Wenn man von Rogotin Richtung Opuzen fährt, nach der Brücke über die Neretva, am Abzweig "USCE Neretva" scharf links (bei den Verkaufsbuden) rein fahren, nach ca. 1km kommen paar Häuser - im ersten bei @Ante habe ich schon paarmal gewohnt, dessen Bruder Peter betreibt etwa 200m weiter einen Bootsverleih, kannst dich gerne auch da mal erkundigen.
die Bilder von Beitrag #1831 zeigen den weiteren Verlauf der Neretva bis zur Mündung in die Adria, von hier geht es links zur kleinen Neretva bzw. der Brücke nach Blace
In der Region rund um das Neretva-Delta und die Mala Neretva gibt es mehrere Möglichkeiten, ein Boot sicher ins Wasser zu bringen. Je nachdem, wie groß das Boot ist und ob man eher professionelle Hilfe (Kran) oder eine klassische Rampe (Slipstelle) sucht, bieten sich folgende Orte an:
1. Marina Opuzen (Binnenland / Fluss) Die Marina Opuzen ist der zentrale Punkt im Delta für alle, die ihr Boot im Süßwasser zu Wasser lassen wollen. Ausstattung: Es gibt eine solide Sliprampe sowie einen Kran für größere Boote (bis ca. 50 Tonnen). Vorteil: Man kann dort auch den Trailer sicher auf dem Gelände parken. Da die Marina im Fluss liegt, ist das Wasser ruhig, was das Slippen sehr einfach macht.
2. Blace (Direkt an der Mündung) Im kleinen Fischerort Blace gibt es informelle Slipmöglichkeiten, die ideal für kleinere Motorboote und Sportboote sind. Lage: Meist direkt am kleinen Kai im Dorfzentrum oder in Richtung der Mündung der Mala Neretva. Tipp: Die Rampen in Blace sind oft recht flach und eher für Fahrzeuge mit Allradantrieb geeignet, da der Untergrund rutschig sein kann. Für Schlauchboote oder kleinere Konsolenboote ist es jedoch der perfekte Startpunkt, um direkt auf das Meer zu kommen.
3. Ploče (Sportboothafen) Wenn du eine professionellere Slipstelle mit tieferem Wasser suchst, ist der Sportboothafen in Ploče (nördlich der Mündung) eine gute Wahl. Ausstattung: Hier finden sich gut ausgebaute Betonrampen und oft auch Kranservices durch lokale Nautik-Betriebe. Vorteil: Von Ploče aus bist du sofort auf dem offenen Meer und musst nicht erst durch das flache Delta navigieren.
4. Campingplätze und lokale Molen (Komarna / Duboka) In den umliegenden Orten wie Komarna oder auf Campingplätzen in der Nähe der Neretva-Mündung (z. B. beim Kitesurf-Spot) gibt es oft kleine Rampen für Gäste. Hinweis: Diese sind meist für leichte Boote oder Jet-Skis ausgelegt. Es lohnt sich, bei der Buchung deiner Unterkunft direkt zu fragen, ob es eine hauseigene "Rampa" gibt.
💡 Wichtiger Hinweis: In Kroatien wird für das Benutzen öffentlicher Slipstellen oft eine kleine Gebühr fällig, die an die lokale Hafenverwaltung oder die Gemeinde entrichtet werden muss. Zudem sollte man in der Nähe des Neretva-Deltas immer auf den Wasserstand (Gezeiten) achten – bei Ebbe kann es an manchen Rampen in der Mala Neretva für den Trailer kritisch flach werden.
Hallo Bastian, es liegt zwar schon 13 Jahre zurück, dass wir von Lumbarda auf Korcula einen Tagesausflug per RIB in die Mala Neretva (MN) gemacht haben, aber sicher hat sich in der Zwischenzeit nicht viel an der Gegebenheit geändert. Die MN ist über eine kleine Schleuse (kein Wehr!!), die von einer Brücke überquert wird, von der Adria getrennt. Der Schleusenwärter wartete in einem Büro, ca. 15 m rechts neben der Schleuse auf Kundschaft. Festgesetzte Schleusenzeiten gab es damals nicht. Der Niveauunterschied war sehr gering, sodass das Schleusen zügig ablief. Zur Rückfahrt mussten wir den Schleusenwärter leider in seinem Mittagschlaf stören, er war aber nach wie vor sehr entgegenkommend. Gebühr wurde nicht erhoben, über ein Trinkgeld freute er sich aber. Bis Opuzen war damals die MN flussaufwärts teilweise unschön kanalisiert und rechts und links mehr oder wenig stark bebaut. Leider war der Fluss tws. durch Hausabfälle belastet, zum Baden lud er nicht ein. Damals öffnete die Schleuse bei Opuzen in die Neretva nur morgens in aller Frühe, Uhrzeit ist entfallen. Ab Opuzen war die MN natürlich belassen und beidseitig im Uferbereich hoch mit Schilf dicht bewachsen. Sicht auf die Landschaft hinter dem Schilf war somit unmöglich. Wie weit die MN mit Sportbooten befahren werden kann, haben wir nicht ausprobiert, wegen des undurchdringlichen Schilfvorhanges wurde es uns langweilig. Ich empfehle Dir, aus mehreren Google Earth Kopien eine eigene Landkarte zu erstellen. Uns hat das in den diversen Verzweigungen der MN geholfen die Orientierung zu wahren. Als unser Fazit kann ich festhalten, dass wir von dem Fluss und seiner Umgebung enttäuscht waren. Gruß Peter
Genau diese Schleuse habe ich auch auf Maps gefunden. Somit steht meinem Bootsurlaub jetzt nichts mehr im Weg. Da die Schleuse täglich besetzt ist, kann ich mein Boot direkt am Haus fest machen, und muss mich auch nicht um einen Ankerplatz kümmern. Nach meinem Urlaub im August, werde ich hier noch mal aktuelle Bilder und Informationen einstellen.
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