Heute sollten unsere Ziele die Festung von Omis und der Verlauf der Cetina flussaufwärts bis Zadvarje werden. Nicht ganz zwei Stunden nach der Abfahrt in Gradac erreichten wir unser erstes Ziel Omis und sahen den Turm der Begierde.
Direkt vor der Cetinabrücke bogen wir rechts ab
und parkten unser Auto in der Nähe der Felswände hinter dem ersten Tunnel. Danach liefen mein Arbeitskollege Alpenverein, Annette und ich entlang der Cetina in die Altstadt zurück.
Direkt an der Hauptverkehrstraße gab es Marktstände.
Kurz hinter diesen Ständen bogen wir nach links ab und waren in den Gassen der Altstadt und kurz darauf an der Kirche ‚Sveti Mihovil’ angelangt. Die Kirchentür war leider verschlossen.
So bummelten wir ein wenig durch die engen Gassen von Omis. Stadttor zur Altstadt
Wir erkundigten uns nach dem Aufgang zur Festung und erhielten eine Wegbeschreibung. Das Tor zum Aufstieg zur Festung war ebenfalls abgeschlossen; wir mussten wieder umkehren. Mehrere Personen riefen uns etwas in kroatisch zu, was wir aber nicht verstanden. Wir probierten uns in deutsch und englisch verständlich zu machen, waren aber erfolglos. Später fragten wir auf englisch bei der Schalterangestellten der Post nach, die jemanden anrief und uns dann mitteilte, dass die Schlüsselinhaber heute nicht zu Hause seien.
Auf dem Rückweg zum Auto wurden wir von Cetina-Schiffern angesprochen, die uns für 40 Kuna pro Person die Cetina hätten hinauffahren wollen. Dafür war heute keine Zeit, denn wir wollten ja mit dem Auto weiter ins Landesinnere fahren um dort die Cetina in Natura zu erleben. Folglich setzten wir unseren Ausflug fort. Zuerst fuhren wir im Tal bis Radmanove mlinice
und dann weiter über Serpentinen entlang dem Flusslauf der Cetina.
Leider bekamen wir die Cetina nicht zu sehen. Unterwegs standen RAFTING Hinweisschilder an der Straße, denen wir folgten. Die endeten aber auf privaten Grundstücken. Dort eröffnete man uns, dass wir Wein und Käse verzehren sollten und man dabei die Rafting-Tour bei Ihnen buchen könnte. Die Cetina sei etwas weiter entfernt und wir könnten sie somit nicht sehen. Deshalb mussten wir uns im Tal der Cetina meisten mit solchen Ausblicken begnügen. Gerne hätten wir Raftingfotos geschossen, aber es sollte nicht sein!
Auf dem weiteren Weg der als landschaftlich schön gepriesenen Straße, hatten wir nur an der Straßenbrücke zwischen Slime und Podgrade einen freien Blick auf die Cetina.
Während unserer Urlaubsanreise hatten wir auf der Brücke bei Blato na Cetina die Cetina eindrucksvoller erlebt. So blieb nur noch der Weg entlang dem Hidrocen (Wasserkraftwerk) hinauf zum Denkmal in Zadvarje um von dort oben den Flusslauf der Cetina zur Adria zu verfolgen.
Nach dieser für uns enttäuschenden Stippvisite fuhren wir über Gornja Brela zur Küste zurück. Wir mussten ja noch nach Brela um dort ein Foto für ein Fotorätsel zu knipsen. Es gibt Jemanden, die hat behauptet, dass sie bei einem Rätsel zu Brela immer zu spät käme. Darum suchten wir ein Motiv für ein Brelarätsel und fanden es in der Rückseite dieser kleinen Kirche oberhalb des Hotels Soline. Kirche - Unsere Liebe Frau vom Karmel
Wir liefen noch einige Meter durch Brela
bevor es weiter nach Baska Voda ging.
Da es uns hier sehr gut gefiel und Durst hatten, legten wir eine längere Pause ein.
Da uns die restlichen in Gradac verbliebenen Familienmitglieder zurückerwarteten, reichte es nur noch für zwei kurze fotografische Zwischenstopps von weiteren bekannten Urlaubsorten an der Makarska Riviera. Die erste Runde drehten wir in Tucepi.
Kurz danach machten wir noch einen Schlenker durch Podgora Man beachte das Denkmal am Berghang
Nun ging es schnurstracks nach Gradac retour.
Als Fazit des heutigen Tages können wir festhalten, dass man seine Raftingerlebnisse in Kooperation mit einem der großen Anbieter umsetzen sollte. Mit deren Insiderwissen lernt man die schönen Seiten der Cetina sicherlich eher kennen.
Ich bin diese Strecke vor ein paar Wochen (zur selben Zeit wie ihr!!) auch mit meinen Eltern gefahren. Wollte ihnen eigentlich auch die Cetina zeigen, aber man sieht sie wirklich fast gar nicht. Diese Woche werde ich mal zum Rafting gehen, das muss wirklich sehr toll sein.
Allerdings finde ich diese Strecke trotzdem landschaftlich recht schön. Irgendwo lagen zwei Schlangen auf der Straße, eine sicher zwei Meter lang. Bin ziemlich erschrocken, als sich der "Ast" plötzlich bewegt hat!
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