Heute wollten wir in drei Gruppen zur Halbinsel Peljesac übersetzen, die wir nun lange genug im Visier hatten. Eine Bekannte mit Tochter hatte sich extra für diesen Tag einen Mietwagen geliehen um die Halbinsel zu erkunden. Annette und ich taten es Ihnen gleich. Unsere Kinder allerdings schlossen sich meinem Arbeitskollegen und dessen Sohn an, deren vorrangiges Hauptziel die Schatzsuche per GPS „geocaching“ war. Da wir alle auf schmalem Raum ähnliches unternehmen wollten, verteilte ich unsere mitgeführten Sprechfunkeinheiten. Diese Art der Kommunikation führte uns hin und wieder zusammen.
Für den Hinweg hatten wir am Tag zuvor schon einmal die örtlichen Begebenheiten der Fährverbindung Ploce-Trpanj recherchiert, weil wir den Hinweg unbedingt über den Seeweg erleben wollten. Wir sollten circa eine Stunde vor der Abfahrt der Fähre am Fähranleger ankommen. Schließlich brachen wir vom Hotel aus mit drei Fahrzeugen 1 1/2 Stunden vor der Abfahrt auf
und erreichten nach circa 15 Minuten den Fähranleger. Eine Handvoll Fahrzeuge standen bereits in der Linie. Wir stehen links im Bild
Gegenüber im Büro der Jadrolinija erwarben wir unsere Tickets. Der Transport eines normalen PKW kostete 67,00 Kuna = ca. 9,30 €. Pro Person kamen jeweils 19,00 Kuna = 2,63 € hinzu.
Eine Stunde vor der Fährabfahrt hatten sich drei LKW’s, einige Wohnmobile, sowie PKW’s und ein Bus hintereinander aufgereiht, als ein weiterer Bus nahte, der dann allerdings schon abgewiesen wurde.
Meine Kinder überbrückten die Wartezeit im gegenüberliegenden Schuhgeschäft mit dem Kauf von einem Paar Schuhen.
Die drei mal täglich verkehrende Fähre SOLTANKA legte pünktlich an.
Sie erschien uns für die wartenden Fahrzeuge nicht groß genug. Fähre Soltanka
Zum Glück hatten wir unsere Wagen ja ziemlich weit vorn stehen. Nun mussten wir uns zweireihig sortieren: PKW’s links und alle größeren Fahrzeuge rechts. Als sich acht Autos auf der Fähre befanden, wurden die Wohnmobile und ein LKW auf die Fähre gelassen und jeweils seitlich eingewiesen. In der Mitte wurden dann der Bus und davor der beladene Kieslaster positioniert. Zum Schluss fanden dann noch zwei Autos Platz. Einige weitere Autos und ein Kleinlaster hatten das Pech gehabt, dass man sie auf die nächste Fahrt in ca. 5 Stunden vertröstete, wollten sie jetzt nicht doch den Landweg zur Halbinsel nehmen.
Wir gingen an Deck und nahmen oben im freien Platz.
Pünktlich verließ die Autofähre den Hafen von Ploce
und wir genossen während der 50-minütigen Fahrt den Blick auf die Makarska Riviera Blick auf die Makarska Riviera
Blick auf das südliche Ende der Makarska Riviera mit dem Panorama von Podaca – Brist – Gradac
Blick auf Gradac – dem südlichsten Ort der Makarska Riviera
und hielten Ausschau hinüber zur Halbinsel Peljesac. Serpentinenstraße von Kuna Peljeska nach Crkvice
Blick in Richtung der Landspitze der Halbinsel Peljesac
Nun war es fast geschafft und sahen bereits das Panorama von Trpanj vor uns liegen.
Als wir dann in den Hafen hinein schipperten
staunten wir nicht schlecht. Für uns ist die Hafeneinfahrt von Trpanj die bisher Schönste
Nun mussten wir unsere drei Fahrzeuge noch ausschiffen. Der kleine rote Flitzer hinter dem Passat meines Kollegen war der Mietwagen mit kroatischem Kennzeichen unserer Bekannten
Endlich bekomme ich wieder festen Boden unter die Räder
Nach dem Ausschiffen trennten sich unsere Wege. Unsere Bekannten wollten gleich zum Shoppen nach Orebic und die anderen zog es gleich zur GPS-Schatzsuche „geocaching“, während wir, Annette und Hartmut, noch etwas durch Trpanj schlenderten.
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