Mo, 19.09. 11:45 12:30 Bayern Ljubljana - Leidenschaft und Poesie Di, 20.09. 02:30 02:55 3sat Slowenien Magazin Sa, 01.10. 09:00 09:25 ZDF 1, 2 oder 3 Umweltschutz Kinder/Kinderquiz So, 02.10. 17:35 18:00 Ki.Ka 1, 2 oder 3 Folge - Umweltschutz Mo, 03.10. 02:30 03:00 ZDF Das Grüne Band Europas Vom Todesstreifen zur Lebenslinie Di, 11.10. 02:25 02:55 3sat Slowenien Magazin Sa, 15.10. 15:30 16:15 SWR Kein schöner Land Am schönen Wörthersee Do, 20.10. 01:40 Fernweh: In den Alpen (7/7) Von Kärnten über Italien nach Maribor So, 23.10. 15:50 16:35 ORF2 Der Südsteirische Winzerzug - Das Erntedankfest der steirischen Weinbauern Mo, 24.10. 11:45 12:30 Bayern In den Karawanken Di, 25.10. 02:00 02:25 3sat Slowenien Magazin Mi, 26.10. 17:35 18:05 ORF2 Kultstätten und mystische Plätze zwischen Karst und Alpen Di, 08.11. 01:10 01:35 3sat Slowenien Magazin Do, 10.11. 15:15 16:00 NDR Die letzten Deutschen in Slowenien Im Gottscheer Land Fr, 11.11. 14:45 15:30 1Festival Deutschland von Osten Impressionen einer osteuropäischen Reise Sa, 12.11. 08:10 08:55 1Festival Deutschland von Osten Impressionen einer osteuropäischen Reise So, 13.11. 13:05 13:30 3sat Prost Mahlzeit. Genussregion Alpe-Adria Eine kulinarische Reise durch Slowenien, Friaul und Kärnten So, 13.11. 22:45 23:30 Bayern Ankunft München Gleis 11 Gastarbeiter und ihre Geschichten Do, 17.11. 19:30 20:15 arte Leben am Limit Geschöpfe der Finsternis Fr, 18.11. 17:30 17:55 Gipfel der Genüsse Die Julischen Alpen in Slowenien Di, 22.11. 01:50 02:15 3sat Slowenien Magazin Sa, 26.11. 09:35 10:00 3sat Die Tore zur Welt Österreichs Häfen an der Adria Mo, 28.11. 20:04-22:30 SR2 Kultur Radio Konzert aus Ljubljana Di, 29.11. 22:05-23:00 SWR 2 SWR2 Literatur SWR2 LiteraturEN Mi, 30.11.11 18:07-18:30 DR Kultur (23 Min.) Weltzeit Di, 06.12. 02:25 02:50 3sat Slowenien Magazin Sa, 10.12. 09:35 10:20 3sat Von Hochosterwitz bis Miramare Traumschlösser am Rande der Alpen Sa. 10.12.11 12:05 13:00 WDR 3 Kulturfeature - Die unbeerdigten Tote Sa, 17.12. 13:20-13:50 rbb Luzyca, Sorbisches aus der Lausitz Di, 20.12. 01.30 Uhr 3sat Slowenien-Magazin 19:30-20:00 DR Kultur Literatur - Das tiefrote Leuchten über Maribor Mo. 26.12.11 16:10 arte Leben am Limit (4/4) Geschöpfe der Finsternis u.a. Grottenolme in Slowenien Di, 03.01.12 06:30-07:15 Bayern Deutsche Spurensuche in Slowenien, 2005 Fr. 06.01.12 13:05-13:30 Bayern 2 Breitengrad, Europas Kulturhauptstadt Maribor Di. 10.01.12 18:50-19:15 hr service: reisen - "Alpine Pearls" Di. 17.01.12 01:45-02:10 3sat Slowenien Magazin So. 22.01.12 08:00 1Festival euromaxx - Leben und Kultur in Europa Mo. 23.01.12 05:45 1Festival euromaxx - Leben und Kultur in Europa Di. 31.01.12 02:00-02:25 3sat Slowenien Magazin Di. 14.02.12 02:45-03:10 3sat Slowenien Magazin Sa. 18.02.12 00:25-00:30 arte KurzSchluss - Das Magazin u.a. Unter der Lupe - Entenjagd Sa. 18.02.12 09:35-10:10 3sat Krainer, Kernöl, Kübelfleisch Di. 28.02.12 01:35-02:00 3sat Slowenien Magazin
Samstag, 10.11.2007 20.15 - 21.45 (90 min.)
Das Erste
Straße der Lieder Eine musikalische Reise durch Kärnten
Fr, 10.08. 15:00 15:45 BR Alpha Mo 13.08.2007 15.00-15.45 BR-alpha
Freitag, 10.08.2007 19.00 - 19.45 (45 min.)
BR-alpha
Die letzten Deutschen in Slowenien Im Gottscheer Land
TV-Tipp!
Sonntag 27.11.2005, 15.00 - 15.10 (10 min.) 3sat
Weltweit Slowenien: Wo Slowenien den Himmel küsst
Mit knapp zwei Millionen Einwohnern ist Slowenien das kleinste Land in der Europäischen Union. "Weltweit" stellt das Land und seine Menschen vor.
Die "Schweiz des Balkans" lebt zwischen Venedig und Wien ein Leben des modernen europäischen Staates, ohne die Tradition zu vernachlässigen.
Morgen Montag 23.01.06, 17.15 - 17.40 (25 min.), VPS 17.14 Neu im Programm. 3sat
Aufgegabelt in Österreich Bio senza confini - die Region Alpe-Adria
Was der Mensch durch politische Grenzen getrennt hat, kann er wieder ändern - ein Europa der Regionen wird dann Realität, wenn historische und traditionelle Gemeinsamkeiten eine Region verbinden.
Ein lebendiges Beispiel dafür, wie problemlos politische Grenzen überwunden werden können, liefert der beliebte, ehemalige Radio- Moderator Dieter Dorner, der sich seit der Pensionierung ganz dem Bio-Weinbau verschrieben hat. Die Trauben für sein Weingut im steirischen Mureck kommen seit Generationen aus den slowenischen Weingärten jenseits der Mur.
In dem kleinen Land Slowenien, das vom 15. Jahrhundert bis Ende des 1. Weltkriegs zu Österreich-Ungarn gehörte und etwa die Fläche Hessens aufweist, gibt es viele deutsche Spuren.
--------------------------------------------
3sat Do - 20. 04. 2006
11:45 Slowenien Magazin
Ende: 12:10 Magazin
--------------------------------------------
3sat Fr - 21.04.2006
04:15 Slowenien Magazin
Ende: 04:40 Magazin Wiederholung vom 20.04.2006, 11:45
Slowenien - das kleine Land zwischen Österreich, Italien Ungarn und Kroatien - ist nach wie vor ein Reise-Geheimtipp. Jeder, der einmal dort war, ist begeistert. Moderation: Anja Höfer
Slowenien - das kleine Land zwischen Österreich, Italien Ungarn und Kroatien - ist nach wie vor ein Reise-Geheimtipp. Jeder, der einmal dort war, ist begeistert. Kaum so groß wie Hessen bietet Slowenien für nahezu jeden Geschmack das Passende: von rauhen Alpengipfeln über sanfte Hügellandschaften und naturbelassenen Flussläufen bis hin zur mediterranen Adriaküste. Von der Hauptstadt Ljubljana - mit vielen kulturellen und architektonischen Highlights sowie einer jungen, trendigen Szene - erreicht man jedes Ziel in knapp zwei Autostunden. In Service aktuell: Reise stellt Janez Repanek vom slowenischen Fremdenverkehrsamt das facettenreiche kleine Land vor.
WIEDERHOLUNGEN 09.06.2006: 00.00-00.15 EinsPlus Service aktuell: Reise - Slowenien
10.06.2006: 04.00-04.15 EinsPlus Service aktuell: Reise - Slowenien
In den Karnischen Alpen Einsame Berge zwischen Kärnten und Friaul
Das Dreiländereck Österreich-Italien-Slowenien markiert das östliche Ende der Karnischen Alpen. Genau auf dem Hauptkamm verläuft die Staatsgrenze zwischen Österreich und Italien. Jürgen Eichinger stellt in seiner Dokumentation die Grenzregion und ihre Menschen vor: Ein Bergführer, Bergbauern und andere erzählen im Kärntner Dialekt über ihr Leben und die Besonderheiten ihrer Heimat.
Dienstag, 05.09.2006 14.50 - 15.15 (25 min.)
Bayerisches FS
Felix und die wilden Tiere Wenn die Bären kommen
Felix Heidinger stellt dieses Mal wilde Braunbären vor, die ganz in der Nähe der Menschen leben. Im Nachbarland Österreich sind inzwischen etwa 30 an der Zahl in der Bergwelt rund um den Urlaubsort Mariazell heimisch. Mit drei ausgewilderten Tieren hatte das Bärenprojekt vor einigen Jahren angefangen. Auf der Suche nach Futter brechen sie dann und wann bei nächtlichen Streifzügen in Hütten ein. Eine Bärenversicherung übernimmt alle Schäden, die Meister Petz verursacht. Genauso verfährt man auch beim Bärenprojekt in der Südtiroler Provinz Trentino. Dort leben acht wilde Braunbären, die aus Slowenien umgesiedelt worden sind. Sie plündern gern die Bienenstöcke der Imker. Der neunte slowenische Bär, namens Gasper, sorgte bei seiner Ankunft im Naturschutzgebiet nahe der Hauptstadt Trento sofort für Wirbel. Nachts schlich er in die Stadt hinein und musste von der Bäreneingreiftruppe wieder hinausgeleitet werden, zurück in die Wälder.
Die letzten Deutschen in Slowenien Im Gottscheer Land
Im Süden Sloweniens liegt ein Gebiet, das noch bis vor 60 Jahren mehr deutsch als slowenisch war: die Gottschee. Über 600 Jahre siedelten hier Menschen, die einst aus Österreich, Tirol und Süddeutschland in dieses schwer zugängliche, karstige Waldgebiet gekommen waren, um es urbar zu machen. Meist waren es arme Bauern, die in ihrer Heimat kein Land besaßen und hier einen Neuanfang wagten, eine Chance zu überleben. Das südlich der Hauptstadt Ljubljana gelegene Gebiet fiel 1941 unter italienische Besatzung. Die Gottscheer-Deutschen sollten in den östlichen Teil des Landes, der unter deutscher Besatzung stand, umgesiedelt werden. Fast alle Gottscheer verließen ihre Dörfer und folgten den Parolen der Nationalsozialisten. Nur wenige blieben. Es war das Ende der deutschen Besiedlung im Gottscheer Land.
Nach dem Krieg wurden Slowenen in die verlassenen Dörfer der Gottscheer einquartiert. Kaum einer der 1941 umgesiedelt wurde, kehrte zurück. Die meisten zogen nach Deutschland, Amerika oder Australien weiter. Heute leben noch etwa 500 Gottscheer in ihrer ursprünglichen Heimat, die im Wesentlichen aus drei Bergketten und drei Tälern besteht. In den Tälern leben die Menschen, auf den Bergketten ziehen Hirsche, Wölfe und Bären durch die Reviere.
Der Film sucht nach den Resten dieser Gemeinschaft. Er porträtiert die zurück gebliebenen Gottscheer, die versuchen, die Erinnerung an ihr kleines Volk wachzuhalten
Heute um 12:50, Uhr kann man im Hessischen Fernsehen, in der Reihe "Länder - Menschen - Abenteuer" einen Bericht über die letzten Deutschen in Slowenien sehen. Ich kann mir vorstellen, daß es sich um einen interessanten Bericht handelt.
u.a. * Winterferien in Slowenien - Kuren und Eisklettern
Wiederholung:
Di. 12.12.06
09.50-10.15 WDR Köln ARD-Ratgeber: Reise Moderation: Thomas Braml
Dienstag, 12.12.2006 11.15 - 11.45 (30 min.)
3sat
Absturz, Helden, Gipfelstürmer Unterwegs im neuen Europa: Ungarn und Slowenien - Auf gute Nachbarschaft
15.000 Kilometer in 47 Tagen legte Axel Kaspar in den neuen osteuropäischen EU-Ländern zurück. In Ungarn trifft er auf Jugendliche, die sich um eine sinnvolle Freizeitgestaltung von Grundschülern kümmern, in Slowenien macht er die Bekanntschaft eines jungen Mannes, der schon mehr als 500 Mal den Triglav, den höchsten Berg des Landes, erklommen hat. Dort stellt er auch das tragische Schicksal der rauschgiftsüchtigen Anja vor
Themen u.a.: * Polen: Im Rollstuhl auf dem Laufsteg * Bulgarien: Die Modezarin Schiwkowa * Slowenien: Alltag ohne Teuro-Schock * Rumänien: Europäisch für Anfänger * Spanien: Hola Rumania! * Israel: Heimat für rumänische Juden
Themen: * Skandinavien: Beim Weihnachtsmann in Norwegen und Schweden * Kanada: Skisafari in den Kootenay-Rockies * In Check: Wie sicher sind Skilifte? * Slowenien: Winterferien, Eisklettern, Kuren * Duty Free: Lohnt sich das noch?
In dem kleinen Land Slowenien, das vom 15. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Österreich- Ungarn gehörte und etwa die Fläche Hessens aufweist, gibt es viele deutsche Spuren. Schon rein sprachlich lassen sich Verbindungen feststellen: Laibach und Marburg, so lauteten die deutschen Namen für Ljublijana und Maribor. Zahlreiche Deutsche siedelten im Lande, wobei vor allem eine deutsche Exklave besonders ins Auge fällt: die deutsche Sprachinsel Gottsche in der etwa 180 deutsche Siedlungen liegen, die teilweise noch heute deutsches Brauchtum hochhalten
Do, 01.03.2007 18.30 - 19.00 (30 min.)
arte
Spinner, Weber, Leidenschaften (4/5) Die Spitzenlehrerin aus Idrija
Die Klöppelschule von Idrija ist die einzige Schule in Europa, die bereits Grundschülern Klöppelunterricht anbietet. Die Lehrerinnen fahren auch in die Bergdörfer der Umgebung, um Kindern in den verstreuten Dorfschulen das Spitzenklöppeln beizubringen. Die Dokumentation begleitet Aleksandra Pelhan, eine der sieben Lehrerinnen, bei der Arbeit. Der Unterricht verläuft erstaunlich diszipliniert: Konzentriert und mit unendlicher Geduld widmen sich die Kinder und Jugendlichen den filigranen Spitzenmustern auf ihren Klöppelkissen. Auf Außenstehende wirkt das Ganze irgendwie unzeitgemäß, doch Alexsandra Pelhan sieht im Klöppeln eine exzellente Vorbereitung auf die Zukunft und verweist auf die Förderung motorischer Fähigkeiten. Darüber hinaus sieht sie einen Zusammenhang zwischen Klöppeln und guten Noten in Mathematik. Sie engagiert sich außerdem bei der Organisation des Klöppelfestivals, das Spitzen-Liebhaber aus ganz Slowenien sowie aus Italien und Österreich anzieht.
Die Reihe "Spinner, Weber, Leidenschaften" beschäftigt sich mit altem Handwerk und erlesenen Stoffen. Sie führt den Zuschauer an geschichtsträchtige Orte, verfolgt Traditionen zurück und besucht Menschen, die ihren Beruf gegen alle widrigen Umstände weiterführen wollen. Im slowenischen Idrija gibt es eine Schule, in der bereits Grundschulkinder das Spitzenklöppeln lernen
In dem kleinen Land Slowenien, das vom 15. Jahrhundert bis zum Ende des Ersten Weltkriegs zu Österreich-Ungarn gehörte und etwa die Fläche Hessens aufweist, gibt es viele deutsche Spuren. Schon rein sprachlich lassen sich Verbindungen feststellen: Laibach und Marburg, so lauteten die deutschen Namen für Ljublijana und Maribor. Zahlreiche Deutsche siedelten im Lande, wobei vor allem eine deutsche Exklave besonders ins Auge fällt: die deutsche Sprachinsel Gottsche, in der etwa 180 deutsche Siedlungen liegen, die teilweise noch heute deutsches Brauchtum hochhalten.
Bilder einer Landschaft Entlang der Grenz' - Im Südosten des Friaul
Montefosca, ein Bergdorf in den Tälern des Natisone, ist eines der zahlreichen Dörfer entlang der Grenze zu Slowenien, in denen die Menschen auch diesseits der Grenze - im Friaul auf italienischem Staatsgebiet - Slowenisch sprechen.
Die Täler des Natisone beginnen hinter Cividale - auch die Langobarden-Stadt genannt. Der kleine Tempel inmitten der Stadt, der "Tempietto longobardo", gehört zu dem Schönsten, was von den Langobarden erhalten ist.
Weiter führt die Reise zu den Hügeln des Collio, wo Italiens beste Weine reifen.
In Cormons, dem Hauptort des Collio, feiert man noch jedes Jahr den Geburtstag von Kaiser Franz Josef, wie Giuliano, der Mesner, stolz dem Filmteam erzählt. In Borgo del Tiglio besucht es Nicola Manferrari, einen der besten und erfolgreichsten Winzer des Collio, und Josko Gravner. Josko hat sich aus Georgien riesige irdene Amphoren besorgt, diese in bloße Erde eingegraben, um darin seine wertvollen Trauben zu vergären. So entsteht Wein wie vor 5 000 Jahren, ohne Stahl und Technologie und Barrique.
In der geteilten Stadt Görz führt die Staatsgrenze mitten durch die Stadt. Die Grenzübergänge sind bewacht, und so brauchen viele Menschen, um in ihren Gemüsegarten zu kommen, einen Passierschein. Schließlich geht das Filmteam dem Geheimnis der Quellen des Timavo nach. Für die Römer waren diese Quellen heilig. Der Timavo entspringt unter dem Namen Reca in Slowenien, bei Skocjan verschwindet er in einer der schönsten Karsthöhlen, 34 Kilometer lang fließt er unter der Erde und in Italien ganz nah an den Ufern der Adria kommt er wieder zutage.
Vom Anfang der Reise in den Tälern des Natisone bis zu ihrem Ende an den Ufern der Adria lernt das Filmteam viele Menschen kennen, die es mit ihrer Heimat und ihrem Leben vertraut machen.
Die letzten Deutschen in Slowenien Im Gottscheer Land
Noch gibt es den deutschen Namen, obwohl hier keine Gottscheer mehr leben. Im Süden Sloweniens liegt ein Gebiet, das noch bis vor 60 Jahren mehr deutsch war als slowenisch: die Gottschee. Hier siedelte über 600 Jahre lang ein Volk, das einst aus Österreich, Tirol und Süddeutschland in dieses schwer zugängliche, karstige Waldgebiet gekommen war, um es urbar zu machen. Es waren meist arme Bauern, die in ihrer Heimat kein Land besaßen. Die Gottschee war für sie ein Neuanfang, eine Chance zu überleben. Nur wenige blieben. Das südlich der Hauptstadt Ljubljana gelegene Gebiet fiel 1941 unter italienische Besatzung. Die Gottscheer Deutschen sollten umgesiedelt werden, in den östlichen Teil des Landes, der unter deutscher Besatzung stand. Fast alle Gottscheer verließen ihre Dörfer und folgten den Parolen der Nationalsozialisten. Es war das Ende der deutschen Besiedlung im Gottscheer Land. Nach dem Krieg wurden in die verlassenen Dörfer der Gottscheer Slowenen einquartiert. Kaum einer, der 1941 umgesiedelt wurde, kehrte zurück. Die meisten zogen weiter, nach Deutschland, nach Amerika, nach Australien. Heute leben noch etwa 500 Gottscheer in ihrer ursprünglichen Heimat, die im Wesentlichen aus drei Bergketten und drei Tälern besteht. In den Tälern leben die Menschen, auf den Bergketten ziehen Hirsche, Wölfe und Bären durch die Reviere. Der Film sucht nach den Resten dieser Gemeinschaft. Er porträtiert Gottscheer, die dageblieben sind und versuchen, die Erinnerung an ihr kleines Volk wach zu halten.Wie der Unternehmer August Grill, der zu diesem Zweck den "Altsiedler Verein" gründete, oder Heinrich Dralka, der für die Partisanen gegen Deutsche und Italiener gekämpft hatte, oder Maria Kropf, die als einzige in ihr zerstörtes Dorf zurückkehrte und dort, hoch in den Wäldern der Gottschee, ein einsames Leben führt. Warum sind sie geblieben? Was ist noch übrig vom alten Leben? Wie lange wird man sich noch an das Volk der Gottscheer erinnern? Ferdi Heferle, der älteste noch lebende Gottscheer, meint: "Noch 20 Jahre, dann ist alles weg. Vorbei. Kannste nix machen."
Wiederholung 13.08.2007 15.00-15.45 BR-alpha Die letzten Deutschen in Slowenien Im Gottscheer Land - Länder-Menschen-Abenteuer
(sh) Der slowenische Privatsender TV3 Slovenija will seine Satellitenverbreitung ueber AMOS 1, 4 Grad West, 11,328 GHz h (SR 3350, FEC 3/4) in Kuerze aufgeben. Kuenftig wird der Sender im Rahmen des slowenischen Paketes STN auf EUTELSAT W2, 16 Grad Ost, 12,728 GHz v (SR 26050, FEC 2/3) uebertragen. Der Sender soll damit auch Abonnenten der Bezahlfernsehplattform Total TV angeboten werden.
Windrose Slowenien - Julische Alpen und Titos Palast
Windrose-Sommertour 2007
In den julischen Alpen beginnt unsere Tour durch Slowenien. Im malerischen Städtchen Bled wurden die Zeichen der Zeit erkannt, der Tourismus boomt. Und im Gegensatz zur Slowakei funktioniert das hier richtig gut.
Die Preise unterscheiden sich zwar kaum von deutschen, doch das ist durchaus gerechtfertigt. Der Service in den Hotels hat uns positiv überrascht und überzeugt, ebenso die Ausstattung der Häuser. Die Nähe zu Österreich ist hier deutlich zu spüren, westliche Standards sind keine Fremdworte. Genauso wie in Titos ehemaliger Sommerresidenz. Der geschichtsträchtige Ort ist heute ein Hotel im Stil der 70er Jahre, original belassen wie zu Titos Regierungszeit. Nur, dass heute hier ein ausgezeichneter Michelin-Sternekoch in der Küche seinen Löffel schwingt, für zahlungskräftige Kunden versteht sich. Unsere Finanzen sind begrenzt, wir haben aber das Glück, zu einem Hubschrauberflug eingeladen zu werden, der uns nach Ljubljana bringt, in die Hauptstadt Sloweniens. Nach dem EU-Beitritt des Landes hat sich auch hier viel getan. Die eigentlich kleine Stadt überrascht uns mit ihrer Dynamik, mit ihren netten Menschen, mit ihrem energiereichen, sonnigen Flair. Gerade jetzt sind hier Karrieren möglich, das haben die Einwohner längst erkannt. Wir treffen auf eine Frau, die trotz ihrer 36 Jahre wieder an der Uni studiert und ganz nebenbei noch ihren Job im Rathaus meistert.
Ihr Organisationstalent hat uns überrascht. Als wir ihr "schweizerische Perfektion" zusprechen, strahlt sie verdientermaßen. Nicht zu übersehen ist das Strahlen der Neonreklame in Nova Gorica, was uns an der vorletzten Station unserer Reise geradezu umhaut. In der geteilten Stadt soll in naher Zukunft der Plan einer Casino-Siedlung in den Bau gehen.
Schon jetzt steht hier ein riesiges Casino, sprechen die Einwohner vom zukünftigen "Las Vegas" Sloweniens. 700 Millionen Euro wollen amerikanische Investoren hier einsetzen, ein lohnendes Geschäft.Denn seit der Einführung des Euro kommen vor allem auch Italiener zum Spielen, denen das Pech die Suppe hoffentlich nicht versalzen wird. Das Salz in der Suppe haben wir an der Adria gesucht und gefunden. Die Salzbauern, die hier ihre Salinen noch von Hand betreiben, produzieren direkt am Meer eines der besten Salze der Welt. Gourmets wissen das zu schätzen, das Salz ist ein begehrter Luxusartikel.
Ein wenig Luxus haben wir uns nach den Strapazen der Sommertour durch die Schweiz, Tschechien, die Slowakei und Slowenien auch verdient. Wir haben jede Menge neue Eindrücke aufgefangen, viel erlebt, gute und weniger gute Dinge. Wir hoffen, es hat Ihnen genauso viel Spaß gemacht wie uns. Die nächste Sommertour kommt bestimmt.
Windrose - ein Auslandsmagazin, das die Vielfalt der Welt im Auge behält. Aktuell weltpolitisches Geschehen, Hintergründe zu Land und Leuten - und nicht selten auch ein Reisetipp.
Die letzten Deutschen in Slowenien Im Gottscheer Land
Maria Kropf, eine der letzten Gottscheerinnen lebt allein in ihrem abgelegenen Elternhaus. Im Süden Sloweniens liegt ein Gebiet, das noch bis vor 60 Jahren mehr deutsch als slowenisch war: die Gottschee. Über 600 Jahre siedelten hier Menschen, die einst aus Österreich, Tirol und Süddeutschland in dieses schwer zugängliche, karstige Waldgebiet gekommen waren, um es urbar zu machen. Meist waren es Bauern, die in ihrer Heimat kein Land besaßen und hier einen Neuanfang wagten, eine Chance zu überleben. Das südlich der Hauptstadt Ljubljana gelegene Gebiet fiel 1941 unter italienische Besatzung. Die Gottscheer-Deutschen sollten in den östlichen Teil des Landes, der unter deutscher Besatzung stand, umgesiedelt werden. Fast alle Gottscheer verließen ihre Dörfer und folgten den Parolen der Nationalsozialisten. Nur wenige blieben. Es war das Ende der deutschen Besiedlung im Gottscheer Land.
Nach dem Krieg wurden Slowenen in die verlassenen Dörfer der Gottscheer einquartiert. Kaum einer der 1941 umgesiedelt wurde, kehrte zurück. Die meisten zogen nach Deutschland, Amerika oder Australien weiter. Heute leben noch etwa 500 Gottscheer in ihrer ursprünglichen Heimat, die im Wesentlichen aus drei Bergketten und drei Tälern besteht. In den Tälern leben die Menschen, auf den Bergketten ziehen Hirsche, Wölfe und Bären durch die Reviere.
Der Film sucht nach den Resten dieser Gemeinschaft. Er porträtiert die zurück gebliebenen Gottscheer, die versuchen, die Erinnerung an ihr kleines Volk wachzuhalten. 09.11.2007 03.15-03.40 3sat Slowenien Magazin
Nutzen Sie die oben stehende Suchfunktion. Wenn Sie das Kroatien-Forum durchsuchen wollen, markieren Sie bitte „Suchen im Kroatien-Forum”, geben den Suchbegriff ein und klicken auf Googlesuche und los gehts.
In unserem Kroatien-Forum finden Sie umfassende Informationen über Urlaub und Ferien in Kroatien sowie passende Ferienwohnungen, Hotels, Apartments und Ferienhäuser für den Kroatienurlaub.