in TW1 Jeden zweiten Freitag, 11:05 Uhr Wh. 14:05 und 17:05 Uhr, und So 00:05 Uhr
Am 05. Februar neu (letzte Sendung):
Museo Sartorio Triest hat seit kurzem ein neues Museum: den ehemaligen Palast der Familie Sartorio, die Anfang des 19. Jahrhunderts aus San Remo nach Triest kam. Die Sartorios handelten mit Getreide und sahen in Triest große Chancen für ihre wirtschaftliche Weiterentwicklung. Damals war Triest eine Stadt, in der Wohlstand und Reichtum wachsen konnten. Viele Unternehmerfamilien aus Mitteleuropa, der Türkei, Griechenland und den Balkanländern wollten die wirtschaftlichen Erfolgschancen der Hafenstadt an der Adria nützen. Aber nicht nur wirtschaftlicher Erfolg wurde von ihnen angestrebt, sondern auch die Förderung des kulturellen Lebens. Sie hinterließen der Stadt ein reiches kulturelles und architektonisches Erbe. Die Familie Sartorio bewohnte das Palais von 1834 bis 1949, als der Triestiner Zweig der Familie ausstarb. Danach wurde die noble Villa sehr stark vernachlässigt, bis sie schließlich von der Stadt renoviert und als Museum eingerichtet wurde. Das Besondere an dem Museum ist, dass es auch einen Einblick in das Leben des wohlhabenden Bürgertums im 19. Jahrhundert gibt. Es scheint so, als wären die Herrschaften des Hauses nur gerade weggegangen um bald wieder nach Hause zu kommen. Zu den besonderen Kunstwerken, die in der Villa ausgestellt sind, gehören unter anderem Skulpturen von Canova, Zeichnungen und Gemälde von Tiepolo und das wertvolle Triptychon der Heiligen Klara, das auch einen Blick in die Geschichte der mittelalterlichen Stadt Triest ermöglicht.
___________________________________________________________ .Südtiroler Sternwarte Im Bergdorf Gummer in der Nähe von Bozen steht das einzige Observatorium Südtirols. Dieses Milleniums-Projekt ist vor allem den Amateur-Astronomen des Vereins „Max Valier“ zu verdanken. Dieser Verein wurde vor 25 Jahren gegründet und ist nach dem Bozener Astronom und Pionier der Raketentechnik Max Valier benannt, der 1930 bei einer Raketenexplosion starb. Die Mitglieder des Astronomenvereins „Max Valier“ sind auf verschiedene Bereiche der Astronomie spezialisiert. Die einen fotografieren den Nachthimmel, andere beschäftigen sich mit den Planeten oder Kometen, andere wiederum mit Supernovas. Die Sternwarte in Gummer kann auch besichtigt werden. Es gibt Führungen und geführte Wanderungen. ___________________________________________________________ .Lilienporzellan Im Jahr 1959 begann der österreichische Siegeszug des Lilienporzellans aus der Porzellanmanufaktur in Wilhelmsburg in Niederösterreich. Die Serie „Daisy Melange“ im typisch amerikanischen Stil mit klaren, geraden Linien und bunten Farben entsprach dem damaligen Zeitgeist und revolutionierte die österreichische Tischkultur. Die Küchen und Speisezimmer mehrerer Generationen in Österreich wurden durch die unverwechselbaren bunten Tassen und Teller geprägt. 1991 wurde das letzte Service von „Daisy Melange“ produziert. Sechs Jahre später wurde dann überhaupt die Produktion von Tafelgeschirr in Wilhelmsburg eingestellt. Heute ist die „Daisy Melange“-Serie ein Kultobjekt für viele Sammler. Auf dem Gelände des ehemaligen Lilienporzellan-Werks in Wilhelmsburg hat Manfred Schönleitner in Eigeninitiative vor zwei Jahren ein Geschirr-Museum eröffnet, das jedes Jahr von rund 10.000 Menschen besucht wird. Es zeigt die Geschichte des Lilienporzellans und präsentiert interessante Objekte von zeitgenössischen Künstlern, die ihre Interpretation von „Daisy Melange“ anfertigten. Das Museum öffnet nach der Winterpause wieder am 5. Februar, und ist immer Freitag, Samstag und Sonntag zu besichtigen. Die Sonderausstellung „50 Jahre Daisy Melange“ wurde bis zum Sommer verlängert. ___________________________________________________________ .Kötschach-Mauthen - Selbstversorger mit Energie Die Gemeinde Kötschach-Mauthen im Gailtal in Kärnten hat bereits vor einiger Zeit damit begonnen, die notwendige Energie für Haushalt, Gewerbe und Mobilität selbst zu erzeugen. Sonne, Wind, Wasser und andere erneuerbare Energieträger bringen eine höhere Versorgungssicherheit und schützen Umwelt und Klima. Die Gemeinde mit ihren 1.500 Einwohnern hat bereits heute einen Unabhängigkeitsgrad der Energieversorgung von 75 Prozent erreicht. Bis 2020 will die Gemeinde zu 100 Prozent engergieautark sein und auch die Umgebung mit Ökoenergie versorgen.
_____________________________________________________________ .Glaskunst aus Bayern Der Bayrische Wald ist für die Produkte seiner Glashütten weltbekannt. In dieser Region wurde schon im Mittelalter Glas erzeugt. Damals waren es die „fliegenden Glashütten“, in denen die Glasbläser ihre Produkte herstellten. Es gab genügend Holz, mit dem die Öfen der Glashütten beheizt werden konnten. So lange in einem bestimmten Teil des Bayrischen Waldes der Holzvorrat reichte, arbeiteten die Glasbläser und zogen weiter, wenn die Bäume abgeholzt waren. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Glasbläser sesshaft. Damals brachten es die Glasmacher zur Perfektion und viele gläserne Kunstwerke entstanden. Um 1970 allerdings musste das mundgeblasene Glas der Massenware weichen. Zahlreiche Glasmanufakturen wurden geschlossen. Eine Hütte im Bayerischen Wald, die schon totgesagt war, überlebte: Theresienthal, wo noch Glas geblasen wird, das einst Kaiser und Könige entzückte.
_____________________________________________________________ .Alpen-Donau-Adria Buch Das Magazin Alpen-Donau-Adria, das im Herbst 1982, also vor mehr als 27 Jahren, zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, geht mit dieser Sendung zu Ende. In all diesen Jahren wurden im zwei-Wochen-Rhythmus 683 Sendungen ausgestrahlt. Landestypische Besonderheiten, überregionale Gemeinsamkeiten, Traditionen und Zukunftsperspektiven, Alltägliches und Außergewöhnliches aus sieben Staaten mit fünf Sprachen, von den Alpen über den Donauraum bis zur Adria, wurden in dieser internationalen Sendung dargestellt.
Das gleichnamige Buch „Alpen-Donau-Adria“ enthält eine Auswahl von 200 Beiträgen der insgesamt rund 2.200 Reportagen aus Österreich, Bayern, der Schweiz, Oberitalien, Slowenien, Kroatien und Ungarn, die in diesen fast drei Jahrzehnten im ORF und in den öffentlich-rechtlichen TV-Anstalten der beteiligten Länder gesendet wurden. Das Buch ist im Wiener Verlag Eduard Hölzel erschienen.
Rot-Weiß-Rot: Alpen ohne Grenzen Ö-Bild Dokumentation (2008)
Die Alpen sind eine einmalig schöne und zum Teil gewaltige Naturlandschaft mitten in Europa. Sie sind jedoch vielfach bedroht und gefährdet durch Transitrouten, Kraftwerke, Massentourismus, Zersiedelung und Abwanderung. Die Zukunft der Alpen hängt davon ab, ob es gelingt diese Probleme gemeinsam zu lösen, und zwar nicht jedes Land für sich, sondern im Verbund aller EU Länder, die Anteile an den Alpen haben. Zu diesem Zweck werden mulitilaterale Bemühungen und Projekte unterstützt und gefördert. Eines davon ist ERA, es steht für Eco Regio Alpe Adria und verknüpft den Nationalpark Nockberge, den Triglau Nationalpark und den Naturpark der Julischen Voralpen miteinander. Drei große, geschützte Regionen im Alpen Adria Raum gehen gemeinsame Wege.
Wiederholung
Mo. 01.02.10 18:05 Rot-Weiß-Rot: Alpen ohne Grenzen Ö-Bild Dokumentation (2008) Di. 02.02.10 00:40 Rot-Weiß-Rot: Alpen ohne Grenzen Ö-Bild Dokumentation (2008) 05:05 Rot-Weiß-Rot: Alpen ohne Grenzen Ö-Bild Dokumentation (2008)
Vorschau
05.02. Ein Tiroler, der seine Fans verzaubert - Hansi Hinterseer Ö-Bild 2009
Seine größte Niederlage erlebte er beim Olympiaslalom in der Axamer Lizum 1976. Nachdem er als großer Favorit ausgeschieden war, wurde er von zahlreichen Fans beschimpft, von einigen mit Schneebällen beworfen und sogar bespuckt. Kurze Zeit später beendete er seine Karriere als Skirennläufer und ging nach Amerika, wo er noch einige Zeit Profirennen fuhr.
Seine zweite und größere Karriere startete Hansi Hinterseer Anfang der 90er Jahre als Sänger und Musiker. Vor allem im deutschprachigen Raum hat er eine riesengroße Fangemeinde. Die Zahl seiner verkauften Platten und CDs geht in die Millionen.
Auch im Fehrnsehen ist er längst ein Start. Mit 'Servus Hansi Hinterseer' und dem Hansi Hintersser Open Air 2008. Jack White hat ihn als Sänger entdeckt, erstmals im Fernsehen aufgetreten ist er 1994 in Karl Moiks Musikantenstadl, auch in einigen Heimatfilmen hat er gespielt.
Einmal im Jahr wandert er mit tausenden Fans in die Berge rund um Kitzbühel.
08. Februar: Die süße Versuchung - Ausgezeichnete Schokoladenspezialitäten aus Oberösterreich Ö-Bild 2009
Wir präsentieren Chocolatiers und die handwerkliche Schokoladenerzeugung als erfolgreiches Nischenprodukt.
Johannes Bachhalm aus Kirchdorf zB. hat mit seinen außergewöhnlichen Schokoladekreationen, die er mit feinsten ätherischen Ölen würzt, Eingang in die Feinschmeckerläden Europas gefunden.
Das Magazin Alpen-Donau-Adria, das im Herbst 1982, also vor mehr als 27 Jahren, zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, geht mit dieser Sendung zu Ende. In all diesen Jahren wurden im zwei-Wochen-Rhythmus 683 Sendungen ausgestrahlt. Landestypische Besonderheiten, überregionale Gemeinsamkeiten, Traditionen und Zukunftsperspektiven, Alltägliches und Außergewöhnliches aus sieben Staaten mit fünf Sprachen, von den Alpen über den Donauraum bis zur Adria, wurden in dieser internationalen Sendung dargestellt.
Zitat Das Magazin Alpen-Donau-Adria, das im Herbst 1982, also vor mehr als 27 Jahren, zum ersten Mal ausgestrahlt wurde, geht mit dieser Sendung zu Ende.
auf eine Anfrage beim Bayerischen Rundfunk die Tage bekam ich folgende Antwort:
Leider und gottseidank stimmt diese Meldung von TW1 (nur) zum Teil:
Leider deshalb, weil der ORF in der Tat aus dem Gemeinschaftsprojekt, nachdem er 27 Jahre lang die Federführung innegehabt hatte, ohne große Vorwarnung abrupt ausgestiegen ist.
Gottseidank aber stimmt die Meldung nur zum Teil, weil sie NICHT berichtet, dass die Sendung in Italien, der Schweiz, Slowenien, Kroatien und in Bayern weitergeführt wird. Sie können also "Alpen-Donau-Adria" weiter sehen: Im Bayerischen Fernsehen, jeden zweiten Sonntag 17.30-18.00 Uhr. Lediglich die Person des Moderators ist eine andere: Nicht der Gründervater Günter Ziesel, der aus dem ORF verbannt wurde, sondern Renate Herzberg moderiert bei uns in bewährter Weise diese Sendung. Aber die Beiträge und der gemeinsame Geist von Alpen-Donau-Adria bleiben in allen Sendegebieten gleich und unverändert.
Gemeinsam mit Frau Herzberg freue ich mich, Sie als neuen Zuschauer von Alpen-Donau-Adria im Bayerischen Fernsehen begrüßen zu dürfen,
Alpen-Donau-Adria Das mitteleuropäische Magazin - Moderation: Renate Herzberg Bayerisches FS
Sonntag, 14.03.10 17:30 - 18:00 (30 Min.)
Themen:
RTSI-Lugano: Wachsender Unmut im Tessin RAI-Bozen: Innovative Himmelsstürmer in Bozen BR-München: Edle Gläser für erlesenen Kundenkreis TV-Kroatien: Der Künstler als Teil der Ausstellung - Ivan Kožari? im neuen Museum Zagreb TV-Triest: Meisterwerk aus Venedig
ORF-Tirol - Hightech für ein Naturprodukt: die Holzbrille aus Tirol TV-Kroatien - Ein Dorf mit Unternehmergeist: Wie Karanac Touristen anlockt RAI-Bozen - Wiederansiedlung der "marmorierten Forelle": erfolgreiche Fischzucht in Südtirol RAI-Bozen - Premiere für BR-Koproduktion: "Bergblut" - ein Drama zur Zeit Andreas Hofers BR-München - Erinnerungen an eine Blütezeit: das neue Textilmuseum in Augsburg
Fr. 16.04. 21.00 EinsPlus Bilder einer Landschaft Saluti dal Mare - Vom Urlaub an der Adria Sa. 17.04. 00:00-00:45 EinsPlus Bilder einer Landschaft Saluti dal Mare - Vom Urlaub an der Adria
Eines der klassischen italienischen Urlaubsgebiete zieht sich an der Adria-Küste entlang. Wie sieht es heute dort aus, welche Urlaubsfreuden sind zu entdecken?
Mo. 10.05.2010 22:30 - 23:15 Bayerisches FS Bayern und Italien Der Drang nach Süden
Bayern und Italien, das ist - bei aller Verschiedenheit - eine 2000 Jahre währende Geschichte von Gemeinsamkeiten und Inspirationen.
Ob Urlaub, Kultur oder Gastronomie - Italien steht in Bayern hoch im Kurs. Und auch südlich der Alpen hat das Interesse an Bayern, seiner Eigen- und Lebensart zugenommen. Bayern und Italien, das ist - bei aller Verschiedenheit - auch eine 2000 Jahre währende Geschichte von Gemeinsamkeiten. Neben der Bayerischen Landesausstellung Bayern - Italien vom 21. Mai 2010 bis 10. Oktober 2010 in Füssen und Augsburg beleuchtet eine zweiteilige Dokumentation die vielfältigen Themen dieser Beziehung. Die erste Folge beginnt mit dem kulturellen Erbe der Römer, die dem Land nördlich der Alpen ihren Stempel aufdrückten, führt dann zu den Langobarden, den neuen Nachbarn im Süden, mit denen enge dynastische Beziehungen bestanden. Im 10. Jh. reichte das bayerische Herzogtum sogar kurze Zeit bis zur Adria. Sprachinseln nördlich von Verona und Burgruinen in Friaul erinnern an frühe Besiedelung. Auch heute noch verweisen Adelsfamilien in Friaul auf ihre bayerischen Wurzeln. Nur wenige wissen, dass in Rocca di Papa, nicht weit von Rom, seit dem Mittelalter ein bayerisches Viertel existiert, dessen Bewohner sich bis heute als "Bavaresi" fühlen. Nicht nur die Ritterheere waren auf sichere Alpenübergänge angewiesen, auch Pilger, Händler und Studenten. Die Universitäten von Bologna und Padua waren die bevorzugten Ziele von Studenten aus dem Norden. Der Handel florierte im Mittelalter vor allem zwischen Regensburg, Nürnberg und Venedig. Im Fondaco dei Tedeschi hatten die Regensburger Kaufleute eine dauerhafte Niederlassung in der Lagunenstadt. Sie brachten nicht nur exquisite Waren, sondern auch die Architektur Italiens mit. In Regensburg wuchsen Geschlechtertürme wie in der Toskana empor.
Themen u.a.: - BR-München: Pekings "Außenstelle" im Bayerischen Wald - Chinesische Medizin in Bad Kötzting - TV-Slowenien: Als die Schotten in Slowenien waren - Schloss Ptuj und die Grafen Leslie - RAI-Triest: Dreckschleuder und Brötchengeber - Streit um das Eisenwerk in Servola - ORF-Oberösterreich: Technik in den höchsten Tönen - Der Musik-Computer an der Uni Linz - RAI-Triest: Conegliano und seine Landschaften - Eine Reise in die venezianische Renaissance
Mo. 21.06. TW1 10:31 Uhr Rot-Weiß-Rot Alpen ohne Grenzen
Die Alpen sind eine einmalig schöne und zum Teil gewaltige Naturlandschaft mitten in Europa. Sie sind jedoch vielfach bedroht und gefährdet durch Transitrouten, Kraftwerke, Massentourismus, Zersiedelung und Abwanderung. Die Zukunft der Alpen hängt davon ab, ob es gelingt diese Probleme gemeinsam zu lösen, und zwar nicht jedes Land für sich, sondern im Verbund aller EU Länder, die Anteile an den Alpen haben. Zu diesem Zweck werden bilaterale Bemühungen und Projekte unterstützt und gefördert. Eines davon ist ERA, es steht für Eco Regio Alpe Adria und verknüpft den Nationalpark Nockberge, den Triglau Nationalpark und den Naturpark der Julischen Voralpen miteinander. Drei große, geschützte Regionen im Alpen Adria Raum gehen gemeinsame Wege
- TV-Kroatien: Sanfter Massentourismus? Bol auf der kroatischen Insel Brac
BR-München - Kraxeln durch die Höllentalklamm Das Werdenfelser Land ist vor allem bekannt durch die Zugspitze - mit 2.962 Metern der höchste Berg Deutschlands. Aber bereits auf 1.047 Metern Höhe bietet die Höllentalklamm ein einzigartiges Naturschauspiel.
RAI-Friaul Eine unentdeckte Freizeitregion in den Süddolomiten Fährt man auf der Alten Straße im Friaul, die den Ort Barcis in der Provinz Pordenone mit den anderen Dörfern des Cellina-Tals verbindet, kann man atemraubende Canyons und überhängende Felswände bewundern.
Der Sammler vom Tegernsee Franz Schmid aus Bad Wiessee in Oberbayern sammelt Sachen, die es heute nicht mehr oder kaum noch gibt: von historischen Uhren bis zu alten Motorrädern. Mittlerweile hat er Tausende Stücke angesammelt, seine Lager stehen voll mit Dingen, die nur darauf warten, zu begehrten Requisiten zu werden
Wiederholung von Alpen-Donau-Adria vom 11. Juli 2010 am Mo. 12.07. BR-alpha 23:00 Uhr Alpen-Donau-Adria
Themen u.a.:
- TV-Kroatien: Sanfter Massentourismus? Bol auf der kroatischen Insel Brac
zuvor: Mo, 12.07. 20:15 21:00 Bayern Saluti dal Mare Vom Urlaub an der Adria
an der Adria - von der Jahrhundertwende bis heute. Ein erster Höhepunkt ist in den 1930er-Jahren.
Am Beispiel der Küste, zwischen den Badeorten Cesenatico und Cattolica erzählt dieser Film vom Urlaub an der Adria. Schon um 1900 war Rimini ein mondäner Badeort, während die Fischerdörfer und Hafenstädtchen Cattolica, Riccione, Bellaria, Cesenatico und Cervia kaum von Touristen besucht wurden. Doch das änderte sich spätestens in den 1920er- und 1930er-Jahren; da entwickelte sich ein reger Bade- und Kurbetrieb entlang der Küste. Kinderlandverschickung und faschistische Freizeitgesellschaft prägten das Bild. Nach dem Zweiten Weltkrieg war es die Italiensehnsucht, die die deutschen Bundesbürger an die Adria lockte und die sich in Filmen, Schlagern und Mode manifestierte: Wirtschaftswunder und Teutonengrill gehörten zusammen. Heute ist die Badewanne der Deutschen wieder das Ziel vieler Urlauber aus Deutschland, trotz Ferntourismus sind sie ihrer alten Liebe treu geblieben.
HR, Donnerstag, 22.07., Magazin/Reisen 15:30 - 16:00 Uhr Zu Gast im Friaul
Die nordöstlichste Provinz Italiens, das Friaul, ist wie geschaffen für eine kulinarische Reise. An der österreichischen Grenze in Sauris kann man inmitten der Stille der Berge einen Urlaub in alten, aber komfortabel renovierten Bauernhäusern verbringen. Auf einer Alm gibt es typische Spezialitäten des Friaul: Gerstensuppe mit Bohnen und die unvergleichlichen Tortellini, die mit Rosinen und Käse gefüllt sind und von den Einheimischen 'cjalzons' genannt werden. In San Daniele wiederum lädt eine Schinkenfabrik zur Kostprobe ein. Udine, die lebhafte Provinzhauptstadt, lässt sich gut zu Fuß erkunden. Auch die Küste der Region Friaul - Julisch-Venetien - wartet mit einer reizvollen Mischung aus Landschaft und Kultur auf: Das Schloss Miramare war einst Sitz von Maximilian Ferdinand, Herzog von Österreich. Der 'Rilke-Weg' führt Ausflügler an einer beeindruckenden Steilküste entlang. Auch die Hafenstadt Triest, dieser Schmelztiegel an der Grenze zu Slowenien, ist mit seinem Canal Grande und seiner kosmopolitischen Geschäftigkeit unbedingt einen Besuch wert. Übertritt man die Grenze, lockt die unberührte Landschaft des Triglav-Gebirges Bergwanderer in die Julischen Alpen.
So, 08.08. 17:30 18:00 Bayern Alpen-Donau-Adria So, 08.08. 18:30 19:00 ZDF ZDF.reportage Urlaub zum Abgewöhnen Wenn die Reise zum Reinfall wird So, 08.08. 19:00 20:00 EinsPlus Venedig - eine Stadt versinkt Mo, 09.08. 23:00 23:30 Alpha Alpen-Donau-Adria
ZDF.reportage vom 8. August 2010 18:30 Uhr u. 9. August 05:00 Uhr Urlaub zum Abgewöhnen Wh. Do. 12.08. 21:00 Uhr
Für viele Urlauber enden die Ferien im Frust. Statt Ruhe, Sonne und Erholung gibt es verschmutzte Zimmer, schlechtes Essen und Abzocke am Strand. Gemeinsam mit Hoteltestern ist ZDF.reportage Beschwerden von deutschen Urlaubern nachgegangen.
Eine Woche Mallorca - die Belohnung für das bestandene Abitur sollte es sein. Doch Alina, Verena und Annika fanden statt des versprochenen "großzügigen Familienzimmers für drei Personen" ein ganz normales Doppelzimmer vor, in das lediglich ein zusätzliches Bett gestellt wurde. Kein Platz für Koffer und Klamotten, ein Bad im Mini-Format.
Dabei hatten die drei Gymnasiastinnen ihre Reise nicht im Internet gebucht, sondern als Pauschalreise bei einem namhaften Reiseveranstalter. Auch das Essen im Hotel ist eine Enttäuschung - lieblos zubereitet und lauwarm. Auf Anfragen und Beschwerden reagiert die Hotelleitung nicht.
Investitionsstau und hohe Preise Andrea Fischer arbeitet als Hoteltesterin für den TÜV Rheinland. Zusammen mit Bereichsleiter Olaf Seiche soll sie ein Hotel in Palma de Mallorca testen. Es geht nicht nur um Sauberkeit und Sicherheit. Das Hotel wirbt im Katalog damit, ein ausgewiesenes Familienhotel zu sein. Seiche und Fischer sollen testen, ob die Anforderungen dafür erfüllt werden. Hinter den Kulissen des spanischen Familienhotels erleben sie einige Überraschungen.
Rimini: Jahrzehntelang war Italien das Lieblingsziel der Deutschen. Doch 2010 wird Italien hinter Spanien und der Türkei nur noch Platz drei der Beliebtheitsskala belegen. Die Gründe: Investitionsstau in vielen Hotels und hohe Preise. Durchschnittlich 90 Euro pro Tag muss der Urlauber in Italien bezahlen, gut zehn Euro mehr als in der Türkei.
Dicke Staubflocken Arnim und Karl sind genervt von ihren Erfahrungen in Rimini. Zuhause im Reisebüro hatten sie sich ein schönes Hotel ausgesucht. Doch vor Ort ist dann alles anders als im Katalog. Zimmer und Bad sind dringend renovierungsbedürftig. Die schönen, renovierten Zimmer aus dem Prospekt gibt es zwar, sie kosten aber 18 Euro pro Person und Nacht mehr. Die beiden beschweren sich bei der Reiseleitung und bekommen nach drei Tagen endlich ein neues Zimmer.
Doch auch hier gibt es Mängel. Auf eine gründliche Reinigung des Zimmers wurde anscheinend verzichtet: unter dem Bett dicke Staubflocken. Matratzenschoner gibt es nicht. Die an sich solide Matratze ist mit undefinierbaren Flecken übersät. Armin und Karl haben die Nase voll und reisen entnervt vorzeitig ab.
Es geht auch anders Völlig zu Recht, wie Urlaubsexperte Olaf Seiche bestätigt. Doch es gibt auch andere Stimmen: Lehrer Peter Kneyer kommt seit 50 Jahren nach Rimini, als Kind mit seinen Eltern, heute mit seiner Frau. Er wohnt nicht in den großen Hotelanlagen, sondern mietet sich stets in die gleiche Familienpension ein. Hier werden die Kneyers herzlich wie Freunde empfangen. Sie genießen die italienische Küche und sagen zutiefst überzeugt, die Adria sei Italien pur, viel mehr als nur Strand.
Eine Reportage von Oliver Koytek Kamera: Jürgen Heck Sendedatum: 8. August 2010, 18.30 Uhr, ZDF.reportage
Für viele ist sie die schönste Stadt der Welt Venedig. Die Lagunenstadt im adriatischen Meer wurde komplett auf Holzpfählen erbaut.
Das Wasser bestimmte daher von jeher den Lebensrhythmus und begründete den Aufstieg der 'Serenissima' zu einer Handels und Seemacht. Doch heute haben die Venezianer mit dieser einzigartigen Lage zu kämpfen. Hochwasser bedroht die Stadt von Jahr zu Jahr mehr. Welche Maßnahmen könnten Venedig vor dem Untergang retten? Informationen aus erster Hand liefert Petra Reski. Die Journalistin und Autorin lebt seit über 15 Jahren in Venedig.
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