Damals ,anfangs 90-er Jahren wo es uns Kroaten sehr schlecht ging,zögerte Deutschland keine Sekunde um uns technisch und logistisch gegen die Nazi(nazionalisten)-serbischen Angreifer zu helfen. Natürlich halfen uns auch Österreich, wie Schweiz, USA und viele andere humane Staaten . Besonders an Deutschland lag es, die Kroaten schnellstmöglich als souveränen Staat anzuerkennen. Diese drei Personen haben Hauptsächlich dazu beigetragen:Herr Helmut Kohl, Herr Klaus Kinkel, Herr Dietrich Genscher(übrigens in Kroatien trägt eine Strasse seinen Namen-Genscherova ulica).Zusammen mit dem Papst Karol Wojtila arbeiteten sie daran den Kroaten schnellstmöglich zu helfen. Über 200000 kroatische Flüchtlinge aus Kroatien und Bosnien Herzegovina fanden in Deutschland Schutz und Sicherheit. Hier konnten sie arbeiten, studieren und in die Kirche gehen. Alles was uns unter dem Serbischen Stiefel verwehrt blieb. Wir werden dem deutschen Staat immer und ewig für diese humane Geste dankbar bleiben ! Es gab sogar ein Dankeslied an Deutschland. Danke, danke , Deutschland ! Wäre nett wenn jemand das Lied ausfindig machen könnte und es hier in das Forum hereinzustellen.
Es leben immer und ewig Deutschland und Kroatien /Zivjele zauvijek Njemacka i Hrvatska !!!!
Dražen Petrović wurde am 22. Oktober 1964 in Šibenik geboren. Seine Eltern Biserka und Jole Petrović boten Dražen eine glückliche und unbeschwerte Kindheit, die er mit seinem älteren Bruder Aleksandar (Aco) verbrachte. Dražen war ein vielseitiges Kind und besuchte unter anderem Gitarrenkurse. Die langen Sommertage verbrachte er gewöhnlich am Meer in seiner Geburtsstadt Šibenik. Durch seinen Bruder Aleksandar wurde Dražen an den Basketball herangeführt, und seine Leidenschaft wuchs bald zu einer fanatischen Ergebenheit gegenüber diesem Spiel heran. Obwohl er viel Zeit damit verbrachte, mit seinen Freunden auf dem örtlichen Sportplatz Basketball zu spielen, fiel es ihm auch nicht schwer, alleine zu trainieren, so dass er nicht selten Stunden um Stunden alleine auf diesem Basketballfeld verbrachte. Sein Wunsch nach ständiger Verbesserung trug Dražen den Respekt seiner Teamkollegen, seiner Trainer und seiner zahlreichen Fans ein. Seine ernsthafte Einstellung zum Spiel verbarg sich oft hinter seinem offenen und herzlichen Lachen, das alle liebten. Mit seinen Fertigkeiten wuchsen auch die Anforderungen, die dieser große Vertreter des kroatischen und internationalen Basketballs an sich stellte. Er wurde Mannschaftskapitän und zeigte mit seiner Hingabe den Weg, wie eine gegnerische Mannschaft zu schlagen war. Mit seinen perfekten Vorstellungen in den Trikots von Šibenka und Cibona wurde Dražen auf der internationalen Bühne zu einem Aushängeschild des kroatischen Basketballs und erlangte bald Berühmtheit unter dem Beinamen „Mozart des Basketballs“. Diesen Namen erhielt er wegen seines Vermögens, den Basketball zu einer Kunst zu erheben, in der er immer sein Bestes gab. Er setzte auch über die Grenzen des ehemaligen Staates hinaus neue Spielstandards, als er zuerst für den spanischen Klub Real Madrid und später in der NBA-Liga für Portland und New Jersey spielte. Er starb am 7. Juli 1993 bei einem Verkehrsunfall auf einer Autobahn nahe dem deutschen Ingolstadt nur einen Tag nach seinem letzten Auftritt im Trikot der kroatischen Basketballnationalmannschaft im Qualifikationsturnier für die Europameisterschaft in Breslau.
Muzejsko-memorijalni centar (Gedenkmuseum) Dražen Petrović Trg Dražen Petrović 2 10000 Zagreb Kroatien Tel: +385 (0)1 4843 146 http://www.drazenpetrovic.net
Heutzutage leben noch einige "große und kleine" Kriegsverbrecher mit den falschen Identitäten. Deswegen ist ihnen möglich in Australien,Kanada oder anderswo unauffälig zu leben,noch. Wie ist es möglich an die falschen Papiere ranzukommen?! Damals im Krieg ,egal ob in Kroatien oder in BiH kamen die Paramilitärs in die Städte und raubten die Dokumente aus den Standesämtern.Später verkauften sie diese für teueres Geld.
Beispiel:Vor ein paar Monaten wollte mein Bekannter kroatischen Pass beantragen.Ihm wurde mitgeteilt,dass eine Person mit den gleichen Daten schon einen kroatischen Pass beantragt hat.Jetzt wird das ganze Untersucht.
Janica Kostelić [ˈjanitsa ˈkɔstɛlitɕ] (* 5. Januar 1982 in Zagreb) ist eine ehemalige kroatische Skirennläuferin. Sie ist mit viermal Gold und zweimal Silber die erfolgreichste alpine Skirennläuferin der Olympia-Geschichte.
Erfolge [Bearbeiten]Kostelić ist die erste kroatische Sportlerin, die jemals Medaillen bei Olympischen Winterspielen gewann. Zugleich ist sie die bislang einzige Skirennläuferin, die vier Goldmedaillen bei Olympischen Spielen erringen konnte. Nachdem sie 2001 wegen einer Knieverletzung, welche beinahe das frühe Ende ihrer Karriere bedeutet hätte, pausieren musste, gewann sie bei den Olympischen Winterspielen 2002 drei Goldmedaillen im Riesenslalom, im Slalom und in der Kombination sowie eine Silbermedaille im Super-G. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin konnte sie ihre erfolgreiche Laufbahn mit einer Goldmedaille in der Kombination sowie einer weiteren Silbermedaille im Super-G fortsetzen.
Bei der Weltmeisterschaft 2003 in St. Moritz wurde sie zum ersten Mal Weltmeisterin und zwar im Slalom und in der Kombination. Anfang 2004 musste sie sich aufgrund einer erneuten Knieverletzung vorübergehend aus dem Sport zurückziehen. Bei der Weltmeisterschaft 2005 in Bormio wurde sie Weltmeisterin in der Kombination, in der Abfahrt und im Slalom. Den Riesenslalom und Super-G musste sie wegen einer starken Erkältung auslassen. So wurde sie in Bormio in jeder Disziplin, in der sie startete, Weltmeisterin.
Weiters konnte sie 30 Weltcuprennen gewinnen, davon 20 Slaloms, zwei Riesenslaloms, eine Abfahrt, einen Super-G, zwei Super-Kombinationen und vier Kombinationswertungen. Damit gehört sie neben Petra Kronberger und Pernilla Wiberg zu den drei Skirennläuferinnen, die in allen Wettwewerben des Skiweltcups gewinnen konnten. 2001, 2003 und 2006 konnte sie den Gesamtweltcup für sich entscheiden, dazu auch die Disziplinenweltcups im Slalom und in der Kombination. 2005 wurde sie nach einem dramatischen Finale mit nur drei Punkten Rückstand auf Anja Pärson Zweite im Gesamtweltcup.
Kostelić konnte in der Saison 2005/06 alle Disziplinen innerhalb einer Saison gewinnen. Zuvor war dies nur Petra Kronberger gelungen. Darüber hinaus gewann sie jeweils zum dritten Mal den Gesamtweltcup (dies mit der Rekord-Punktzahl von 1970 Punkten) und den Slalomweltcup.
Janica Kostelić ist bislang die einzige Skirennläuferin, die ihre olympische Goldmedaille in der alpinen Kombination verteidigen konnte. Seit den Winterspielen von Turin 2006 ist sie die erfolgreichste alpine Skirennläuferin bei Olympischen Spielen.
Beim Heim-Weltcup auf dem Sljeme in Zagreb im Januar 2006 verlor sie beim zweiten Slalomdurchgang bereits unmittelbar nach dem Start den rechten Skistock samt Handschuh und erreichte trotzdem mit starken Schmerzen den dritten Podestplatz (Platzierung im ersten Durchgang: 7.).
Janica Kostelić ist in Kroatien schon zu Lebzeiten eine Legende. Ihre Erfolge und Schicksale sind oft einzigartig und historisch. Kaum eine andere Skisportlerin hat derartig viele medizinische Operationen (vor allem Knieoperationen) hinter sich wie Janica Kostelić. In der Saison 2000/01 stürzte sie im Abfahrtstraining von St. Moritz so schwer, dass man anfangs sogar davon ausging, dass sie nie wieder Ski fahren könne. Trotz dieser körperlichen Rückschläge sammelte sie stets wieder neue psychische und physische Kräfte, um erneut auf Spitzenrängen aufzutauchen. Der TV-Sender Eurosport kürte sie zur Welt-Sportlerin des Jahres 2005. Außerdem wurde sie mit dem Laureus World Sports Award für die beste Sportlerin des Jahres 2006 ausgezeichnet.
Es ist letztlich auch das Verdienst der Kostelić-Familie, dass der Slalom-Weltcup von Zagreb (Sljeme) erfolgreich in den Kalender der FIS eingetragen wurde. In kaum einem anderen Land werden Slalom-Skiweltcups von derartig vielen Fans besucht wie in Kroatien. Kroatien, das eigentlich ein Land des Meeres und der Sonne ist, reihte sich seit den Erfolgen von Janica Kostelić auch erfolgreich in die Gruppe der Länder mit großer Wintersport-Tradition ein.
Ihr Vater Ante Kostelić, der gleichzeitig ihr Trainer ist, war früher ein bekannter Handballspieler. Ihr älterer Bruder Ivica Kostelić ist ebenfalls Skirennläufer und wurde 2003 Slalom-Weltmeister.
Am 19. April 2007 gab Janica Kostelić im Alter von nur 25 Jahren ihren Rücktritt vom alpinen Skisport bekannt. Dieser kam nicht ganz überraschend, verpasste sie doch aufgrund von Knieverletzungen schon die gesamte Saison im Winter davor.
Ginge es nach Frankreich und England hätte es mit Sicherheit noch keine internationale Anerkennung Kroatiens und Sloweniens gegeben, insofern ist dieser Akt der Deutschen auch heute noch hoch anzurechnen, während die Serben Kohl und Genscher wahrscheinlich jetzt noch Pest und Cholera wünschen.
Es wird immer Menschen geben ,die etwas rumzumeckern haben werden, darauf sollten Sie nicht achten. Ich glaube Ihnen, dass Sie nach Kroatien fahren, weil es Ihnen dort gefällt und nicht aus Dankbarkeit. Mit meinem Beitrag wollte ich es persönlich dem Deutschem Volke für alles Danken. Ich kam hier her, verliebte mich in dieses schönes Land und blieb, wie viele meiner Landsleute. Andere Kriegsflüchtlinge gingen nach Schweden, Dänemark oder Frankreich usw. Die werden deren Staaten sehr dankbar bleiben für die humane Geste. Ich finde, die Deutschen haben es im Blut, anderen Menschen in Not zu helfen. Ein Beispiel: Im Jahre 1994 befand ich mich auf der wunderschönen Insel Brac im Ort BOL. Eines Sommernachmittags saß ich in einem Kaffee .Darauf kam eine deutsche Dame zu mir ,sie war um die Mitte 40.Da ich unter anderem deutsch studierte, kamen wir ins Gespräch. Wir redeten über den Krieg in Kroatien usw. In BOL waren viele Kriegsflüchtlinge aus kroatischen Städten, die von militanten Nazi-Serben mit Gewalt eingenommen wurden, z.B .Vukovar, Osijek und aus BiH. Sie wohnten vorübergehend i Hotels. Am Ende unseres Gesprächs fragte mich die Dame, ob ich jemanden kenne, dem etwas Geld zu Gute kommen könnte. Natürlich kannte ich eine ältere Dame ,die immer schwarz trug. Sie kam aus Vukovar und hatte im Krieg 3 Söhne verloren. Ich habe sie immer Sonntags in der Kirche gesehen. Die deutsche Dame(Namen habe ich leider vergessen),gab mir 400 Kuna und sagte:“gib´s jemanden, der es nötig hat“. Am nächsten Tag Reiste die Dame ab. In erstem Moment war ich überrascht. Wie kann eine Unbekannte mir das Geld einfach so Vertrauen. Mir fiel gleich ein : das Geld gebe ich der alten Frau, die die drei Söhne verloren hat. Am nächsten Sonntag nach der Messe sah ich Sie vor der Kirche. Ich erklärte ihr, dass mir eine Deutsche Frau das Geld gegeben hat usw. Natürlich fiel mir diese alte Dame um den Hals ,bedankte sich bei mir. Ich meinte darauf, sie solle sich bei der Deutsche Dame bedanken. Die alte frau sagte: Gott segne die Deutschen, die uns immer wieder helfen. Mir war es einerseits unangenehm, bin Rot geworden, andererseits war ich glücklich,den Wunsch der Deutschen Dame zu erfüllen. 2.Beispiel Uns Theologiestudenten in Kroatien wurde in den Ferien die Möglichkeit geboten, nach Deutschland (NRW, Geseke, Meiste und umliegende Städte um Dortmund)zu gehen, um dort zu arbeiten. Wir wohnten bei den Gastfamilien. Sie waren wie wir auch katholisch. Wir wurden als Familienmitglieder aufgenommen und nicht als Kroaten. Sie behandelten mich wie ihre eigenen Kinder, es gab keinen Unterschied. Ich konnte das nicht Verstehen .Sie verlangten von mir (uns)kein Geld .Diese Deutsche sind für mich für den Rest des Lebens wie meine eigene Familie. Auf diesem Wege bedanke ich mich für die schöne Zeit im Jahre 1994 bei der Gastfamilie Bracht .Gott segne Euch !
Ivica Kostelić im Januar 2008Ivica Kostelić [ˈiʋitsa ˈkɔstɛlitɕ] (* 23. November 1979 in Zagreb) ist ein kroatischer Skirennläufer. Er ist der Bruder der erfolgreichen Skirennläuferin Janica Kostelić Seine bisher größten Erfolge waren der Gewinn des Slalom-Weltcups 2002 sowie des Slalom-Weltmeistertitels bei der Weltmeisterschaft 2003. Bei den Olympischen Winterspielen 2006 gewann er in Sestriere die Silbermedaille in der Kombination.
Kostelić hat bisher acht Rennen im Skiweltcup gewonnen, darunter sieben Slaloms und eine Super-Kombination. Seinen ersten Sieg am 25. November 2001 realisierte er mit Startnummer 64, der bisher zweithöchsten Siegernummer im Weltcup (nach zweimal den Nummern 66 für Markus Foser in der Abfahrt von Gröden am 17. Dezember 1993 und Katja Koren im Super-G von Flachau am 22. Dezember 1993). Zugleich ist die 64 aber die höchste Startnummer, mit der je ein Weltcup-Slalom gewonnen wurde. In der Saison 2001/02 wurde Kostelić Erster der Weltcup-Disziplinenwertung im Slalom.
Brač (italienisch Brazza, deutsch veraltet Bratz) ist mit 396 km² die drittgrößte und mit der Vidova Gora (auch Monte Sveti Vid) und ihren 778 m die Insel mit der höchsten Erhebung in der Adria. Sie gehört zu Kroatien und liegt vor der Küste Mitteldalmatiens nahe der Hafenstadt Split. Die knapp 13.000 Einwohner der Insel sind überwiegend katholische Kroaten. Sie leben in etlichen kleinen Ortschaften. Hauptort mit über 3000 Einwohnern ist Supetar. Hier legen während des Sommers etwa stündlich (in den Wintermonaten seltener) die Fähren an, die für die Überfahrt vom Festland etwa eine Stunde brauchen. Ein weiterer Fährhafen ist Sumartin, der die Insel mit Makarska verbindet. Die kleinste Ansiedlung der Insel ist Novo Selo mit 150 Einwohnern.[1] Weitere Orte sind das vor allem touristisch interessante Bol (siehe Vidova Gora), die Orte Splitska, Postira, Pučišća sowie Povlja auf der Nordseite der Insel und die älteste Ansiedlung Škrip.
Brač lebt vor allem vom Tourismus, des weiteren von der Fischerei und Landwirtschaft (insbesondere Wein und Oliven) und dem Abbau von hochwertigen Steinen.
Durch starke Abwanderung in die ganze Welt, vor allem im 20. Jahrhundert, stehen heute viele Häuser leer. Seit dem Bau eines Flughafens bei Bol hofft man auf wirtschaftliche Stabilisierung.
Bol gilt als das touristisches Zentrum von Brač. In unmittelbarer Nähe des Ortes liegt das Goldene Horn, angeblich der schönste Strand Kroatiens.
Die eindrucksvollsten Weinberge der Insel Brač befinden sich an ihren Südhängen oberhalb des Ortes Bol. Der Wein wird hier auf kleinen Terrassen angebaut. Der dunkelrote Bolski Plavac ist durch seine angenehmen Bitterkeit und sein spezifisches Bouquet charakterisiert.
In der Vidova Gora, einem Teil der zentralen Hochebene der Insel wächst ein Wald von autochthonen dalmatinischen Schwarzkiefern, aus denen vor langer Zeit Harz gewonnen wurde. Die aus dieser heute ausgestorbenen traditionellen Tätigkeit herrührenden Narben sind in den Baumrinden auch heute noch zu sehen.
Brač ist bekannt für seinen weißen Kalkstein, der sich unter der durch die Bodenerosion in den letzten Jahrhunderten sehr dünn gewordene Bodendecke befindet. Die Qualität des Gesteins kannten schon die alten Römer, die daraus in Dalmatien Städte, Amphitheater, Tempel, Paläste und Gräber bauten.
Marmor (in Wirklichkeit ein sehr reiner Kalkstein, kein metamorphes Gestein wie echter Marmor) von der Insel Brač wurde unter anderem am Palast des Diokletian in Split, an den mittelalterlichen Glockentürmen und Kathedralen von Šibenik und Trogir, dem Weißen Haus in Washington, D.C., dem Parlament und der Neuen Hofburg in Wien, am Budapester Parlament sowie am Statthalterpalast in Triest verbaut. Auf Brač werden mehrere Natursteinsorten abgebaut. Die wichtigsten Steinbrüche findet man in der Küstenzone, weil in vergangenen Jahrhunderten der Abtransport bereitgestellter Rohblöcke und Werkstücke durch die Anlandung von Schiffen erheblich erleichtert wurde. In der südlich gelegenen Ortschaft Pučišća besteht eine Steinmetzschule mit großer Tradition. Sie repräsentiert das Erbe der bedeutungsvollen Werksteinverarbeitung in Dalmatien. Im Jahre 1902 gründeten Steinmetze die "Erste dalmatinische Steinmetz-Genossenschaft". Dadurch entwickelte sich in kurzer Zeit ein erhöhter Ausbildungsbedarf, der zur Gründung einer Ausbildungsstätte führte. Einige Steinbrüche befinden sich im Südbereich der Insel.
Bol ist ein bekannter Bade- und Urlaubsort an der Südküste der kroatischen Insel Brač im mittleren Dalmatien. Von Split aus verkehren täglich Schnellboote hierher. Auf der Hochfläche nördlich des Ortes wurde etwa 1995 ein kleiner Flugplatz angelegt, um dem Nachlassen des Fremdenverkehrs im Jugoslawienkrieg entgegenzuwirken.
Außer dem Fischerhafen hat Bol weitere Sehenswürdigkeiten:
die Landzunge „Zlatni Rat“ (Goldenes Horn), deren Spitze sich je nach Wind- und Strömungsverhältnissen im Meeresarm zur Nachbarinsel Hvar verändert. Sie ist unter Badegästen und Surfern gleichermaßen beliebt. eine alte Einsiedelei (Pustinja Blaca) über einer engen Bucht weiter östlich, in der ein Mönch jahrzehntelang astronomische Messungen machte
die Vidova Gora, der direkt hinter Bol aufragt und mit 778 m/nv der höchste Berg aller kroatischen Inseln ist. ein Dominikanerkloster (am östl. Rand von Bol) mit Museum (kunst- und kulturgeschichtliche Exponate aus der Dorf- und Klostergeschichte) Garten, eigenem Strand und Übernachtungsmöglichkeit. die Drachengrotte bei Murvica, in deren Wände Reliefs eingraviert sind.
Im Zeitraum von 1992 bis 1996 befand sich in Bol die kroatische katholische theologische Hochschule Vrhbosna aus Sarajevo. Der Unterricht fand in den großzügigen Räumen des weltbekannten Dominikanerklosters statt. Während des Bürgerkrieges in Bosnien-Herzegowina war die theologische Hochschule mit 70 Studenten und 15 Professoren nach Bol umgezogen. 1994 wurde der ehemalige Oberbischof von Bosnien-Herzegowina Vinko Puljić vom Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt. In dieser Zeit war Bol das Zentrum der Begegnung von Bischöfen und Priestern, sowie von Ordensschwestern aus ganz Europa und der Welt.
Der deutsche Adler steht Kopf! Wer hat denn da gepennt, Herr Konsul? Flaggen-Panne am deutschen Honorarkonsulat in Split (Kroatien)! Die deutschen Farben hängen verkehrt herum.
Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin zu BILD: „Die Kollegen vor Ort haben neue Flaggen verschiedener Größen getestet. Dabei wurde nicht jedes Detail beachtet.“
Mate Parlov (* 16. November 1948 in Split; † 29. Juli 2008 in Pula) war ein kroatischer Boxer.
Amateur Rechtsausleger Parlov war ein sehr erfolgreicher Amateur. Er gewann von 1967 bis 1974 acht Mal in Folge die jugoslawische Meisterschaft, bis 1970 im Mittelgewicht und anschließend im Halbschwergewicht. Die Balkanmeisterschaft gewann er von 1970 bis 1974 fünf Mal.
1968 nahm er an den Olympischen Spielen in Mexiko-Stadt teil, unterlag aber dem letztlichen Olympiasieger Christopher Finnegan im Viertelfinale der Mittelgewichtsklasse. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München wurde er Olympiasieger. Dabei erreichte er im Viertelfinale einen kampflosen Sieg gegen den Argentinier Miguel Cuello, im Finale schlug er den Kubaner Gilberto Carrillo vorzeitig.
Auch bei der erstmals ausgetragenen Amateurweltmeisterschaft belegte er 1974 in Havanna den ersten Platz. Dort setzte er sich unter anderem erneut gegen Carrillo, Ottmar Sachse aus der DDR und im Endkampf gegen den Russen Oleg Georgijewitsch Korotajew durch.
Parlov gewann außerdem zwei Europameisterschaften. 1969 in Bukarest musste er sich noch mit einem zweiten Rang zufrieden geben, gewann dann aber die europäischen Titelkämpfe 1971 in Madrid und 1973 in Belgrad. Er bestritt als Amateur 310 Kämpfe bei 13 Niederlagen.
Profi: Er wurde 1975 Profi und unterlag im Mai 1976 in einem Aufbaukampf dem späteren Weltmeister Matthew Saad Muhammad nach Punkten, der Rückkampf endete unentschieden. Im selben Jahr gewann er im Halbschwergewicht den Titel des Europameisters, den er drei Mal verteidigte.
Am 7. Januar 1978 gewann er in Mailand durch einen KO gegen den hart schlagenden Argentinier Miguel Cuello als erster Boxer eines sozialistischen Landes einen Weltmeisterschaftstitel bei den Profis. Er schlug daraufhin den Briten John Conteh, ging aber immer noch 1978 gegen den schlagstarken Marvin Johnson, ebenfalls ein Rechtsausleger, KO.
Parlov hatte Gewichtsprobleme und versuchte sich im Cruisergewicht. In zwei WBC-Titelkämpfen gegen Marvin Camel boxte er 1979 erst Unentschieden, verlor den Rückkampf 1980 aber nach Punkten, woraufhin er seine Karriere beendete.
Im März 2008 wurde bei Parlov Lungenkrebs diagnostiziert, an dem er Ende Juli 2008 verstarb.
Miroslav Nemec aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie.
Miro Nemec live in Freising 2004 Miroslav Nemec (* 26. Juni 1954 in Zagreb, Kroatien) ist ein deutscher Schauspieler kroatischer Abstammung. Seit den 1990er Jahren ist er vor allem als Tatort-Kommissar „Ivo Batic“ bekannt.
Miroslav Nemec ist der Sohn eines Bankbeamten. Nach der Scheidung seiner Eltern kam er mit zwölf Jahren zu Verwandten nach Freilassing. Er besuchte das Gymnasium in Traunstein und gründete mit 15 Jahren die Schülerband Asphyxia.
Am Mozarteum in Salzburg studierte Nemec Musik mit dem Schwerpunkt klassisches Klavier. 1973 nahm er die deutsche Staatsbürgerschaft an und machte schließlich seinen Abschluss als Fachlehrer für Musik. Anschließend besuchte er die Schauspielakademie in Zürich.
Seit 1977 spielte er Theater, unter anderem an den Bühnen der Stadt Köln und Essen, an der Oper Frankfurt, am Münchner Volkstheater und am Bayerischen Staatsschauspiel in München.
Im Laufe der Zeit wandte er sich allerdings mehr und mehr der Arbeit vor der Fernsehkamera zu. So sah man ihn unter anderem in der Fernsehserie Die Wiesingers als Schwiegersohn der Münchner Brauereifamilie und in der Serie Liebling Kreuzberg als Staatsanwalt und Gegenspieler von Manfred Krug. Bei Derrick und Der Alte trat er als Bösewicht auf, wechselte schließlich die Seiten und ist seit 1990 mehrmals im Jahr als Kriminalhauptkommissar „Ivo Batic“ im Tatort zu sehen.
Nemec spielt mit seiner Miro Nemec Band und mit Asphyxia für den Förderverein Hand-in-Hand. Diesen hat er 1994 mit einigen Kollegen für Kriegswaisenkinder in Ex-J. ins Leben gerufen.
Miroslav Nemec ist geschieden und hat zwei Töchter. Er lebt mit seiner Lebensgefährtin Katrin Jäger, einer Filmstudentin, in München.
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