Zitat von vom sestriceHallo Winnie ... hab schon auf DEINE Antwort gewartet
Ja wie das denn...?? Ich sag' doch fast nie was.
Das mit dem Führungsstil auf der G.F. einiges im Argen liegt ist nichts neues. Das auch das "Menschenmaterial", wie es so schön heißt, nicht mehr das selbe ist wie früher, ist auch nichts neues. Ohne Häme kann man wirklich sagen: "Ossiland zeigt Wirkung."
Aber zur Ehrenrettung sei gesagt: Im Laufe von 50 Jahren wurden ~14.000 OA ausgebildet und es kam bisher "nur" zu (schlagmichtot) 5 tödlichen Unfällen, Eine gute Quote wenn man die Gefahren auf einem Rahsegler kennt.
... NUR 5 ... wenn man die Gefahren auf einem Rahsegler kennt .... UND GELEGENTLICH WEG- SCHAUT edit: (oder halt NICHT GENAU HIN- schaut ) edit 2: gelle ... sind schon gelegentlich froh ... auf EIGENEM Kiel(auch gechartert) ... ZU FAHREN
Wenn eine Frau mit 1,59m und kaum 50kg Eigengewicht auf dem Bau oder dem Gerüstbau angeheuert hätte, wäre das aber natürlich auch überhaupt kein Problem gewesen? Man würde sie erst auslachen und ihr dann empfehlen, einen anderen Job zu suchen. Bei der BW ist das aber kein Problem. Komisch, oder? Deutschland ist ein freies Land. Ist der Kopf noch auf dem Hals und die Hacken stehen nach hinten... hier darf jeder alles werden?
Ich kann mir nicht helfen, aber um seinen Mann /Frau zu stehen bedarf es wohl mehr als das Erfüllen irgendwelcher Minimalanforderungen. Da sollte man/frau sich, unabhängig von der verunfallten OA, überlegen, ob man sowas grundsätzlich kann, sich so etwas grundsätzlich aussetzen möchte und unter Berücksichtigung der eigenen Physis auch länger aushält.
Daran schließt sich auch schon Punkt 2): Nach welchen Kriterien selektiert die OPZ den Nachwuchs? Wie kann es sein, dass 5 Tage (!) nach dem Einschiffen die neue Crew sich gegen die Stammbesatzung auflehnt. Wußten die OA nicht, was sie erwartet? Das ist doch kaum zu glauben!
- zu der KRPERGRÖßE : geht mir auch nicht in den Kopf wie das beim ABSTIEG DURCH den Mars funken soll denke da ist ordentlich viel NICHT-Hinschaun und WUNSCHDENKEN im Spiel
- und zu den Kriterien der Auswahl : glaub ein GRUNDSÄTZLICHER Wau-Wau ist, daß ABSOLUTE Neulinge an Bord kommen und vor Aufgaben stehen, wo WEDER (Vor-)Ausbildung NOCH irgendwelche (gute wie schlechte) Erfahrung helfen kann !
- hab irgendwo gelesen : .. früher ist man/frau WENIGSTENS als Kind auf die Kirsch-Bäume geklettert ! aber nicht einmal diese Erfahrung steht in Zeiten wie diesen zur Verfügung
- denke : was spricht dagegen, wenn die OA VORHER eine kurze Ausbildung erhalten. Begriffe-Navi-Seemannschaft-seem.Todsünden ... da hätten sie wenigsens ein kleinwenig Ahnung.
- und so ein MARS-MODELL könnte auch von Nutzen sein ... so eine Art seem.Hinderniß-Lauf
edit : frage an die Runde ... soll ich diesen "Mars" genauer beschreiben ... oder ist alles klaro ?
[quote="vom sestrice"- denke : was spricht dagegen, wenn die OA VORHER eine kurze Ausbildung erhalten. Begriffe-Navi-Seemannschaft-seem.Todsünden ...[/quote] Spricht gar nix dagegen, ist auch so. Ein OA hat die Grundausbildung schon durchlaufen.
Die Frau wollte nicht primär auf die Fock, von wegen "ich heuer auch nicht auf ner 3-Mast Bark an, wenn ich Höhenangst habe", die wollte als Offz zur Marine. Dann auf die Fock zu müssen, ist nunmal so. Da man als Marine Offz aber ruhig Höhenangst haben darf (ob mans glaubt oder nicht, deutsche Kriegsschiffe haben keine Masten mehr), ist es durchaus sinnvoll, das aufentern nicht obligatorisch zu gestalten.
Die Mindestgrößte ist nicht "Eingangsvorraussetzung" für die Fock, sie ist Voraussetzung zum aufentern. Auf die Fock darf und muss jeder, der zur Marine als OA kommt. Wer die Voraussetzungen erfüllt muss mit, wer sie nicht erfüllt, naja da hats sichs dann auch erledigt. Wenn sie zu klein zum aufentern ist (pathologische Höhenangst hat, usw) darf sie nicht in die Takelage rauf. Es ist allerdings keine Voraussetzung als Marine OA die Fock von oben gesehen zu haben. Das meinte ich mit Führungsschwäche und Fingerspitzengefühl.
... so ... jetzt hab ich noch was zum Thema "Mars" gefunden. ein altes Bild, aber das Rigg recht deutlich dargestellt.
- jetzt muß man eimal in Erinnerung rufen: BÄUME wachsen NICHT in den Himmel will man einen HOHEN Mast - muß dieser aus 2 Baumstücken (oder 3 beim engl.Rigg) ZUSAMMENGESETZT werden. - die UNTER-wanten laufen zum Top des UNTEREN Maststückes - gleich darüber ist eine Art Platform : der MARS - ( beim modernen Jacht-Rigg entspricht das den SALINGEN ) - der obere Mastteil ist im Marsbereich an den unteren "gestückelt" - und die OBERWANTEN spannen via Mars diesen OBEREN Mastteil ab. soweit die Details.
beim AUFENTERN beginnt man/frau zunächst recht gut und BREIT in den WEBLEINEN zu steigen. - aber die Sache wird SCHMÄLER ... je weiter nach oben. - unter dem Mars wird es heikel. der Mars hat zwar auf jeder Seite ein "Loch" das sog.SOLDATENGAT - aber dazu muß man sich aufrichten, mit den Armen durchschlüpfen ... mit der Schulter abspreizen - und dann "irgendwie" durch- schlängeln. eine helfende Hand oder ein Fall oder VIEL Geschick ... ist DABEI SEHR HILFREICH !
aber SO RICHTIG heavy ... wirds beim ABSTIEG ! meißt hängt man/frau eher hilflos mit der Schulter im Gat ... und dann müssen die Füße selbst die oberste Webleine finden ... ... HABT IHR MICH ... WO das Problem ist ???
... schon klar die Sache scheint aber (nach Quellen) so zu sein : af der GF waren sie natürlich nicht gerade begeistert von so einer Körpergröße aber SIE wollte scheinbar unbedingt ... und angeblich über Vitamin B ... hatte eben Ehrgeiz ? hab auch was von Erschöpfung gelesen, und der Aufforderung endlich eine Ruhepause einzulegen ?
Zitat von vom sestricedie Sache scheint aber (nach Quellen) so zu sein :
"Nach Quellen" ist immer gut....Primär wird es aufgebauscht um KTzG an's Bein zu pissen.(sorry) Hab' ich aber weiter oben schon mal geschrieben. Siehe auch die anderen,momentan aktuellen Fälle. Auch ne Farce.
... denke - gegen diese Boote würde nur ein ordentliches Behacken mit etwa 2cm ... bei Annäherung, helfen. aber unser "humanes" Denken, stellt uns selbst ein "Haxerl" ... muß an unseren Brigadier denken, der der WACHE eingeschärft hat : "ZUERST schießen - dann RUFEN !"
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