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Dieses Thema im Kroatien-Forum hat 12 Antworten
und wurde 4.310 mal aufgerufen
  
 Restaurants, Gaststätten und Bars in Kroatien
blue Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 489

09.08.2010 12:00
Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Ich habe den Beitrag in einem anderen Forum mittlerweile erstellt. Daher muss ich ihn nur hier her kopieren. Es steht eigentlich eh alles drin. Ein wenig was allgemeines zum Urlaub. Der Rest - Restaurantführer. Klar, dass ich nicht alle Lokale in einem Urlaub ständig abgehen kann. dazu kommt, dass man bei einem einfach öfter landet. Ich habe hauptsächlich Lokale verglichen, die in diversen Foren gerne empfohlen werden. Noch einmal - keines dieser Lokale ist schlecht. sagen wir so - Kritik auf hohem Niveau.

Zitat
So, Leute - ich bin vom Urlaub zurück.

Bevor ich auf das Essen eingehe, noch ein paar Kleinigkeiten - so allgemeines halt.
Ich reise immer über Ungarn an, weil ich im Osten von Österreich lebe. Ich fuhr von Samstag auf Sonntag in der Nacht - ideal da LKW Fahrverbot herrscht. Problem - Regen und Baustellen da die Transitroute erneuert wird. Man kann aber sagen, dass wir gut durch gekommen sind. Bei der Heimfahrt fuhr ich dann aufgrund der Baustellen in Ungarn über Cakovec, und bog vor Lendava Richtung Murska Sobota ab und kam dann bei Bad Radkersburg heraus. Dort Rast an einem Buschenschank - herrlich.

Ich war in Lopar zu Gast - ca. 150m vom "Paradiesstrand" entfernt. Meine Vermieterin ist ganz nett und nicht so abgehoben wie viele andere. Ich zahle bei ihr für ein App. für 5 Personen pro Nacht 75,-- in der Hauptsaison (25.7.-06.08. war ich dort). Ich hab mich mal so umgehört - viele verlangen für ein App. für max. 3 Personen (Schlafzimmer, Wohnküche, Ausziehcouch) 90,-- pro Nacht. Sowas kann nicht gut für den Tourismus sein.
Der "Paradiesstrand" war schon ziemlich voll. Fast zu voll. Aber man fand immer einen Platz wo man schon etwas Abstand zum Nachbar hatte - man musste halt etwas weiter gehen, da viele mit dem Auto kamen und sich gleich in der Nähe des Einganges niederließen.
Letztes Mal war ich in der letzten August Woche dort - um einiges besser.
Lopar war komplett ausgebucht, während z.B. in Barbat und Banjol nicht wirklich viel los war.

So, nun aber zum Essen:
Eines vorweg: man sieht es mir zwar nicht an, aber ich esse gerne viel und gut.
Mein Stammlokal war immer Vinko in Barbat. Nicht überlaufen, leise, angenehme Livemusik, fantastisches Essen, direkt am Meer gelegen. Einfach toll.
Vinko wurde aber neu übernommen. Soviel ich erfahren habe, ist er in Pension gegangen. Nun ist nichts mehr so wie es war. Das Essen ist zwar gut, aber mehr nicht. Kein Vergleich zu vorher.

So musste ein neues Stammlokal her. Da hieß es nun - Ambiente, Geschmack, Portion - halt das alles zusammen - zu "bewerten". Aus diversen Foren wie z.B. forum-kroatien.de oder auch insel-rab.de kenne ich natürlich diverse Bewertungen und in vielen Lokalen war ich selbst auch schon.
Ich kannte zuvor schon das Ankora in Lopar, Dionis, Aco und Leut in Barbat, Marco Polo in Banjol und viele mehr. Sind jetzt nur ein paar Aufzählungen.
Dionis war mein Stammlokal vor und während des Krieges. Danach nicht mehr, weil dort die Italiener um einiges mehr gefragt sind als andere. War früher nicht so.
Neue Lokale (wo ich noch nicht war) kamen in diesem Urlaub dazu - Monte Stipe in Palit, More in Gonar und Laguna in Lopar.

Fangen wir mit Aco und Leut an: kenne ich von früher, fuhr in diesem Urlaub vorbei, ging aber nicht rein. Wieso? - Preis.
In den andern Foren werden gerne diese Lokale empfohlen - ich selbst empfehle sie auch - aber nur was Geschmack und Ambiete angeht. Der Preise sind während der Hauptsaison zu hoch.
Vergleich: beide Lokale sind bei diversen Hauptspeisen um 10-15 Kuna teurer als z.B. das Ankora und Laguna in Lopar. Für mich sowieso eigenartig, da ja die meisten Touristen in Lopar sind und dort eigentlich vom Supermarkt bis zu vielen anderen Dingen ständig Abzocke stattfindet.

More in Gonar: Top-Ambiente. Alles etwas exquisiter. Tolle Vorspeisenauswahl (z.B. Spaghetti mit Trüffel etc.), Essen sehr gut. Wirklich TOP! Aber auch hier der Preis - . Für 1-2 mal hingehen o.k., aber als Stammlokal zu teuer.

Monte Stipe in Palit: Klein, aber fein. Auch tolle Speisekarte, mehr so das ländliche Essen. ich bestellte mir einen Tag zuvor gleich mal die gefüllten Paprika. Dabei finde ich unsere Paradeis(Tomaten)sauce besser, aber die Füllung mit dem leicht mediteranen Geschmack war interessant.
Meine Freundin hatte Geschnetzeltes in Curry-Rahm-Ananas Sauce. Auch sehr gut.
Preise sind auch o.k., Schnaps gibts zur Verdauung. Portionen normal. Für einen der viel isst (so wie ich) vielleicht um eine Spur zu klein. Aber ansonsten nur empfehlenswert.

Marco Polo war ich dieses Jahr nicht. Ich weiß aber dass das Essen dort gut ist, auch wenn er etwas teurer ist. Vergleichbar mit dem More in Gonar.

Laguna in Lopar: zuerst hatte ich Bedenken, aber danach war ich sehr positiv davon überrascht. Das Lokal befindet sich wenn man bei den Hotels San Marino hinauf geht auf der linken Seite. Das Lokal ist meist voll, daher ist der Lärmpegel etwas zu hoch. Ich habs da lieber, wenn es ruhiger ist. Da hier viele Touristen von den Hotels vorbeischauen, gehts natürlich auch im Lokal schnell dahin. Es kommt einem teilweise wie Massenabfertigung vor. Klingt zwar jetzt etwas hart, aber ganz so arg ist es nicht.
Das Essen ist sehr gut. Portionen normal. Preise auch normal. Dort gibt es auch täglich ein Menü. Ich hab das auf jeden Fall getestet, um euch berichten zu können. Preis war 60 Kuna. Vorspeise war eine Fischsuppe. War sehr gut. Hauptspeise war Seehecht paniert - dazu ein gemischter Salat. Auch sehr gut. Nachspeise - wählbar: entweder 2 Kugeln Eis oder 1 Schokopalatschinke(Pfannkuchen). Ich entschied mich für das 2. - Auch das war sehr gut. Das Ganze um 60 Kuna. Das ist ein tolles Preis-Leistungsverhältnis.
Normale Speisen hatten gute, normale Preise - Vorsicht bei Platten für 2 Personen. z.B. - Fischplatte für 2 Personen 270 Kuna. Im Ankora glaube ich waren es 210 oder 220 Kuna. Aber dazu noch um einiges größer. Bei Einzelspeisen jedoch fast preisident.

Ich war dann auch mal am Kamenjak oben. Ha, ha. die haben Preise
Ich verstehe, dass die Waren hinauf müssen, aber Portion Prsut 80 Kuna, großes Bier 25 Kuna.
Das geht einfach nicht. Aber man kann ja auch rauffahren oder raufgehen und einfach die Aussicht genießen. Das war auf jeden Fall schön.

So, und nun komm ich zum Stammlokal. Das Ankora in Lopar.
Wo soll ich anfangen?
Es ist gemütlich, kaum Lärm - auch wenn es halbwegs voll ist. Preis-Leistungsverhältnis ist das Beste auf der Insel.
Man bekommt dort automatisch als Vorspeise frischen Fischaufstrich mit Knoblauch und Brot (sowas bekommt man sonst nirgendwo). Die Portionen sind groß - auch für mich groß genug. Das Essen ist geschmacklich fantastisch und danach gibts Schnaps. Was braucht man mehr?! Preise sind auch normal.
Da ich in Lopar zu Gast war - auch der Weg nicht weit.
Dieses Lokal ist auf jeden Fall absolut empfehlenswert. Dort bekommt man für sein Geld reichlich.

Mir ist natürlich auch vollkommen klar, dass Urlauber aus Barbat oder Banjol regelmäßig mit dem Auto auf die andere Seite der Insel fahren werden, aber ab und zu ist das schon drin.
ich bin früher zu Vinko fast täglich gefahren, weil es sich ausgezahlt hat. Da ich jetzt aber preislich am besten im Ankora dran bin (und das Essen auf sicher auf einer Stufe z.B. mit dem More, Aco oder Leut ist), dazu noch Vorspeise und Schnaps erhalte - warum sollte ich da wo anders hinfahren??!!


So, das war meiner kleiner, aber detaillierter Restaurantführer. Ich hoffe, dass er für euch sehr hilfreich sein wird. die meisten die die Insel Rab besuchen, kennen ja eh schon die von mir genannten Lokale. Einige werden da sicher auch meiner Meinung zustimmen, andere teilen sie vielleicht nicht. Für Urlauber die das erste Mal hinfahren, ist es möglicherweise eine große Hilfe, denn eines möchte ich auf jeden Fall erwähnen.
Keines dieser Lokale ist schlecht. Es sind alles gute Restaurants. Manche teurer, manche günstiger. Jeder soll sich sein eigenes Bild machen, und wenn es vielleicht möglich ist, könnte sich mal jemand finden, der das Ganze sich mal in der Nebensaison ansieht.

zu mir noch kurz: ich fahr schon sehr lange nach Kroatien, ich mache einfach gerne Urlaub dort. Aber in der ABSOLUTEN Hauptsaison ist es zwar natürlich auch schön, aber bei weitem nicht so wie z.B. in der letzten August Woche oder in der ersten Juli Woche.
Ich bin jedoch die nächsten 3 Jahre noch genau an die letzte Juli - ersten beiden August Wochen (Kindergarten geschlossen) gebunden. daher werde ich in wohl eher schauen, dass ich z.B. zu Pfingsten mal ein paar Tage runter schaue, und in meinem Haupturlaub dann wo hinfliege. Wenn mein Sohn dann in die Schule geht, kann ich wieder Ende August fahren.
Dieses Hauptsaisonabgezocke an fast allen Ecken geht mir ziemlich auf die Nerven. das ist am Ende der Hauptsaison bei weitem nicht so schlimm wie jetzt momentan.


EDIT: eins noch: früher haben sich viele über die Italiener aufgeregt. Mir ist jeder einzelne Italiener bei weitem lieber als die Typen aus dem Ostblock. Die Italiener sind vielleicht ein etwas lauteres Volk, benehmen sich aber meist völlig normal am Strand. Über das Verhalten am Strand von Slowaken, Tschechen und Ungarn kann man kaum positives berichten.

pelinkovac Offline

gesperrt

Beiträge: 2.411

09.08.2010 12:40
#2 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Zitat
Dionis war mein Stammlokal vor und während des Krieges. Danach nicht mehr, weil dort die Italiener um einiges mehr gefragt sind als andere. War früher nicht so.



Das stimmt. Die Italiener sind dort sehr gefragt. Man kann aber mit Josef, dem Besitzer nett darüber plaudern. haben wir gemacht. Die Italiener kommen so gerne nach Kroatien wegem dem Essen. Speziell Fisch. Und bei ihnen spielt Geld keine Rolle da eben das Essen der Hauptgrund für ihren Kroatienurlaub ist. Und die Rechnung der Italiener ist im Normalfall 3-5 mal so hoch wie die der Deutschen oder Österreicher. So hat es Josef erklärt. Das die Gäste die mehr bezahlen gefragter sind liegt auf der Hand. Das ist in jedem Land so. Man nehme als Vergleich die Russen im Winterurlaub in Österreich. Es werden bei Dionis aber die Gäste alle gleich behandelt. Wer zuerst kommt bestellt zuerst. Mir wäre nie aufgefallen das Italiener bevorzugt werden was Service oder Qualität betrifft. Man bemerkt aber schon das die Freude beim Personal wenn Italiener das Lokal betreten besonders groß ist. Ich will jetzt nicht behaupten das es das beste Lokal auf der Insel ist da ich nicht alle kenne. Ich behaupte aber das es kaum bessere geben kann. Bestenfalls gleich gute. Und wenn am 1. Blick die Preise doch hoch erscheinen, im Vergleich auf die Qualität und Quantität ist der Preis sogar günstig. Abgesehen davon wird auf verlangen jede Portion auch als halbe Portion gemacht. Ideal bei Kindern. Meist ist dann das Fleisch die Hälfte einer normalen Portion, die Beilage ist mehr als die Hälfte. Und die Portion wird nur zu ca. 60 % gerechnet. Zusätzlich gibts vor dem Essen und nach dem Essen ein Getränk (Schnaps, Likör, Aperitiv) gratis. Wenn ich dann Greichte wie Cevapcici, Plejskavica oder Rasnici mit anderen Lokalen vergleiche kann man Dionis sogar als billig bezeichnen. Im Gondola in Supetarska, das eher einem kleinem Strandimbisslokal ähnelt zahlt man nur gering weniger, hat um einiges kleinere Portionen und man sitzt auf Plastiksesseln. Was ja alles nicht schlecht ist, aber im vergleich zu teuer. Oder sei es Kuki in Supetarska. Für das Ambiente das geboten wird viel zu teuer. Oder wie schon geschrieben, das Restaurant am Kamenjak. Man kann es nur so bezeichnen das der Besitzer größenwahnsinnig geworden ist. Ich war jedes Jahr dort. Aber heuer habe ich wegen der völlig überhöhten Preise meine Fotos dort ohne Karlovacko gemacht. Sollen sich Andere Leute finden die solche Preise bezahlen.

blue Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 489

09.08.2010 13:25
#3 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Ich weiß was du meinst Pelinkovac. Ich kenne ja auch schon Dionis sehr lange. Vor dem Krieg, während, und danach.
Dass das Personal lieber die Italiener sieht, ist mir auch klar. Es ist mir nur einige Male sehr stark aufgefallen, was bei anderen nicht so der Fall ist.

Die Qualität bei Dionis ist unbestritten. Mir hats aber früher besser gefallen - dazu kommt noch die Lage neben der straße, wo auch Jahr für Jahr immer mehr Autos unterwegs sind. das wird in der Nebensaison auch wieder viel besser sein.

Bitte jetzt auch nicht falsch verstehen - alle genannten Restaurants sind sehr gute Lokale. Ich hab mir das Ganze halt etwas detailreicher angesehen.
Jeder hat einen anderen Geschmack, jeder hat andere Vorlieben. So soll es auch sein.

pelinkovac Offline

gesperrt

Beiträge: 2.411

09.08.2010 14:14
#4 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Zitat
Dass das Personal lieber die Italiener sieht, ist mir auch klar. Es ist mir nur einige Male sehr stark aufgefallen, was bei anderen nicht so der Fall ist.


Mir ist auch aufgefallen das bei den anderen aber auch nicht so viele Italiener sind wie bei Dionis. Oder täuscht mich da mein Gefühl?

blue Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 489

09.08.2010 14:37
#5 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Zitat
Mir ist auch aufgefallen das bei den anderen aber auch nicht so viele Italiener sind wie bei Dionis. Oder täuscht mich da mein Gefühl?



Ich hatte ja früher mit meinem Vater die Unterkunft bei einer Verwandten von Josef. Früher hat man uns erzählt, dass er viele italienische Stammgäste hat. Und gerade das zeigt die Qualität des Lokals. Die Lage ist ja nicht die berauschendste, aber es ist immer voll.
Kurz nach dem Krieg (denn da kamen die Italiener ja wieder) hab ich mich mal mit einigen italienischen Gästen unterhalten. Die meisten waren Bootsleute, die einfach regelmäßig zu ihm kamen.

Ich denke, dass unter den Italienern Dionis der Lieblingswirt ist, und sich sowas einfach schnell rumspricht.

Genauso ist es auch mit anderen Lokalen. Im Monte Stipe und im Ankora sind hauptsächlich deutschsprachige Gäste, da das Personal einfach perfekt Deutsch spricht, und das "Verhalten" der Gastgeber einfach dem von uns am ehesten ähnlich erscheint.

Ich war viele Jahre bei Dionis. Vor und nach dem Krieg waren immer schon mehr Italiener dort essen als überall anders wo.
Während der Kriegszeit waren sie nicht da. war klar - die haben ja selbst ihr Meer. Zu dieser Zeit waren nur Österreicher und Deutsche dort. Und vor allem - es waren nicht mal 5 Tische besetzt. Da gabs auch mal Tage, dass Josef (danke dass du mich erinnert hast wie er heißt - hab ich nämlich vergessen - seine Familienmitglieder nannten ihn früher per Spitzname immer "Chicko" - weiß nicht ob das noch immer so ist - mit diesem Namen kenn ich ihn) sich zu uns setzte und uns vor und nach dem Essen viele Geschichten erzählt hat, da er einfach wenig zu tun hatte.

Ich gönne ihm seinen Erfolg mit seinem Lokal - ich finde es nur etwas "pervers" wenn man einem Publikum (Italiener) mehr "nachläuft" als den Leuten die auch während den schlechten Zeiten das Lokal besucht haben.

Ich bin da auch sicher nicht neidisch drauf. Wozu auch? Aber wenn dieses "Nachlaufen" öfter mal merklich auffällt, dann ist das einfach unangenehm. Ich persönlich fühle mich da, als ob ich ein schlechtere Gast wäre. Und das finde ich nicht o.k.
Daher auch nicht mehr mein Stammlokal. Ich hab auch garnichts gegen Italiener. Es ist halt dieses Verhalten des Personals was mir nicht gefällt.

Rascala-FM16 Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 314

09.08.2010 22:18
#6 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

DANKE, blue

für Deinen wirklich gelungenen, ausführlichen Bericht.
Deine Erfahrungen decken sich im Wesentlichen mit meinen!

Allerdings bin ich bei Italienern weniger tolerant!
Bei meiner Gastgeberin ist immer zur gleichen Zeit die gleiche Familie anwesend.
Ein Teil bei uns, ein Teil im Nachbarhaus (ca. 15 Personen insgesamt, incl. Oma, 2 Hunden, 2 Jetski´s und einem Riesenschlauchboot)
La Familia !!!
Die sind eigentlich ganz nett; aber eben so typisch italienisch!
Extrem laut, so bald sie alle zusammen kommen!

So gehn sie aber auch zum Essen! Natürlich freut sich da jeder Wirt! Deutsche oder auch Österreicher sind max. 3-6 Personen;
und die Italiener achten beim Essen wirklich nicht auf´s Geld! (die haben wahrscheinlich mehr!! )
Da wird geschlemmt, so lange was reingeht; und deshalb kann ich die Wirte verstehen.

Die mögen die "lauten", manchmal auch unbeabsichtigt arroganten, Italiener nicht so sehr schätzen, aber die machen eben 'ne "anständige" Rechnung. Die Slowaken, Tschechen und Polen fallen in Lokalen weniger auf, weil sie dort seltener sind. Dafür ist ihr Verhalten aber sonst umso auffälliger! (Ausnahme: einzelne Familien)

Die zunehmend häufiger anzutreffenden Russen toppen alles! Also: No comment!
Ja und wir Deutsche sind vielleicht nicht umsonst als etwas knausrig bekannt, wenn wir es auch eher als preisbewußt betiteln würden! Und Stinkstiefel gibt´s bei uns leider auch!!!

Das "Monte Stipe" in Palit ist ein Lokal, das ich unbedingt dieses Jahr auch mal "probieren" möchte. Kannst Du uns sagen wie´s da mit den typischen Gerichten so aussieht: Fischplatte, Lignje, Pleskavica u.ä. ?
Bisher habe ich nur Gutes gehört.

Aber in einer guten Woche kann ich's ausprobieren!

LG Rascala

blue Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 489

10.08.2010 09:25
#7 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Zitat
Das "Monte Stipe" in Palit ist ein Lokal, das ich unbedingt dieses Jahr auch mal "probieren" möchte. Kannst Du uns sagen wie´s da mit den typischen Gerichten so aussieht: Fischplatte, Lignje, Pleskavica u.ä. ?
Bisher habe ich nur Gutes gehört.



Ich war nicht so oft im Monte Stipe, aber ein paar Mal schon. Ich wurde nie enttäuscht. Da das Monte Stipe jedoch anhand der Speisekarte auf mich den Eindruck erweckt, dass sie mehr auf deftigere, ländliche Sachen "spezialisiert" sind, habe ich dort keinen Fisch gegessen. Dafür hatte ich einfach zu wenig Tage zu Verfügung.

Ich geh immer so vor - ein Lokal welches für Fisch bekannt ist - dort versuch ich gleich mal Fisch. Sollte ich noch ein paar Mal hingehen, dann versuch ich auch was anderes.

Gut, das Monte Stipe fällt wie gesagt durch andere Sachen als Fisch auf - wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass auch der Fisch sehr gut sein wird.

Ins Monte Stipe sollte man gehen, wenn man mal Lust auf was anderes hat - auf einen ordentlichen Spieß vielleicht. Oder auf gefüllte Paprika, oder auch Moussaka. Beides ist einen Tag vorher vorzubestellen.

Weil du Plejskavica angesprochen hast: Ich habs leider nicht probiert (könnt mich in den Arsch beißen) - ich habs am Nebentisch gesehen. Da gibts nicht die normalen, sondern da steht in der Karte "Plejskavica in pikanter Sauce". Wie gesagt - hab das am Nebentisch gesehen. Fleischteil in dunkler Sauce mit Pfefferkörnern mit Bratkartoffeln.
Das ist mal was anderes. Das muss toll geschmeckt haben. Wenn ich wieder mal dort bin, zieh ich mir das rein.

rene57 Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 2.142

10.08.2010 09:40
#8 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Die Bratkartoffeln mußt Du aber extra Ordern, denn laut Karte gibts das Hammerteil mit Reis. Is echt zu empfehlen, und wird garantiert im Sept. in meinem Magen landen.
Wegen Fisch guck doch mal am Hafen im San Pijer, kurz vorm 2. Platz.

Meine Kroatien-Bilder gucken, geht bei renes-fotowelt.magix.net

Jeoberr Offline



Beiträge: 4

25.01.2011 09:52
#9 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Wo ist denn das Problem mit den Leuten aus dem "Ostblock"?
Man sollte mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein, überall gibt es "schwarze Schafe".

blue Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 489

25.01.2011 12:29
#10 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Zitat
Wo ist denn das Problem mit den Leuten aus dem "Ostblock"?
Man sollte mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein, überall gibt es "schwarze Schafe".



Es sollte zwar hier mehr um die Lokale gehen, aber da ich auch dieses Thema erwähnt habe, nehme ich auch gerne nochmals dazu Stellung.

Ich hab kein "allgemeines" Problem mit den Leuten aus dem Ostblock. Fakt ist aber, dass eine große Anzahl dieser Nationen nach Kroatien in den Urlaub fahren, und man sich dadurch ein schönes Bild machen kann. Verallgemeinern tu ich garnichts.

Kurz dazu: Ich war wie beschrieben letztes Jahr in Lopar - hauptsächlich am Paradiesstand. Neben uns des Öfteren Leute aus dem Ostblock. Warum ich das weiß - weil sie laut genug sind. Aber das war auch bei den Standlokalen so. Also nicht nur die neben uns, sondern auch andere.
Ihr Kinder lassen sie direkt am Strand pinkeln oder im seichten Wasser - helfen denen noch damit sie sich richtig hinstellen. Finden es nicht wert die 20 m auf das WC zu gehen. - nur ein Beispiel von mehreren Verhaltensweisen welche am Strand nichts verloren haben.

Ich spreche da übrigens nicht nur von einer Familie. Somit sind dies keine Ausnahmen.

Dann gibt´s natürlich auch noch die, über die sich die Vermieter besonders freuen - Dinge wie Appartment für 4 Pers. buchen, aber dann zu 7 oder 8 drin schlafen wollen. Klar, dass sich die Vermieter das nicht bieten lassen wollen. Mag sein, dass das Leute aus dem westen auch schon machten - bisher hab ich aber hauptsächlich davon gehört, dass dies gerne die Menschen aus dem Ostblock machen.

Dann gibt's noch - Essen mitnehmen: man mag garnicht glauben was die alles von zu Hause mitnehmen. Ich meine - ich selbst nehme meist so Dinge wie Marmelade, harte Wurst oder Nutella ebenfalls mit - halt dinge die man fürs Frühstück so braucht - welche in Cro meist viel teurer sind.
Das sehe ich auch ein, dass man Kleinigkeiten mitnimmt. Oder auch mehr, wenn man z.B. Robinsonurlaub macht.
Aber die haben ja oft auch alles fürs Abendessen mit. Die lassen wirklich 0 an Geld dort, und das hört man dann sehr oft von den Einheimischen.

Wie aber die Kroaten selbst dazu stehen, weiß ich wie gesagt nur von denjenigen mit denen ich darüber gesprochen habe.

Meine Meinung ist die: wenn ich wo in den Urlaub hinfahre, dann ist es keine Art, wenn man wirklich alles von zu Hause mitnimmt. Und da spreche ich wirklich - von allem!!

Aber wie du schon sagtest - es gibt sicherlich überall schwarze Schafe, aber was man oft von den Leuten aus dem Ostblock hört und sieht, das reicht mir. Von Einzelfällen kann man da nicht sprechen - es handelt sich also nicht um Ausnahmen. Aber auch eines ist klar: alle sind auch nicht so.

Jetzt hoffe ich, dass wir das hier klargestellt haben, und erfreuen uns nun weiter an Restaurantempfehlungen auf Rab!

Sandra23 Offline



Beiträge: 17

03.02.2011 14:59
#11 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

vielen dank für die vielen nützlichen Tipps

Klaus77 Offline



Beiträge: 20

30.07.2013 08:06
#12 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

Zitat von blue im Beitrag #10

Zitat
Wo ist denn das Problem mit den Leuten aus dem "Ostblock"?
Man sollte mit Verallgemeinerungen vorsichtig sein, überall gibt es "schwarze Schafe".


Es sollte zwar hier mehr um die Lokale gehen, aber da ich auch dieses Thema erwähnt habe, nehme ich auch gerne nochmals dazu Stellung.

Ich hab kein "allgemeines" Problem mit den Leuten aus dem Ostblock. Fakt ist aber, dass eine große Anzahl dieser Nationen nach Kroatien in den Urlaub fahren, und man sich dadurch ein schönes Bild machen kann. Verallgemeinern tu ich garnichts.

Kurz dazu: Ich war wie beschrieben letztes Jahr in Lopar - hauptsächlich am Paradiesstand. Neben uns des Öfteren Leute aus dem Ostblock. Warum ich das weiß - weil sie laut genug sind. Aber das war auch bei den Standlokalen so. Also nicht nur die neben uns, sondern auch andere.
Ihr Kinder lassen sie direkt am Strand pinkeln oder im seichten Wasser - helfen denen noch damit sie sich richtig hinstellen. Finden es nicht wert die 20 m auf das WC zu gehen. - nur ein Beispiel von mehreren Verhaltensweisen welche am Strand nichts verloren haben.

Ich spreche da übrigens nicht nur von einer Familie. Somit sind dies keine Ausnahmen.

Dann gibt´s natürlich auch noch die, über die sich die Vermieter besonders freuen - Dinge wie Appartment für 4 Pers. buchen, aber dann zu 7 oder 8 drin schlafen wollen. Klar, dass sich die Vermieter das nicht bieten lassen wollen. Mag sein, dass das Leute aus dem westen auch schon machten - bisher hab ich aber hauptsächlich davon gehört, dass dies gerne die Menschen aus dem Ostblock machen.

Dann gibt's noch - Essen mitnehmen: man mag garnicht glauben was die alles von zu Hause mitnehmen. Ich meine - ich selbst nehme meist so Dinge wie Marmelade, harte Wurst oder Nutella ebenfalls mit - halt dinge die man fürs Frühstück so braucht - welche in Cro meist viel teurer sind.
Das sehe ich auch ein, dass man Kleinigkeiten mitnimmt. Oder auch mehr, wenn man z.B. Robinsonurlaub macht.
Aber die haben ja oft auch alles fürs Abendessen mit. Die lassen wirklich 0 an Geld dort, und das hört man dann sehr oft von den Einheimischen.

Wie aber die Kroaten selbst dazu stehen, weiß ich wie gesagt nur von denjenigen mit denen ich darüber gesprochen habe.

Meine Meinung ist die: wenn ich wo in den Urlaub hinfahre, dann ist es keine Art, wenn man wirklich alles von zu Hause mitnimmt. Und da spreche ich wirklich - von allem!!

Aber wie du schon sagtest - es gibt sicherlich überall schwarze Schafe, aber was man oft von den Leuten aus dem Ostblock hört und sieht, das reicht mir. Von Einzelfällen kann man da nicht sprechen - es handelt sich also nicht um Ausnahmen. Aber auch eines ist klar: alle sind auch nicht so.

Jetzt hoffe ich, dass wir das hier klargestellt haben, und erfreuen uns nun weiter an Restaurantempfehlungen auf Rab!

Servas!

Hab gerade gelesen, dass du auch dem Osten Österreichs kommt. Ich fahre schon 10 JAhre nach Kroatien und will diesesmal über Ungarn fahren. Darf ich fragen wie du hinuntergefahren bist. Wir fahren um 01.00 nachts weg.. damit wir eine frühe Fähre bekommen. Vielleicht hast ja kurz Zeit zum zurückschreiben. Danke! Klaus

blue Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 489

30.07.2013 10:34
#13 RE: Mein kleiner Restaurantführer für die Insel Rab Antworten

da dies nichts mit dem Restaurantführer zu tun hat, habe ich dir eine Nachricht geschickt.

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