Man hatte dort alles was man für eine Revolution braucht :) Eine andere Bar hieß „Alcatraz“ und sie war im Stil eines Gefängnisses gestaltet. Belgrad ist eine richtig hippe und kreative Stadt. Belgrad besticht nicht so sehr durch seine spektakulären Bauten und Sehenswürdigkeiten, wobei es davon auch tolle gibt. Belgrads großes touristisches Plus liegt in seinen Menschen, die diese Stadt zu etwas Besonderen machen. Die Gastfreundlichkeit ist enorm und man freut sich über jeden Fremden egal ob er im Sheraton Hotel oder in der örtlichen Jugendherberge wohnt.
Noch einen Tipp für Leute die Lust haben Serbien und Montenegro zu besuchen, es empfiehlt sich wirklich dort das kyrillische Alphabet zu können, da z.B. der Stadtplan in Lateinisch und die Straßen in Kyrillisch geschrieben sind. Zudem sagte mir eine Studentin auf die Frage warum es denn hier 2 Schriftarten gibt, dass das Kyrillische früher gar nicht so verbreitet war aber heutzutage immer mehr an Bedeutung gewinnt und tatsächlich in vielen jungen Modeläden sieht man oftmals kyrillisch.

Claudia Offline



Beiträge: 5.337

25.07.2004 11:54
#2 RE:Reisebericht: Belgrad antworten
Hallo xy-ungelöst,

ein wirklich schöner und anschaulicher Reisebericht.
Fast so, als wäre man dabei gewesen.

Grüsse Claudia

Lucky Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 1.999

25.07.2004 13:41
#3 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Kannst du mir etwas über die Straßenzustände und Straßenverkehr in Crna Gora sagen?
Habe gelesen, daß die Buslenker dort wie die Henker fahren.
Denke, der Euro ist dort das Zahlungsmittel und nicht der Dinar.

@Beograd,
schon etwas lange her daß ich dort war (1988,89,90), aber so positiv habe ich es (leider) nicht in Erinnerung.
Speziell die Tank- und Mautstellen am Autoput.
Wäre schön, wenn sich da etwas geändert hat, aber vorige Woche soll es sich nach Berichten wieder
enorm gestaut haben (Streik der Bergarbeiter), auch sind 90 Euro für die Durchreise auch kein Pappenstiel ;O)

Edit:
"Bei Fehlen einer für Serbien und Montenegro gültigen grünen Versicherungskarte muss bei der Einreise eine kurzzeitige Grenzversicherung abgeschlossen werden".
80 EUR (Stand 15.1.002).
Ich weiß aber nicht mehr, wo ich die 90 EUR gelesen habe ... sorry.

lG Lucky

xy-ungelöst Offline



Beiträge: 22

25.07.2004 16:44
#4 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Ich kann wirklich nicht viel über die Straßenzustände sagen, da ich viel mit dem Zug gefahren bin. Aber ich weiß das die Strecke von Dubrovnik nach Bar gut ausgebaut ist und auch die Stadt Bar hat viele neu geteerte Straßen, durch EU-Förderprogramme bekommen(die Bauschilder stehen nämlich oftmals noch). Die Busfahrer fahren dort auf jedenfall sehr "temperamentvoll" und sind mehr beschäftigt mit dem hupen und grüßen von Bekannten als mit den fahren. Und wir haben auf der Strecke von Dubrovnik nach Bar auch eine Notbremse an einer 65m hohen Klippe machen müssen, weil der Busfahrer in einer Kurve einen uns entgegenkommenden und ebenso zügig fahrenden LKW ausgewichen ist!
Richtig in Crna Gora bezahlt man ausschließlich mit Euro.

Beograd ist denke ich das reinste Chaos für nicht Ortskundige Autofahrer und ich würde mich selber ins Getummel wagen

LG xy-ungelöst

Lucky Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 1.999

25.07.2004 23:51
#5 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Super, ich danke dir für deine Ausführungen!
Damit kann ich schon einiges anfangen.
Ich war 1969 in Crna Gora unten (Ulquini) und möchte in den nächsten Jahren wieder
mal runter.
Fotos habe ich ja schon gesehen, da hat sich ja einiges geändert :O)

Nochmals danke

lG Lucky

rowi Offline




Beiträge: 248

21.08.2004 01:15
#6 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Sehr interessant.
Von der Strecke Beograd-Bar habe ich auch schon gehört.Ein Freund ist diese Strecke 1986 mal abgefahren, und war sehr begeistert.Hast du dort auch fotografiert, und dabei auch die Frage, wie es mit Eisenbahnfotoaufnahmen in Beograd und Serbien/Montenegro aussieht ? Ich habe so das Gefühl, daß man dort eine Genehmigung braucht, um Loks und Züge zu fotografieren, wenn man solche überhaupt bekommt ?In Kroatien soll ja für das fotografieren ebenfalls eine Fotogenehmigung erforderlich sind, welche aber problemlos bei der kroatischen Bahn beantragen kann.Wenn schon in Kroatien eine solche erforderlich ist, dürfte das in Serbien sicherlich noch deutlich restriktiver sein.

Allgemein mal die Frage zu Beograd auch bzgl. der Verhaltensweise dort. Mich würde es mal reizen, die Stadt zu besichtigen, und auch die Bahnlinien von Beograd nach Bar, sowie auch von Beograd nach Thessaloniki via Nis und Skopje zu fahren, jedoch bin ich ziemlich unsicher, ob ich diese Touren wirklich unternehmen soll. Wie man hört, mag man Deutsche gerade in Beograd und Serbien nicht sonderlich, was sicherlich zu meiner Skepsis beiträgt.Ich bin in Regel ein zurückhaltender, diskreter Mensch, der sich gerade in derartig fremden Gebieten allergrösster Zurückhaltung übt.Mich würden mal Erfahrungen interessieren, wie die Situation tatsächlich ist, und wie es mit der Verständigung aussieht (spreche neben Deutsch auch englisch, jedoch null Erfahrung mit kyrillischer Schrift, sowie serbischer und sonstigen Sprachen der Gegend)

xy-ungelöst Offline



Beiträge: 22

21.08.2004 13:06
#7 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Hi rowi!

Oje, Deutsch ist ne schwere Sprache, du schreibst das dein Freund die Strecke Bar-Beograd 1986 mal abgefahren hat und ich überleg mir die ganze Zeit warum er das denn zählt wenn er so oft die Strecke fährt. Aber nun hab ich’s gecheckt er ist die Strecke im Jahr 1986 gefahren. ;)

Nun das mit dem Fotografieren hab ich so noch nicht gehört oder war das damals 1986 so? Aber in Kroatien bin ich mit 3 Basken und 2 Aussies Zug gefahren und da hab ich bei der Kontrolle gleich mal den Schaffner gefragt ob er von uns ein Foto machen kann und das tat er auch. Der war super nett und hat uns dann gefragt wo wir denn alle herkommen und wo wir hinwollen und das wir herzlich Willkommen sind in Kroatien. Bei den ganzen Gequatsche hat er ganz vergessen die Tickets zu kontrollieren (Tipp: Schwarzfahren durch Touristenfotos!;) Wir haben auf den Bahnhöfen zig Fotos gemacht und die Polizei stand da manchmal daneben. Ich denk wo kein Kläger ist, da auch kein Angeklagter. Ich wüsste auch nicht weshalb es verboten sein sollte zur Wirtschaftsspionage wohl kaum. Die meisten Züge sind sowieso deutschen Fabrikats bzw. „Made in GDR“. Ich denke das es dort das Bahnpersonal nicht wirklich interessiert wenn jemand dort Fotos macht. Die sind da sowieso viel lockerer drauf. In Bar haben wir einen Deutschen getroffen der seit 3 Stunden auf einen Zug gewartet hat obwohl der nach Plan und Angaben des Personals schon längst am Zielort sein müsste, dennoch kamen erst nach etwa 3 Stunden die einheimische Bevölkerung zum Bahnhof, wahrscheinlich hat der Zug immer 3 Stunden Verspätung. Die Züge auf den Hauptstrecken sind trotzdem recht pünktlich und versuchen den Fahrplan einzuhalten, an den Grenzen kann es mit unter zu größeren Verspätungen kommen.

Zu den Verhaltensweisen, ist erstmal zu sagen das die grundsätzlichen Sachen(z.B. nicht in kurzen Hosen in Kirchen etc.) sowieso zu beachten sind. Dazu kommt noch das man vorsichtig sein sollte beim Thema Politik speziell wenn man als einzige Informationsquelle das Gequatsche der Bildzeitung hat, man sollte eben ein bisschen bescheid wissen über die Geschichte des Landes. Da ich noch recht jung bin war es für mich vielleicht etwas einfacher und unbefangener über Politik und Krieg zu reden. Die Jugendlichen hatten damit auch keine Probleme und teilweise sogar Verständnis für den NATO-Krieg. Sie waren aber auch sehr interessiert an dem Leben in Deutschland und hatten mir ne Menge Löcher in den Bauch gefragt. So dachten sie das die meisten Deutschen ein Mercedes und ein Einfamilienhaus haben. Das Gefühl das Deutsche nicht besonders gemocht werden hatte ich in Serbien ehrlich gesagt nie. Die Jugend lernt oftmals Deutsch in der Schule als 2.Fremdsprache und auch der in der Innenstadt ist man froh wenn sich wieder Touristen in die Stadt verirren. Den Weg nach Belgrad finden nicht gerade viele Touristen und so ist man froh über jeden Einzelnen und das spürt man an der Herzlichkeit und dem Interesse das die Menschen beim Bäcker, in der Touris-Info oder in den Bars an einem haben. So haben mich auch manchmal Leute auf der Straße und im Zug angesprochen wo ich denn herkomme und was mich nach Belgrad treibt. Wenn man dann noch ein bisschen Serbisch kann wird besonders herzlich aufgenommen, so war ich 2 mal im Irish Pub das erste mal konnte ich noch nichts weiter auf serbisch sagen, als ich dann das zweite mal mein Guinness mit biegen und brechen auf serbisch bestellt hatte, musste sie total lachen und fand es absolut toll das ich mich darum bemühe. Ich denke man kann zurückhaltend sein, aber wenn man den Menschen zu schüchtern begegnet, werden sie auch distanziert von einem sein. Da ich eigentlich ein offner und recht kontaktfreudiger Typ bin, bin ich auch mit den verschiedensten Leuten zusammenkommen von der über 80jährigen Oma bis hin zu den Jugendlichen und das machte die Reise für mich so vielschichtig. Zurückhaltung - ja aber nur im gewissen Maße ich will mich ja schließlich nicht verbiegen, ich denke die Menschen nehmen einen Sachen nicht so schnell übel wenn man nicht zu direkt, eher etwas verhüllt spricht und sich langsam herantastet und auf die Reaktion abwartet, kann man mit Ihnen über alles reden. Man sollte halt nur kein Oberflächliches Zeug reden und ihre für uns fremden Eigenheiten wie z.B. Nationalstolz akzeptieren, dass hat dort oftmals nichts mit einer Gesinnung zu tun sondern ist etwas völlig normales.
Die Situation in der Belgrader Innenstadt ist äußerst friedlich das liegt auch daran das dort ständig Sheriffs durch die Stadt patrouillieren, man brauch aus der Sicht keine Angst haben. Nachts trifft sich die ganze junge Generation(die ist sehr groß im Gegensatz zu D.) in den Cafés und Bars in der Altstadt und sitzt dort auf den Straßen bis früh. Die Bars schließen nämlich seit kurzem ab 2Uhr und manche dürfen bis 4Uhr offen bleiben. Auch die Polizisten sind super nett und nicht irgendwelche alten Kämpfer wie es manchmal dargestellt wird, zumindest diejenigen sie ich in Beograd getroffen habe.
Mit den Sprachen ist das so ein Problem Kyrillisch wäre echt empfehlenswert sonst könnte man echte Orientierungsprobleme bekommen da nur manche Straßennamen in Lateinisch sind, als eventuelle kleine Hilfe könnte man an Klingelschilder und Briefkästen schauen dort steht die Adresse mit unter in Lateinisch. Oder du guckst ins Lexikon oder im Internet dort stehen die kyrillischen Buchstaben und die Aussprache so ist z.B. das deutsche Zeichen „B“ in kyrillisch ausgesprochen das „W“ oder das deutsche Zeichen “P“ ist gleich kyrillisch“R“. Es ist wirklich nicht schwer das Alphabet zu lernen und zur Not kannst du dir ja ein kleines kyrillisches ABC in die Tasche stecken :) Englisch klappt bei älteren Semestern eher schlechter, bei der Jugend erstaunlich problemlos. Aber wie du gelesen hast kann man sich wie bei „meinen Freund von der türkischen Botschaft“ auch ohne Sprache verständigen. Einige Leute können auch Deutsch aber darauf wird ich mich eher nicht verlassen, wenn’s mal Probleme gibt ruhig mal die Jugend anhauen und übersetzten lassen, die machen das schon. Das klappt zumindestens ganz gut in der Metro und in Cafés, nur nicht so schüchtern! ;)

Du siehst ich kann viel erzählen wenn der Tag lang ist, aber ich hoffe dennoch das ich dir weiterhelfen konnte.

Liebe Grüße, xy-ungelöst

rowi Offline




Beiträge: 248

22.08.2004 22:15
#8 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Hallo xy

Besten Dank für deine Antwort, die mir auf jeden Fall schon mal weiterhilft, etwas mehr über die Ecke zu erfahren.

Gruß
rowi

daheim Offline



Beiträge: 27

04.09.2004 13:34
#9 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Hallo xy-ungelöst,
du kennst Dich aber gut in Belgrad aus.
Vielleicht kannst mir infos über Pancevo
Hotels, Restaurantsmusw. usw.
geben habe vor für ein paar Tage da hin
zu fahren.
Danke
daheim

xy-ungelöst Offline



Beiträge: 22

04.09.2004 19:18
#10 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Hi daheim!

Jaein ich würde mich jetzt nicht unbedingt als Experte der alles kennt bezeichnen. Aber in Belgrad hab ich schon ganz nette Gegenden, dank meiner Freundin(Serbin), kennengelernt. Nun zu Pancevo, weiß ich nun nicht wirklich viel es ist ziemlich günstig mit der Metro von Belgrad aus erreichbar, die letzte fährt glaub ich 0:00Uhr. Soll aber auch ganz nett sein zum abends weggehen. Ich werde mal meine Freundin fragen, wenn sie wieder aus ihrem Urlaub zurück ist. Sie kommt nämlich aus einem Dorf in der Nähe von Pancevo. Wann willst du denn nach Pancevo reisen?
Für Belgrad könnte ich dir ein paar Tipps geben :)

Liebe Grüße, xy-ungelöst

daheim Offline



Beiträge: 27

05.09.2004 09:57
#11 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Hallo xy-ungelöst,
nach Pancevo wollen wir entweder in Oktober
oder April 2005, wissen nocht nicht ganz genau.
Wo kommt Deine Freundin her????? Vor ca 20 Jahren
waren wir schon mal in Pancevo und in Beograd,
abends in Skadarlia. War toll. Ob heute noch so ist??????
Warte auf Deine Antwort.
Daheim.

xy-ungelöst Offline



Beiträge: 22

05.09.2004 11:10
#12 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Ach, so dann hat das ja noch viel Zeit. Meine Freundin kommt aus Starcevo, da muss man dann weiter mit den Bus fahren. Wie gesagt in Pancevo war ich selbst noch nicht weiter. Zu Beograd, wenn man in Novi Beograd aussteigt ist es schon ein ziemlicher Schock denn das ist eine reine Plattenbauwüste. Und wirklich nix schönes dort. Ansonsten zählt die Stadt zu den saubersten Europas, obwohl die Ecken wo Touris hinkommen sollen auch wirklich blitzblank sind, aber geht man mal abseits....naja, die Altstadt ist wirklich schön saniert wurden in den letzten Jahren und auch die Infrastrucktur wird stark verbessert, d.h. neue Straßen, neue Metrostationen und moderene U-Bahnen. Oftmals kann man dort auch noch die Schilder "gefördert durch die Europäische Union" sehen. Auf jeden Fall braucht man sich in Beograd keine Sorgen ums Nachtleben machen, denn dort ist immer was los und die Betreiber überlegen sich auch immer wieder neue Dinge wie man die erst kürzlich eingeführte Sperrstunde(2:00 bis 6:00 Uhr) umgehen kann, manchmal auch halt ein bisschen halblegal.
Nun gut ich werd die mal ne Nachricht schreiben, wenn meine Freundin aus ihrem Urlaub aus Novi Sad zurück ist. Dort ist es auch wirklich schön vor allem gibt es in der Vojovodina Sonnenblumenfelder soweit das Auge reicht. Ein Muss für jedes Hippiekind!

xy-ungelöst

rowi Offline




Beiträge: 248

09.09.2004 12:01
#13 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Habe bei der Recherche im Netz eine Seite mit vielen sehr guten Bildern aus Beograd, und einigen weiteren Städten Serbiens gefunden.Die Aufnahmen des Autors sind sehr aussagekräftig, und von einer erstklässigen Qualität.Kann man empfehlen sich Zeit zu nehmen, um die Bilder mal genau anzuschauen.

http://zivotic.com/photo/top.asp?G=Beograd&O=A&P=1

Ich bin sehr überrascht, welch sauberen und gepflegten Eindruck die Stadt macht, und auch die vielen restaurierten Bauten, die Grünanlagen, vieles im optisch einwandfreien Zustand.Macht einen wirklich schönen Eindruck dort.Da soll man fast nicht glauben, daß das Land und die Stadt Beograd so arm sind.Ich hätte das nie erwartet, denn meine Vermutung für die Ansicht der Stadt Beograd war vielmehr ein sehr dreckiges ,heruntergekommenes Stadtbild, mit sehr vielen verfallenden Häusern, Dreck und Abfall überall, und alles extrem primitiv, hinzu verkommende Plattenbauten in Novi Beograd.Auf alle Fälle habe ich jetzt doch eine andere Meinung zu der Stadt, nachdem ich diese Bilder gesehen habe.

Die Bilder indizieren mir, daß die Stadt Beograd sehr darum kämpft, daß wieder Touristen in die Stadt kommen, und auch Investoren zu gewinnen.Bislang ist es aber immer noch so, daß sich viele Leute schütteln, und auch abwinken, wenn sie etwas von Beograd hören, und hinfahren würde da so gut wie keiner, denn der Ruf Beograds und Serbiens ist in Deutschland bei der breiteren Masse weiterhin sehr schlecht, und es dürfte trotzdem noch ein langer Weg sein, bis sich das ändert.

xy-ungelöst Offline



Beiträge: 22

09.09.2004 13:02
#14 RE:Reisebericht: Belgrad antworten

Hi!

http://www.tabibito.de/balkan/serbien-de.html

Diese Seite hab ich so zu meiner Reisevorbereitung genutzt, die ist wirklich sehr informativ und man findet ne Menge über die Balkanländer und einige Städte sind auch näher beschrieben mit Sehenswürdigkeiten. Das ist eine wirklich Topseite.

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