Zitat über Korruption in Deutschland >>> Es gibt nichts, was es nicht gibt, berichtet einer der hartnäckigsten Ermittler, der Frankfurter Oberstaatsanwalt Wolfgang Schaupensteiner, der die aufgedeckten Korruptionsfälle in Deutschland auf fast 10.000 im Jahr beziffert. Dazu komme noch die Dunkelziffer von 95 Prozent aller vermuteten Straftaten. <<< Zitat Ende
Es kommt darauf an wie Korruption definiert wird. Vorteilsnahme im Amt ist auch Korruption. Es muss nicht immer Geld fließen. In Deutschland und anderen EU-Ländern ist das inzwischen SO FEIN GESTRICKT und von der Regierung mit der Anerkenntnis von Interessensverbänden eigentlich legalisiert. Wenn aus der letzten Legislaturperiode gleich 19 Staatssekretäre direkt in die freie Wirtschaft wechseln, spricht das auch für sich. Nur - wie gesagt - es ist legal - ein Schelm, wer böses dabei denkt.
Es spricht auch gar nichts dagegen, wenn jemand seine Interessen vertritt. Aber ich werde zu meinem Geburtstag nicht, wie Herr Ackermann, ins Kanzleramt eingeladen. Ich kann der FDP auch keine Million spenden damit für mich die MWST gesenkt wird.
Aber dann soll man sich nicht über andere Länder aufregen. Wer im Glashaus sitzt...
Niemand sagt doch hier, dass es in D keine Korruptiion gäbe.
Die Argumente der kroatischen Use "bjelovar" und "stankovci" haben aber ausser Kindergartenniveau a la "bei dir isses nicht besser" keine Fakten zu bieten.
Fakt ist, Kroatien ist um ein vielfaches korrupter als D und in etwa auf dem Level von Bulgarien und Rumänien. Wer es nicht glauben will (etwa aus dem Grund, weil er Kroate ist oder zu stolz), dem ist nicht zu helfen.
PS: Ausser Vermutungen habe ich von bjelovar und stankovci noch keine Fakten gehört ...
Ich verweise hier nochmal auf den internationalen KI, aber vermutlich ist der ja geschoben und nicht repräsentativ sowie unsere Forumskroaten hier.
Nein, habe nicht. User "stankovci" erwähnte ja wortwörtlich die Korruption in Deutschland. Warum soll ich dann hier noch auf andere Länder verweisen? Das ist genau diese Kindergartenargumentation, die hier wiederholt kritisiert wurde ...
Aber, micije24, wenn es dich beruhigt: Ja, auch in Österreich gibt es Korruption.
(und auch in Tahiti, Honolulu und Takatukaland, SCNR )
Kroatien Rang 62 Rumänien Rang 70 Bulgarien Rang 72
Es geht mir nicht darum Korruption in Kroatien 'schön' zu reden! Es geht darum neutral und fair zu sein.
Als Rumänien und Bulgarien in die EU aufgenommen wurden, ging es dieser darum, sich möglichst schnell nach 'Osten' aus zu breiten. Es gab damals bei weitem keine solche Diskussion über die Korruption in diesen beiden Ländern.
Auch damit will ich nicht sagen, das Korruption in Kroatien O.K. ist. Nur die Aufnahme eines Landes, wegen Korruption in diesem Land, abzulehnen ist seit Bulgarien und Rumänien nicht mehr zu argumentieren. Dann müssten einige Länder aus der EU ausgeschlossen werden.
Ich bin immer noch dafür die Korruption in Kroatien zu bekämpfen. Aber auch in allen anderen Ländern. Also reden wir nicht nur über Kroatien sondern über die EU (mindestens).
Serbien weigert sich teilzunehmen, weil der Kosovo als Staat eingeladen wurde
Die für diesen Samstag geplante regionale Konferenz der Staaten des Westbalkans in Slowenien hätte ein Durchbruch werden sollen. Die Vertreter Kroatiens, Serbiens, Bosnien-Herzegowinas, Montenegros, Albaniens, Mazedoniens und des Kosovo hätten sich im Ort Brdo bei Kranj zusammensetzen und sich auf eine gemeinsame Strategie gegenüber der EU einigen sollen. Die Westbalkanstaaten befinden sich in verschiedenen Phasen des EU-Integrationsprozesses. Man wollte über umstrittene Fragen in den gegenseitigen Beziehungen diskutieren und ein Papier über die Erwartungen der Region an die EU entwickeln unterzeichnen. Zumindest hatten sich das der Gastgeber und der Mitorganisator Kroatien so vorgestellt.
mir ist sowiso unklar, wie eine EU funktionieren soll, in der Länder gemeinsam sind und die jeweiligen Menschen sich hassen. So wie ich das bis jetzt mit gelesen habe, ist den meisten Kroaten hier im Forum eine wirkliche Aussöhnung mit Serbien noch zu früh. Ob die Serben das auch so sehen weiß ich noch nicht.
Daraus ergibt sich eigentlich, dass es auch für eine solche Konferenz wirklich noch zu früh ist.
Gruß proppi
Recht zu haben ist nur halb so schön wenn keiner Unrecht hat.
Zitat So wie ich das bis jetzt mit gelesen habe, ist den meisten Kroaten hier im Forum eine wirkliche Aussöhnung mit Serbien noch zu früh. Ob die Serben das auch so sehen weiß ich noch nicht.
Es gibt auch für diese Interessengemeinschaften Foren. Ich habe mal in das Balkanforum reingeschaut und fand es sehr heftig. Dagegen ist dieses Forum bis auf wenige, traurige Fälle harmlos....
>> EU-Balkan-Gipfel in Slowenien ohne serbische Teilnahme
Staats- und Regierungschefs vom Balkan und Vertreter der Europäischen Union beraten heute bei einem Gipfeltreffen in Slowenien über die EU-Erweiterung in der Region. Wie bereits von villa-malu berichtet, hat Serbiens Präsident Boris Tadic seine Teilnahme im Streit über die Einladung des Kosovos kurzfristig abgesagt. <<
edit "But the conference will go ahead anyway, with analysts believing that Serbia will begin to change tack once the International Court of Justice delivers its verdict later this year on the legality of Kosovo's independence - a symbolic opportunity to begin a new chapter in Serbia-Kosovo relations." http://news.bbc.co.uk/2/hi/europe/8577597.stm
Zitat Die Vertreter Kroatiens, Serbiens, Bosnien-Herzegowinas, Montenegros, Albaniens, Mazedoniens und des Kosovo
Was denn?? Wollen die etwa ALLE in die EU ??? Na das wird vielleicht ein Misthaufen
Der Misthaufen wird nur etwas größer.
Natürlich wollen sie das. Bekommen sie doch erst einmal ein ordentliches Begrüßungsgeld. Mit Speck fängt man ja bekanntlich Mäuse.
Das alles ist aber nur dem Zwang zum ewigen Wachstum geschuldet. Die Banken müssen ständig neue Schuldner finden um Gewinn generieren zu können. Auch wenn man im Moment vielleicht etwas vorsichtiger geworden ist, ändert das nicht an diesem Grundprinzip.
Gruß proppi
Recht zu haben ist nur halb so schön wenn keiner Unrecht hat.
Zitat von proppi Natürlich wollen sie das. Bekommen sie doch erst einmal ein ordentliches Begrüßungsgeld. Mit Speck fängt man ja bekanntlich Mäuse.
Könnest du bitte mal konkret mitteilen wie hoch das von dir genannte Begrüssungsgeld sein wird? Aber bitte mit genauer Quellenangabe!
Frage an dich: Könnte dieses "Begrüssungsgeld" evtl. weniger ausmachen, als die Summe, die Jahr für Jahr, von den EU-Mitgliedsstaaten dafür ausgegeben wird, damit es in Südosteuropa nicht zu weiteren Ausenandersetzungen untereinander kommt? Ist dir bekannt, wieviel Bundeswehrsoldaten im Moment noch in Bosnien-Herzegowina und im Kosovo, die jede Menge Geld kosten, noch vorhanden sind?
Ausserdem wäre es schön, wenn du erklären würdest, für welche Zwecke dieses "Begrüssungsgeld" ausgegeben werden darf.
Zum Schluss: Erklär uns doch bitte mal deine politischen Zukunftsvisionen für Südosteuropa.
Deshalb die Vermutung, serbische Republik aus BiH und Serbien kooperieren immer mehr und mehr ,was dazu führen wird ,zu den neuen Brandherden auf dem Balkan bzw. BiH destabilisierung .
BOL -Insel Brac-Absoluter Sieger des Kroatischen Tourismus in 2009
>> An der Konferenz in Brdo nahmen die Ministerpräsidenten von Kosovo (Hashim Thaci), Bosnien-Herzegowina (Nikola Spiric), Mazedonien (Nikola Gruevski), Montenegro (Milo Djukanovic) und der Premier Albaniens (Sali Berisha) teil. [Die EU war nur durch Erweiterungskommissar Stefan Füle vertreten.]
Erfolgreiches Treffen Die Gastgeber der Konferenz, Sloweniens Premier Borut Pahor und seine kroatischer Amtskollegin Jadranka Kosor, (...) sprachen von einem erfolgreichen Treffen. "Hauptsache, dass wir zusammengekommen sind und dass niemand von uns diese Entscheidung bereut", sagte Pahor.
Aufbauen von Vertrauen Die Regierungschefs Sloweniens und Kroatiens betonten, dass mit dem Zusammentreffen das Vertrauen zwischen den Politikern aus der Region aufgebaut werden sollte. Laut Kosor ist dafür auch "eine Prise von persönlichen Courage" von politischen Führern nötig.
Deklaration zur Zusammenarbeit In einer gemeinsamen Deklaration bekannten sich die Regierungschefs der Westbalkan-Länder zur regionalen Zusammenarbeit und zu regelmäßigen Treffen beteuert. Die Kooperation soll insbesondere bei der Verkehrs- und Energieinfrastruktur gestärkt werden, jenen Bereichen, die für die Entwicklung der Region als besonders wichtig anerkannt wurden. Die Länder betonten außerdem ihre Verbundenheit mit dem EU-Integrationsprozess und bekannten sich zur Durchführung von damit verbundenen Reformen. <<
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