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 Anreise nach Kroatien / Maut, Autobahn, Tankstellen, Fähren
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dino79sbg Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 2.439

15.07.2009 23:51
#161 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Es geht hier nicht um den Vergleich der DARS, mit der HAC oder vielleicht auch noch mit der ASFINAG.
Alle diese Institutionen sind hochverschuldet und bemüht, Maut zu kassieren. Das ist klar. Ich lobe ja auch nirgends die DARS.

Warum man Kroatien aber nicht mit Slowenien oder Österreich vergleichen kann ist klar:


Land / Autobahn [km pro Mio Einwohner] / BIP pro Kopf 2007 in US-$ / Status Verschuldung Autobahngesellschaft
1. Österreich ... 254 / 45.000 / ca. 12 Mrd EUR Verschuldung
2. Spanien ... 266 / 32.000 / k.A.
3. Slowenien ... 236 / 23.000 / ca. 5 Mrd EUR Verschuldung (http://www.dars.si/Dokumenti/About_us/Bu...rchive_277.aspx)
4. Kroatien ... 260 / 11.000 / ca. 5,8 Mrd EUR Verschuldung (http://hac.hr/index.php?task=ona&stask=8)

Wirtschaftlich hinkt Kroatien hinterher (Letovanic: selbstverständlich tat der Krieg ein übriges - das erklärt aber den Autobahnwahn in HR nicht sinnvoll) und hat quasi autoleere Autobahnen von September bis Mai.


Mesic sagte mal: "Die Autobahn bezahlen die Touristen und für Kroatien ist das kein Problem"
- Mit -10% Touristen hat er damals aber genausowenig wie die HAC gerechnet.


Das Autobahnmautmodell geht doch von +12% im Jahr aus (Zahlen im anderen thread)?
- Die Verkehrszahlen stagnieren, detto die Einnahmen der HAC. Dieser Wunsch ist nicht eingetreten/wird 2010 weit verfehlt. Skizze der HAC dazu: http://files.homepagemodules.de/b211118/...7p7614469n1.jpg


A1 Zadar-Split-Sestanovac: 7.000-10.000 Kfz/täglich
A3 Grenze Bregana: 9.000 Kfz/täglich
A4 hat Abschnitte mit unter 5.000. Kfz/täglich
- In SLO sind die Verkehrsdichten etwa doppelt so hoch, auch in Ö wirst kaum Autobahnstücke finden, wo weniger als 15.000 Autos täglich fahren. Die kroatischen Autobahnen sind nur an ein paar Samstagen im Sommer voll, sonst sinds Geisterstraßen.

hele99 Offline



Beiträge: 147

18.07.2009 11:13
#162 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Maut-Erlöse brechen ein: Auch Asfinag wird von Krise überrollt

Weil der Güterverkehr schwindet, erlitt die staatliche Straßen-Gesellschaft im ersten Halbjahr einen Erlös-Entgang von 150 Millionen Euro.

WIEN. Auf Österreichs Autobahnen sind die Folgen der Wirtschaftskrise mit bloßem Auge erkennbar. Die Lkw-Fahrten gehen drastisch zurück, damit auch die Mauteinnahmen. So hat sich von Jänner bis Ende Juni die Fahrleistung auf den Autobahnen um 17 Prozent vermindert, vor allem deswegen, weil der Güterverkehr regelrecht einbrach.

Dies bestätigten die beiden Chefs der Autobahn- und Schnellstraßengesellschaft Asfinag, Klaus Schierhackl und Alois Schedl, in einem Gespräch mit den Chefredakteuren der Bundesländer-Zeitungen. Die zuständige Ministerin Doris Bures spricht von einem „dramatischen Rückgang“, der vor allem auf der Süd- und Brennerautobahn die Einnahmen aus der Lkw-Maut stark schrumpfen lässt. Die Einnahmenrückgänge beliefen sich in den ersten sechs Monaten auf 150 Millionen Euro. Diesen Verlust müsse die Asfinag selbst auffangen, so Bures. Ob sich deswegen weitere Straßenbauprojekte verzögern werden, wollten die beiden Asfinag-Chefs noch nicht sagen. „Wir wissen noch gar nicht, ob wir die Talsohle der Krise erreicht haben“, sagt Klaus Schierhackl.

Die staatliche Asfinag erleidet durch den Einnahmenentfall einen Gewinneinbruch - der Jahresüberschuss werde sich von 330 Millionen Euro auf 256 reduzieren, prognostiziert das Unternehmen. Zugleich steigt der Schuldenstand heuer von 10,8 auf 11,4 Milliarden Euro, weil das Neubauprogramm gesteigert werde.

Intensiv wird am Ausbau von Raststationen und Rastplätzen an Österreichs Autobahnen gearbeitet. Die alten Rastplätze sollen nach und nach stillgelegt werden. Ziel sei es laut Asfinag, dass es auf den Autobahnen alle 10 Fahrminuten eine modern ausgestattete Rastmöglichkeit geben wird, und zwar bis 2015.



Ministerin Bures: „Dramatischer Rückgang“ AP


Quelle: KleineZeitung

Dateianlage:
mauthtm.pdf
Medo1 Offline



Beiträge: 1.027

18.07.2009 12:28
#163 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Hab noch interessante Grafiken Dino....



Orebic&Peljesac Offline

verstorben


Beiträge: 10.640

12.02.2010 23:32
#164 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Ein (fast) vergessener Thread.

Letovanic Offline



Beiträge: 245

15.02.2010 23:08
#165 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von dino79sbg
Deine Zahlen jenseits der 30.000 Kfz/täglich sind die maximal im Jahr erreichten - der sogenannte PLDP, der verkehrsstärkste Sommertag , vermutlich ein Reisesamstag mit Urlauberschichtwechsel. Und diese Jahresrekordzahl nimmst du für deine Argumentation?!


Angegeben wurde nicht der verkehrsstärkste Sommertag, sondern das Sommermittel.

Zitat von dino79sbg
HAC ging 2006 bei Maslenica von 12% jährlicher Steigerung bis 2010 aus.


Und der Dino beklagte vor einiger Zeit, dass es vor dem Tunnel Sv. Rok fast 50 Kilometer Stau gegeben haben soll… So viel zu deiner Glaubwürdigkeit.

Ich hatte in meinem Beitrag schon erklärt, dass schon ein deutlich geringerer DTV als 38'000 den vierspurigen Ausbau bedarf. Und wenn ich mir diese Fotos (Quelle) anschaue…

Maslenica
http://i574.photobucket.com/albums/ss182...i1/DSC06364.jpg

Nach Zadar-2
http://i574.photobucket.com/albums/ss182...i1/DSC06377.jpg

… dann erübrigt sich jeder weiter Kommentar.

***

Auf die möglichen Einsparungen im Energiesektor in Kroatien wolltest du gar nicht eingehen. Dabei könnte man von dem eingesparten Geld alleine das Autobahnnetz bauen! Du tust immer so, als ob ich alles an der HAC gut finden würde. Ich hielt vor 10 Jahren den Bau der A11 für dringender als den der A1 zwischen Zadar und Split. Und auch der vierspurige Aus- und Neubau der A7 um Rijeka für wichtiger als die A7 nach Rupa. Habe ich das bestritten? Ich glaube, ganz im Gegenteil!

Komisch sind immer nur deine Prioritäten. Du kritisierst die AZM dafür, dass die Fahrbahn vor Zagreb so holprig ist (obwohl im österreichischen Ennstal genau das selbe Problem existiert), nicht aber dafür, dass die A2 immer noch nicht durchgehend vierspurig ist. Btw: sie ist die teuerste aller kroatischen Autobahnen je Kilometer.

Zitat von dino79sbg
Die HAC sagte das auf ihrer Homepage anno 2006. Link habe ich gepostet.


Und wer sagt, dass die HAC auch mit diesen Zahlen gerechnet hat?
Die Zahlen stehen auf der Seite; die Zahlen stehen im Businessplan (oder wie das Ding auch immer hieß), um bessere Kreditkonditionen zu erhalten.
Theologen interessieren sich nur für die Bibel und nicht für die Biologie; Juristen interessieren nur für Paragraphen und nicht für physikalische Gesetze; Banken interessieren nur Renditen und Sicherheiten. Läge ihr Interesse bei der praktischen Bauausführung, wären sie nicht Banken geworden.

Lange Zeit hatte ich mich gefragt, warum die HAC denn immer so schöne Broschüren ins Internet stellt. Ganz einfach: es sind die Abfallprodukte ihrer Businesspläne.
Jeder, der einen Kredit zu guten Konditionen haben möchte, braucht einen solchen. Die Banken wiederum, die ihr Geld den Schuldnern anvertrauen, interessieren wiederum nur Renditen und Sicherheiten. Die Sicherheit ist durch den Staat gewährleistet und bei den Aussichten müssen die Zinsen nicht so hoch sein: folglich ist der Kredit günstiger.

Zusammengefasst bist du also der Meinung, die HAC soll lieber niedrigere Zahlen nennen und schlechtere Kredite erhalten? Von den schlechteren Bedingungen vom späteren Ausbau ganz abgesehen?

dino79sbg Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 2.439

16.02.2010 08:55
#166 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von Letovanic
Maslenica
http://i574.photobucket.com/albums/ss182...i1/DSC06364.jpg

Nach Zadar-2
http://i574.photobucket.com/albums/ss182...i1/DSC06377.jpg

… dann erübrigt sich jeder weiter Kommentar.



Stau auf der A1 bei Zadar?
Hahaha, sehr objektiv dieser Letovanic, postet hier ein Foto von einem Reisewochenende im Juli/August, hihi.
Das ist doch jedem klar dass es da großen Verkehr gab ...

An einem Dienstagmorgen im Februar siehts dann südlich Sv. Rok minutenlang so aus:



Und das ist der Zustand zu 90% im Jahr so aus. Eben ausser im Sommer! Davon gehst du aber bei denen Berechnungen aus, Letovanic.
Ich lade jeden User herzlich ein, dies anhand der Webcam selber zu prüfen und sich da eine Meinung zu bilden:
http://www.hak.hr/map2/map2.aspx?l=21


Zitat von Letovanic
Du kritisierst die AZM dafür, dass die Fahrbahn vor Zagreb so holprig ist



Zeig mir bitte den Link, wo ich das tue ...

Zitat von Letovanic
Und wer sagt, dass die HAC auch mit diesen Zahlen gerechnet hat?



Nachdem die HAC anno 2006 dieses Diagramm auf ihrer Seite gepostet haben, geht man davon aus, dass es sich um eine Prognose handelt.



Ich denke, das Wort "procjena" heisst: geschätzt
Tja, mit dieser Schätzung haben sich die HAC getäuscht wie nun sonnenklar von Nikolas persönlich belegt wurde.

Sollte es sich so verhalten, wie du gesagt hast, dass die HAC mit dieser Schätzung lediglich an gute Kredite kommen wollte (was wohl ziemlich weit hergeholt ist und ausser einer reinen Vermutung deinerseits wohl nicht belegbar, oder, Letovanic?) und selber nie an diese Wunderzahlen geglaubt hat, dann:

1. ist die HAC wohl ein bissl mafiös/korrupt (aber das ist auch der Ruf, den sie in Kroatien geniesst, wenn man sich die Kommentare etwa auf http://www.tportal.hr/vijesti/hrvatska/5...ih-dozvola.html ansieht - Zitate: "ne nemoze to biti, HAC? Nikako :)" - "die HAC baut ohne Genehmigung? - niemals :)")
2. ausbaden muss es der kroatische Steuerzahler oder die Mautzahler, aber das tun sie ja ohnehin schon.

Orebic&Peljesac Offline

verstorben


Beiträge: 10.640

16.02.2010 09:15
#167 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Aber auf der 'Inlands'strecke viel Verkehr?

dino79sbg Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 2.439

16.02.2010 09:27
#168 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat
Aber auf der 'Inlands'strecke viel Verkehr?



Offenbar weder im Inland, noch auf der Autobahn gibt es abseits der Touristensaison im Sommer einen relevanten Verkehrsstrom.

Daher heisst der Thread ja:
"Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität"



Und dann meinen manche User, man solle die beiden "Metropolen" Rijeka und Split noch mit der A7 kürzer miteinander verbinden?!
Adriatisch-Ionische Autobahn Teil 2 (70)

Wozu ?!

Pyari Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 9.144

16.02.2010 09:40
#169 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

@ dino

nur kurz zur Erläuterung!

da steht prosjecni=durchschnittlich

so jetzt dürft ihr weiter diskutieren!!!

_________________
zeitlose-mediterrane-schoenheit.de
facebook.com/Kroatienerlebnisse

Flipper Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 1.060

16.02.2010 09:46
#170 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von dino79sbg
Und dann meinen manche User, man solle die beiden "Metropolen" Rijeka und Split noch mit der A7 kürzer miteinander verbinden?!

Wozu ?!




Diese Meinung wird man den Usern wohl nicht verbieten können

Gruß Flipper

Grüße Werner

Orebic&Peljesac Offline

verstorben


Beiträge: 10.640

16.02.2010 09:54
#171 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Ich würde den Aspekt Rentabilität 'sogar' erweitern wollen.
Ich denke, dass Autobahnen auch akzeptiert werden müssen.

Ich meine damit, dass die Fahrgewohnheiten in HR (anders als im Norden)
sich noch ändern werden. Vielleicht habe ich nur Kenntnis von Einzelfällen,
aber mir scheint es eine Art Angst vor Langstrecken, (Dauer-)Hochgeschwindigkeit
und Mehrspurigkeit zu geben.
Der Fahrer aus dem kroat. Dorf begegnet plötzlich versierten Schnellfahrern und
Situationen, denen er sich noch nicht gewachsen fühlt.

Wo gar keine Autobahnen vorhanden sind, kann man auch nicht auf ihnen Übungsfahrten
- wie sie beispielsweise der dt. Führerschein vorschreibt - unternehmen.
Ich halte das ganze also für einen längerfristigen Anpassungsprozeß.

Ratibier Offline



Beiträge: 7.607

16.02.2010 12:20
#172 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von Orebic&Peljesac
Ich würde den Aspekt Rentabilität 'sogar' erweitern wollen.
Ich denke, dass Autobahnen auch akzeptiert werden müssen.
Ich meine damit, dass die Fahrgewohnheiten in HR (anders als im Norden)
sich noch ändern werden. Vielleicht habe ich nur Kenntnis von Einzelfällen,
aber mir scheint es eine Art Angst vor Langstrecken, (Dauer-)Hochgeschwindigkeit
und Mehrspurigkeit zu geben.
Der Fahrer aus dem kroat. Dorf begegnet plötzlich versierten Schnellfahrern und
Situationen, denen er sich noch nicht gewachsen fühlt.
Wo gar keine Autobahnen vorhanden sind, kann man auch nicht auf ihnen Übungsfahrten
- wie sie beispielsweise der dt. Führerschein vorschreibt - unternehmen.
Ich halte das ganze also für einen längerfristigen Anpassungsprozeß.


Das klingt ziemlich arrogant
denn Einbildung ist noch lange keine Ausbildung.

Wer was anderes behauptet, der soll mal sonntags in D von X nach Y über Autobahn fahren,
wenn die ganzen Sonntagsfahrer unterwegs sind, die sich selber als visiert bezeichnen.

Ich finde es zwar auch gut, dass man die Süddalmatien endlich erschlossen hat.
In dieser Form haben die CRO-Autobahnen aber m.E. keinen Sinn und ein weiterer Ausbau wäre schlicht schwachsinnig,
da sich kaum jemand in CRO ne AB-Fahrt leisten kann.

Bevor auch nur ein Meter weiter gebaut wird, sollte man vllt. erst testen, ob sich die AB-Akzeptanz durch Kroaten evtl. mit einer Jahres-Vignette steigern lässt. Denn eine Geister-AB braucht keine Sau, außer ein paar Lobbyisten vielleicht und diesbezüglich hat der Mario vollkommen Recht.

Die Touris brauchen jedenfalls keine AB, sonst würde man den Besucherzahlen von 1980 nicht immer noch hinterherfahren

Letovanic Offline



Beiträge: 245

16.02.2010 12:32
#173 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von dino79sbg
1. ist die HAC wohl ein bissl mafiös/korrupt


Wie bitte? Gegen welches Gesetz hat die HAC denn verstoßen? Die Banken bestimmen die Regeln der Kreditvergabe und innerhalb dessen hat sich die HAC bewegt. Noch mal: wenn dich die Kreditvergabe stört, dann schreibe es in ein Banken- oder Entwicklungshilfeforum.
Vielleicht solltest du das auch mal tun: du wirst überraschende Antworten bekommen…

Zitat von dino79sbg
2. ausbaden muss es der kroatische Steuerzahler oder die Mautzahler, aber das tun sie ja ohnehin schon.


Ich hatte dir schon vorgerechnet, dass ein späterer Ausbau teurer kommt, die Zinsen miteingerechnet. Außerdem ist es sinnvoller, Autobahnen zu bauen, bevor die Gegend zugebaut ist… Österreich ist in dieser Richtung ein echtes Negativbeispiel…

Zitat von dino79sbg
An einem Dienstagmorgen im Februar siehts dann südlich Sv. Rok minutenlang so aus:




Die A1 bei Altlengbach:


Die A1 bei Salzburg:


Die A10 bei St. Michael:

Angefügte Bilder:
A1 Altlengbach.jpg   Salzburg A1.jpg   St Michael A10.jpg  
Als Diashow anzeigen
dino79sbg Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 2.439

16.02.2010 12:39
#174 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Immer dieses Kindergartenniveau ... "bei denen ist aber auch so".

Geht es hier um Österreich oder um Kroatien?


PS:
Die A1 am Knoten Salzburg hat dreimal soviel DTV als die A1 bei Maslenica.
Detto die A1 bei Altlengbach.

Letovanic Offline



Beiträge: 245

16.02.2010 13:04
#175 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von Ratibier
Das klingt ziemlich arrogant


Dass dieser Satz ausgerechnet von Ratibier kommt...

Zitat von dino79sbg
Die A1 am Knoten Salzburg hat dreimal soviel DTV als die A1 bei Maslenica.
Detto die A1 bei Altlengbach.


Habe ich das bestritten? Ich habe dir damit nur gezeigt, dass überall Phasen nahe der Nullauslastung gibt. Was brauchst du noch? Einzelhandel? Fabriken? Eisenbahnen? Stromleitungen? Das ist eine prinzipielle Sache. Du kannst dir nicht eingestehen, dass du von dem Prinzip nichts verstehst.

Zitat von dino79sbg
Geht es hier um Österreich oder um Kroatien?


Splitter und Balken: ich merke schon, es geht wieder um innerösterreichische Angelegenheiten, die niemanden etwas angehen

Zitat von Ratibier
Die Touris brauchen jedenfalls keine AB, sonst würde man den Besucherzahlen von 1980 nicht immer noch hinterherfahren


Gut, seit einiger Zeit machen Österreicher ja auch lieber Urlaub im Keller und die Hessen fressen sich gegenseitig auf...

PS: zum Thema Betrug und mafiöse Strukturen im Bau gibt es ein viel besseres Beispiel

Ratibier Offline



Beiträge: 7.607

16.02.2010 13:08
#176 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Ende November an einem Samstag gg. Mittag Irgendwo zwischen Zagreb und Maribor

Angefügte Bilder:
AB_4.jpg   AB_5.jpg   AB_6.jpg   AB_7.jpg   AB_8.jpg   AB_9.jpg   AB_10.jpg  
Als Diashow anzeigen
ferrox Offline



Beiträge: 130

16.02.2010 13:10
#177 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Bei den Mautkosten im Vergleich zum durchschnittlichen Monatseinkommen in HR auch kein Wunder.

Orebic&Peljesac Offline

verstorben


Beiträge: 10.640

16.02.2010 14:34
#178 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von Ratibier
Die Touris brauchen jedenfalls keine AB

Klar. Die nehmen Germanwings.

Zitat von Ratibier
Ich finde es zwar auch gut, dass man die Süddalmatien endlich erschlossen hat.

Vielleicht nehmen wir da mal eine Landkarte zur Hand.
Richtig muss es heißen:

Ich finde es zwar auch gut, dass man Süddalmatien endlich erschließen will.

Zitat von Ratibier
Das klingt ziemlich arrogant...

Ist aber keineswegs so gemeint. Vielleicht äußern sich hier mal mitlesende Führerscheinneulinge aus HR, bezüglich Übungsfahrten auf Autobahnen.
Am besten jemand aus Dubrovnik!

Flipper Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 1.060

16.02.2010 17:20
#179 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat von dino79sbg
Immer dieses Kindergartenniveau ... "bei denen ist aber auch so".
Geht es hier um Österreich oder um Kroatien?
PS:
Die A1 am Knoten Salzburg hat dreimal soviel DTV als die A1 bei Maslenica.
Detto die A1 bei Altlengbach.




Ich bin der Meinung, dass es kein Kindergartenniveau ist, wenn man auch einmal die eigenen Verkehrsinvestitionen kritisch hinterfrägt.
Wenn z.B. bei Brenner-Basistunnel, Koralm-u. Semmeringtunnel mit gleichzeitiger Errichtung neuer Gleiskörper , eine ebensolche penible Infragestellung der Rentabilität erfolgen würde, bräuchten sich die Kroaten mit ihrer Autobahn nichts nachsagen lassen. Und weil das Argument -Eurpäischer Korridor- sicher kommen wird , gilt dies auch für Kroatien.

Flipper

Grüße Werner

dino79sbg Offline

Mitglied im Kroatien-Forum

Beiträge: 2.439

16.02.2010 17:31
#180 RE: Autobahnbau in Kroatien - Frage der Rentabilität antworten

Zitat
Ich bin der Meinung, dass es kein Kindergartenniveau ist, wenn man auch einmal die eigenen Verkehrsinvestitionen kritisch hinterfrägt.
Wenn z.B. bei Brenner-Basistunnel, Koralm-u. Semmeringtunnel mit gleichzeitiger Errichtung neuer Gleiskörper , eine ebensolche penible Infragestellung der Rentabilität erfolgen würde, bräuchten sich die Kroaten mit ihrer Autobahn nichts nachsagen lassen. Und weil das Argument -Eurpäischer Korridor- sicher kommen wird , gilt dies auch für Kroatien.

Flipper



Das "auf-andere-zeigen" ist sehr wohl billigste Argumentation die es gibt, meiner Meinung nach. Kommt irgendwie immer dann, wenn man nix besseres zu bieten hat . Und ist auch gewissermaßen ein Zugeständnis, denn wenn wo anders auch so ist, naja, dann isses wohl in Kroatien erst recht so.
(Und nebenbei, dass Letovanic ein Österreich-Problem hat, sollte der Leser dieses Threads eigentlich bemerkt haben ... )

Sollte es dem Flipper und dem Letovanic Genugtuung verschaffen, vom Thema abzulenken, indem sie mit Österreich auftrumpfen, so schlage ich vor, doch in der entsprechenden Abteilung dieses Forums einen Thread dazu zu eröffnen . Titel könnte ja lauten "Brenner-Basistunnel, Koralm-u. Semmeringtunnel im Ösi-Donaumonarch-Reich" (SCNR)

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