Am Freitag, 09.04., ging es los nach Ulcinj (Montenegro). Da die weite Aneise nicht ohne Zwischenübernachtung zu schaffen ist, wurde in Veljun (bei Slunj) übernachtet. Unterkunftspreis 17 Euro mit Frühstück.
Zwischen Karlovac und Slunj gibt es reichlich Übernachtungsmöglichkeiten. Preise gehen bei 10 € pro Bett aufwärts los.
Am nächsten Tag gings dann weiter nach Montenegro. Jetzt, in der Vorsaison, kaum Wartezeiten an der Grenze zwischen Cro und Monte. Leider muss man an der Grenze eine Vignette kaufen. Um nicht die Bucht von Kotor zu umrunden kann man die Fähre nehmen. One- Way Ticket kostet für PKW 4 €.
Ob dieser Montegriner „lucky“ reich oder „lucky“ verschuldet ist, wusste ich leider nicht.
In Ulcinj angekommen musste erstmal eine Unterkunft gesucht werden, was nicht weiter schwer war. Bei Jeff (http://www.villa-primafila.de) war noch jede Menge frei. Er war ganz schön überrascht, als ich „auf der Matte“ stand. Vor 2 Jahren war ich schon mal Gast bei ihm.
Zimmer mit Dachterrasse, Sat- TV, WC, Dusche, Kühlschrank, W- LAN Anschluß und leckerem Frühstück für 15 Euro.
Leider bietet Jeff erst ab Mitte Mai Halbpension an. War aber kein Problem irgendwo zu Essen. Ca. 70% der Restaurants und Läden hatten in Ulcinj bereits geöffnet. In der Nähe von der Villa Primafila befindet sich ein SB- Restaurant. Albanische- und Balkankost kann man dort bekommen.
Hat zwar ein wenig was von Kantine das Restaurant; aber das Essen ist lecker und die Preise sind toll: Gericht: 2,50 €, Salat 0,80 € Cola 1 €, Bier 1,20 €
An den darauf folgenden Tagen wurde erst einmal Ulcinj erkundet. Leider war das Wetter die Woche sehr wechselhaft (besonders im Landesinnere), so dass nur Ausflüge in und um Ulcinj unternommen werden konnten.
Die Stadt Ulcinj liegt nah an der Grenze zu Albanien. Die Stadt ist sehr orientalisch. Zahlreiche Moscheen bilden das Stadtbild
Die Straßenschilder sind in serbokroatisch und albanisch.
Im Stadtzentrum befindet sich der „Mala Plaza“- Strand. Zu der Jahreszeit sehr ruhig. Restaurants und Bar´s hatten schon geöffnet. Preise sind O.K. Cappuccino: 1,20 €, Espresso 1 €, Cola 1,20 €. In der Stadt bekommt man noch günstigere Preise in den Lokalen.
Ebenfalls im Zentrum von Ulcinj befindet sich Stari Grad. Schön die kleinen Gassen und alten Gemäuer. Hier oben befinden sich auch u. a. ein Hotel und Restaurants.
Gleich neben der Altstadt befindet sich die orthodoxe Gemeinde.
Jetzt, in der Nebensaison, war Autofahren kein Problem in Ulcinj....
....In den Sommermonaten Juli und August kann es schon mal voll werden auf den Straßen. Deshalb sollte man sich evtl. ein Taxi nehmen Für eine ca. 2 KM Taxifahrt zahlt man nur 3.50 €. Achtung: Nicht jedes Taxi hat ein Taximeter: Vorher nach dem Preis fragen.
Hier hatte es ein Autofahrer „ein wenig“ übertrieben.
Es lohnt sich die Umgebung von Ulcinj genauer zu erkunden. Zahlreiche kleine Dörfer prägen das Landschaftsbild. Ebenfalls sind viele Tiere entlang oder sogar auf den Strassen zu sehen.
That´s Balkan- Life. I it.
Vom Hinterland aus führt auch die Strasse zu dem Küstenort Bar.
Bar ist mehr Industrie- als Touristenort.
Hier leben auch einige Roma direkt am Strand.
Wenn man wieder nach Ulcinj zurückfährt kommt man an der Bucht von Valdanos vorbei.
Leider gibt es viele Müllhalden oder Schrott auf dem Weg zu sehen. Zum Thema Müll: Es ist schon ein wenig besser geworden in Montenegro, aber dem Touristen fällt es schon auf, dass das Land ein Müll- Problem hat. Schade, um die schöne Natur.
Nach einer Woche hieß es leider Abschied nehmen. Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat: Egal, die Natur freut sich auch über Regen und viel zu sehen gab es in Ulcinj allemal.
Auf der Rückreise ging es noch mal vorbei an Petrovac, Sveti Stefan und Kotor
ins Schinkendorf Njegusi. Die Strasse ins Gebirge sehr schwer passierbar.
Nach einem Gaumengenuss ging es weiter nach Zaostrog (Kroatien). Fortsetzung folgt.....
Wer ins schöne Ulcinj auch mal reisen möchte, noch ein paar Tips für eine Unterkunft:
War kein Problem etwas zu bekommen. Wer ohne zu buchen hinfährt: Fahrt Richtung Mala Plaza. Ihr werdet schon nach einer Unterkunft angesprochen werden. Innerhalb von 7 Tagen bin ich ca. 8 mal nach einem Zimmer angesprochen worden. Oder fahrt zu Jeff: Falls bei Ihm ausgebucht sein sollte: In der Nachbarschaft gibt es genug Vermieter. In Ulcinj gibt es auch zahlreiche Agenturen. Leider weiss ich nicht, ob die Vermittlung umsonst oder kostenpflichtig ist. Ein Hotel gab 20 % Nachlass für ein Zimmer. Wem der Preis für eine Unterkunft zu hoch sein sollte, kann und sollte auch mal nach Rabatt fragen.
Danke Marc für Deinen Bericht und die Bilder- Das sind Urlaubserinnerungen - oder auch nicht: Ulcinj sieht zu dieser Jahreszeit doch etwas anders aus als im Hochsommer. Tolle Bilder vom "Alltagsleben" auf der Straße!
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