17. 06. 2010, 07:16 Autoreiseziele Italien und Kroatien am beliebtesten
Wir fahren, fahren, fahren auf der Autobahn": Italien und Kroatien sind laut ARBÖ in diesem Sommer die beliebtesten Reiseziele für Österreicher, die mit dem Auto auf Urlaub fahren. Unverändert auf den Plätzen zwei und drei: Deutschland und Österreich.
Novigrad Kroatien macht Hypo Kärnten zu Yachthafenbetreiber 16. September 2010, 20:58
Streit mit BZÖ-Funktionär Fischl geht aber weiter
Zagreb - Die Hypo Kärntner hat dem Staat Österreich nicht nur milliardenschwere Kosten beschert, sondern seit Neuestem auch einen Yachthafen in Kroatien. Per kroatischem Regierungsbeschluss hat die zwangsverstaatlichte Hypo am Donnerstag eine Konzession erhalten, mit der sie einen von ihr finanzierten Hafen in der istrischen Stadt Novigrad betreiben kann.
Das Yachthafen-Engagement hat eine lange Vorgeschichte: Im Jahr 2005 finanzierte die kroatische Hypo-Leasing in Novigrad ein Tourismusprojekt. Kreditnehmer war die Tourismusgesellschaft Civitas Nova AG. Ein Teil der Gesellschaft gehörte der Stadt Novigrad, die Mehrheit lag beim Hotelier Milkan Maraviè.
Das erste Problem dabei: Wie bei vielen anderen Kroatien-Geschäften konnten die Kreditnehmer nicht zahlen. Die Hypo sitzt nun auf Außenständen von gut 21 Millionen Euro. Das zweite Problem: Die Hypo hat sich zwar für den Fall, dass der Kredit nicht bedient wird, ein Pfandrecht für die Anlage einräumen lassen. Über die Konzession für das Betreiben herrschte aber lange Unklarheit...
Kauf-Angebot - Grieche will Hypo immer noch kaufen 17. September 2010, 10:19 -------------------------------------------------------------------------------- Ein Angebot über 1,35 Milliarden Euro wolle man "jederzeit" legen, von der Hypo fühlt sich Xeniadis ingnoriert
Wien - Der griechische Unternehmer Vasileios Xeniadis ist nach Angaben seines Managements in Österreich unverändert am Kauf der Hypo Alpe Adria von der Republik Österreich interessiert. Im Dezember hätte die Xeniadis-Gruppe 450 Mio. Euro hingeblättert, im Juli 2010 ließ sie den österreichischen Bund wissen, dass man 900 Millionen zahlen würde. Dann wäre man auf 1 Mrd. Euro gegangen. "Ein verbindliches Angebot über 1,35 Mrd. Euro könnte ich jederzeit legen", sagte am Donnerstag Gernot Pointner, der Xeniadis Vertreter in Österreich ist und im Board der Xeniadis Group mit Sitz in Piräus sitzt.
Anfang des Jahres waren es eigentlich die Hypo-Yachten, Flugzeuge, Golfanlagen oder das Schlosshotel Velden, die es dem im Öl-, Tanker- und Raffineriegeschäft tätigen Griechen angetan hätten. Da ging nichts weiter. Nun will Xeniadis, laut Pointner ein studierter Banker, die ganze Bank. Dass die Bank auf vielen Milliarden fauler Kredite sitzt, stehe seinem Interesse nicht im Weg. Er wolle aus dem Kreditinstitut etwas machen und auch keine Filialen in Südosteuropa schließen. Vielmehr wolle er in Griechenland Niederlassungen aufmachen.
"Wir sind bereit, das gesamte PS-Kapital, das die Republik Österreich investiert hat, zu übernehmen", sagte Pointner heute. Also den Einsatz der Republik, der sich bisher auf 1,35 Mrd. Euro belief. "Ohne Due-Diligence würden wir aber nicht zahlen." Vielmehr würde seine Gruppe die Summe auf ein Konto der Hypo Alpe Adria oder der Republik überweisen und dann die Due-Diligence-Prüfung durchführen...
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