Trainingsauftakt bei Hertha - Kroatien antwortet nicht
Herthas Trainer Lucien Favre würde gern mit Josip Simunic sprechen, kann ihn aber nicht erreichen. Während seine Mitspieler in die Saisonvorbereitung einsteigen, ist der Berliner Verteidiger weit weg.
Berlin - Michael Preetz sagt: „Gut, dass der Ball wieder rollt.“ Zeit wird es, nachdem so viel geredet und geschrieben wurde über Hertha BSC in den vergangenen Wochen, auch und gerade über Michael Preetz, der die Position des Geschäftsführers von Dieter Hoeneß geerbt hat. Seit Donnerstag wird nun wieder Fußball gespielt. Im kleinen Kreis, denn die in Nationalteams auf der ganzen Welt engagierten Hertha-Profis haben ein paar Tage länger Urlaub und werden erst in der ersten Juliwoche zur Mannschaft stoßen. 13 Feldspieler und drei Torhüter verlieren sich im Dauerregen auf dem riesigen Olympiagelände. „Ist schon ein bisschen weitläufiger als in Hoffenheim“, sagt Christoph Janker, der bislang einzige Zugang des Berliner Bundesligisten.
Josip Simunic ist weit weg. An irgendeinem Strand in Kroatien, wo die Telefonnetze so stark überlastet sind, dass ihn die Anrufe seines Trainers nicht erreichen. Lucien Favre hätte ganz gern ein paar Worte gewechselt mit dem Innenverteidiger, der Hertha BSC gern verlassen würde, angeblich, weil er sich von seinem Trainer nicht angemessen gewürdigt fühlt. Favre sagt, das sei ein ziemlicher Blödsinn, „da ist viel Falsches geschrieben worden“, und er versuche seit ein paar Tagen, Kontakt zu Simunic aufzunehmen, telefonisch und per SMS, ohne Erfolg. Ob das nicht ein wenig seltsam sei, wird Michael Preetz gefragt. Der nickt und lacht und erzählt die Geschichte von dem „vielleicht überlasteten Telefonnetz in Kroatien“. Am 6. Juli aber habe Simunic selbstverständlich seinen Dienst anzutreten. Einen Tag später wird das offizielle Mannschaftsfoto geschossen, für Simunic liegt ein blau-weiß gestreiftes Trikot mit der Nummer 14 bereit. Auch wenn er sich wohl lieber 200 Kilometer weiter nördlich in Hamburg ablichten lassen würde.
Es sind seltsame Tage bei Hertha BSC. Hoeneß steht noch bis zum 30. Juni unter Vertrag und ist ein häufig gesehener Gast in der Geschäftsstelle. Seit Dienstag räumt er sein Büro aus und verabschiedet sich von ihm gewogenen Mitarbeitern. Nachfolger Preetz versucht, die Hinterlassenschaft einer bescheidenen Finanzlage zu ordnen und mit wenig Geld drei, vier neue Spieler zu holen. „Wir müssen sportliche Qualität und finanzielle Machbarkeit im Auge behalten“, sagt Preetz. Beides dürfte nur miteinander zu verbinden sein, wenn die Personalie Simunic zu einem schnellen Ende geführt wird.
Im Berliner Präsidium haben sie reichlich irritiert zur Kenntnis genommen, wie bereitwillig die überragende Spielerpersönlichkeit der vergangenen Saison den erstbesten Anlass für einen Abschied aus Berlin aufgriff. Manche sprechen von einem Muster, denn Simunic habe schon in den vergangenen Jahren stets versucht, seine Verhandlungsposition während eines laufenden Vertragsverhältnisses zu verbessern.
Das mit der fehlenden Dankbarkeit mag Favre ohnehin nicht stehen lassen. Nach dem ersten Training erzählt der Trainer zum wiederholten Mal, wie er bei seinem Dienstantritt im Sommer 2007 eine Best-of-DVD von Simunic studiert und wenig Gutes dabei entdeckt hatte. Der zuletzt so filigrane Stratege hatte damals den Ruf eines latent von Platzverweisen bedrohten Psychopathen weg. „Ich habe dann wie ein Verrückter mit ihm gearbeitet, und ich denke, er hatte ein, zwei sehr gute Saisons“, sagt Favre, und natürlich wolle er genau dort weitermachen, „Josip ist ein wichtiger Spieler für uns“.
Noch wichtiger könnte er im Falle eines Verkaufs werden. Denn natürlich weiß niemand, ob Simunic mit 31 Jahren noch eine komplette Saison auf dem überragenden Niveau des vergangenen Jahres spielen kann. Intern ist man bei Hertha einem Verkauf nicht abgeneigt – aber nur, wenn es finanziell lohnt. Für die vier Millionen Euro, die der HSV bietet, wird Simunic keinesfalls aus seinem Vertrag entlassen. Mit der vertraglich festgeschriebene Ablöse von sieben Millionen könnte Hertha auf dem Transfermarkt sehr viel offensiver auftreten. Vor zwei Jahren verkaufte Hertha für knapp acht Millionen Euro Kevin-Prince Boateng an Tottenham Hotspur und baute die Mannschaft auf, die in der vergangenen Saison auf Platz vier stürmte. Simunic könnte der Boateng des Sommers 2009 werden.
Termine in der Sommerpause / Hertha - wie es jetzt weitergeht
Am Sonnabend ist Auslosung im DFB-Pokal. Und am 2. Juli gibt die DFL den Spielplan für die neue Bundesligasaison bekannt - zwei Tage später hat Hertha das erste Testspiel in Prenzlau
27. Juni - DFB-Pokal-Auslosung
Herthas Gegner in der ersten DFB-Pokalrunde wird in der "Sportschau" ausgelost; das Spiel wird am 1. oder 2. August stattfinden.
2. Juli - Spielplan-Bekanntgabe
An diesem Donnerstag wird die Deutsche Fußball-Liga (DFL) in Frankfurt am Main den Spielplan für die Saison 2009/2010 bekannt geben. Um 11 Uhr steht fest, gegen wen Hertha BSC am ersten Spieltag antreten muss.
4. Juli – Das erste Testspiel
Mit dem blau-weißen Bus geht es an diesem Sonnabend nach Prenzlau, 100 Kilometer nördlich von Berlin gelegen und eine der „Partnerstädte“ des Klubs. Im Uckerstadion trifft Hertha BSC auf den FSV Rot-Weiß. Das Spiel wird um 17 Uhr angepfiffen; Eintrittskarten kosten 10 bis 12 Euro.
8. Juli – Das Derby in Köpenick
Der 1. FC Union spielt in den kommenden Monaten gegen Schalke 04 (25. Juli) und gegen den FC Bayern München (26. August), aber so ein richtig schönes Derby gibt’s nur am 8. Juli: Dann kommt Hertha BSC in die neue alte Försterei. 19 000 Fans sind an jenem Mittwoch (20.30 Uhr) dabei, darunter 2500 Gästefans.
10. Juli bis 20. Juli – Trainingslager in Österreich
Hertha zieht es wie in den vergangenen Jahren ins Trainingslager nach Stegersbach, im Südosten Österreichs. Hertha BSC wird dort am 11. Juli, 17 Uhr, in Ritzing auf den FC Magna Wiener Neustadt treffen. Der Klub ist Meister der Zweiten Liga geworden und nun aufgestiegen. Am Dienstag, 14. Juli, spielt Hertha beim ungarischen Erstliga-Aufsteiger Ferencvaros in Budapest; zudem werden die Berliner, wie berichtet, am 17. Juli ein drittes Testspiel austragen. Der Gegner steht noch nicht fest.
20. Juli – Testspiel in Ulm
Auf dem Heimweg nach Berlin spielt Hertha BSC beim Traditionsklub SSV Ulm 1846. Hertha löst damit sein Versprechen ein, dem finanzschwachen Verein zu helfen. Der scheidende Manager Dieter Hoeneß hat von 1967 bis 1973 selbst dort gespielt (und sich mal in einem Tagesspiegel-Interview an diese Zeit erinnert: "Ich war als Fünfjähriger Fan von Ulm 1846. Das Stadion war für mich der Nabel der Welt." Lesen Sie mehr hier.) Anpfiff ist am so genannten "Schwörmontag" - einem Ulmer Feiertag - um 18 Uhr; Tickets gibt es ab 9 Euro.
25. Juli - Testspiel in Hamburg
Zu Zweitliga-Zeiten war dies ein Klassiker, jetzt treffen die beiden Klubs in der Saisonvorbereitung am Millerntor aufeinander. Um 17.30 Uhr spielt Hertha BSC beim FC St. Pauli in Hamburg. Dort findet die Saison-Eröffnungsparty statt. Dies gaben die Hamburger auf ihrer Internetseite bekannt.
26. Juli – Eröffnungsfeier
Hüpfburg, Autogrammstunde, Schautraining: Hertha wird am Sonntag, 26. Juli zur offiziellen Saison-Eröffnungsfeier die Fans auf das Trainingsgelände laden.
1. + 2. August – 1. DFB-Pokalrunde
Hertha BSC tritt in der ersten Runde des DFB-Pokals an. Die Auslosung ist laut DFB am 27. Juni in der ARD-„Sportschau“.
7. August - Auslosung Europapokal
Wie die Uefa mitteilt, wird Herthas Europapokal-Gegner an diesem Tag in Nyon ausgelost; sollten die Berliner weiterkommen, ist die Auslosung für die Gruppenphase am 28. August - bereits einen Tag nach dem Rückspiel - in Monaco angesetzt. 8. + 9. August - 1. Bundesliga-Spieltag
Für Hertha beginnt die Saison. Der Spielplan steht noch nicht fest.
20. + 27. August
Hertha tritt in der Europa-Liga an. Der Gegner steht noch nicht fest, der Spielort schon: Der Jahnsportpark in Prenzlauer Berg - lesen Sie mehr hier.
In Antwort auf:1. FC Union Berlin - Werder Bremen .......................Super Spiel!!!
Jo Ramses, das kannst laut sagen. Beneide Dich, denn als Berliner kannst ja mal locker hingehen.
Reaktionen auf die Auslosung:
bild_topnews1 Thomas Schaaf freut sich auf die erste Pflichtspiel-Herausforderung der neuen Saison. Cheftrainer Thomas Schaaf: „Wir müssen zu den Eisernen! Das ist eine schwierige, aber schöne Aufgabe. Dort herrscht immer eine ganz besondere Stimmung. Mannschaft und Fans gehen immer mit ganz besonderem Einsatz in die Spiele. Durch den Aufstieg in die 2. Bundesliga werden sie zusätzliche Motivation geschöpft haben. Im Grunde setzt sich mit diesem Los unsere Serie der schweren Ausgangssituationen nahtlos fort. Dass wir wieder kein Heimspiel haben, war in dieser Runde ja klar, aber dass es gleich wieder ein Zweitligist in der ersten Runde ist, passt zu den Losen im Vorjahr. Aber vielleicht ist das auch ein gutes Omen. Fakt ist aber auch, dass wir selbstbewusst nach Berlin fahren. Als Titelverteidiger wollen wir gleich wieder gut in den Wettbewerb starten. Außerdem kennen wir das Team durch die Drittliga-Spiele gegen unsere U 23 sehr gut.“
Torsten Frings: Wieder nach Berlin, da fahren wir gerne hin! Es ist ein schweres Los, weil dort nach dem Aufstieg große Euphorie herrscht, aber wir wollen uns durchsetzen. Ich freue mich auf das Wiedersehen mit Union-Trainer Uwe Neuhaus. Er war zu meiner Zeit bei Borussia Dortmund mein Co-Trainer und ich hatte immer einen sehr guten Draht zu ihm.
Sebastian Boenisch: Das ist mal etwas Neues. Ich habe noch nie bei Union gespielt. Ich weiß nur, dass sie für ihre tollen Fans bekannt sind.
Mesut Özil: Ich denke, dass wir uns sportlich durchsetzen müssen, aber ein leichter Saisonstart wird das nicht. Als Titelverteidiger sind wir aber Favorit.
Clemens Fritz: Ich hatte in der Vergangenheit schon viel mit Union zu tun. Sowohl mit Erfurt, als auch mit dem Karlsruher SC habe ich dort schon Punktspiele ausgetragen. Und die Atmosphäre ist wirklich einmalig. Die Fans sind dort wirklich etwas Besonderes. Man muss sich ja nur die Aktion mit dem neuen Stadion anschauen. Überspitzt gesagt, bauen die Anhänger dort ihrem Klub praktisch eine neue Arena. Das ist schon eine tolle Aktion. Ich freue mich, dass wir dort auflaufen. Ich bin überzeugt, dass wir gewinnen. Wir haben ja einiges vor. Am Ende der Saison wollen wir schließlich wieder nach Berlin fahren.
Dominic Peitz (Union Berlin / ehemaliger Werder-U23-Spieler) Ich bin ja gerade erst von Osnabrück zu Union gewechselt und das ist natürlich ein wahnsinniger Auftakt. Dieses Los ist ein echter Kracher. Das ist für mich ein Riesending, ich kenne noch viele aus der Mannschaft und vom Team hinter dem Team. Ich denke, wir werden den Grün-Weißen einen großen Kampf liefern. Und wir wären ja nicht der erste Zweiligist, der für eine Überraschung in der ersten Runde sorgt. Ich freue mich wirklich sehr.
Tickets sind ab Montag, 06.07.2009, online bestellbar
Tickets für das erste Pflichtspiel der Saison werden ab dem 06.07.2009 im Internet bei WERDER.DE bestellbar sein. Einfach unter der Rubrik TICKETS in AUSWÄRTSSPIELE / DFB-POKAL klicken.
Die Begegnungen wurden am Rande der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) auf dem Norisring in Nürnberg ausgelost. Die WM-Botschafterin und ehemalige Nationalspielerin Renate Lingor hatte die Lose gezogen. Auch Bundestorwarttrainer Andreas Köpke war bei der Auslosung dabei.
Rahmenterminplan: Finale am 15. Mai 2010 in Berlin
Die 32 Spiele der ersten Hauptrunde finden zwischen dem 31. Juli und dem 3. August 2009 statt. Der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.
Die zweite Hauptrunde im DFB-Pokal 2009/2010 ist für den 22./23. September 2009 angesetzt, das Achtelfinale wird am 27./28. Oktober 2009 ausgetragen. Die Viertelfinalspiele werden am 09./10. Februar 2010 angepfiffen, ehe die beiden Begegnungen der Vorschlussrunde am 23./24. März 2010 steigen. Das Finale um den DFB-Pokal der Saison 2009/2010 findet am 15. Mai 2010 im Olympiastadion Berlin statt.
"Nicht die Spritpreise machen euch arm, sondern der Wertverlust." Bog
Frankfurt/Main (dpa) - Der Millionen-Deal ist perfekt: Josip Simunic verlässt den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC auf eigenen Wunsch und heuert für eine Ablösesumme von sieben Millionen Euro beim Liga-Rivalen 1899 Hoffenheim an.
Beide Vereine bestätigten den Wechsel des 31-jährigen Kroaten ins Kraichgau, wo Simunic einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2012 erhält. «Ich sehe in Hoffenheim einen jungen, modernen Club mit großen Ambitionen und ich freue mich sehr, meine Erfahrung an diese junge Mannschaft mit viel Potenzial weitergeben zu können», sagte Simunic bei der Vertragsunterzeichnung.
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Nach atmosphärischen Störungen mit Hertha-Trainer Lucien Favre hatte Simunic schon vor Wochen angekündigt, dass er sich einen Wechsel innerhalb der Bundesliga gut vorstellen könne. Er machte auf den letzten Drücker von einer vereinbarten Ausstiegsklausel aus dem bis 30. Juni 2011 laufenden Vertrag Gebrauch, wonach er die Berliner für eine Ablöse von sieben Millionen Euro vorzeitig verlassen kann. Die Erklärungsfrist lief ab. «Wir respektieren den ausdrücklichen Wunsch von Simunic, uns zu verlassen», sagte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz.
Der 1,95 Meter große Abwehr-Hüne war im Sommer 2000 vom Hamburger SV zur Hertha gewechselt, für die er 230 Bundesligaspiele absolvierte. Für Kroatien bestritt er bislang 70 Länderspiele. In dem zweikampf- und kopfballstarken Akteur, der in der vergangenen Saison zum zweiten Mal nach 2004/05 zum besten Innenverteidiger der Bundesliga gewählt worden war, glauben die Hoffenheimer den für die Abwehr dringend benötigten Stabilisator und Organisator gefunden zu haben. «Mit der Verpflichtung von Josip schließen wir die Lücke, die durch die Abgänge mehrerer erfahrener Spieler im letzten halben Jahr entstanden ist», sagte Trainer Ralf Rangnick.
Auch 1899-Manager Jan Schindelmeiser schreibt dem Routinier eine Schlüsselrolle zu. «Joe soll unserer Mannschaft weitere Stabilität verleihen und seine langjährige Erfahrung weitergeben. Ich bin mir sicher, dass unsere jungen Spieler auf dem Platz und außerhalb sehr von ihm profitieren werden», erklärte Schindelmeiser.
Simunic ist in diesem Sommer die teuerste Neuerwerbung der Hoffenheimer, die zuvor bereits mehr als neun Millionen Euro in die Mittelfeldspieler Franco Zuculini (Racing Club Avellaneda/4,6 Millionen) und Maicosuel (Botafogo Rio de Janeiro/4,5 Millionen) investiert hatten. Damit hat der Verein wie von Rangnick gefordert weit mehr als die von Mäzen Dietmar Hopp zunächst in Aussicht gestellten zehn Millionen Euro ausgegeben. Weitere Neuzugänge beim letztjährigen Aufsteiger sind Prince Tagoe (Al-Ittifaq Dammam), Christian Eichner (Karlsruher SC) sowie der 18-jährige Albert Alex (1. FC Köln).
Bayern muss zum Auftakt nach Hoffenheim Wolfsburg startet gegen VfB
Am Freitag, den 7. August um 20.30 Uhr geht es los. Armin Veh darf als Nachfolger von Wolfsburgs Meistermacher Felix Magath die neue Spielzeit mit einem Heimspiel gegen sein Ex-Verein VfB Stuttgart eröffnen. "Ein besonderes Spiel", kommentierte Veh. Mit großer Spannung dürfte auch der Auftritt der Bayern mit Louis van Gaal verfolgt werden. Der Rekordmeister muss zum Auftakt nach Hoffenheim. Die Aufsteiger starten mit einem Heimspiel.
Aufsteiger Nürnberg bekommt mit Meistermacher Felix Magath und Schalke 04 gleich eine schwere Aufgabe zugeteilt. Auch Mainz (gegen Leverkusen) und Freiburg (Hamburger SV) starten mit einem Heimspiel. Brisanz am 34. Spieltag
Brisanz verspricht auch der 34. Spieltag. Die Bayern müssen auswärts bei der Hertha ran. Wolfsburg hat ein Heimspiel gegen Frankfurt. Hoffenheim empfängt den Nachbarn aus Stuttgart und in Bremen kommt es zum Nordschlager zwischen Werder und dem Hamburger SV.
Der "Kern-Spieltag" der Bundesliga, deren Saison am 8. Mai 2010 endet (straffer Zeitplan wegen der WM 2010!), wird auch in der neuen Spielzeit mit fünf Parallelspielen weiterhin der Samstag mit der Anstoßzeit 15.30 Uhr sein.
Im Regelspielplan bleibt es zudem wie bisher bei einer Begegnung am Freitagabend (20.30 Uhr) sowie zwei Begegnungen am Sonntag, die allerdings nicht beide um 17 Uhr, sondern um 15.30 Uhr und 17.30 Uhr angepfiffen werden. Zudem findet ein Spiel am Samstag um 18.30 Uhr statt. Für diesen Termin kann ein Klub höchstens sechsmal pro Saison (darunter maximal drei Heimspiele) angesetzt werden.
Hinzu kommen zwei Ausnahmeregelungen: Unmittelbar im Anschluss an die Abstellungsperioden des Weltverbandes FIFA für Nationalspieler (bis zu sechsmal pro Saison) wird das Freitagsspiel auf Samstag (15.30 Uhr) verlegt. Zudem wird bis zu fünfmal pro Saison nach Europa-League-Wochen das Samstagsspiel, das für 18.30 Uhr terminiert ist, auf Sonntag (17.30 Uhr) geschoben. .......................................................................................................................
2.Bundesliga
Neu im deutschen Unterhaus ist, dass künftig an den Spieltagen auch Samstags zwei Partien um 13 Uhr durchgeführt werden. Die Spiele am Sonntag beginnen zudem schon um 13.30 statt wie bisher um 14 Uhr! .......................................................................................................................
3.Liga
Regelspieltag der 3. Liga ist der Samstag. Freitags und sonntags werden jeweils maximal zwei Spiele angesetzt!
Das ist wohl die größte Scheiße, die ich mit meinen blau-weißen Augen gelesen habe : Hertha holt diesen polnischen Versager zurück. Ick wees nich, wer blinda is, der Pollacke oder die "neue" Vereinsführung...
So schnell gehts halt im Fussi......besser xund verkaufen und gut Kohle machen, aber nun?
Hätte ja auch was schlimmeres sein können....
Schock für die Wölfe: Dzeko verletzt 07.07.2009
Wochenlang ging es hin und her: Darf Edin Dzeko den VfL Wolfsburg verlassen? Wechselt er zum AC Mailand? Oder muss der Bosnier bleiben? Ja, muss er, lautete die deutliche Aussage von Armin Veh.
Doch jetzt, im Mannschafts-Training, passierte es: Dzeko verletzte sich am Kapsel- und am Außenband.
Der Stürmer hat sich beim Training am Vormittag eine Verletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen. Der 23-jährige wird voraussichtlich 14 Tage pausieren müssen.
Das Spiel ist vorbei. 90 Aber auch aus dieser Ecke resultiert nichts. 90 Die Salzburger erarbeiten sich noch einen Eckstoß. 90 Der Schiedsrichter lässt zwei Minuten nachspielen. 90 Sene mit einer guten Gelegenheit für die Bayern. Aber die Salzburger können in letzter Sekunde klären. 89 Nelisse tritt den davoneilenden Contento um, dafür kassiert er eine gelbe Karte. 88 Baumjohann frei auf dem Weg zum Tor, aber er wird wegen einer Abseitsposition zurückgepfiffen. 86 Baumjohann kassiert eine gelbe Karte wegen Haltens. 84 Es gibt noch mal eine Ecke für Salzburg. Aber die führt zu nichts. 82 Ohne sich große Chancen zu erspielen, sind die Bayern in der zweiten Hälfte die überlegene Mannschaft. Von Red Bull Salzburg ist nicht viel zu sehen. 79 Von links kommt eine Flanke vor das Bayern-Tor. Nelisse steigt zum Kopfball hoch, aber er köpft den Ball über den Kasten von Rensing. 78 Altintop bringt einen Freistoß vor das Tor der Salzburger. Aber keiner seiner Mitspieler kommt an den Ball. 75 Die Salzburger greifen über links an, aber Svento verzieht die Flanke vor den Kasten von Michael Rensing. 72 Der beste Mann auf Seiten der Salzburger verlässt den Platz: Für Ngwat-Mahop kommt Tchoyi. 71 Die nächste Möglichkeit für die Bayern, die inzwischen dominant sind. Breno kommt nach einer Ecke zum Schuss, aber er kann den Keeper nicht überwinden. 70 Dem Spiel merkt man die vielen Wechsel an. Beide Teams müssen sich ersteinmal finden. 66 Müllers Gegenspieler Sekagya hat sich bei der Aktion leicht verletzt. Er muss kurz behandelt werden. 65 Müller vergibt nach Anspiel von Altintop im Strafraum die riesen Möglichkeit zum 1:0. 62 Vierfacher Wechsel bei den Salzburgern nun. Huub Stevens will seine besten Spieler wohl ein wenig für kommenden Mittwoch gegen Dublin schonen: Janko verlässt den Platz. Für ihn kommt Nelisse. Jezek ersetzt Svento, für Ilic spielt jetzt Vladavic und Traoui kommt für Augustinussen. 61 Riesen Chance für Salzburg. Ngwat Mahop wieder mit einer tollen Einzelleistung auf dem rechten Flügel. Er lässt seinen Gegenspieler stehen und bringt den Ball scharf vor das Tor. Dort steht Janko bereit, doch er tritt den Ball über das Tor. 60 Beim "zweiten Anzug" der Bayern sitzen die Laufwege im Spiel nach vorne noch überhaupt nicht. 58 Altintop kommt im 16er der Salzburger an den Ball. Er zieht ab ab, aber sein Schuss geht weit am Tor vorbei. 57 Baumjohann spielt den Ball steil in den Strafraum auf Borowski, doch der bringt den Ball nicht fest genug auf den Kasten. Kein Problem für RB-Keeper Gustafsson. 54 Rensing mit der ersten Parade. Der Schuss war aber auch nicht wirklich gefährlich. 49 Die Bayern müssen sich in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte erst einmal zurechtfinden. 46 Die Bayern haben einmal komplett durchgewechselt. Das Team sieht nun wie folgt aus: Rensing - Görlitz - Breno - Demichelis - Ottl - Baumjohann - Borowski - Contento - Altintop - Sene - Müller. 46 Die zweite Hälfte läuft. Man merkt den Bayern an, dass sie erst vor kurzem wieder ins Training eingestiegen sind. Von Red Bull Salzburg, die in der Vorbereitung jedoch schon deutlich weiter sind, kommt deutlich zu wenig. 45 Die erste Hälfte ist vorbei. 45 Die Salzburger stehen nun kurz vor der Pause nur noch hinten drinnen. Aber die Bayern können das nicht nutzen. 45 Ngwat Mahop entwischt Braafheid und der Bayer muss den Salzburger foulen, um die Torchance zu verhindern. Es gibt einen Freistoß. 45 Die Bayern wirken nun bemüht. Doch noch ist da zu viel Stückwerk in ihrem Spiel. 43 ... Die Ecke wird auf den kurzen Pfosten geschlagen. Da können die Gastgeber problemlos klären. 42 ... Die Salzburger können nach dem freistoß zur Ecke klären ... 42 Leitgeb foult Tymoshchuk gut 30 Meter vor dem Tor. Es gibt einen Freistoß für die Bayern ... 40 Mario Gomez wird am langen Pfosten am Fünfmeterraum angespielt. Er muss den Ball mit links annehmen. Aus kurzer Distanz schiebt er den Ball am Kasten vorbei. Das war die bisher beste Chance für die Bayern. 38 Bei den Salzburgern läuft weiterhin fast jeder Angriff über rechts. 37 Ngwat Mahop mit einem Distanzschuss aus gut 20 Metern und Jörg Butt kann den Ball nur abtropfen lassen. 36 In Salzburg wird das Wetter immer schlechter. Es schüttet aus allen Kübeln. 35 Gomez wird im 16er angespielt. Aus der Drehung kann der Stürmer abziehen. Aber Keeper Gustafsson ist auf dem Posten und kann parieren. 32 Ngwat-Mahop kassiert eine gelbe Karte. Er war zuvor gefoult worden, was der Schiedsrichter jedoch nicht sah. Über den ausbleibenden Pfiff hatte sich der Salzburger Spieler dann jedoch zu doll echauffiert. 30 ... der Ball wird auf den kurzen Pfosten geschlagen. Sascha ilic steht bereit und bringt den Ball auf das Tor. Doch der Red-Bull-Spieler trifft nur den Pfosten. Die bislang beste Chance im Spiel. 29 Braafheid mit einem Foul an Ngwat-Mahop 25 Meter vor dem Tor. Es gibt einen Freistoß ... 28 Die Salzburger hingegen versuchen es meist mit steilen Pässen in die Spitze. Bisher ist von diesen Pässen noch kein einziger angekommen. 27 Die Bayern werden nach einer sehr passiven Anfangsphase langsam mutiger. 25 ... Der Ball wird von den Bayern jedoch nur in die Mauer gehauen. 24 Miroslav Klose wird kurz vor dem 16er gelegt. Es gibt einen Freitstoß für die Bayern ... 23 Die Gastgeber greifen meist über rechts an. Aber Braafheid hat seine Seite bisher gut im Griff. 21 Es gibt einen Eckball für die Bayern. Der Ball kommt hoch vor das Tor. Badstuber kommt mit dem Kopf an den Ball, doch er kann die Kugel nicht gezielt auf das Tor bringen. 17 Niko Kovac dreht zum Ende seiner Profikarriere unter tosendem Applaus noch eine Ehrenrunde. Nun kommt Christoph Leitgeb. 16 Das Spiel wird unterbrochen, denn nun soll Niko Kovac ausgewechselt werden. Er beendet hiermit seine lange und erfolgreiche Karriere. 14 Bislang plätschert das Spiel vor sich hin. Die Bayern stehen relativ defensiv. Salzburg kann da nicht so viel gegensetzen. 11 Man merkt den Bayern an, dass das Team noch nicht eingespielt ist. Aber bislang können die Gastgeber das nicht nutzen. 9 Van Bommel verspringt kurz vor dem eigenen Strafraum der Ball. Ein leichtsinniger Fehler, den die Gastgeber aber nicht bestrafen können. 8 Die Bayern kommen über rechts. Lahm müsste den Ball vor das Tor bringen, aber ihm verspringt der Ball. 6 Der erste gefährliche Vorstoß der Gastgeber. Aber Badstuber kann klären. 4 Demichelis sitzt zu Beginn nur auf der Bank. Für ihn beginnt Holger Badstuber. 3 Die Bayern scheinen mit einer Doppelsechs zu spielen. Van Bommel agiert dabei defensiver als Neuzugang Tymoshchuk. 1 Das Spiel hat begonnen. Niko Kovac, der seinen Abschied von Red Bull Salzburg heute feiert, steht in der Startelf der Gastgeber. Auch in Deutschland versucht das Unternehmen Red Bull Fuß zu fassen. Nach dem FC Red Bull Salzburg, New York Red Bulls und Red Bull Brasil wurde nun der RasenBallsport Leipzig gegründet. Der Verein übernimmt die Spiellizenz vom Fünftligisten SSV Markranstädt. Red Bull Salzburg kann sich über einen neuen Zuschauerrekord freuen. 32.000 Fans sind heute im ausverkauften Stadion. Bei Red Bull Salzburg fehlt der ehemalige Bayern-Spieler Alexander Zickler verletzt. Franck Ribéry, bei dem immer noch unklar scheint wo er kommende Saison spielen wird, fehlt heute verletzt beim FC Bayern München. Die Bayern sind seit dem 1. Juli wieder im Training. Wir warten gespannt ab, wie weit die Münchener bereits sind. Rund erneut wurde die Mannschaft von Red Bull Salzburg in den vergangenen Wochen. Neben Neu-Trainer Huub Stevens wechselten die Spieler Christian Schwegler, Franz Schiemer, Thomas Augustinussen, Dusan Svento, Simon Cziommer und Admir Vladavic zum österreichischen Meister. Für den FC Bayern München ist das Testspiel heute bei Red Bull Salzburg der erste größere Auftritt mit dem neuen Coach Louis van Gaal. Für den österreichischen Meister ist es die Generalprobe auf die neue Saison, schließlich muss Salzburg bereits nächste Woche in der Champions-League-Qualifikation gegen Bohemians Dublin ran. Herzlich willkommen in Salzburg zum Testspiel zwischen RB Salzburg und Bayern München.
"Nicht die Spritpreise machen euch arm, sondern der Wertverlust." Bog
Es war ein grußliges Fußballspiel. Salzburg ist mit der Vorbereitung fertig, die Bayern erst am Anfang. Ich hatte eigentlich eine läuferische Überlegenheit von Salzburg erwartet. Das Einzige waren die Standarts, da sah man, das sie bei Salzburg einstudiert waren und die Bayernspieler noch nicht ihre Laufwege kennen. In der Halbzeit haben die Bayern die ganze Mannschaft gewechselt und es waren mehrere Regionalligaspieler auf dem Platz. Fazit: Zum Auftakt ein Gurkenspiel.
Supercup zwischen Wolfsburg und Bremen Unterhaltung statt Dramatik
Der Anlass klingt viel versprechend, doch der Supercup 2009 zwischen Meister Wolfsburg und Pokalsieger Bremen ist ein Fest mit Fragezeichen. Fehlende Stars und schleppender Vorverkauf wecken eher Erwartungen an Unterhaltung denn an Derby-Dramatik. Auch wenn die Verantwortlichen versuchen, einen anderen Eindruck zu erwecken. Thomas Schaaf; Rechte: dpa Bremens Trainer Thomas Schaaf mit dem DFB-Pokal.
"Für uns die bestmögliche Generalprobe vor der Saison", sagte Wolfsburgs Geschäftsführer Jürgen Marbach. "Das ist eine tolle Partie, auch wenn sicher noch nicht alle da sind", befand Werder-Trainer Thomas Schaaf. Im Vorjahr haben die Bremer zwei der drei Duelle gewonnen, die Wolfsburger aber das für sie wichtigste. In der letzten Partie unter Trainer Felix Magath schoss sich der VfL am 23. Mai mit 5:1 zum ersten Meistertitel der Vereinsgeschichte. Damals war ganz Wolfsburg auf den Beinen und total aus dem Häuschen. Diesmal hält sich der Vorverkauf in überschaubaren Grenzen. Nach Lage der Dinge wird die 30.000 Zuschauer fassende Arena bestenfalls zur Hälfte gefüllt sein.
Auch auf dem Rasen werden einige der Protagonisten der Meistersaison fehlen. Beim VfL ist Edin Dzeko nach seiner Kapsel- und Außenbandverletzung am rechten Sprunggelenk zwar wieder ins Training eingestiegen. Ob Trainer Armin Veh den zweitbesten Torjäger des vergangenen Bundesliga-Jahres schon wieder ran lässt, ist ungewiss. Dzekos Sturm-Partner Grafite dürfte den Wolfsburger Angriff hingegen anführen, obwohl er sich in der Woche eine leichte Kopfverletzung zugezogen hat.
Wolfsburgs Grafite (links), Bremens Sebastian Boenisch; Rechte: dpa, imago
Galerie 20.07.2009 Der Super-Cup damals und heute
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Chance für Esswein
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* Link: VfL Wolfsburg * Link: Werder Bremen
An seiner Seite könnte der 19 Jahre alte Alexander Esswein stürmen. "Alexander kann mal ein richtig Guter werden", lobte Veh den Youngster, den Vorgänger Magath vor Jahresfrist vom 1. FC Kaiserslautern zum VfL geholt hatte. Von den ganz Neuen dürfte der Däne Thomas Kahlenberg die größten Einsatzchancen haben. Der Mittelfeldspieler ist bereits ins Team integriert; Millionen-Einkauf Karim Ziani erst seit vergangen Freitag (17.07.09) dabei ist.
Kaum neue Gesichter wird man auch beim Rivalen von der Weser sehen. Trainer Thomas Schaaf setzt auf Kontinuität und auf Bewährtes. Ausnahmen sind Marcelo Moreno und Marko Marin. Beide wollen sich in der Offensive des Pokalsiegers im Jahr eins nach Diego etablieren. Fehlen werden Mesut Özil und Sebastian Boenisch. Die U21-Europameister stoßen nach ihrem Urlaub erst am Montag zur Werder-Mannschaft.
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