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Marin Držić
Die Regierung der Republik Kroatien hat das Jahr 2008 zum Jahr von Marin Držić erklärt, in welchem auch das Jubiläum zum 500. Geburtstag von Marin Držić, des größten kroatischen Dichters, gefeiert wird. Marin Držić wurde im Jahre 1508 in einer angesehenen und reichen Dubrovniker Familie geboren. Er war einer der größten kroatischen Komödienschreibern und Intellektuellen seiner Zeit. Als im Jahre 1508 in dem angesehenen plebejischen Zuhause von Marina und Anuhla Držić nach sechs Töchtern und fünf Söhnen ein weiteres Kind auf die Welt kam, schenkten sie ihm den Namen Marin. Somit begann im Haus in der Nähe eines Fürstenschlosses eine der geheimnisvollsten Künstlerbiographien.
Denn: wir haben hauptsächlich nur zufällig ausgewählte Scherben des einst vollständigen Bildes zur Verfügung, da der unaufhaltbare Verlauf der Jahrhunderte zuerst die Applause verstummen, die Bilder erlöschen, die Erinnerungen sogar vertilgen, die Manuskripte und Bücher zerstreuen ließ… Deshalb werden in der Zeitspanne seit der Genealogieautoren des Beginns des 17. Jahrhunderts bis hin in unsere Moderne Generationen von Künstlern und Wissenschaftlern versuchen, Marins Portrait zu rekonstruieren.
So wurden auch im vergangenen Jahr, 2007, zwei wichtige Entdeckungen gemacht. Das staatliche Archiv in Florenz hielt noch einen Brief versteckt, den Držić an den toskanischen Herzog Cosimo I. Medici adressiert hatte, während in der Milaner Bibliothek „Biblioteca Nazionale Braidense“ schließlich die ersten, und möglicherweise die einzigen erhaltenen Bücherexemplare, die zu Lebzeiten des Autors gedruckt wurden, gefunden wurden.
Trotzdem, damit sind wir noch weit entfernt von dem wahren Bild von Marins Lebensweg, welches man als glaubwürdig bezeichnen könnte. Denn als würden die raren erhaltenen Quellen durch eine völlig neue Entdeckung das Mysteriöse der Figur des größten kroatischen Komödienschreibers nur verstärken. Versuche, diese Figur zu klären, resultierten mit einer Reihe von Interpretationen, die nicht selten von der Persönlichkeit und der Weltanschauung der einzelnen Autoren gekennzeichnet sind, aber auch durch den Geist der Zeit, in der sie entstanden sind.
In diesen Interpretationen wurde Držić auch als angeblich typischer abenteuerlustiger, verantwortungsloser Jüngling der Dubrovniker Renaissance, aber auch als suspekter Pfaffe, der andauernd Schulden hatte, dargestellt. Als Entertainer, ja sogar als Possenreißer, aber auch als durchdachter Analytiker der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit seiner Epoche. Als Diener und Kammerdiener eines abenteuerlustigen Grafen, der nicht weiter hinaus blickt als auf den Tisch und das Mittagessen, aber auch als Revolutionär mit edelmütigen Beweggründen. Als Vertreter des Stolzes und der Zierde der Heimat, aber auch als ihr großer Verräter.
Nach dem Tod von Držić in den venezianischen Lagunen im Jahre 1567, entwickelte sich zeitgleich zu der Vervielfältigung kontroverser Sichten auf sein Leben, das Leben seines Theaterstücks. Länger als drei Jahrhunderte lang wurde dies nur als mehr oder weniger geschätzte literarische Tatsache im Gedächtnis behalten. Am schlimmsten ist: da während seines Lebens nur ein Teil seiner Werke publiziert wurde, sind viele Werke – wie für jetzt hoffen – vollständig verloren (wie die Komödie Pomet) und viele unvollständig erhalten, während wir von einigen nur hier und da einen Absatz kennen, oder sogar nur die Überschrift.
Und dann ließ im Jahre 1895 Stjepan Miletić der Großmütige die Novelle von Držić Novela od Stanca auf der Bühne des Kroatischen Volkstheaters aufführen. So wurde das Wort von Držić nach einer zu langen Stummheit auf den Theaterbrettern erneut ins Leben gerufen.
Aber auf den großen Erfolg sollte man noch warten. Bis der schlanke, junge Regisseur Marko Fotez im Jahre 1938 auf derselben nationalen Szene seine Autorenansicht der Komödie Dundo Maroje aufführen ließ. Dies bedeutete den Triumph des lebendigen, authentischen Theaters, der tief in die nationale Kulturgeschichte hineinlangte. Daraus ergab sich bis heute ununterbrochen eine Reihe von neuen und neuen Theateraufführungen des Werkes von Držić.
Ihren Platz in den Aufführungen fanden Schüler- und Amateurgruppen, aber auch die repräsentativsten professionellen Ensembles. In seinem Geburtsort Dubrovnik und in allen kroatischen Theaterhäusern, bis hin in zahlreichen internationalen Häusern, die dem künstlerischen Charme unseres Don Marin nicht widerstehen konnten. So wurde und wird sein Wort in zahlreiche Sprachen übersetzt: auf Finnisch, Ungarisch, Slowakisch, Niederländisch, Slowenisch, Russisch, Rumänisch, Bulgarisch, Italienisch, Makedonisch, Deutsch, Englisch, Tschechisch, Französisch, Polnisch... bis hin auf Chinesisch und Esperanto. So wurde Držić schon in über zwei Hundert europäischen Städten und auf allen Kontinenten aufgeführt.
Mit der gleichen Begeisterung, mit der ihn seine jungen Zeitgenossen aufführten, wird Držić auch von modernen Studenten- und Akademikertheatern verehrt. So hatten wir in den letzten paar Jahren auf den Dubrovniker Sommerfestspielen, dem ältesten und angesehensten kroatischen Kunstfestival, mehrere Male die Möglichkeit, Zeugen der Begeisterung zu sein, mit der die jüngsten kroatischen, aber auch amerikanische Theaterschauspieler Držić aufführen. Wie sie mit Držić spielen.
Das Jubiläumsjahr 2008 wird eine weitere Gelegenheit darstellen, Držić als unseren Zeitgenossen zu erkunden. Durch Darstellung, Musik, Bewegung, Wort und natürlich durch neue Theaterinterpretationen seines Werkes. So sind internationale wissenschaftliche Treffen, Ausstellungen, Bücher, Premieren... vorgesehen. Mit besonderer Aufmerksamkeit wird die Sammlung alle Übersetzungen der literarischen Werke Držić erwartet, die unter der Redaktion des Akademikers Luka Paljetka, von den Dubrovniker Sommerfestspielen und der Matica hrvatska („Stammmutter Kroatien") in Dubrovnik publiziert wird. Und auf dem Festival in Dubrovnik (10. Juli – 25. August 2008.) werden sich Theaterleute, die mit Držić fasziniert sind, treffen und auf seine Kunst hinweisen! Außer der jüngsten Generation wird auf den einmaligen Dubrovniker Bühnenstandorten Držić auch von angesehenen nationalen und internationalen Theaterensembles aufgeführt. (Detaillierte und aktuelle Informationen über den Verlauf des Jahres von Držić erfahren Sie auf: http://www.dubrovnik-festival.hr)
Als traditioneller Reiterwettbewerb der sog.Alkari aus Sinj ist die Sinjska alka ein lebendiges Denkmal, mit dem die Sinjer bereits seit 1715 das Andenken an den Sieg der Bevölkerung des Gebiets entlang der Cetina über die türkische Armee feiern. Die Einwohner Sinjs haben nämlich zu Ehren dieses heldenhaften Ereignisses aus ihrer Geschichte einen Wettbewerb erfunden, an dem zu jedem Jahrestag des Sieges Ritter teilnahmen, die selbst im Kampf mitgekämpft hatten. Später nahmen an der Alka auch deren Nachkommen und ruhmreiche Erben teil, sodass die Feierlichkeit bis heute überlebt hat. An authentischen Schauplätzen der uralten Sinjer Festung Grad, der Hilfsfestung Kamičak, dem Reiterhof Alkarski dvori und dem Austragungsort des Wettbewerbs Alkarsko trkalište - erhalten zahlreiche Alkari und deren Burschen ehrenhaft die dreihundertjährige Tradition aufrecht, die für Heldentum und den Drang nach Freiheit stehen. Höhepunkt dieser dreitägigen Veranstaltung ist der berüchtigte Reiterwettkampf um die Alka. Natürlich ziehen die Reiter dabei nicht über einander her, sondern versuchen auf einem galoppierenden Pferd reitend mit einem Speer die Mitte des Alka genannten Metallrings zu treffen. Demjenigen, der am meisten Punkte erzielt, wird alle Ehre seiner ruhmreichen Vorfahren zu teil. Als Erinnerung an einen der glorreichsten Augenblicke der kroatischen Geschichte nimmt die Sinjska alka auch in unserem Kulturangebot einen besonderen Platz ein.
Gauner und Betrüger gibt es auf der ganzen Welt. Man muss nur die Augen weit öffnen und gut aufpassen. Hier bei uns in Westeuropa ist Kapitalismus zu Hause. Dass der gleiche auch mal in Kroatien zu finden ist ,sollte uns nicht wundern. Die Grenzen zwischen West-Ost sind schon lange offen,und dadurch ändert sich vielleicht auch die Mentalität der Menschen.Aber,es gibt auf der ganzen Welt auch gute Menschen und deswegen lohnt es sich auch weiter zu leben.
P.S:Ich fahre jedes Jahr nach Kroatien und irgendwann werde ich dort leben . Natürlich werde ich aufpassen, dass mich keiner übers Ohr haut ,genauso wie hier in Deutschland.
31.08.2008. - pregled jutra 31.08.2008 16:36 Zvona s varaždinskih crkava probudila su život u gradu. Ulice su pune svijeta, a između njih probijaju se žirafe. Visoke preko tri metra gledaju svijet s visoka. Djeca ih žele dotaknuti, odrasli potapšati po leđima. Ulicama trčkaraju i antilope. Brze su i teško ih je uhvatiti, no rado zastanu da ih djeca potapšaju po glavi. Show je to nizozemske grupe Teatro Pavana koji je počeo jutro u 10 sati. Nakon njih, na Trgu Kralja Tomislava zasvirao je gradski sastav iz Samobora. Pravi orkestar izveo je najpoznatije jazz i blues uspješnice koje su razdrmale okupljene građane. Klaun Ludek zajedno s Tontorinom smjestio se do Dućanske. Žongliraju, napuhuju balone, izvode performans, nasmijavaju. Kraj njih uistinu je zabavno.
Kroatien ist nicht nur wegen seines sauberen und blauen Meeres etwas Besonderes, sondern auch wegen der verschiedenen Kulturen, die sich durch die Jahrtausende auf diesem Gebieten abgewechselt haben. Das Adriatische Meer stellt nicht nur einen Meerbusen dar, mit dem das Mittelmeer tief in das europäische Festland eingedrungen ist und damit den ökonomischsten Verkehrsweg zwischen Europa und dem Osten geschaffen hat, sondern es ist auch die Wiege der alten Zivilisation.
Davon sind zahlreiche materielle Zeugnisse erhalten geblieben, die langsam aus der Tiefe adriatischer Höhlen und aus den azurblauen Tiefen des Meeres ans Tageslicht kommen.
Es wurde festgestellt, daß die östliche Adriaküste bereits zu Beginn der jüngeren Steinzeit besiedelt war und fand man Beweise dafür, dass die meisten der zugänglichen Inseln besiedelt waren (z. B. Funde in Höhlen auf der Insel Hvar, auf der Insel Palagruza usw.).
Dank der günstigen geographischen Merkmale unserer Küste, die durch zahlreiche größere und kleinere Buchten gegliedert ist, war dieser Küstenstreifen von jeher ein wichtiger Handels- und Verkehrsweg. Durch archäologische Funde wurde festgestellt, dass die alten Griechen im 6. Jahrhundert v. Chr. Schiffsverkehr mit den Illyrern unterhielten und hier ihre Kolonien gründeten (z.B. Pharos - das heutige Starigrad auf der Insel Hvar, Issa - das heutige Vis auf der gleichnamigen Insel.) Später kamen die Römer, die nicht nur Paläste und Sommerhäuser bauten, sondern auch intensiv die Meere befuhren. Davon zeugen viele unterseeische Fundorte, die es verstreut auf dem Grund unseres Meeres -von Pula bis Cavtat - gibt. Meistens handelt es sich um Funde von Amphoren, die damals die alltägliche Verpackung darstellten, in denen alles Mögliche verstaut wurde: vom Wein bis zu Getreide und Duftstoffen. Wo auch immer Sie tauchen werden, Sie werden auf die Reste antiker, gesunkener Schiffe und ihrer Ladungen stoßen. Als einer der vielleicht wertvollsten Funde aus der Zeit sind die Reste riesiger Tonwaren (Pithos) zu betrachten, die in die Schiffe eingebaut wurden und zur Verschiffung von Schüttgütern (Getreide und ähnlichem) dienten. Ein Fundort befindet sich unweit von Cavtat und der andere bei der Insel Murter.
Nach der Ankunft der Slawen in dieses Gebiet begann eine neue Periode, die durch ständige Kämpfe um die Vorherrschaft und die Verteidigung gegen verschiedene Feinde gekennzeichnet war. Dubrovnik entwickelte sich zur Republik, die in Kultur und Handel mit gutem Beispiel voranging. Ein Schiffbruch aus dem 17. Jahrhundert zeugt von jenen Zeiten. Es handelt sich um eine Galeere, die in Venedig ausgelaufen war und Glas aus Murano, Fensterglas und andere wertvolle Gegenstände geladen hatte. Außerdem war sie mit Kanonen bewaffnet.Während eines Sturms bei der Insel Olipe, unweit von Dubrovnik, versank die Galeere.
Im 18. Jahrhundert kam Napoleon, der nach kurzer Herrschaft von Österreich abgelöst wurde. Im Lauf der folgenden Jahrhunderte kämpfen Österreich und Italien um die Vorherrschaft an der Ostküste, was in der "Viska bitka", der Schlacht um Vis, im Jahre 1866 kulminierte. Auf der einen Seite war die österreichische Flotte, die von Tegetthoff angeführt wurde, der sich auf der Panzerfregatte "Erzherzog Ferdinand Max" befand, und auf der anderen Seite war Admiral Persano als Befehlshaber der italienischen Flotte. Im Laufe der Schlacht versenkte Tegetthoff das Schiff von Persano, der sich auf dem Panzerschiff Re d"Italia befand. Danach begannen sich die Italiener zurückzuziehen, womit sie die Niederlage zugaben.
Beiweise aus diesen berühmten Zeiträumen finden sich auf dem Festland, aber auch unter Wasser und zwar in Form von Wracks und Überresten der Schiffsladung. Es folgte die Herrschaft der österreichisch-ungarischen Monarchie. Häfen und Wellenbrecher werden gebaut und verstärkt, Handel und Schiffbau blühen. Während der zwei Weltkriege war die Adria eines der wichtigeren Schlachtfelder, wovon eine große Zahl von Wracks zeugt. Rund um Pula, dem damals wichtigen Kriegshafen, wurden bis heute etwa 20 Wracks aus jener Zeit gefunden: U-Boote, Zerstörer oder Torpedoboote. Das Adriatische Meer war immer schon ein wichtiger Verbindungsweg zwischen dem Osten und dem Westen, was heute an den Überresten zu sehen ist, die uns daran erinnern, die Vergangenheit nicht zu vergessen, sondern sie als Lehre für die Zukunft zu begreifen.
Zagreb
Zagreb zeichnet sich wie die meisten anderen Hauptstädte Europas durch einen besonderen Reichtum an kulturellem Erbe aus. Deshalb bildet es auch eine eigene administrative Einheit (eine Gespanschaft) und eine Tourismusregion inmitten des Mittleren Kroatien. Da Zagreb bereits im 11. Jahrhundert zu einer bedeutenden Siedlung und im 16. Jahrhundert zur Hauptstadt Kroatiens geworden war, gibt es hier besonders im bewahrten Altstadtkern der Oberstadt, Gornji Grad, viele Denkmäler aus diesen alten Zeiten. Das heutige Stadtzentrum in der Unterstadt, Donji Grad, zeichnet sich durch eine große Konzentration von Gebäuden von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert aus. Da Zagreb trotz seiner Bedeutung bis ins 20. Jahrhundert hinein eine kleine Stadt geblieben war, befinden sich fast alle wichtigen kulturellen Attraktionen in seinem Zentrum, das heißt in der Oberstadt und der Unterstadt. Hier liegen fast alle wertvolleren Paläste, Kirchen und Museen und auch die wichtigsten Hotels. Daher können die Gäste Zagrebs die meisten Denkmäler des kulturellen Erbes zu Fuß besuchen, und so hat Zagreb auch eine besonders intime Atmosphäre bewahrt, die für die Hauptstädte der meisten europäischen Staaten sehr untypisch ist.
Dubrovnik:
Das schönste Juwel des kroatischen Kulturerbes, die Altstadt von Dubrovnik, liegt ganz im Süden Kroatiens in seiner sonnigsten Tourismusregion Dalmatiens, dem –Gebiet Dubrovnik. Es besteht lediglich aus der Gespanschaft der Dubrovnik-Neretva, die sich fast zur Gänze am Meer entlang erstreckt. Hier ist Dubrovnik das schönste und das bedeutendste, aber keinesfalls das einzige kulturelle Juwel. Hier liegen auch die Heimat Marco Polos, die Insel Korcula, die grünen Inseln Mljet, Lastovo und die Elafiten und ihre malerischen Ortschaften, die Halbinsel Pelješac mit ihren Weinbergen und Kapitänshäusern, das charmante Tal Konavle und das fruchtbare Delta der Neretva. Die Region Dubrovnik nahm in der Geschichte eine besondere Entwicklung, denn hier erlebten die kroatische Kunst und Kultur im 13. bis zum 18. Jahrhundert eine besondere Blüte. Ihren Höhepunkt erreichten sie im 16. Jahrhundert, als die berühmte Republik Dubrovnik auf dem Gipfel ihrer Macht stand.
Split:
Die größte Tourismusregion Dalmatiens,mit der Gespanschaft Split-Dalmatien, ist der Teil rund um seine größte Stadt: Split. Dies ist das Zentrum und das wahre Herz Dalmatiens. Da hier die meisten seiner Einwohner leben und wo sich die wichtigsten dalmatinischen Inseln und die schönsten Strände befinden. Hier gibt es auch die größte Zahl an wertvollen Kulturdenkmälern und zwei von insgesamt fünf Lokalitäten, die zum Welterbe der UNESCO erklärt wurden: das historische Zentrum von Split mit dem Diokletianspalast und die historische Stadt Trogir. Wenn Dalmatien, wie viele meinen, den eigentlichen, ursprünglichen Mittelmeerraum bildet, dann ist sein zentraler Teil um Split herum sozusagen das Herz des ganzen Mittelmeers.
Zadar:
im äußersten Süden Kroatiens liegt die größte und weltweit bekannteste historische Region Kroatiens: Dalmatien. Sie ist ein Raum der Sonne, des warmen Meeres, des Fischs, des Weins, der Oliven, des Liedes, der malerischen Dörfer mit steinernen Häusern –mit einem Wort, das echte, wahre Mittelmeer. Dies ist auch der kulturell reichste Teil Kroatiens, in dem gleich vier der insgesamt fünf von der UNESCO als Weltkulturerbe geschützten Stätten liegen. Da man meistens von Norden nach Dalmatien reist, erwartet uns hier gleich die erste der vier dalmatinischen Tourismusregionen, Dalmatien, sie umfasst die Gespanschaft Zadar. Hier liegt das historische Zentrum Dalmatiens, Zadar, die Inseln Pag, Dugi Otok, Ugljan, Pašman und eine Vielzahl kleinerer Inseln. Und mehr noch: Das Gebiet von Zadar hat die meisten besiedelten Inseln unter allen kroatischen Tourismusregionen, und das weitläufige Hinterland ist bekannt als das Gebiet mit der best entwickelten Landwirtschaft an der gesamten kroatischen Adria. All diese Gegenden sind besonders reich an historischem Erbe aus der Antike und dem frühen Mittelalter.
Istrien:
Die Halbinsel Istrien im äußersten Westen Kroatiens war schon immer eine besondere Region. Und so verhält es sich auch mit der Tourismusregion Istrien, die ausschließlich aus der Gespanschaft Istrien besteht, die aber ihren Besucherzahlen zufolge nachweislich die touristisch stärkste Gespanschaft Kroatiens ist. Die Besonderheit Istriens entspringt seiner geographischen Lage da, wo das Mittelmeer am tiefsten in das europäische Festland hinein schneidet, und seiner Isolation vom übrigen Kroatien durch das hohe Gebirgsmassiv Ucka. Und daher stand Istrien trotz seiner überwiegend kroatischen Bevölkerung seit dem siebten Jahrhundert bis vor etwa 50 Jahren unter fremder Herrschaft. Die einzigartige geographische Lage und die Vermischung verschiedener Einflüsse führten zur Entwicklung einer besonderen Kultur und Landschaft, Musik und Gastronomie, derentwegen viele es auch zärtlich das „magische“ Land nennen.
Kvarner:
Der vielfältigste Teil Kroatiens, dieses an Natur und Kultur ausgesprochen vielfältigen Landes, ist der Raum von Kvarner und Gorje. Er besteht aus zwei kroatischen Gespanschaften, der Gespanschaft Primorje-Gorski Kotar und der Gespanschaft Lika-Senj, die das Küstengebiet der Kvarner-Bucht mit ihren zahlreichen Inseln und fast das ganze kroatische Bergland umfasst. Und gerade hier geht die warme Mittelmeerlandschaft mit ihren Steinhäusern und ihrem reichen Erbe aus dem Mittelalter und der Renaissance in die kälteren mitteleuropäischen Regionen mit ihren mächtigen Festungen, Kastellen und Barockkirchen über.
Slawonien:
Im Osten Kroatiens zwischen den großen Flüssen Donau, Drau und Sava liegt das fruchtbare Slawonien. Dies ist nach Dalmatien die größte historische Region Kroatiens. Sie ist bekannt für ihre weiten Ebenen, ihre Eichenwälder, ihre malerischen Weinberge und alten Weinkeller und ihre barocken Kirchen und Paläste. Hier wird ein authentisches Erbe kroatischer Folklore mit geschmückten Kutschen, malerischen Volkstrachten, Tamburicaklängen und einzigartigen kulinarischen Spezialitäten bewahrt. Nach dem Mittleren Kroatien ist dies die größte Tourismusregion Kroatiens. Sie besteht aus fünf Gespanschaften: Virovitica-Podravina, Požega-Slawonien, Brod-Posavina, Osijek-Baranja und Vukovar-Syrmien. Bisher sind die Touristenzahlen hier relativ niedrig, denn Slawonien liegt fern ab von den Haupttouristenrouten, die meistens ans Meer führen. Aber Gästen mit Entdeckergeist bietet es viele angenehme Überraschungen. Dies gilt insbesondere für feinsinnige Bewunderer verborgener Kulturschätze.
Mittelkroatien:
Auf den ersten Blick ist das Mittlere Kroatien gar nicht in der Mitte, denn wegen der ungewöhnlichen Form Kroatiens liegt es eigentlich im Nordwesten. Und doch ist es zentral, denn es liegt zwischen den beiden anderen großen Einheiten, dem Bergland im Südwesten, jenseits dessen das Meer liegt, und Slawonien im Osten. Aber vielleicht liegt der wichtigere Grund, warum es als Mittleres Kroatien gilt, darin, dass es der dichtest besiedelte Teil Kroatiens ist, in dem fast die Hälfte der Bevölkerung lebt. Das Mittlere Kroatien ist auch die bei weitem größte Tourismusregion Kroatiens, die aus acht Gespanschaften besteht (den Gespanschaften Zagreb, Krapina-Zagorje, Varaždin, Medimurje, Koprivnica-Križevci, Bjelovar-Bilogora, Sisak-Moslavina und Karlovac), die die kroatische Hauptstadt Zagreb wie ein Ring umfassen. Die dichte Besiedelung und der Reichtum an kulturellem Erbe sind eine Folge der Tatsache, dass dieser Teil Kroatiens in der Vergangenheit von Kriegsschäden weitgehend verschont geblieben ist. Daher gibt es im Mittleren Kroatien viele erhaltene mittelalterliche urbane Ensembles, alte Burgen und Befestigungen auf den Gipfeln der Berge, romantische Schlösser, Festungen und Paläste, prächtige Kirchen und wertvolle Museen.
Sibenik:
Wenn wir von Zadar aus nach Süden fahren, erwartet uns die Region Dalmatien –mit dem Gebiet SŠibenik, das für seine Nationalparks Krka und Kornaten bekannt ist. Aber diese Region, die mit der Gespanschaft ŠSibenik-Knin übereinstimmt, besitzt ebenfalls ein sehr wertvolles Kulturerbe. Die Gespanschaft selbst übrigens ist nach ihren beiden wichtigsten historischen Städten benannt, der Hauptstadt SŠibenik an der Adriaküste, die heute die bedeutendere ist von beiden ist, und der anderen, in der Vergangenheit noch wichtigeren Königsstadt Knin im Inneren der Dalmatinska Zagora. Der SŠibeniker Teil Dalmatiens besteht, wie auch das benachbarte Gebiet von Zadar, aus drei Teilen: dem weiten Hinterland der Dalmatinska Zagora rund um die Städte Drniš und Knin, einem Küstenteil, in dessen Zentrum sich die Stadt SŠibenik befindet und einem gegliederten Inselgebiet mit den Inseln Murter, Prvic, Kaprije, SŽirje, Zlarin und Krapnje. Obwohl es in der Region SŠibenik keine großen Inseln gibt, gibt es doch gerade hier durch die gegliedertste Inselgruppe der Adria, den Kornaten-Archipel, die größte Inselzahl unter allen Adriaregionen.
Die Autobahn nach Dubrovnik wird doch über Peljesac und nicht wie ursprünglich geplant, über Bosnienherzegowina gebaut.Die Autobahn wird um die 1,5 mlrd. € kosten.Dies erfuhr ich heute Abend in den HRT Nachrichten.
Was soll´s, Hauptsache ist, das wir alle schneller von A nach B kommen werden und koste es was es wolle. Die Dubrovniks Bewohner haben auf die Autobahn sehr lange gewartet. Man kann unserer Regierung in einigen Dingen Vorwürfe machen ,nur in einer Sache nicht:es werden die modernsten Schnellstraßen der Welt gebaut.Natürlich muss sich Kroatien bei den Fremdbanken verschulden. Aber ich sage nur eins:man möchte jetzt und heute auf den anständigen Autobahnen fahren.
Wie man hier sieht,wird versucht, von der Nazi-serbischen Propaganda das Wasser auf "eigene"Mühle zu leiten. Das wir uns gleich verstehen ,ich bin kein kroatischer Nationalist oder ähnliches. Nur die Ungerechtigkeiten die uns Kroaten von den Nazi-Serben zugefügt wurden,schmerzen sehr. Deshalb muss man die Dinge von vornerein beim richtigen Namen nennen. Nun ist es nicht verwunderlich ,dass sich die meisten Serben nicht schuldig fühlen in der Angelegenheit, um der Kriegs-Agression gegenüber der Republik Kroatien.Der jetzige Serbienspräsident Tadic wiederholt wie Papagei immer wieder:nein,nein wir Serben haben überhaupt keine Schuld in der Kriegs-Agression gegenüber Kroatien.Er sagt auch ,alle sollen sich Entschuldigen ,dann tun es wir auch.Und so einer soll das Vorbild für das serbische Volk sein?. Kroatien hatte nie die Absicht gehabt, ihre Armee nach Belgrad zu schicken, um Territoriel zu expandieren.Nehmen wir als Beispiel Vukovar,Obrovac,Skabrnju und analysieren wir in Ruhe all die Gräultaten von den Nazi-Serben,ich glaube, jeder weitere Kommentar ist überflüssig.
Mein wunderschönes Dorf Micije und seine Bewohner wurden jahrelang von den Nazi-Serben unterdrückt. Wir konnten uns nicht frei entfalten und existieren. Gegen uns wurde regelrecht psycho-körperlicher Terror organisiert und angewendet,was dazu führte ,dass wir unser Dorf Micije(ein kroatisch-katholisches Dorf in BiH,Grenze Kroatien) im Jahre 1995 verlassen mussten.
z.B;eine Scene aus den 80-er Jahren, noch in den komunistischen Zeiten. Ein Busfahrer auf der Linie Turjak-Micije stoppte plötzlich seinen Bus und sagte:" Ihr Ustaschas sollt aus dem Bus aussteigen und zu Fuß nach Micije gehen.Was einige Jahre danach passierte, können Sie in meinem Beiträgen nachlesen.
Jetzt werden viele Serben sagen:"Wir können auch nicht zürück in unsere Dörfer, in sogenannte Krajina". Dies ist eine falsche Behauptung,denn noch im Jahre 1993-1994 bot ihnen der erste kroatische Präsident Dr. Franjo Tudjman eigenständige Autonomie an, was sie ablehnten. Denn die Nazi-Serben dachten:"Jetzt haben wir die Kontrolle über all die Waffensysteme ex-Jugoslawiens und wir sind Goliath-mächtig, um den ganzen Balkan mit Gewalt zu erobern".Nur Davids Kroaten schafften es, den Angreifer zu Vertreiben und für immer den Frieden in Kroatien zu schaffen.
Heutzutage hat die serbische Minderheit in Kroatien die Möglichkeit, zurückzukehren. Deren Häuser werden wieder von der kroatischen Regierung neugebaut und für sie vorbereitet. Jeder Serbe, der damals in Kroatien geboren, wurde und lebte (dies muss er nachweisen,aber kein Problem,alles steht in Standesämtl.Büchern)kann zurückkehren. Nur das Problem ist ,viele haben ihre Hände schmutzig gemacht und dann leben sie lieber weiter unter Pappkartons in Serbien. Der nächste Aspekt ist ,viele fühlen sich nicht Wohl unter der kroatischen Flagge,denn es hätte damals alles unter Großserbien stehen können.
Hiermit möchte ich nicht sagen das alle Serben Verbrecher sind,nur mich wird sehr schwer am gegenteil zu Überzeügen.
Ein Beisp.:Im Jahre 1995 mussten Micije Bewohner zum Arbeitsdienst zu Nazi-Serben nach Turjak. Sie arbeiteten in den Wäldern, wo man Holz für die Nazi-Serben vorbereitete.Denn fast alle Nazi-Serben waren in den Okuppations Krieg eingezogen.Hin und wieder kamen heimlich ehrliche Serben zu uns und brachten uns etwas zu Essen und zu trinken vorbei.Sie riskierten ihr Leben dabei.Die guten Taten dieser Menschen wird man nie vergessen können. Selbst in Turjak waren einige Personen(Serben), die uns Micije Bewohnern (Kroaten) geholfen haben.Wir kennen sie und werden ihre guten Taten nie vergessen.Irgendwann werden ihre Namen im NOBELFRIEDENSPREISBUCH eingraviert werden.Momentan ist noch kein richtiger Zeitpunkt, um ihre Namen zu veröffentlichen,denn sie hätten grosse Schwierigkeiten mit Nazi-Serben. Zu den Nazi-Serben sage ich nur eins:Ich werde immer misstrauisch in deren Gegenwart sein,denn die tiefen Wunden können zwar heilen ,aber man sieht sie meist auch bis ans Lebensende.
leg.Nazi-Serben:hiermit trenne ich die schlechten Serben von den guten.
Vor 2 Jahren fragte ich auch nach einem dt.Pass nach. Mir wurde gesagt,dass ich den Kro-Pass abgeben muss. Dies schmeckte mir gar nicht,obwohl ich hier in dt.geboren bin. Lebte allerdings nicht von Anfang an in Deutschland.
Meinen Kro-Pass gebe ich nicht ab,bei aller Liebe zu Deutschland. Der Deutsche Staat sieht leider nicht, mit allen Ausländern vor,die Option für 2 Pässe. Wie ich weiß,die Spätaussiedler aus ex-Sovjetunion,bzw.Kasachstan,können neben dem dt.Pass auch den Russ.Pass besitzen. Es wäre schön, wenn hier in Deutschland das gleiches Recht für alle Ausländer gelten würde.
Wie gesagt ,würde gerne dt.Pass annehmen ,aber gleichzeitig die kroatische PUTOVNICA behalten. Den, mit dem Kro-Pass benötige ich für die ganze EU keinen Visum,und nach Amerika möchte ich sowieso nicht hin.
In Antwort auf:leg.Nazi-Serben:hiermit trenne ich die schlechten Serben von den guten.
Nazi-Serben-Nazionalistische Serben-Tchetniks.
Ich wollte nicht all diese Termine benutzen,dazu schrieb ich nur Nazi-Serben. Mit dem Neonazionalismus hat es indirekt etwas zu tun,nämlich die totale Ethnische säuberung einen oder mehreren Völker.
Hier muss ich dir eins sagen:Ustaschas mag ich genausowenig wie die Tchetniks. Für mich zählt nur eins,gesunder PATRIOTISMUS zur KROATIEN,ohne dabei jemanden zu Beleidigen usw.
Wie du gelesen hast, möchte ich in meinen Beiträgen auf die Ungerechtigkeiten aufmerksam hinweisen,die uns exem. MICIJE Bewohner seitens Nazi-Serben betroffen haben.
In Antwort auf:Absurd! Vielleicht versteht ihr jetzt, warum die Krajina Serben 1991 nicht in einem "Unabhängigen Staat Kroatien" leben wollten. Und noch etwas: Klar sind die Serben auch für gewisse Verbrechen verantwortlich, aber ganz gewiss nicht für den krieg in Kroatien. Der Krieg wurde von der HDZ und Tudjman herbeigeschworen.
Herr Pupin ,Sie tragen so einen berühmten Namen,aber an die Tages-Oberfläche kommen falsche historische Analysen.
Wie konnte DR.Franjo Tudjman den Krieg hervorrufen ?.
Ihm blieb nichts anderes übrig,als die Leute zusammen zu suchen ,um sich von 100-fach stärkeren Angreifer zu wehren.
Soweit ich weiß, wurde der Krieg aus Belgrad befohlen,um die Kroaten in die Yu Föderation zu zwingen.
Slobodan Milosevic war sehr interresiert an Grossserbien.
Er wollte nicht schönes kroatisches Adria Meer den Kroaten überlassen.
Heute erwirtschaftet Kroatien 7 mlrd € vom Meerestourismus in die kroatische Staatskasse.
Man dachte, mit dem Waffenarsenal von JNA Armee wird man die Kroaten schon in die Knie zwingen.
Und auch nicht zu vergessen, Kroatien hatte 40 Jahre lang in die ex Yu Staatskasse Beiträge für die Armee
eingezahlt,damit Nazi-Serben später kroatische Städte kaputt schießen können.
Nennen sie mir ein einziges Beispiel,wo die kroatische Armee mit ihren Panzern,Flugzeugen nach Serbien vorgedrungen war.
Wie ich schon sagte,Dr.Tudjman bot dem Krajina Serben eine eigenständige Autonomie an ,sowie in Vojwodina.
Also bitte die Fakten beim richtigen Namen nennen .
Ich weiß,du bist Serbe ,und psychologisch betrachtet, fällt es einem Menschen sehr schwer, die Fehler der eigenen Nation zugestehen.
Aber,ich sage es immer eins,lieber die Fehler jetzt freiwillig zugestehen,als am Ende unseres Lebens,wo wir damit unausweichlich konfrontiert werden.
Solange sich die heutige Serbien nicht offiziell vor der ganzen Welt entschuldigt,für die Verbrechen ihrer Vorgänger im Agressionskrieg gegen Kroatien,wird es kein Vertrauen geben von der kroatischen Seite.
Die ganze Welt weiß Bescheid darüber,dass die nazionalistischen Serben unterstützt wurden von den serbischen Paramilitärs in Kroatien,die ihre Gräultaten verrichtet haben.
Nun, wie ich schon sagte ,es fällt der jetzigen serbischen Regierung absolut schwer, ein Wort über Lippen zu bringen,nämlich:ENTSCHULDIGUNG-tut uns Leid-konnten nichts dafür-kommt nicht wieder vor. Oder,Seht her:wir, die serbische Regierung, werden uns beteiligen am Wiederaufbau einiger Städte in Kroatien. Hallo ihr Kroaten,fehlt euch was an materiellen Gütern für den Aufbau eueres Landes,der durch unsere damaligen Kriegs-Idioten verursacht wurden?
Kroatien hat es geschafft,sich wie Slowenien vom Balkan zu lösen. Kroatien ist jetzt NATO Mitglied und Morgen auch in der EU. Dann werdet ihr Serben nämlich ein VISUM brauchen, um nach Westeuropa Reisen zu können. Mir tun die ehrlichen Serben Leid ,die alles ertragen müssen.
Also, liebe Serben macht euch bitte nicht lächerlich hier in Deutschland und vor der ganzen Welt.Denn,diese Beiträge werden in der ganzen Welt gelesen.
FRANKFURT. Gealterte, falsch gefaltete oder nicht mehr benötigte Proteine entsorgen die Körperzellen über einen »Schredder«, das Proteasom. Beispielsweise wird das Hormon Insulin in großen Mengen während einer Mahlzeit produziert, ist aber nach drei bis fünf Minuten schon wieder zu 50 Prozent abgebaut. Versagt die zelleigene »Müllabfuhr«, so dass etwa falsch gefaltete Proteine nicht mehr vernichtet werden, können Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson auftreten. Um dies zu verhindern, müssen die komplexen Prozesse beim Proteinabbau auf atomarer Ebene erforscht sein, so dass geeignete Medikamente entwickelt werden können. Ein entscheidender Schritt auf diesem Weg ist Biochemikern der Universität Frankfurt im Rahmen einer internationalen Kooperation gelungen. Wie sie in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift »Nature« berichten, haben sie einen seit langem gesuchten Rezeptor für Ubiquitin auf dem Proteasom gefunden. Dieser könnte eine Schlüsselfunktion bei der Bekämpfung von Tumoren haben.
»Eine solche Entdeckung gelingt höchstens einmal in einem Forscherleben«, erklärt Prof. Ivan Dikic, in dessen Arbeitsgruppe am Institut für Biochemie II die entscheidenden Erkenntnisse gewonnen wurden. Dieser Meinung waren auch die Redakteure der angesehenen Zeitschrift Nature, die gleich zwei Manuskripte über die wichtige Entdeckung zur Publikation annahmen: einen »article« (die Titelgeschichte der Ausgabe) sowie ein »letter« (reguläre Publikation). Der Institutsdirektor Professor Werner Müller-Esterl freut sich: »Dies ist ein wunderbarer Erfolg für unseren Exzellenzcluster«. Dies geling in der Regel nur einem unter tausend Wissenschaftlern.
Dabei sah es vor einem Jahr noch so aus, als würden die beteiligten Forschergruppen in Frankfurt, München, Minnesota und Harvard auf der Stelle treten. Denn das Pförtner-Protein aus Hefezellen, dessen Struktur sie mit Röntgenstrukturanalyse aufklären wollten, ließ sich nicht kristallisieren. Dann aber isolierte die Postdoktorandin Koraljka Husnjak ein Protein mit ähnlicher Funktion aus Säugertier-Zellen, das sich zügig kristallisieren ließ, so dass seine Struktur aufgeklärt werden konnte.
Wie die zelluläre Müllabfuhr funktioniert, fanden vor rund 30 Jahren drei Wissenschaftler heraus, die dafür 2004 mit dem Chemie-Nobelpreis geehrt wurden, Aaron Ciechanover, Avram Hershko und Irwin Rose. Seitdem ist bekannt, dass zu entsorgende Proteine mit dem überall in der Zelle vorhandenen Ubiquitin markiert werden. Sie gelangen dann über Shuttel-Moleküle oder durch Diffusion zum Proteasom, einem Fassartigen Proteinkomplex. An dessen Oberseite befindet sich eine »Pförtnerloge« mit einem schmalen Eingang zum Innenraum, in dem aggressive Enzyme die ankommenden Proteine spalten.
Doch zuerst wird streng kontrolliert, ob das Protein auch wirklich für den Schredder vorgesehen ist. Erkennt der »Pförtner« (ein Rezeptor) die Markierung mit Ubiquitin, dann wird das markierte Protein aufgefaltet, so dass es sich durch den schmalen Eingang fädeln kann. Gleichzeitig wird das Ubiquitin abgespalten und für die erneute Verwendung freigesetzt. Bisher kannte man nur einen solchen Rezeptor (Rpn10). Die Forscher entfernten diesen einen Pförtner durch genetische Eingriffe und waren überrascht, dass das Proteasom immer noch arbeitete. Das führte zu der Vermutung, dass es noch einen zweiten Rezeptor mit ähnlicher Funktion geben müsse, der das Ausfallen von Rpn10 kompensiert. Dieser wurde nun gefunden: das Protein Rpn13.
Vor etwa vier Jahren entdeckte die Gruppe erstmals, dass Ubiquitin an eine Untereinheit in der ‚Pförtnerloge« bindet. »Es lag nahe, darin den gesuchten Rezeptor zu vermuten, aber dazu mussten wir zuerst die Funktionalität dieser Bindungsstelle entschlüsseln und die Details des Bindungsprozesses auf atomarer Ebene verstehen«, erklärt Koraljka Husnjak. Darauf schaltete Gruppenleiter Ivan Dikic international führende Forschergruppen ein, die in diesem umfangreichen Forschungsprogramm ihre Expertise einbrachten: An der Strukturaufklärung arbeitete die Gruppe von Prof. Michael Groll von der Technischen Universität München (Röntgenstrukturanalyse) sowie die Gruppe von Prof. Kylie Walters von der University of Minnesota, Minneapolis (NMR-Strukturanalyse). Sobald der Bindungsprozess auf der atomaren Ebene verstanden war, konnte die Gruppe von Prof. Dan Finley an der Harvard Medical School durch Versuche mit verschiedenen Hefearten nachweisen, dass der Vorgang in lebenden Zellen tatsächlich so abläuft, wie es die Strukturmodelle nahe legen.
Für die Krebsforschung ist die Entdeckung dieses zweiten Rezeptors am Proteasom vor allem deshalb interessant, weil man ihn durch Medikamente gezielt blockieren könnte. Er würde dann verhindern, dass Proteine in der Zelle abgebaut werden. Da Krebszellen auf die Abbauprodukte spezifischer Proteine aus Signalkaskaden angewiesen sind, die für ihr Überleben und ihre Verbreitung entscheidend zu sein scheinen, würde man ihnen den Boden für ihr schnelles Wachstum entziehen. Vieles spricht dafür, dass die beiden Rezeptoren selektiv auf bestimmte Proteingruppen reagieren. Ist also einer blockiert, kann der andere weiterhin dafür sorgen, dass nicht mehr benötigte Proteine in das Proteasom eingelassen werden.
Informationen Prof. Dr. Ivan Dikic, Tel.: 069/6301-83647, dikic@biochem2.uni-frankfurt.de, Dr. Koraljka Husnjak, Tel.: 069/6301-4862, husnjak@biochem2.de; Sekretariat: Tel.: 069/6301-4546, klumbies@biochem2.de, Institut für Biochemie II, Campus Niederrad.
In Antwort auf:Die Spätaussiedler sind zumeist ja Deutsche,haben zumindest deutsche Wurzeln und werden deshalb nicht als Ausländer behandelt.Die dürfen ihre Namen ins deutsche ändern,kriegen zinslose Darlehen zum Hausbau,kriegen Zahnbehandlungen umsonst.Alles das, was der Deutsche nicht kriegt.Drum sind die so unbeliebt in Deutschland.
Vieleicht hatten die Spätaussiedler einen Deutschen Schäferhund Zuhause,und deshalb gab es keine Probleme bei der Einbürgerung.Möchte dabei niemanden Beleidigen . Ja es stimmt ,viele haben Deutsche Wurzeln,aber ein Grossteil von denen sind nur Deutsche auf dem Papier.
Wenn man all die Personen aus den Statistiken nehmen würde ,könnt ihr euch vorstellen, wie viele Einwohner Deutschland hätte.
Ist ja nichts anderes als bei Arbeitslosenzahlen,ein €urojobber werden als Vollbeschäftigte mitgezählt.
Die Statistiken kann man eben Manipulieren ,leider.
Quelle: Leider ist der Link nicht mehr aktuell. - Thofroe
Liste bedeutender Kroaten, damals und jetzt.
Immer häufiger sind anerkannte Persönlichkeiten kroatischer Herkunft auf der ganzen Welt aufzufinden. Seit Entstehung der unabhängigen Republik Kroatien übt die kroatische Diaspora gewichtigen Einfluss auf das Heimat aus. Die folgende Register nennt einige der wichtigsten Persönlichkeiten des kroatischen Volkes, unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit oder ihrem Geburtsort.
Historisch bedeutende Personen
Matija Gubec (Anführer des Bauernaufstandes im 16. Jahrhundert) Josip Jelačić von Bužim (Feldherr, Politiker, kroatischer "Ban") Vladko Maček - gemäßigter Politiker, Führer der Kroatischen Bauernpartei vor der Errichtung des Unabhängigen Staates Kroatien Stjepan Radić (Gründer der kroatischen Bauernpartei) Alojzije Stepinac (Kardinal und Opfer des Kommunismus) Nikola Šubić Zrinski (legendärer Persönlichkeit zu Zeiten der Türkenkriege) Franjo Tuđman (Historiker, Politiker, erster Präsident der unabhängigen Republik Kroatien)
Nobelpreisträger
Vladimir Prelog (Chemie, 1975) Lavoslav Ružička (Chemie, 1939)
Kroatische Wissenschaftler
Gjuro Baglivi (Anatomie-Theorie) Danilo Blanuša (Mathematiker) Ruđer Josip Bošković (Philosoph und Naturwissenschaftler) Fran Bošnjaković (Thermodynamik) William Feller (Mathematiker) Marin Getaldić (Ghetaldus) Franjo Hanaman Zvonimir Janko (Mathematiker, siehe Janko-Gruppen) Emanuel Klein (Bakteriologe) Ivan Lupis-Vukić (Erfinder des Torpedo) Anthony Maglica (Erfinder der Mag-Lite Taschenlampe) Petar Manojlović Andrija Mohorovičić (Geophysiker, Entdecker der Mohorovičić-Diskontinuität) Slavoljub Eduard Penkala (Erfinder des ersten mechanischen Füllfederhalters) Joseph Ressel David Schwarz (Erbauer des ersten Luftschiffes) Stanislav Pavao Skalić (erfand 1559 den Begriff Encyclopaedia) Andrija Štampar (Bakteriologe) Ignacije Szentmártony (Sprachwissenschafter, Astronom und Geograf) Filip Vezdin (Indologe) Faust Vrančić (Erfinder des Fallschirmes) Ivan Vučetić Josip Vučetić (Erforscher des Fingerabdrucks)
Wirtschaft
Boris Nemšić (Generaldirektor der Mobilkom Austria und Vorsitzender der Telekom Austria)
Stipe Pletikosa Vedran Runje Jerko Leko Dario Srna Dario Knezević Eduardo da Silva Robert Kovač Mladen Petrić Ivan Rakitić Ivan Klasnić Ivica Olić Ivica Križanac Luka Modrić Josip Šimunić Niko Kovač Niko Kranjčar Nikola Pokrivač Ognjen Vukojević Vedran Ćorluka Danijel Pranjić Hrvoje Vejić
In Antwort auf:Mein Vater war als politischer Emigrant hier in Deutschland. Er hat Jugoslawien nie als sein Heimatland anerkannt. Er war im Herzen überzeugter Kroate. Deshalb wollte er auch nicht die deutsche Staatsbürgerschaft annehmen. Ihm blieb nur der Weg sich von den deutschen Behörden einen grauen Pass (Staatenlos) ausstellen zu lassen und hier mit dem Status des politisch Verfolgten mit (nach 5 Jahren Aufenthalt)unbefristeter Aufenthaltserlaubnis zu leben. In dieser Zeit (ca. 40 Jahre) war er immer politisch gegen das jugoslawische Regime aktiv tätig und hat immer alles im Rahmen seiner Möglichkeiten unternommen Kroatien zur Autonomie zu verhelfen. Er hat SEIN Heimatland Kroatien wo es nur ging unterstützt. Nur eben aus 1500 Km Entfernung. In dieser ganzen Zeit konnte er nicht in seine Heimat reisen, hat die Adria nicht gesehen und auch nicht seine Familie. Ich weiß nicht wie viel Geld er gesammelt und selber gegeben hat als es zum Krieg kam. Ich weiß das er hier in Europa Unmengen an Medikamenten besorgt hat (mehrere LKW Ladungen) und auch für den Transport nach unten gesorgt hat. Sobald Kroatien ein eigenständiger Staat war hat er sich seinen kroatischen Pass geholt. So und jetzt soll mal einer sagen er war ein Idiot. Vor dem, der das sagt verliere ich jegliche Achtung!
Schade,habe diesen Beitrag nicht Rechtzeitig gelesen . Wenn es nach mir ginge ,würde ich so einen Menschen,wie dein Vater war,EINEN EWIGES DENKMAL IN KROATIEN AUFSTELLEN. Denn ohne solche KROATISCHEN PATRIOTEN, wie deinen VATER,würde KROATIEN,so wie wir Sie heute kennen, nicht existieren.Nämlich UNABHÄNGIGES UND FREIES LAND KROATIEN.Wir Kroaten blieben dann ewig unter serbisch-komunistischen Stiefel und wir könten uns nicht mehr frei bewegen in unserem eigenem Land.Genauso die ganzen Miliarden einnahmen vom Tourismus in KROATIEN gingen in die sog.Staatskasse nach BG,damit später die nazionalistische Serben Waffen produzieren können, um KROATIEN zu vernichten.Die Deutschen würden heute serbisch lernen müssen,denn KROATISCH wäre nämlich verboten.Damals in Yu hies es nur serbo-kroatisch,kroatisch-serbisch war nur deklarativ pro Forma auf dem Papier.Deswegen braucht sich keiner mehr wundern,dass wir Kroaten sehr empfindlich reagieren auf die Ungerechtigkeiten.Und wie DRAZEN ZANKO in seinem wunderschönen Lied singt:"Ovo je nasa Zemlja,tu zive HRVATI"-Dies ist unser Land ,hier leben die KROATEN oder STO SE KRVLJU BRANI NE PUSTA SE LAKO-was man blutig Verteidigt,lässt man NIE wieder los. LIEBE MASLENICA,KANNST ECHT SEHR STOLZ AUF DEINEN LIEBEN VATER SEIN.WO ICH DEINEN BEITRAG LIES,KAMEN MIR DIE TRÄNEN. Liebe Kroatienfreunde,bin kein Nazionalist,bin ein kleiner KROATISCHER PATRIOT.Ich mag alle ehrliche Menschen auf dieser Welt,genauso mag ich ehrliche Serben,Deutsche,usw,usw.
Jetzt komme ich zu der Dame die angeblich wg.serbischen Pases keinen Kroatischen beantragen kann. Es ist doch verständlich,wenn die Frau mit dem serbischem Eheman gelebt hat,auch Pass seines Landes besitzt. Wenn Sie jetzt geschieden ist,ändert sich einiges.Sie muss serb.Pass abgeben .Die Dame ist in Kroatien geboren und hat Recht den kroatischen Pass zu beantragen.Sie muss natürlich einiges erklären bez.der kroatischer Sprache.
Gramatisch kroatisch würde heißen:jedno ime dvije budale,aber umgangsförmlich kann man sowohl sagen:jedno ime dvi budale-in meinem Dorf Micije sprach man auch so etwas "ikavisch Dijalekt",ein WUNDERSCHÖNER Dijalekt.
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