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Dieses Thema im Kroatien-Forum hat 36 Antworten
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 Serbien-Forum
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Mico Offline

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Beiträge: 659

21.03.2006 02:27
Serbiens grösste Helden / Presseschau! Thread geschlossen
Car Stefan Dušan (1308-1355)

Vieleicht unser grösster Held.Er war nicht mehr weit weg von Konstantinopel,veratrb auf dem Weg dort hin.


Stefan Uroš IV. Dušan „der Starke“ (auch Stephan Duschan oder Nemanjitsch IX. genannt), war Herrscher von Serbien und regierte von 1336 bis 1355.

1308 geboren als Sohn von Stefan Uroš III. Dečanski
1331 Usurpierte den Thron von seinem Vater und erhob sich selbst zum König von Serbien
1332 Heirat mit Jelena, der Schwester von Zar Ivan Asen Alexander von Bulgarien
1345 Erhebung zum "Kaiser der Serben und Griechen" in Skopje. Der Versuch, auch die byzantinische Krone zu erlangen, scheiterte.
1355 auf dem Weg nach Konstantinopel verstorben
Ihm folgte sein Sohn Stefan Uroš V., genannt „der Schwache“ auf dem serbischen Thron.



Leben

Stephan Dušan stammte aus dem Adelshaus der Nemanjiden, welches 1192 zur Herrschaft kam. Von daher wurde er auch Nemanjitsch IX. genannt. Er regierte 1336 bis 1355 und war zu seiner Zeit der mächtigste Kaiser im südöstlichen Europa. Er hatte sich ausgezeichnet als Feldherr, Regent und Gesetzgeber. Hauptstadt seines Reiches war Prizren, ab 1345 Skopje.

Dušan setzte den Prätendenten Johannes Kantakuzenos 1341 wieder auf den Thron von Konstantinopel und ließ sich für diesen Dienst von ihm wichtige Städte und Gebiete abtreten. Er bemächtigte sich, nachdem er mit Kantakuzenos in Streit geraten war, Makedoniens und schlug die gegen ihn vom byzantinischen Kaiser zu Hilfe gerufenen osmanischen Türken sowie die unter König Ludwig sich gegen ihn erhebenden Ungarn zurück, eroberte Belgrad, entriss Bosnien einem widerspenstigen Ban und stellte das Land unter eigene Verwaltung. 1347 von der Republik Ragusa als Schutzherr anerkannt, unterwarf er einen großen Teil Albaniens seiner Herrschaft. Auch Bulgarien macht er von sich abhängig und nahm den Titel eines Zaren und „Kaisers der Romäer“ an. Um auch fremden geistlichen Einfluss abzuwehren, veranlasste er den Klerus seines Landes, auf einer Synode zu Pherä sich einen eigenen Patriarchen zu wählen. Acker- und Bergbau, Gewerbe und Handel blühten in seinem Reich. An die kirchliche Literatur reihten sich die Anfänge einer weltlichen, vom Volkslied ausgehenden.

Im Jahre 1349 veröffentliche Kaiser Dušan die erste serbische Verfassung mit 135 Paragraphen, die zu den ältesten in der Menscheitsgeschichte zählt. 1354 wurde diese nochmals von ihn überarbeitet und es wurden 136 Paragraphen hinzugefügt. Dieses Gesetzeswerk, in dem ein milder, humaner Geist weht, gibt interessante Aufschlüsse über die in diesem freilich vorübergehenden Weltreich herrschende Kultur.


Serbien unter Car Dusan 1355 nicht mehr weit von Konstantinopel(Istanbul):

Mico Offline

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21.03.2006 02:28
#2 ... Thread geschlossen

Stefan Nemanja (Gründer des ersten unabhängigen serbisches Staates 1167):


Leider ist der Link nicht mehr aktuell. - Thofroe

Stefan Nemanja war der Sohn des Zavida und Bruder Tihomirs, und regierte 1167-1196 als serbischer Groߞupan über Raszien, Dioklitien und die Küstenländer (das heutige West- und Zentralserbien bis zur Morava, Montenegro, Herzegowina, Süddalmatien und Nordalbanien).

Stefan Nemanja, ursprünglich nur Nemanja, war der Begründer der Dynastie der Nemanjić bzw. Nemanjiden. Nach dem Sturz seines älteren Bruders Tihomir wurde er zum Groߞupan Serbiens. Nemanja hielt Byzanz zunächst die Treue, wagte aber um 1180 einen Aufstand und eroberte mit Hilfe Ungarns Ostserbien, Teile Westbulgariens und Nordmazedoniens. Zwar siegte Byzanz über Stefan Nemanja 1190 in der Schlacht an der Morava, doch musste Byzanz die serbische Unabhängigkeit akzeptieren. Stefan Nemanja selbst zog sich 1196 als Mönch Simeon auf den Berg Athos zurück, wo er 1199 starb. Die Orthodoxe Kirche erklärte ihn zum Heiligen der Orthodoxie. Stefan Nemanja folgte sein Sohn Stefan, genannt Nemanjić bzw. der Erstgekrönte.

Mico Offline

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21.03.2006 02:29
#3 ... Thread geschlossen

Car Lazar (1329-1389):


Lazar Hrebeljanović (* um 1329 in Prilepac, Kosovo; † 1389 auf dem Amselfeld) war ein Fürst Serbiens von 1371-1389.

Der Vater des Fürsten Lazar hieß Pribac, die Name der Mutter ist nicht überliefert. Der Nachname Hrebeljanović stammte aus späteren Überlieferungen, denen zufolge die Familie einen Hrebalj als Stammvater bzw. ihre Wurzeln in Grbalj in der Bucht von Kotor, Montenegro, hatte. Pribac war der Logotet (Wortführer) des Zaren Stefan Uroš IV. Dušan, und das ermöglichte auch Lazar eine Karriere am Hofe des Zaren.

Nach dem Erlöschen der Nemanjiden-Dynastie und dem Zerfall des serbischen Zarenreiches ging Lazar als mächtigster Teilherrscher Serbiens hervor und herrschte im heutigen Zentralserbien und Teilen Kosovos. Die Hauptstadt seines Fürstentums war Kruševac. Während seiner Regierung wurde das Serbisch-Orthodoxe Patriarchat anerkannt. Lazar Hrebeljanović leistete den größten Widerstand gegen die anrückenden Osmanen, schlug diese bei Pločnik 1387, fiel aber in der Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo Polje) 1389. Die Orthodoxe Kirche nahm ihn als Hl. Märtyrer und Zaren Lazar in die Reihen der Heiligen der Orthodoxie auf.

Seine Gebeine werden heute im von ihm errichteten Kloster Ravanica aufgebahrt. Zum Vidovdan, dem Sankt-Veits-Tag am 28. Juni, wird sein Sarkophag für die Öffentlichkeit aufgedeckt. Dieses Kloster befindet sich in der unmittelbaren Nähe der Stadt Cuprija bei Jagodina 60km östlich von Kragujevac, die sich in südlicher Autobahnrichtung von Belgrad gen Niš befindet.

Mico Offline

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21.03.2006 02:31
#4 ... Thread geschlossen

Milos Obilic(Milosch Obilic)

Miloš Obilić (serbisch Милош Обилић) war ein Serbischer Ritter und ist durch die Ermordung des Sultan Murads I. während der Schlacht auf dem Amselfeld am 15. Juni 1389 bekannt geworden.

Seitdem wird er von den Serben, Montenegro als Nationalheld gefeiert. Sein Mut und die aufopfernde Tat für sein Volk und die Verbündeten ist immer noch Tief im serbischen Bewusstsein und der serbischen Geschichte eingebetten und steht als Symbol für die Bewegung gegen die Tyrannei und für das Heldentum.

In Serbien wurde ein ort nach ihm benannt wo heute eine Statue von ihm steht.Der Ort liegt genauer im Kosovo und heisst so wie er,Obilic.

Leider ist der Link nicht mehr aktuell. - Thofroe

Leben

Obilić wurde Mitte des 14. Jahrhunderts in der Nähe der Stadt Požarevac (Serbien), geboren. Er war der Bruder der Gemahlin des Fürster Lazar Hrebeljanović. Er gehörte dem geheimen Ritterorden Die Roten Drachen an, zu deren Mitglieder u.a. auch der walachische Graf Vlad III. Draculea zählte. Dieser Geheimbund setzte sich für christliche Werte und Tugenden ein.

Er war Gründer des Klosters Cokesina, welches im 14. Jahrhundert im heutigen gleichnamigen Dorf im Kreis Loznica in Serbien gebaut wurde.

Mico Offline

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21.03.2006 02:32
#5 ... Thread geschlossen

Sveti Sava (1175-1236) - Gründer der serbisch-orthodoxen Kirche:

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Der Heilige Sava von Serbien (deutsch auch Sawa geschrieben) war Heiliger der christlichen Orthodoxie, bedeutender serbischer Aufklärer, erster orthodoxer Erzbischof von Serbien und Verfasser des ersten bürgerlichen Gesetzbuches auf dem europäischen Festland.

Sein weltlicher Name war Rastko (Nemanjić). Er wurde um 1175 in Ras, der damaligen Hauptstadt Serbiens nahe des heutigen Novi Pazar geboren. Gestorben ist er 1236 in Weliko Tarnowo, der Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reiches. Er war der jüngste Sohn des serbischen Groߞupan Stefan Nemanja. Sein ältester Bruder Vukan war Župan von Montenegro und Dalmatien, sein zweiter Bruder Stefan serbischer Groߞupan und ab 1217 serbischer König.

Sava wurde mit 15 Jahren Župan von Hum (Herzegowina), ging aber mit 16 Jahren in das Athos-Kloster Panteleimon (Russiko) in Griechenland und danach in das Kloster Vatoped, wo er Mönch wurde. 1208 kehrte Sava nach Serbien zurück, um den Bürgerkrieg zwischen seinen Brüdern Stefan und Vukan zu beenden. Anschließend leistete er bedeutende Aufklärungsarbeit im damaligen Serbien. Im Jahr 1217 reiste Sava wieder nach Athos zurück.

1219 wurde Sava erster orthodoxer Erzbischof von Serbien, 1221 krönte er seinen Bruder Stefan zum König. Sava blieb bis 1233 Erzbischof, dann übergab er das Amt an seinen Schüler Arsenije von Srem (Syrmien). Auf der Rückkehr von seiner zweiten Pilgerfahrt nach Jerusalem verstarb Sava am 14. Januar 1236 in Weliko Tarnowo. Seine Gebeine wurden in der dortigen Kirche der 40 Märtyrer beigesetzt. 1237 wurden diese ins Kloster Milesevo verlegt. Bis zum Jahre 1594 galten seine Gebeine als Heilwirkend und seine letzte Ruhestätte war somit ein Wallfahrtsort für Serben und andere Christen. Aus Strafe für die sich wiederholenden Revolten der Serben gegen die osmanischen Besatzer wurden seine Gebeine nach Belgrad gebracht und vor den Augen der Bürger auf dem Hügel "Vracar" verbrannt. An dieser Stelle steht heute die größte orthodoxe Kathedrale der Welt, die Kathedrale des heiligen Sava (serb. Hram Svetoga Save).

Savas bedeutendste Gründungen waren das Athos-Kloster Hilandar (gemeinsam mit seinem Vater Stefan Nemanja/Mönch Symeon), das Kloster Žiča in Serbien (bis 1253 Sitz des orthodoxen Erzbischofs), das Erzengel-Kloster bei Jerusalem (heute nicht mehr existierend), sowie ein Hospital für orthodoxe Pilger in Akkon (auch nicht mehr existierend).

Seine bedeutendsten geschriebenen Werke waren die Viten für seinen verstorbenen Vater Stefan Nemanja-Symeon, das Typikon, die Klosterregeln für das Athos-Kloster Hilandar, und 1217 das Nomokanon, das erste geschriebene serbische bürgerliche Gesetzbuch und somit das älteste auf Festlandseuropa.

Mico Offline

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21.03.2006 02:39
#6 ... Thread geschlossen

Nikola Tesla




Nikola Tesla (* 10. Juli 1856 in Smiljan, Österreich-Ungarn, heute Kroatien; † 7. Januar 1943 in New York) war ein serbischer Erfinder und Elektro-Ingenieur. Seine bedeutendste erfinderische Leistung innerhalb der Elektrotechnik ist sein Beitrag zur Nutzbarmachung des Wechselstroms. Nach ihm benannt ist das Tesla, die physikalische Einheit der magnetischen Flussdichte: 1T = 1N/(1A*1m).

Er starb zu einem unbekannten Zeitpunkt zwischen dem 6. Januar und 8. Januar 1943 an Herzversagen im Hotel New Yorker, der Totenschein bestätigte unverdächtige Umstände. Trotz seiner enormen Zahl an Erfindungen hinterließ er einen riesigen Schuldenberg. Er pflegte einen teuren Lebensstil und am Ende seines erfindungsreichen Lebens zog er sich mehr und mehr zurück. Seine Urne befindet sich heute im Nikola-Tesla-Museum in Belgrad.

Er starb genau an Weihanchten, komischer Zufall.

Mico Offline

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21.03.2006 02:39
#7 ... Thread geschlossen

Karadjordje (1762-1817):


Abstammung und Jugend

&#272;or&#273;e Petrovi&#263; (kyrillisch &#1026;&#1086;&#1088;&#1106;&#1077; &#1055;&#1077;&#1090;&#1088;&#1086;&#1074;&#1080;&#1115;; * um 1762, † 25. Juli 1817), genannt Kara&#273;or&#273;e (&#1050;&#1072;&#1088;&#1072;&#1106;&#1086;&#1088;&#1106;&#1077;, Schwarzer Georg), war der gewählte Anführer des Ersten serbischen Aufstandes gegen die Osmanen 1804-1813 und Begründer der Dynastie der Kara&#273;or&#273;evi&#263;.


&#272;or&#273;e Petrovi&#263; - Kara&#273;or&#273;eDie Vorfahren des &#272;or&#273;e Petrovi&#263; kamen ursprünglich aus Montenegro, aus dem Klan der Vasojevi&#263;, und ließen sich in Zentralserbien nieder. &#272;or&#273;e Petrovi&#263; wurde wahrscheinlich um 1762 in der zentralserbischen Ortschaft Viševac geboren. 1785 heiratete er Jelena Jovanovi&#263;, mit der er ein Jahr später nach Syrmien in die heutige Vojvodina fliehen musste. Dort trat er als Freiwilliger in das damals berühmte Freikorps Mihaljevi&#263;, das auf Seiten der Österreicher im Österreichisch-türkischen Krieg 1788-1791 kämpfte, wo er seine ersten militärischen Erfahrungen sammelte.


Der Aufstieg zum Haidukenführer

Nach dem Krieg kehrte er nach Zentralserbien zurück und schloss sich den Haiduken des Laza Dobri&#263; und Stanoje Glavaš an. Alsbald wurde Petrovi&#263; selbst Haidukenanführer, so genannter Harambascha, und sammelte etwa 100 Mann um sich.

Haçi Mustafa Pascha, der zum Wesir des Paschalyks Belgrad bestellt wurde, nahm eine tolerante Haltung gegenüber den Serben und amnestierte mehrere Haidukengruppen, darunter auch die des Kara&#273;or&#273;e. Anschließend kämpften Petrovi&#263; und seine Männer für Haçi Mustafa Pascha gegen den eigenmächtigen Pazvan Oglu, den wiederum die in Zentralserbien stationierten Janitscharen unterstützten. In diesen Kämpfen 1796-1798 zeichnete sich Petrovi&#263; besonders aus, und damals bekam er wahrscheinlich auch den Beinamen Kara&#273;or&#273;e, der Schwarze Georg. Obwohl Pazvan Oglu besiegt wurde, fiel der Pascha von Belgrad Haçi Mustafa Pascha 1802 einem Mordanschlag der Janitscharen zum Opfer. Die Janitscharen errichteten daraufhin eine eigenmächtige Terrorherrschaft in Zentralserbien, die so genannte Herrschaft der Dahije. Dies bewegte die Serben ab 1803 zu einem Aufstand.


Der erste serbische Aufstand

Als die meisten serbischen Anführer und Ältesten um den Knezen von Valjevo Aleksa Nenadovi&#263; durch Verrat von den Janitscharen gefasst und ermordet wurden, sammelten sich die Serben im Frühjahr 1804 und riefen in der waldreichen Gegend von Orašac am 2. Februar den Aufstand aus. Kara&#273;or&#273;e wurde dabei zum neuen Anführer gewählt. Den aufständischen Serben gelangen in den nächsten Jahren mehrere Siege über die Janitscharen, und 1806 eroberten sie Belgrad, mit dem auch das Ende der Janitscharenherrschaft besiegelt war.

Nach ihrem Sieg bekamen die Aufständischen aber Order vom Sultan aus Konstantinopel, sie sollten die Waffen niederlegen und sich dem neuen Pascha von Belgrad unterstellen. Die aufständischen Serben lehnten dies ab, und nun begannen Kämpfe direkt gegen das Osmanische Reich. Obwohl die osmanischen Heeresabteilungen, die den Aufstand niederwerfen sollten, teilweise eine zehnfache Übermacht hatten, gelang es ihnen nicht, die Aufständischen zu besiegen. Vielmehr brachten die Aufständischen ein Gebiet von Belgrad im Norden bis nach Kosovska Mitrovica im Kosovo im Süden unter ihre Kontrolle. Unterstützt wurden die Aufständischen dabei vom zaristischen Russland.

Ab 1809 ruhten die Kämpfe, aber schon 1807 errichteten die aufständischen Serben eine eigene offizielle Regierung. Die höchste Instanz war der große serbische Volksrat, der Sovjet Praviteljstvujuš&#269;i serbski, mit Kara&#273;or&#273;e als Präsidenten. 1808 bekam er den Ehrentitel Vožd, das heißt Anführer, Führer bzw. Heerführer (ähnlich wie Woiwode).


Auslieferung und Tod

1817 bekamen die Serben im nördlichen Zentralserbien die Autonomie zuerkannt, was schließlich zum Fürstentum Serbien führte und ab 1878 zur Unabhängigkeit des Landes. Kara&#273;or&#273;e, der inzwischen nach Moldau emigriert war, knüpfte Kontakte zu Griechen, die ebenfalls einen Aufstand vorbereiteten (dieser begann 1821). Er kehrte 1817 nach Serbien zurück, um erneut die Führung zu übernehmen und einen neuen Aufstand vorzubereiten. Um die Loyalität seines Landes gegenüber dem osmanischen Sultan zu signalisieren und das Erreichte nicht zu riskieren, ließ Miloš Obrenovi&#263; Kara&#273;or&#273;e am 25. Juli 1817 töten. Den abgeschlagenen Kopf schickte Miloš Obrenovi&#263; der Hohen Pforte in Konstantinopel als Beweis für den Tod des berühmt-berüchtigten Aufständischen.

Mico Offline

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21.03.2006 02:40
#8 ... Thread geschlossen
Miloš Obrenović(Milosch Obrenovic) (1783-1860):

Leider stimmt der Link zum Bild nicht mehr. - Thofroe


Miloš Obrenović (kyrillisch Милош Обреновић; * 1783 in Srednja Dobrinja; † 1860 auch als Knjaz Miloš bekannt) war Anführer im Zweiten serbischen Aufstand gegen das Osmanische Reich 1815, und erkämpfte ein selbstständiges serbisches Fürstentum im heutigen zentralen Serbien. Er ist Begründer der Dynastie der Obrenović.


Miloš ObrenovićMiloš Obrenović wurde in Srednja Dobrinja in Serbien geboren, seine Eltern waren Teodor und Višnja Mihailović. Als sein Vater verstarb, heiratete seine Mutter Višnja den Viehhändler Obren Martinović, nach diesem sollte Miloš seinen Nachnamen benennen. Auch Obren Martinović verstarb früh, und Miloš übernahm als Ältester den Haushalt. In der Zwischenzeit war sein jüngerer Bruder Milan im Viehhandel erfolgreich und führte später Miloš in die Geschäfte ein. Milan Obrenović knüpfte auch Kontakte zu Đorđe Petrović, genannt Karađorđe, der Anführer im Ersten serbischen Aufstand werden sollte. Miloš Obrenović war verheiratet mit Ljubica geborene Vukomanović; mit ihr hatte er sieben Kinder, drei davon verstarben schon im Kindesalter.

Als 1804 der Erste serbische Aufstand gegen die Osmanen begann, wurde Milan einer der Unterführer der aufständischen Serben. Miloš Obrenović war von Anbeginn mit bei den Aufständischen, stand jedoch lange im Schatten seines jüngeren Bruders. Đorđe Petrović Karađorđe war zwar ein genialer militärischer Führer, aber beim Aufbau einer serbischen Administration und insbesondere in der Innenpolitik zeigte er wenig Geschick und schuf sich bald eine Opposition, der auch Milan Obrenović angehörte. Milan Obrenović wurde 1810 eine diplomatische Mission anvertraut und verstarb unter zweifelhaften Umständen in Bukarest. Miloš Obrenović machte Karađorđe für den Tod seines Bruders verantwortlich. Das sollte auch seinen Entschluss 1817 beeinflussen, da selbst Anführer der Serben, den Karađorđe umbringen zu lassen und dessen Kopf nach Konstantinopel als Zeichen seiner Ergebenheit zu senden.

1813 war der Erste serbische Aufstand beendet, die Serben von den Osmanen vorerst besiegt. Karađorđe floh nach Österreich und danach in die Moldau. Miloš Obrenović, inzwischen einer der serbischen Unterführer, ergab sich zunächst den Osmanen, fiel dann aber wieder ab und organisierte 1815 den Zweiten serbischen Aufstand. Anders als Karađorđe, den er 1817 töten ließ, erwies sich Miloš Obrenović als ein genialer Staatsmann. Seine Taktik, den Osmanen an einer Stelle nachzugeben, dann plötzlich mit aller Kraft zuzuschlagen, sowie seine diplomatische Kunst gegenüber den beiden wichtigsten alliierten Großmächten, Russland und Österreich, sicherten ihm einen Erfolg nach dem anderen. 1830 mussten die Osmanen letztendlich die faktische Selbstständigkeit Serbiens anerkennen (wenn auch die formelle Unabhängigkeit völkerrechtlich erst 1878 einsetzte), und Miloš Obrenović wurde Erbfürst.

Da er mit der Zeit immer mehr der absolutistischen Herrschaftsform zuneigte, wurde Miloš Obrenović 1839 zugunsten seiner Söhne abgesetzt und musste ins Exil. 1842 verdrängte Aleksander Karađorđević, der Sohn des ermorderten Karadjordje, Milos' Sohn und zweiten Nachfolger Mihailo als serbischen Fürsten. Nachdem auch dieser 1858 abgesetzt wurde, kehrte Miloš Obrenović nach Serbien zurück und wurde erneut Fürst.

Für die ewige Erinnerung an den Monarchen ist seit 1811 eine traditionelle Mineralwassermarke "Knjaz Miloš" nach ihm benannt. Es wurden auch Monumente in Požarevac und Takovo errichtet die seiner gedenken.

Mico Offline

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21.03.2006 02:41
#9 .. Thread geschlossen
Stefan Uroš II. Milutin:

Leider stimmt der Link zum Bild nicht mehr. - Thofroe


Stefan Uroš II. Milutin war der jüngere Sohn von Stefan Uroš I. und Bruder Stefan Dragutins, und König von Raszien, der Küstenländer (Montenegro und Herzegowina) und aller Serben 1282-1321.

Nachdem sein Bruder von der serbischen Reichsversammlung als König abgesetzt wurde, wurde Milutin 1282 inthronisiert. Damals nahm Milutin auch den Namen seines Vaters Uroš an. Unter seiner Herrschaft wurde Serbien zur dominierenden Macht am Balkan. Milutin herrschte beinahe über das ganze heutige Serbien (außer Belgrad und der Vojvodina), Montenegro, Herzegowina, Süddalmatien und Nordalbanien. Er eroberte von Byzanz weite Teile Mazedoniens und Albaniens. Als das bulgarische Fürstentum von Vidin einen Feldzug gegen Serbien begann, schlug Milutin diese und eroberte mit seinem Bruder Dragutin, der um Belgrad eine eigene Herrschaft hatte, das an der heutigen serbischen Donau östlich von Belgrad gelegene und von Vidin abhängige Fürstentum von Braničevo. Das Fürstentum Vidin musste die Oberhoheit Milutins anerkennen. Damit bekam Serbien erstmals eine Grenze an der Donau. Milutin ist bekannt als einer der bedeutendsten serbischen Kunstmäzen und Kirchenstifter. So erbaute er an die 40 Kirchen und Klöster, darunter ein Hospital in Konstantinopel, der später Patriarchensitz werden sollte, wie auch Kirchen in Thessaloniki oder Bari in Italien und bei Jerusalem. Seine bedeutendsten Stiftungen waren das Kloster Gračanica im Kosovo und die Erneuerung von Hilandar auf dem Berg Athos. Auch war Milutin bekannt und berüchtigt für seine zahlreichen Ehen. Er heiratete viermal. Seine letzte Ehe schloss Milutin mit der damals gerade fünfjährigen Simonida, der Tochter des byzantinischen Kaiser Andronikos II., die Ehe vollzog der strenggläubige König natürlich Jahre später. Milutin verstarb 1321, die Nachfolge trat sein einst von ihm verstoßene und geblendete Sohn Stefan Uroš III. Dečanski.

Mico Offline

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21.03.2006 02:51
#10 RE: ... Thread geschlossen

Nikola I. Petrovic Njegosch


Nikola I. Petrović Njegosch (* 1841; † 1921 in Antibes, Frankreich) war Fürst bzw. König von Montenegro.

Nikola - manchmal auch Nikita genannt - wurde als Großneffe des regierenden Fürstbischofs (Vladika) Peter II. von Montenegro geboren und avancierte unter der Regierung seines Onkels Danilo I. (1852-1860), des ersten weltlichen Fürsten von Montenegro, zum Thronfolger, da diesem männliche Nachkommen versagt blieben. Als sein Onkel am 13. August 1860 ermordet wurde, folgte ihm sein Neffe als Fürst Nikola I. nach. Die Thronfolge zwang den Neunzehnjährigen, seine westeuropäische Ausbildung am Pariser Lycee Louis le Grand, die er als erstes Mitglied seiner Dynastie erhielt, abzubrechen und nach Montenegro zurückzukehren. Als er Milena Vukotić († 1923) heiratete, die ihm drei Söhne und sechs Töchter schenken sollte, war diese Ehe ein Symbol für die clanbezogene Bündnisstruktur seiner Herrschaft. Nikola sollte diese Herrschaftsstruktur in der Folgezeit beträchtlich modernisieren, bevor er selbst zum Opfer weiter reichender Modernisierungsprozesse wurde.

Seine erste militärische Bewährungsprobe war ein Krieg gegen das Osmanische Reich 1862, das seit Jahrhunderten die Herrschaft über Montenegro beanspruchte, ohne sie jemals dauerhaft durchgesetzt zu haben. In der Folgezeit scheint sich Nikola außenpolitisch den serbischen Befreiungskriegs-Plänen des Fürsten Mihailo Obrenović von Serbien (1860-1868) untergeordnet zu haben. Nach dessen Ermordung bemühte sich der montenegrinische Fürst jedoch immer stärker, die Führung der Wiedervereinigung aller Serben für seine Dynastie und sein Land zu reklamieren. Die innenpolitisch schwache Stellung der folgenden Obrenović-Herrscher und deren außenpolitische Anlehnung an Österreich-Ungarn (nach 1878) ermöglichte es Nikola tatsächlich für längere Zeit, in enger Anlehnung an Russland diese Rolle zu spielen, die er auch als Dichter (in versuchter Nachfolge seines Großonkels Peter II.) für Montenegro und seinen Herrscher reklamierte (vgl. sein Drama "Die Balkanzarin", Balkanska Carica). Um seine gesellschaftliche Stellung in Serbien zu festigen machte er Prinz Peter Karageorgević zu seinem Schwiegersohn. Nach einem Militärputsch 1903 in Belgrad besteigt dieser als Peter I. (1903-1919, dann König der Serben, Kroaten und Slowenen 1919-1921) den serbischen Thron. Mit der Befreiung der letzten serbischen Länder vom osmanischem Reich im Jahre 1913 und von Österreich-Ungarn im Jahre 1918 und des daraus erfüllenden Zieles der Befreiung der Serben, übergab König Nikola I. 1918 den montenegrinischen Thron an Peter I. und dessen Sohn Alexander I. (Prinzregent von Serbien 1914-1919, König der Serben, Kroaten und Slowenen 1921-1929, König von Jugoslawien 1929-1934).

Nikolas enge Anlehnung an Russland zahlte sich zunächst aus. Nach einem gemeinsamen Kriege gegen das Osmanische Reich wurde Montenegro 1878 auf dem Berliner Kongress als souveränes Fürstentum anerkannt, Zar Alexander III. (1881-1894) feierte Nikola später sogar als "einzigen Freund Russlands". Das Zarenreich übernahm eine weitreichende Protektorenrolle gegenüber Montenegro und gewährte diplomatischen Schutz, finanzielle Hilfen und militärische Ausbildung. Im Gegenzug verlangte es unbedingten Gehorsam, den Nikola allerdings nur bedingt zu leisten bereit war. Dennoch blieb das Zusammenwirken bis 1903 ziemlich eng. Nikola gelang es, zwei seiner Töchter mit russischen Großfürsten zu verheiraten, darunter der einflussreiche Nikolai Nikolajewitsch, und im Gegenzug propagierte Russland zur Lösung eines Konflikts zwischen dem Osmanischen Reich und Griechenland die Ernennung eines Petrović-Prinzen zum Generalgouverneur von Kreta, die jedoch nicht zustande kam. Auch Nikolas Rangerhöhung zu einer "Königlichen Hoheit" im Jahre 1900 bedurfte zur internationalen Anerkennung der russischen Rückendeckung. Nach dem Belgrader Putsch jedoch wandte sich Russland immer stärker dem größeren und potenteren Serbien zu und befürwortete eine Vereinigung beider serbischer Staaten.

Ein weiterer wichtiger dynastischer Erfolg war die Verheiratung von Nikolas jüngster Tochter Elena mit dem italienischen Thronfolger und späteren König Viktor Emanuel III. (1900-1946). Größeren Nutzen vermochten der Fürst und sein Land daraus allerdings nicht zu ziehen.

Nach dem Belgrader Putsch von 1903 verschlechterte sich die politische Lage Nikolas immer mehr. Serbien wurde zunehmend zum anerkannten, militärisch wie wirtschaftlich ungleich leistungsfähigeren Träger der "Serbischen Vereinigung" und der "südslawischen" Ideen. Dies untergrub Nikolas Stellung im Inneren. 1905 musste Nikola seinem Land eine Verfassung und ein Parlament gewähren, doch wurde der Spielraum der Opposition drastisch eingeschränkt. Zahlreiche Kritiker seiner Regierung wurden inhaftiert, mundtot gemacht oder ins Exil getrieben. Ein willfähriges Parlament erhob Nikola schließlich zum 50. Regierungsjubiläum 1910 zum König von Montenegro, was auch internationale Anerkennung fand. Die prekäre Lage der Dynastie aber besserte dies kaum. Zwar genoss der alte König nach wie vor großen persönlichen Respekt, doch von seinen Söhnen und Thronfolgern, den Prinzen Danilo und Mirko, konnte dergleichen kaum behauptet werden. Schon damals rechneten viele ausländische Beobachter damit, dass Montenegro sich nach dem Tode Nikolas vermutlich mit Serbien vereinigen würde. Die Entstehung eines solch großen "Serbenstaates" war jedoch für Österreich-Ungarn ein Dorn im Auge, da es sich in ihrer Einflusssphäre gestört fühlte. Dies war auch ein Grund für die Ansiedlung von Muslimen zwischen den Serben, im sog. Sandschak.

In wirtschaftlicher Notlage und im dynastischen Prestigekonflikt, brauchte die Nikolas Regierung dringend außenpolitisch-militärische Erfolge. 1912 beteiligte sich Montenegro am ursprünglich auf russische Anregung initiierten, dann aber auf eigene Rechnung arbeitenden "Balkanbund", einem gegen das Osmanische Reich gerichteten Kriegsbündnis mit Serbien, Bulgarien und Griechenland. Es war Montenegro, das im Oktober 1912 als erster Staat die Kampfhandlungen eröffnete - was feindselige Gerüchte mit angeblichen Börsenspekulationen des montenegrinischen Königs in Verbindung brachten. "Der alte Räuberhauptmann", wie der deutsche Kaiser Wilhelm II. Nikola I. intern verächtlich nannte, hatte im Ersten Balkankrieg von 1912/13 militärisch und politisch wenig Erfolg. Die Verluste der montenegrinischen Armee gegen die Türken waren hoch, die Eroberung des lange belagerten Skutari (Shkodra) glückte 1913 erst durch Bestechung und Verrat. Umso verheerender war es, dass die europäischen Großmächte Montenegro aufgrund österreichisch-ungarischen Drucks 1913 zum sofortigen Rückzug aus Skutari zwangen. Dieser Gebietsverlust wurde mit anderen Gebietsgewinne kompensiert und gab den Weg frei für im Frühjahr 1914 begonnene Verhandlungen mit dem Königreich Serbien über die Errichtung eines gemeinsamen serbischen Staates.

Folgerichtig fand sich Nikola I. bei Beginn des Ersten Weltkriegs im Sommer 1914 auf Seiten Serbiens und damit der Entente. Der Drei-Fronten-Krieg gegen Serbien Ende 1915 führte zur österreichisch-ungarischen Besetzung Montenegros Anfang 1916. Doch hier gab es später erneute Gerüchte über allerhöchste Führungsfehler, wenn nicht gar Verrat. Nikola wählte - anders als sein serbischer Verbündeter Peter I. - fatalerweise nicht den Weg, bei seinen Truppen zu bleiben und mit ihnen einen geordneten Rückzug zu versuchen, sondern setzte sich mit seiner Regierung einfach ins italienische Exil ab. Dieser Schritt scheint sein Prestige nachhaltig ruiniert zu haben. Lediglich sein jüngerer Sohn Prinz Mirko, die Nummer Zwei der Thronfolge, blieb in Montenegro in österreichischer Obhut zurück, was Mutmaßungen über Separatfriedensbemühungen Nikolas I. mit den Mittelmächten begünstigte. Nikola I. und seine Regierung begaben sich hingegen über das verbündete Italien ins verbündete Frankreich, wo sie auch nach Kriegsende verblieben.

Als die Mittelmächte im Herbst 1918 zusammenbrachen und der Weltkrieg endete, wurde in Montenegro ein Beschluss der "Nationalversammlung" schon im November 1918 gefeiert. Dieser besagte die Vereinigung mit Königreich Serbien in einem gemeinsamen serbischen Staat.

Innenpolitisch erbrachte Nikola I. - vor allem zwischen 1860 und 1900 - für sein Land wichtige Modernisierungsleistungen, insbesondere beim Aufbau einer modernen Verwaltung sowie im Rechts- und Bildungswesen. Das grundlegende Problem der wirtschaftlichen Unterentwicklung bei immer stärkerem Bevölkerungswachstum vermochte er jedoch nicht zu lösen, zumal zahlreiche muslimische Einwohner eroberter Gebiete die Flucht oder Auswanderung einer gefährlichen Zukunft in einem feindselig-orthodoxen Staat vorzogen, und damit das ohnehin geringe urbane Händler- und Handwerkertum weiter geschwächt wurde. Nach 1900 zeigte sich zudem, dass Nikola I. nicht gewillt war, seine traditionelle feudal-patriarchalische Herrschaft zugunsten moderner politischer Partizipationsformen aufzugeben, auch wenn er den Weg zum Verfassungsstaat zumindest formell notgedrungen einschlagen mußte. Die immer offenkundigere Clan- und Cliquenherrschaft seiner letzten Jahre sicherte ihm persönliche Macht.

Der Ex-König von Montenegro verstarb am 1. März 1921 im französischen Antibes. Im Jahre 1989 wurden seine sterblichen Überreste (sowie die seiner Gattin und zweier Töchter) nach Montenegro überführt.

Dioklecijan Offline



Beiträge: 20

21.03.2006 11:22
#11 RE: ... Thread geschlossen

hallo mico,

habe lange überlegt ob ich auf deine beiträge überhaupt antworte. habe mich wie du siehst doch durchgerungen, werde es aber seien lassen dich eines besseres über nikola teslas nationalität zu belehren oder dich über lazars große heldentaten zu befragen, da mir von der schlacht am amselfeld nur bekannt ist, dass lazar nicht nur die schlacht sondern auch den kopf verloren hat!!

das einzige, dass mich interessieren würde, ist der zusammenhang zu kroatien?!?!?! was hat dies im kroatienforum zu suchen?!?! ich schreibe ja auch nicht über vermeindliche helden aus togo (möchte anmerken, dass ich nichts gegen togo habe)


in diesem sinne viel spass bei deinem geschichtsstudium und vielleicht solltest du deinen zeit lieber ins gründliche rechechieren investieren, anstatt uns mit derartigen ...... zu beglücken....


http://www.biliskov.com
germany@biliskov.com

antonio111 Offline



Beiträge: 306

21.03.2006 11:27
#12 RE: ... Thread geschlossen
Da kann ich mich Dioklecijan nur anschliessen.... Es gibt im Netz mit Sicherheit Foren die die Grösse und den Ruhm Serbiens preisen. Also warum hier im Kroatien Forum??

Grüsse Antonio

beka Online

Moderator im Kroatien-Forum


Beiträge: 34.810

21.03.2006 11:31
#13 RE: ... Thread geschlossen
In Antwort auf:
werde es aber seien lassen dich eines besseres über nikola teslas nationalität zu belehren

es gab erst kürzlich eine Fernsehsendung, da wurde Nikola Tesla ausführlich gewürdigt



MfG BK

Fred Online

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 13.474

21.03.2006 11:34
#14 Nikola Tesla war Kroate Thread geschlossen

Das einzige was Nikola Tesla mit Serbien zu tun hat ist, daß seine Eltern Serben waren. Geboren ist er jedenfalls in Kroatien.

In Antwort auf:
Am 10. Juli wird Nikola Tesla in Smiljan/Kroatien geboren;
Eltern Milutin und Djouka Tesla (Serben), Vater orthodoxer Geistlicher (Pope)


.

Gruß Fred

-------------------------------
Medulin, meine zweite Heimat !

Mico Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 659

21.03.2006 13:04
#15 RE: ... Thread geschlossen
Lazar starb heldenhaft und die Türken mussten sich auch erstmal zurück ziehen nach der Schlacht wegen schwerer Verluste. Lazar wurde heilig gesprochen von unserer Kirche,ist seit dem ein Held.Über Milos Obilic muss ich nicht viel sagen der Lazars bester Kämpfer war und den Sultan ermordet hat.

Zu Nikola Tesla,seine Eltern waren beide Serben,so das in Tesla auch 100% serbisches Blut fließt.Er selber wurde in Österreich-Ungarn geboren was aber nichts heisst. Ich bin in Deutschland geboren,dass macht mich aber nicht zu einem Deutschen weil meine Eltern Serben sind und ich dadurch ebenfalls 100% Serbe bin.

Zu deiner Frage was das hier zu suchen hat,ich finde das Thema passt ganz gut in die Rubrik Serbien,findest du nicht? Würd mich freuen wenn es so ein Thema über kroatische Helden gebe,würde mich interessieren.

MfG


ps:Für alle die an Tesla interessiert sind empfele ich das Tesla Museum in Belgrad(Serbien).

Proleterskih brigada 51
11000 Beograd

Visiting hours:
Monday: closed
Tuesday-Friday: 10-12h and 16-18h
Saturday, Sunday: 10-13h

Phone / fax: +381-11-433-886

beka Online

Moderator im Kroatien-Forum


Beiträge: 34.810

21.03.2006 13:42
#16 RE: ... Thread geschlossen
Zitat von Mico
Würd mich freuen wenn es so ein Thema über kroatische Helden gebe,würde mich interessieren.

das gibt es,allerdings im Istrien-Forum, guckst du hier beiDie 25 berühmtesten Kroaten



MfG BK

Snjegulica Offline



Beiträge: 3.994

21.03.2006 14:17
#17 RE: ... Thread geschlossen
In Antwort auf:
das gibt es,allerdings im Istrien-Forum, guckst du hier beiDie 25 berühmtesten Kroaten

Aber er will doch "Helden" !

Mico Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 659

21.03.2006 14:18
#18 RE: ... Thread geschlossen

Danke,werd es mir mal angucken. :)

Buric Offline



Beiträge: 445

21.03.2006 18:29
#19 RE: serbische Helden Thread geschlossen

Hallo Mico.

Führ jemand der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, bist du sehr gut belehrt was die serbischen ``Helden`` betrieft. Sag mal, sind Karadic und Mladic auch deine ``Helden``?

Mico Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 659

21.03.2006 20:21
#20 RE: ... Thread geschlossen

Helden auf der einen Seite weil sie für die Freiheit gekämpft haben und uns unsere Republika Srpska erschaffen haben.Auf der anderen Seite Kriegsverbrecher,deswegen sehe ich sie nicht als Helden.

MfG
Mico

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