SWR-Dokumentarfilm "Nirgendwo. Kosovo" als "Bester Dokumentarfilm" prämiert
Bei der Preisverleihung des 31. Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken wurde der im Rahmen der SWR-Nachwuchsreihe "Junger Dokumentarfilm" entstandene Dokumentarfilm "Nirgendwo. Kosovo" von Silvana Santamaria als "Bester Dokumentarfilm" ausgezeichnet.
Der SWR-Dokumentarfilm "Nirgendwo. Kosovo" von Silvana Santamaria erzählt die Geschichte des 28-jährigen Hacki aus Kosovo, der als Flüchtling nach Deutschland gekommen ist und nach 17 Jahren im Anschluss an eine Gefängnisstrafe in Kosovo abgeschoben wurde. Dort muss er ohne eigene Wohnung, ohne Geld und ohne Arbeit um seine Existenz kämpfen. "Nirgendwo. Kosovo" zeigt die Folgen eines Konflikts zwischen Völkern und Religionen mitten in Europa.
Der Film ist eine koproduktion von Eikon Suedwest mit der Filmakademie Baden-Württemberg und dem Südwestrundfunk und wurde gefördert mit Mitteln der MFG Filmförderung Baden-Würtemberg.
Im Herbst 2010 wird "Nirgendwo. Kosovo" in der Staffel "Junger Dokumentarfilm" im SWR Fernsehen ausgestrahlt.
Der 28-jährige Haki ist im Kosovo geboren. Er kam mit seiner Familie als Flüchtling nach Deutschland. Nach 17 Jahren wurde er im Anschluss an eine Gefängnisstrafe in den Kosovo abgeschoben. Seine deutsche Frau und seine beiden kleinen Kinder lässt er in Deutschland zurück. Das Leben in einem kleinen Ort im Kosovo, mit dem er nun konfrontiert ist, will er ihnen nicht zumuten: keine eigene Wohnung, keine Arbeit, kein Geld, trostlose Lebensumstände und keinerlei Perspektiven.
Der Film beobachtet Hakis Bemühungen, sich der harten Wirklichkeit zu stellen und in der ihm fremden Welt zu überleben.
Haki gehört der Minderheit der dunkelhäutigen Kosovo-'Ägypter' an, deren Lebensumstände im Kosovo besonders schwierig sind. Die Menschen in dem kleinen Ort, in den Haki gezogen ist, leben von der nahe liegenden Müllhalde. Angesichts einer Arbeitslosenquote von 70 Prozent in der überwiegend albanisch-stämmigen Bevölkerung sind seine Chancen, doch noch eine geregelte Arbeit zu finden, gering. Doch Haki stellt sich der harten Realität und kämpft: um sein Überleben in der ihm fremden Welt und gegen die Mutlosigkeit und die Resignation, die ihn immer wieder überkommen.
Kraft gibt ihm die Hoffnung, bald wieder zurück nach Deutschland fahren zu können. Zu seiner Familie, die er zurücklassen musste, zurück in sein altes Leben. Verzweifelt hält er telefonischen Kontakt zu seiner Familie und plant mit seiner Frau ihre nächste Reise in den Kosovo. Doch die Reise wird immer wieder verschoben. Eines der Kinder ist sehr krank, eine schwere Operation steht an. Haki muss akzeptieren, dass er seiner Familie nicht helfen kann.
'Nirgendwo. Kosovo' zeigt die Folgen eines Konflikts zwischen Völkern und Religionen mitten in Europa, mit denen längst auch die deutsche Gesellschaft konfrontiert wird.
Hab jetzt auf die Schnelle keinen anderen Strang gefunden wo das reinpasst. Der Junge, der die Schweiz ausraubt Auf dem Cover der Schweizer „Weltwoche“ zielte der kleine Mentor auf die Eidgenossen. Ein Besuch bei seiner Familie im Romaghetto im Westen des Kosovo. weiter: http://taz.de/Das-Kind-vom-Weltwoche-Cover/!92597/
Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom
Nutzen Sie die oben stehende Suchfunktion. Wenn Sie das Kroatien-Forum durchsuchen wollen, markieren Sie bitte „Suchen im Kroatien-Forum”, geben den Suchbegriff ein und klicken auf Googlesuche und los gehts.
In unserem Kroatien-Forum finden Sie umfassende Informationen über Urlaub und Ferien in Kroatien sowie passende Ferienwohnungen, Hotels, Apartments und Ferienhäuser für den Kroatienurlaub.