Eine weitere schallende Ohrfeige für die Mitte-Links-Regierung des slowenischen Premiers Borut Pahor: In einer Volksabstimmung ist am Sonntag ein Gesetz zur Regelung geringfügiger Beschäftigungsverhältnisse mit Mehrheit abgelehnt worden. 79,85 Prozent der Stimmbürger votierten gegen das Mini-Job-Gesetz, teilte die Wahlkommission nach Auszählung fast aller Stimmen mit. 33 Prozent der 1,7 Millionen Stimmberechtigten beteiligten sich an dem Referendum, das von den Gewerkschaften erzwungen worden war.
Slowenien hat seit neustem eine Minderheitsregierung
Slowenien hat nunmehr eine Minderheitsregierung. Die Mitte-Links-Regierung von Ministerpräsident Borut Pahor ist ohne Mehrheit im Parlament geblieben, nachdem die Pensionistenpartei (DeSUS) ihren angekündigten Austritt aus der Koalition am Montag auch offiziell bestätigt hat. Die Regierung bleibt vorerst bestehen - auch mit Hilfe der DeSUS, die eine "konstruktive Opposition" sein will.
EBERN/SCHWEINFURT/SLOWENIEN Zwölf Stunden waren ein Paar aus Unterfranken in einer Höhle in Slowenien gefangen. Dank Internetrecherche und Handypeilung konnten eine 22-jährige Frau aus dem Landkreis Haßberge und ein 20-jähriger Schweinfurter am Samstag gerettet werden. Lesen Sie jetzt mehr auf http://www.mainpost.de/6179617
In Slowenien ist am Sonntag eine als bedeutsam für die Kreditwürdigkeit des Euro-Staates gewertete Pensionsreform an einer Volksabstimmung gescheitert. 72,2 Prozent der Stimmbürger waren dagegen. Die Stimmbeteiligung lag bei 40,2 Prozent. Ministerpräsident Borut Pahor will nun mit einem drakonischen Sparpaket gegensteuern und im Parlament die Vertrauensfrage stellen.
Staatsdefizit steigt höher als gedacht Slowenien droht nach Einschätzung der Zentralbank ein tieferes Abrutschen in den Schuldensumpf als von der Regierung erwartet. Das Haushaltsdefizit werde in diesem Jahr wohl die Marke von sechs Prozent überschreiten.
Zitat von proppiWas wird da wohl mit Kroatien werden wenn es erst einmal in der EU ist und eines Tages den von manchen heißbegehrten Euro hat?
Kroatien hat doch längst den heißbegehrten Euro, oder hast du schon einmal die Campingplatzgebühren, die Übernachtungskosten im Hotel, die Ferienwohnung, das Ferienhaus usw. usw. usw. in Kuna bezahlt? Und in Gaststätten, Bars ect. ect. kannst du ab dem 1.6.2011 offiziell und problemlos mit Euros bezahlen. Siehe hier: http://www.adriaforum.com/kroatien/hr-eu...elassen-t66880/
Zitat von biggerEU heißt doch nicht automatisch auch Euro. GB hat bis heute noch das alte Pfund. .
Vor allem aber, was zum Teufel hat das Haushaltsdefizit mit dem Euro zu tun? Mit der eigenen Waehrung kann man zwar froehlich Geld drucken, aber was dann passiert, weiss jeder, der sich an die 80er Jahre in Jugoslawien erinnert.
Wieso auch in anderen Foren die Leute glauben, dass das Haushaltsdefizit geringer waere ohne Euro oder es dann mehr Arbeitsplaetze gaebe oder die Artikel billiger waeren, koennen wohl nur die Fachleute beantworten, die in Sachen Volkswirtschaft noch extrem viel Luft nach oben haben.
Zitat von biggerEU heißt doch nicht automatisch auch Euro. GB hat bis heute noch das alte Pfund..
deshalb schrieb ich "eines Tages".
Zitat von Soline1Kroatien hat doch längst den heißbegehrten Euro, oder hast du schon einmal die Campingplatzgebühren, die Übernachtungskosten im Hotel, die Ferienwohnung, das Ferienhaus usw. usw. usw. in Kuna bezahlt? Und in Gaststätten, Bars ect. ect. kannst du ab dem 1.6.2011 offiziell und problemlos mit Euros bezahlen.
Stimmt nicht ganz. Der Bäcker um die Ecke hat da, glaube ich, schon ein Problem. Die Übernachtungsgebühren auf Camps kannst Du übrigens schon seit Jahren auch in Dollar oder Schweizer Franken bezahlen.
Zitat von Glueckmacher. Vor allem aber, was zum Teufel hat das Haushaltsdefizit mit dem Euro zu tun? Mit der eigenen Waehrung kann man zwar froehlich Geld drucken, aber was dann passiert, weiss jeder, der sich an die 80er Jahre in Jugoslawien erinnert.
Das Haushaltsdefizit wächst um so schneller, je höher der Zinssatz für die aufgenommenen Kredite ist. Mir ist der Zinssatz, den bspw. eine Kommune für einen Kunakredit bezahlen muß, nicht bekannt. Jedoch kann ich mir durchaus vorstellen, dass dieser für frei konvertierbare Währungen meist höher liegt.
Was das Geld drucken (ist irgendwie ein blöder Ausdruck, da es ja nicht wirklich gedruckt wird, sondern durch Kreditvergabe der Banken lediglich als Giralgeld entsteht) anbelangt verhält es sich ähnlich. Man muß aber auch gar nicht in die 80iger zurück gehen. Es genügt, sich die USA etwas näher anzusehen.
Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom
Gut aufgesprochen, aber ohne Inhalt. Was du dir vorstellen kannst, ist voellig egal. Fakt ist, mit dem jetzigen Kuna geht es Kroatien nicht einen Hauch besser als Slowenien mit dem Euro. Ganz im Gegenteil sogar, denn weil es den Euro-Staaten herzlich egal sein kann was Kroatien mit seiner Waehrung treibt, wird auch entsprechend mies gewirtschaftet. Waehrend Slowenien handeln muss.
Kroatien wuerde ohne EU weiter im Korruptionssumpf blubbern und ohne Euro werden sie nie vernuenftig wirtschaften. Es ist allerdings fraglich, ob der Euro jemals die Kuna abloesen wird, denn nochmal laesst sich die EU keine falschen Zahlen mehr unterschieben wie damals bei Griechenland.
Man sollte aufhoeren auf die Euroskeptiker zu hoeren, denn das sind einfach Menschen, die grundsaetzlich Angst vor Veraenderungen haben. Die duerfen gerne in ihrer alten Zeit schwelgen, aber bitte nicht auf Kosten derjenigen, die an Fortschritt interessiert sind.
Was die USA angeht, weiss ich nicht wieviele in diesem Forum Erfahrungen damit haben, was Jugoslawien allerdings angeht, ist davon auszugehen.
Zwanzig Jahre nach der Auflösung Jugoslawiens: Sloweniens Regierung in der Krise
Mit einem großen Staatsakt, einer feierlichen Parlamentssitzung und einem Festgottesdienst feiert in Slowenien die reiche Elite gemeinsam mit der Regierung an diesem Wochenende den zwanzigsten Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung von Jugoslawien. Neben dem österreichischen Bundespräsidenten Heinz Fischer haben sich hohe staatliche Würdenträger aus anderen EU-Ländern angesagt.
Doch der Bevölkerung ist alles andere als zum Feiern zu Mute.
Zitat von LerlaleApprppos Haushaltsdefizit von SLowenien: Wieviel % des BIP beträgt es denn?
Zitat Die Staatsverschuldung ist im EU-Vergleich mit 38 % des BIP erstaunlich niedrig: in der Euro-Zone beträgt diese durchschnittlich 84,1 %, EU-weit 79,1 %. Allerdings wird für 2011 mit einem Anstieg auf 43,1 % gerechnet. http://www.slowenien-kompakt.de/service/...-slowenien-2010
Zitat von Glueckmacher[Die Staatsverschuldung ist im EU-Vergleich mit 38 % des BIP erstaunlich niedrig:
Die Staatsverschuldung ist in allen Ländern, die erst seit kurzem voll konvertible Währungen haben, niedrig. Erstaunlich ist das insofern nicht, da es in dieser kurzen Zeit einfach nicht möglich war über den Zins- und Zinseszinseffekt die Staaten hoch zu verschulden. Gut Ding braucht Weile.
Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom
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