Do 6.8.2026 Kabel 1 20:15 Uhr Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur Montenegro / Kroatien - 22:20 Peter Giesel
Übersicht Peter Giesel enttarnt Urlaubsabzocke in Kroatien und Montenegro. Reporter Peter Giesel ist Urlaubsbetrügern weltweit auf der Spur.
Details Montenegro und Kroatien bieten zwar landschaftliche Schönheit mit der Bucht von Kotor, Inseln und Dubrovniks Altstadt, doch hinter der Postkartenidylle lauert oft Abzocke. Peter Giesel reist entlang der Balkan-Küste und prüft, wo Urlauber kräftig zur Kasse gebeten werden.
Hinweis Urlaub, das ist die schönste Zeit des Jahres - aber Achtung, überall Abzocke! Reporter Peter Giesel reist mit seinem Team um die Welt und ist Urlaubsbetrügern auf der Spur. Er schlüpft an Touristen-Hotspots selbst in die Rolle der Urlauber, entlarvt Nepp und Gaunereien mit versteckter Kamera und konfrontiert die Täter anschließend mit der Wahrheit. Aber er will sie nicht nur überführen, er will auch wissen, was das für Menschen sind, die ahnungslose Urlauber abzocken. [Bild: 16:9 ]
Wiederholungen:
Fr 7.8.26 Kabel 1 00:15 Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur Montenegro / Kroatien So 9.8.26 Kabel 1 18:10 Achtung Abzocke - Urlaubsbetrügern auf der Spur Montenegro / Kroatien
Naja, die suchen sich ein Restaurant in der Innenstadt von Dubrovnik aus und er schätzt, dass man mit vier Personen für 80 Euro Essen kann. Vorallem, wenn man eine Fischplatte für 2 Personen bestellt…
Ich habe den Bericht gesehen. Zu Kotor hat Giesel gesagt, dass sich der mühselige Aufstieg zur Festung nicht lohnt, weil diese (Weltkulturerbe !!!) total verdreckt und ungepflegt ist. Da stimme ich ihm voll zu, ich war mal da; es lohnt sich nicht.
In Dubrovnik hat er sich über die unterschiedlichen Preise für Rundgänge und die horrenden Getränkepreise aufgeregt, wörtlich: "Wir sind doch hier nicht an der Cote d'Azur", und da bin ich ganz anderer Meinung. Weshalb, bitteschön, soll es denn in einer kroatischen Stadt, die von Touristen regelmäßig überschwemmt werden, billiger sein als an der Cote d'Azur? Sind die Kroaten etwa verpflichtet, arm zu bleiben? Die wären doch schön blöd, wenn sie nicht nehmen würden, was Millionen von Besuchern freiwillig zahlen. Natürlich passen mir die Preise in Dubrovnik auch nicht - weil ich aber weiß, dass es dort mittlerweile nicht nur total überlaufen, sondern auch sauteuer ist, bleibe ich da im Sommer einfach weg. So einfach ist das.
Diese Berichte sind alle nur so reißerisch aufgemacht, damit sie bei den Zuschauern gut ankommen. Wer heute immer noch zu blöd ist, die Preise für Ausflüge zu vergleichen und sich dabei über den Tisch ziehen lässt, ist selber Schuld. Und wer Getränke bestellt, ohne eine Karte zu verlangen, darf sich am Ende auch nicht beklagen.
Und was den Schinken angeht und auch das Trüffelöl in Istrien: Kauft man denn sowas im Souvenirladen?
Gut, bei manchen Dingen wie z.B. im Bericht zu Perast kann man schon reinfallen, weil man da im Prinzip froh sein kann, irgendwo parken zu können. Das freie Parken entlang der Straße ist nämlich nicht so einfach wie am Ende des Beitrags dargestellt. Ich war 2018 mit einem organisierten Trip vom Hotel aus dort und wir hatten kaum Zeit zum Aussteigen aus dem Minibus, so schnell wurde der wieder weggejagt, weil alles überfüllt war an der Straße. Und das war im Oktober!
Letztendlich ist es so in Perast: Der Typ hat seinen privaten Parkplatz „kostenlos“ bereitgestellt und dafür dann eine Karte für die Insel für 20 Euro, anstatt für 10 verkauft. Wenn man es zahlt, ist man bereit für diese Leistung so viel Geld zu zahlen. Zumal es an der Küste echt schwer ist, einen freien Parkplatz zu finden. Man kann sich danach ärgern, wenn man einen 10er mehr zahlt. Zu der Festung in Kotor: Ich war 3x oben: Das erste Mal war es kostenlos, das zweite Mal hat es 7 Euro gekostet und ich habe erst gedacht, da will jemand privat Geld verdienen und meinte ich bin Montenegriner, ging aber dennoch nicht kostenlos ;)
Beim dritten Mal bin ich den alten ZickZack-Weg hintenrum am andern Ende von Kotor hochgelaufen. Bei 40 Grad bin ich fast tot umgefallen , Dort gibt es dann ein „Einsiedlerhaus“ mit einem netten aber auch suspekten Montenegriner, wo man Käse essen kann und auch kühlen Granatapfelsaft. Ich durfte dann auch seine Kirschen abernten ;) Wenn man dann weiter einen wilden Pfad läuft, ist dort eine kleine verlassene Kirche und weiter kann man dann durch ein Loch in der Mauer kostenlos zur Festung, auch wenn es verboten ist. Wir Montenegriner sind leider so, dass wir mit dem geringstmöglichen Aufwand, viel Geld in kurzer Zeit verdienen wollen. Und es tut mir weh, wenn so alte Bauwerke nicht gepflegt werden. Solche Orte gibt es zuhauf. Evtl. schlägt der Bericht Wellen in irgendeinem Parteibüro mit lederbezogenem Schreibtisch. Und Kroatien ist kein Billigland mehr. Und dann sucht man sich die teuerste Stadt an der östlichen Mittelmeerküste aus und wundert sich, dass man keine Cevape für nen 10er bekommt. Und natürlich fragt man vorher, was ein Getränk in der Bar kostet. Vorallem in Dubrovnik.
Ich war mal vor 12 Jahren in Prag in der Nähe der Burg und es gab in einem Park einen kleinen Glühweinstand eines Restaurants. Und ich hatte zwei Stück bestellt. Einer hatte damals umgerechnet 7 oder 8 Euro gekostet, in einem billigen Pappbecher. Zu der damaligen Zeit wären es heute umgerechnet 12 Euro gefühlt. Ich habe murrend bezahlt, aber lesson learned. Ist mir seither nie wieder passiert. Übrigens werden auch gern Auslands-Kroaten oder Auslands-Montenegriner gern ausgenommen, wenn bemerkt wird, es kommt die reiche Auslands-Diaspora. Passiert den Deutschtürken in der Türkei noch extremer.
Zitat von Iggy_82 im Beitrag #9Und natürlich fragt man vorher, was ein Getränk in der Bar kostet. Vorallem in Dubrovnik.
Klar, und der Kommentar zum Aperol Spritz war auch ziemlich daneben, der würde woanders nicht mehr als 4-5 € kosten. Heute bezahlst du in jeder kroatischen Beachbar (jedenfalls in gefragten Orten) um die 10 €, also sind 12 € in Dubrovnik noch fast ein Schnäppchen!
Gut, die 17 € für den Aperol to go waren recht happig, aber auch da hätte man vorher frgen können! Und das war mengenmäßig fast ein doppelter!
Kroatien ist kein Billigland mehr und Montenegro guckt sich ab, wie man den Gästen das Geld abnimmt, aber so dermaßen madig machen muss man die Länder ja auch nicht.
Zitat von Iggy_82 im Beitrag #9Und natürlich fragt man vorher, was ein Getränk in der Bar kostet. Vorallem in Dubrovnik.
Klar, und der Kommentar zum Aperol Spritz war auch ziemlich daneben, der würde woanders nicht mehr als 4-5 € kosten. Heute bezahlst du in jeder kroatischen Beachbar (jedenfalls in gefragten Orten) um die 10 €, also sind 12 € in Dubrovnik noch fast ein Schnäppchen!
Gut, die 17 € für den Aperol to go waren recht happig, aber auch da hätte man vorher frgen können! Und das war mengenmäßig fast ein doppelter!
Kroatien ist kein Billigland mehr und Montenegro guckt sich ab, wie man den Gästen das Geld abnimmt, aber so dermaßen madig machen muss man die Länder ja auch nicht.
Den Aperol Spritz to go hat er im Cafe Festival geholt - direkt an der Hauptstraße in der Altstadt. Egal ob to go oder im Lokal - dort ist alles teuer. Übrigens - Cevap im Restaurant in Dubrovnik - auf die Idee sollte man auch nicht kommen. Paar Gassen weiter gibt's ein nettes Balkan Grill Lokal - 10 Stück samt Pommes und Fladenbrot um 18 Euro. Für Dubrovnik preiswert.
Ich war erst im Mai in Dubrovnik, und ja - es ist teuer, aber man findet dann schon Ecken wo es passt. Bier in den Lokalen leider ab 6 Euro aufwärts (teilweise 0,33 um 6 Euro), Essen bei Balkan Grill Lokalen oder Street Food Lokalitäten durchaus erschwinglich und geschmacklich top. In Restaurants (selbst in Seitengassen) bist bei 80-100 Euro für 2 Personen - da isst man aber schon reichlich und sehr gut. Getränke sind halt der Knackpunkt - Bier hab ich schon erwähnt - in Restaurants 7-8 Euro, Glas Wein auch ab 6 Euro (das ist aber schon billig) aufwärts. Würde die Preise - speziell für Getränke - sehr stark mit London vergleichen. Publikum ist vorangig amerikanisch, dann eh schon Engländer, Asiaten und Franzosen. Dubrovnik verlangt halt das, was diese Touristen auch großteils in ihrer Heimat bezahlen.
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