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Dieses Thema im Kroatien-Forum hat 14 Antworten
und wurde 5.424 mal aufgerufen
  
 Dalmatien (Süd) südlich von Split, Inseln bis Dubrovnik
comsatangel Offline



Beiträge: 61

11.08.2006 14:28
Korcula 2006 Ein kurzer Reisebericht & Tipps antworten
( P.S. Bilder folgen noch ).
Hier erstmal der Text.
Viel Spass beim Lesen.
So long Comsatangel.

Korcula Eine Reise mit Pfiff! Urlaub in Dalmatien 2006

So ihr lieben vom Kroatien Forum. Wie versprochen ein kleiner Reisebericht von unserem Aufenthalt dieses Jahr in KORCULA - der traumhaften Adriainsel Dalmatiens.
Dieser Reisebericht soll zugleich eine Hilfsstellung für alle sein, die es uns dann mal gleich tun wollen und nervige Fragen, wie wir einst im April auf Lager haben. Hier könnt ihr so einiges nachlesen, was euch so manche Pein erspart...
Zu allererst aber noch mal ein herzliches Dankeschön an alle die mir einst so geduldig die Fragen beantwortet hatten, die mir unter den Nägeln brannten.
Besonders erwähnt hierbei Bertram, Vera und der Korcula Wolf.

So da ging es also los am 26.08 einem schwül heißen Sommermorgen in der Mitte Deutschlands. Mit dem Dritten Platz im Gepäck und heißen Tagen in der Erinnerung an unseren deutschen Jahrhundertsommer waren wir froh der Hitze hier entfliehen zu können, um die mediterrane angenehme trockene Hitze genießen zu können.

Dank der Tatsache das die Hapag Lloyd nicht von Frankfurt aus Dubrovnik anfliegt mussten wir erst mal nach Stuttgart. ( Hinweis: von FFM geht’s nur nach Split, aber die Weitereise nach Korcula ist ungleich schwerer, weil die Jadrolinja Fähren sehr unregelmäßig fahren. Man müssten dann in Split auf Warteposition stehen für den Anschluss.)
Mit Ticket zum Flug war das mit der Stuttgart Connection aber erschwinglich. Und die Verbindung von Rhein Main nach Stuttgart ist über Mannheim ein Klacks.
In Stuttgart HBF angekommen geht’s in die Unterwelt und ab zum Flughafen.
Dort erwartete uns am HLX Schalter beim Check in ne recht anständig lange Schlange, doch auch das war dann gegessen und das schwere Hauptgepäck war erst mal weg.
Nun leicht beschwingt ab zum Duty Free und dort Cinzano & Black Wodka erstanden, für genüssliche Abende auf unserer Terasse.
Kippen hätte man sich da vielleicht besser geholt, denn Hapag bietet an Bord dererlei nicht.
Der Flieger ist gut klimatisiert und startet pünktlich 11:20 UHR MEZ. Nicht ganz voll die Mühle. Gut so. Das bietet Platz und etwas Flugentspannung.
Über den Wolken...
Knapp eine Stunde und 20 Minuten später erblicken wir durch die Fenster spähend Kroatien in all seiner Pracht. Landeanflug auf Dubrovnik, hinweg über grün blaues Meer und kleine Inseln mit üppiger Vegetation. Dazwischen malerische Steinfelsformationen, welche die Ufer säumen. Erwartung steigt. Große Freude. Endlich da.
Das Bord TV Set zeigt an: 40 Grad! Schluck. Noch heißer als bei uns...?
Eben in 8600 m Höhe waren es noch – 46 Grad.
Das wird was.
Aber schon beim Aussteigen bemerkt man: Technik kann lügen! Das sind nicht annähernd 40 Grad. Wenn es hoch kommt 35. Das ist zu schaffen.
Erster Kontinentallacher des Urlaubs: Ein trolliger Shuttlebus bringt uns für ganze 25 Meter vom Flieger zum Gebäude. Auch nicht schlecht.
Das Gepäck muss mit Schallgeschwindigkeit ausgeladen worden sein, denn es erwartet uns schon freudig auf dem ungeduldigen ewig kreisenden Laufband.
Ein Klassiker zum Start: Falsche Tasche einsammeln. Mist. Tasche zurück, dann endlich die eigene finden und durchatmen.
Alles Gepäck steht nun bereit. Ab zum Shuttlebus, welcher uns nach Dubrovnik Gruz bringen soll, wo dann wiederum der Korcula Bus nach Korcula fährt.
Alles gut organisiert. ( Hinweis: der Flughafen Dubrovnik Cillipi liegt 24 km von Dubrovnik entfernt. Daher ist es nötig, wenn man keinen Leihwagen bestellt hat, ab dort mit dem ATLAS Bus ( so der Name des Unternehmens ) zum weiterverteilenden Zentralen Busbahnhof oder nach Dubrovnik Centar zu fahren ) e-mailadresse zur Reservierung bei ATLAS: andjelka.martic@atlas.hr (Die Dame ist sehr nett und spricht deutsch)
Wir treten aus dem Flughafengebäude raus und man winkt schon freudig mit einem Schild, auf welchem unser Name steht. NA wenn ´das nix ist.
Rein in den Bus, Gepäck wir in den Luken unten verstaut, warten bis alle da sind ( ca. 15 Minuten ), dann wird kassiert ( 35 KN für den Transfer ) und ab geht’s in Richtung Dubrovnik. Über eine herrliche Panoramaküstenstrasse, durch Dubrovnik Zentrum durch ( Bus hält einmal gegenüber dem Tor zu Dubrovnik Grad, also der eigentlichen Altstadt dieses UNO Kulturdenkmals ) , ab nach Gruz, dem neuen Hafen Dubrovniks, wo Hochhaushohe Schiffe vor Anker liegen und den Autobus Kolodnor überragen.
Hier nun flink ein Ticket am Infoschalter erwerben ( der Bus nach Korcula über Orebic am Peljesac fährt täglich um 15:00 UHR ( nicht verpassen, sonst heißt es ein Tag warten ) und geduldig bei einem Pivo in der Bar gegenüber mit Becks Sonnenschutz auf den Korcula Bus warten. Das Bier läuft und tut bei der Hitze saugut. KARLOVACKO was sonst...Eiskalt halber Liter. Willkommen in Kroatien.
Das große für 14 KN. Guter Preis. So kann´s weitergehen.
Das Busticket nach Korcula kostet 82 KN.
Der Bus läuft endlich ein, entlässt die abfahrenden, nach Deutschland und sonst wohin heimkehrenden Gäste und es ist Platz für eine neue Fuhre urlaubshungriger Neuankömmlinge und Kroatiengreenhorns, wie wir es sind.
Erste Überraschung: beim Verstauen des Gepäcks hält der Fahrer auch noch mal die Hand auf: er möchte für den komplizierten Handgriff des Verstauens auch gerne 10 KN erhalten. Verblüffung macht sich breit, aber man akzeptiert.
Die erworbenen Tickets sind gültig und zwar inklusive einer Reservierung eines bestimmten Platzes. Dank der Tauschbereitschaft anderer Mitreisender kommen unsere Körper doch nebeneinander zum Sitzen.
Im ersten Moment erscheint der Bus wie das Paradies auf Erden, einer überhitzten Hölle, doch das täuscht. Die Klimaanlage versagt bald und es beginnt eine launige Busfahrt von ca. 3 Stunden mit Pause und Fährfahrt von Orebic nach Korcula.
Besonders zu erwähnen hierbei der besagte Busfahrer der den Ruf eines Nationalhelden in Korcula genießt, da er auf der Fahrt dorthin wohl tagtäglich die Leute mit wichtigen Gütern versorgt, welche diese ohne Ihn nicht erlangen würden. Das führt aller Nase lang zu nervigen Zwischenstopps und trägt zu Unmut und Hitze bei. Besonders witzig: der Polizeiposten von Orebic ließ sich just an dem Tag 4 große Reifen für den Unimog mitliefern. Auch nicht schlecht.
Trotz aller Pausen und Stopps erreichen wir die Fähre, die uns zur Trauminsel übersetzt rechtzeitig und genießen den frischen Meereswind der uns abkühlt.
Korcula wir kommen!
Wir legen im Fährhafen Domince an, bevor es dann mit dem Bus weiter geht nach Koreculatown.
Auch hier gibt es wieder einen zentralen Busbahnhof, wo alle Korculabusse in alle Richtungen für Ausflüge auf der Insel starten.
Der Busbahnhof liegt im Hafengebiet der Inselhauptstadt und ist nicht zu verfehlen.
Hier der Busplan um zu gucken wo man alles hin kann und die Busse fahren: http://www.korcula.net/grad/pitanja/korculabus.htm
Linkerhand geht es zu den Hotels weiter und der nächtlichen Amüsiermeile, rechterhand geht’s zur wunderbaren Altstadt und am Hafen vorbei zum Zentrum des Städtchens.
Wir hatten das Glück uns für Sobe /Apartmani und Selbstversorgung entschieden zu haben. Die Remmi-Demmi Partymeile und all inklusive Terror wäre nix für uns gewesen und kann ich nach diversen Gesprächen auch nur jedem empfehlen sich das nicht zu geben.
Am Busbahnhof wurden wir freundlichst von einem jungen Mann auf Fahrrad abgeholt, welcher uns, vor uns herradelnd und auf englisch erzählend zu unserem Appartement brachte welche unweit der Stadt an der rechten Uferpromenade nah dem Dominikanerkloster lag.
Wir waren endlich da. Klar ein paar Korrekturen mussten noch ausgehandelt werden, weil die Vorgänger das Objekt etwas seltsam hinterlassen hatten und der versprochene Grill fehlte, doch von der Substanz war alles bestens.
Terrasse, direkte Blick auf die Adria / Peljesac und wirklich nur 5 Meter bis Ufer / Palmenpromenade und damit Direktzugang zu Meer.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten und dem Vermieter einen Besuch abstatteten, um die Mängel beheben zu lassen ging es erst mal ab zum Konzum, dem allgegenwärtigen Versorgungsimperium Kroatiens.
Unser Hauptaugenmerk galt den gekühlten Getränken Pivo, Wein, Coke, Wasser, welche erstanden wurden und in unser Freiendomizil geschafft wurden.
Eingelagert in den kühlen Schrank, schnell unter die Dusche gehüpft und selbst gekühlt und ab zur ersten Erkundungstour in das mediterrane Renaissancestädtchen mit seiner herrlichen Schutzmauerfassade ( bzw. den Resten davon ).
Schmale nicht immer kühle Gassen ( dank der Klimaanlagen, die das einst gelungene Kühlklima in der Altstadt verderben ) und endlosen Treppen säumen diesen Kern der Historie. Allerhand nette Konobas und Restaurants laden zum Verweilen ein. Das lassen wir uns nicht entgehen und setzen uns in eine Pizzeria nebst der Markus Kathedrale trinken ein kaltes Bier und genießen eine übergroße Pizza Korcula.
Nachdem wir uns dort gestärkt hatten und den ersten Hunger stillten, ging es weiter durch verwinkelte schummrig illuminierte Gässchen hin zu einer Konoba die sich diverser Fischspezialitäten rühmte.
Dort stand eine Fischsuppe und ein Fischrissotto auf unserem Speisezettel, begleitet von einer Flasche Posip, dem hier auf Korcula angebauten Weißwein.
Lecker das. Wenn auch nicht ganz billig, aber der erste Abend musste das hergeben.
Wir sollten in den nächsten Tagen schnell begreifen, das es sich lohnt die Speisekarten diverser Lokalitäten zu vergleichen. Die Preisunterschiede sind erheblich.
Faustregel: Kostet der halbe Liter Pivo Karlovacko ca. 15 KN, dann bist Du richtig, dann kostet der Rest auch nicht übermäßig viel.
In der Altstadt und insbesondere am Milleniumgürtel ( Ufer unterhalb der Altstadt zur See hin, so benannt von uns, weil in jedem Lokal die Kellner alle gelbe Hemdchen anhatten mit der Aufschrift Millenium, obwohl diese Kellner alle zu verschiedenen Restaurants gehörten ) ist das Preisniveau am höchsten. Vergleichbar mit Dubrovnik Grad. Für den schlanken Geldbeutel ist das nix.
Geht man an besagtem Gürtel weiter, am Hotel Korcula vorbei, so gelangt man schnell wieder in zivilere Gebiete, wo Speis und Trank preiswert und qualitativ dennoch gut gereicht werden.
Das Cafe am Anlegeplatz der Orebicfähre wurde uns lieb.3 KN das Voda mineralina und 14 KN das große Bier....
Dazu immer ein frischer Wind. Gute Aussicht auf den Strand und die dort vor Anker gehenden Yachten.
Auch das Lokal neben dem Büro von Kantun Tours ist zum empfehlen. Frische Grill & Fischspezialitäten zu zivilen Preisen. Nett zum Warm up bevor man schlendern geht. Das beste Eis gibt’s neben dem Brunnen und kurz vorm Aufgang zum Revelin.
Zum Einkaufen empfehlen wir nicht den Konzum ( Hauptgeschäft) am Hafen, den da herrscht Chaos pur und es liegt immer eine leicht aggressive Stimmung in der Luft.
Da geht man besser zum Kleinen Konzum beim Backpacker Hostel vorne am Kreisel. Dort gibt es auch alles nur das man es in Ruhe einkaufen kann. Achtung mit den Pfandflaschen. Da sind die Damen dort eigen. Immer hübsch den Bon aufheben, wenn man was kauft und die Pullen auch wieder umtauschen will. Etwas eigenartig, aber was soll´s. In der Regel sollte man so viele Flaschen abgeben, wie man neue holt. Dann sagt keiner was.

Ein kulinarischer Tipp für Nachtbummler: Die Gasse neben dem Jadolinjabüro hoch, an der Kirche und dem Platz vorbei, die Treppen am Internetcafe vorbei zum WINES & SNACKS. Dort kann man in einer kühlen Gasse lecker preiswert Wein und kleine Köstlichkeiten zu fairen Preisen genießen. Ich vermisse es jetzt schon...
Für Weinliebhaber generell gilt: Finger weg vom teuren Flaschenwein: geht in die Winestores und lasst euch Wein abfüllen, in die zwar weniger schmucken Kanister oder Plastikflaschen. Doch der Wein ist der gleiche und schmeckt genauso, nur das er weitaus preiswerter ist.
Beim Markt neben dem Revelin der täglich ist solltet ihr Ware und Preise aufmerksam vergleichen. Lohnt sich immer.
Für Fischliebhaber ist Frühaufstehen angesagt, denn der Fischmarkt ist immer NUR morgens von ca. 6.30 UHR bis 9.00 UHR. Da gibt es dann unten am Hafen eine kleine gekühlte Fischhalle ( unscheinbar ), welche Ihre Pforten öffnet und man Fisch und allerlei Meeresgetier zu sehr guten Preisen erstehen kann. Das ganze dann selbst zubereitet und gegrillt übersteigt eure kühnsten Erwartungen. Einfach nur lecker!
Doch genug zu den Einkauftipps. Da werdet ihr selbst genug entdecken.

Wie war der Aufenthalt ?
Umgeben von zumeist netten Menschen und einer entspannten Atmosphäre ( an Kriminalität ist überhaupt nicht zu denken, denn hier herrscht so was wie Gottvertrauen ) lässt es sich hier sehr gut aushalten.
So etwas hatten wir lange nicht erlebt. Hier kann man wirklich alles stehen und liegen lassen und nix verschwindet. Türen über Nacht auflassen, zwecks besserer Durchlüftung? Kein Problem. Das alles trägt erheblich zur Entspannung bei.
Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft findet man überall und mit dem guten alten Schulenglisch, manchmal auch Deutsch kommt man gut rum. Der Höflichkeit halber aber sollte man sich auch ein paar Brocken Kroatisch angewöhnen.

Nun ja nachdem also unser erster abendlicher Bummel abgeschlossen war, setzten wir uns zufrieden mit uns und der Welt auf eine der weißen Promenadenbänke und ließen unsere Blicke auf die Adria bzw. den Kanal von Peljesac schweifen.
Der feine Wind, der salzige Geruch und die gurgelnden Geräusche des Meeres stellten eine zufriedenstellende Einheit.
Auch die Terrasse wurde noch bei ein paar Gläschen eingeweiht.
Noch in der gleichen Nacht ließ ich es mir dann nicht nehmen, über eine Treppe unweit unserer Unterkunft auf einen Kiesstrand zu gelangen, wo ich dann in die nächtliche Adria eintauchte. Ein wahrer Genuss, denn die Nacht kühlte kaum unter 25 Grad ab und diese Erfrischung ließ dann die nötige Bettschwere in mir aufkommen.
Der nächste Tag nach ausgiebiger Nachtruhe sollte ganz im Zeichen des Erkundens stehen.
Das Frühstück wurde auf dem Markt und im Konzum zusammengestellt und auf der Terrasse genossen. Unser Vermieter hatte derweil einen Grill gestellt, der uns tags zuvor zugesichert wurde und auch alle anderen Mängel waren beseitigt. Sogar ein neuer Kühlschrank wurde geliefert, da der alte seinen Geist aufgegeben hatte.
Da sich das alles ziemlich hingezogen hatte kamen wir erst gegen Mittag dazu den Ort bei Tag zu erkunden. In Korcula ist alles ziemlich übersichtlich. Post, Banken, Apotheke etc. findet man rund um die Freitreppe zum Revelin und alles andere findet sich durch umherschweifen mit offenen Augen.
Nachdem wir zum Nachmittag diverse Ausflüge der hier ansässigen Anbieter durchgecheckt hatten, war eine erste ernsthafte Begegnung mit der Adria bei Tageslicht angesagt.
Die Promenade mit ihren etlichen Treppchen zum Meer runter bietet für jeden etwas.
Wir hatten schnell unseren vorläufigen Nachmittagslieblingsplatz ausgemacht, wo man mit etwas Übung ins Wasser gleiten konnte.
Eines sei gesagt und unwiderruflich als wichtig erachtet: JA es gibt Seeigel und abermals JA es ist besser man hat Schwimmschuhe mit beschichteter Sohle am Start. Das schützt vor Ausrutschen und Verletzungen zugleich und ist für den Badespass unerlässlich. Vor Ort kostet ein Paar Schwimmschuhe die man überall bekommt ca. 50 KN: Es gibt ca. 2 Millionen verschiedene Designs, so das für jeden eine passende Fußbekleidung gefunden wird.
Zum Abschluss des Abends wurde es für mich dann arg unangenehm, denn ich hatte mir was eingefangen und der geplante Grillabend mit netten Grillspießen wurde eine einseitige und überschattete Angelegenheit. Mein Magen / Darmtrakt wollte nicht mehr so wie ich und spielte mir übelst mit. Könnte an der Pizza vom Ankunftstag gelegen haben oder auch... man weiß es nicht, egal. Die Nacht war brenzlig und es war klar das ich ein bestimmtes Medikament brauchen würde, was ich vor lauter Reisefreuden leider zuhause gelassen hatte.
Doch wie das im leben so ist, alles hat auch sein gutes, denn so kam ich in den Genuss der kroatischen Gesundheitsversorgung am nächsten Tag. Will ja alles mal getestet sein.
Meine Hoffnung ich gehe einfach in die Apotheke und bekomme dort mein Mittel zerschlug sich am nächsten Morgen alsbald. Die Apothekerin sprach auch nur schlechtes Englisch und von dem Mittel hatte sie noch nie etwas gehört.
Welche Chemie darin sei wollte sie wissen, doch wer weiß das schon...
Aber eines war Goldes wert: Sie empfahl mir einen Toparzt, der es mir ermöglichte in seinem Beisein meine Hausärztin in Deutschland anzurufen, welche dann mit ihm auspaldowerte, was er mir verschreiben könne.
Das ganze kostete gerade mal 150 KN und das Rezept gab´s obendrauf. Ich war erleichtert! Das Medikament auf der Basis von Ciprofloxacin 500 mg kostete auch noch mal 100 KN, aber es half alsbald, auch wenn es etwas meinen Urlaub einschränkte. Die Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen, aber ohne dieses Mittel wäre der Heimflug fällig gewesen.
Der Name des Arztes: DR..KOMPARAK ( Praxis nahe der Zentralbusstation gegenüber in einer Gasse, an welcher am Eck ein kleiner Weinladen ist, wo man sich leckere Abfüllungen machen lassen kann.( Einfach durchfragen ) Er spricht gut Englisch und ist an ärztlicher Hilfsbereitschaft kaum zu überbieten.
Doch zurück zum erfreulichen Teil des Urlaubs.
In voller Zuversicht der positiven Wirkung des Mittels schonte ich mich halbgar im windigen Schatten und genoss den Tag auf unserer herrlichen Terrasse.
Meine bessere Hälfte unternahm derweil einen kleinen Badeausflug auf die Insel Badija, welche wohl zur Blüte der jugoslawischen Zeit in den 80er jahren ein regelrechtes Bade – und Erholungszentrum gewesen sein muss. Leider ist da einiges stillgelegt und zerfallen, doch die Insel mit ihren Pinienwäldern, einem Franziskanerkloster und einer Strandbar bietet auch so einige Annehmlichkeiten, die man nutzen sollte. Mit dem Boottaxi ab Korcula Hafen für 30 KN hin und zurück ist das ganze einen Tagesausflug wert. ACHTUNG: auf Abfahrt es letzten Taxis achten, da man sonst fest sitzt! Man kann in Badija hervorragend schwimmen, da es Strandterrassen gibt die einem einen leichten Einstieg in die Fluten erlauben. Am 02.08.ist immer eine Art kirchlicher Feiertag, da dort der Klostergründungstag gefeiert wird. Da sollte man sich da besser nicht blicken lassen, da man leicht bekleidet nicht gerne gesehen ist...
Der Abend brachte dann einen nächtlichen Stadtbummel mit sich und dank der Behandlung wurde es eine kurze Abendstimmung da mich alsbald eine gehörige Portion Müdigkeit überkam.
Doch das war gut für den nächsten Tag. Wieder einigermaßen hergestellt wollten wir die Strandpromenade mal endlich auch weiter in die andere Richtung laufen.( also nicht in Richtung Stadt, sondern in Richtung Dominikanerkloster ).
Über die Uferstrasse hinaus gelangt man in eine wirklich sehenswerte Küstengegend der Insel. Hier stehen nette Häuser, die man auch großteils mieten kann und hat eine herrliche Aussicht auf die Buchten mit ihrem tiefblauen im Sonnenschein glitzernden Wasser.
Als Badefreudengeheimtipp entpuppte sich allerdings die Bucht rund um besagtes Kloster, da man hier im Schatten von den kühlen Mauern geschützt bestens verweilen kann und gute Einstiegsmöglichkeiten in die Adria hat. Einziges Makel: eine Seeigelkolonie sollte gebührende Beachtung finden...
Aber nichtsdestotrotz ein Kleinod an Erholung und der Möglichkeit zu Entspannen.
Hier sollten wir uns ab nun mindestens einmal am Tag einfinden. Nah zu unserer Behausung war das quasi Pflicht. Unsere Nachmittagsbucht lag ohnehin in unmittelbarer Nähe.
Den Nachmittag nutzen wir dann zu einer Bustour in das Inseldorf Lumbarda, welches unweit von Korculatown ( ca. 5 km ) liegt und auch nette Bademöglichkeiten bieten sollte.
Vom Buszentralbahnhof aus fuhren wir mit dem Bus für 25 KN ( hin und zurück ) dorthin.
Auf den ersten Blick etwas verschlafen da und der unübersehbare Ostalgiecharme einiger Hotels lässt sich nicht leugnen, doch auch da lässt es sich sicherlich gut aushalten. Das Preisniveau ist etwas niedriger, aber uns war es da zu abgeschieden. Mit dem Auto bestimmt netter. Was ich gut fand, das war der kleine Strand am Ende einer Promenade mit integrierter Strandbar. Dort verweilten wir bei etwas Bier und Eis und ließen es uns gut gehen. Danach erkundeten wir das Zentrum und ein paar Vinothekas, erstanden eine gute Flasche Rotwein ( ebenfalls Abfüllung ) und ließen uns zufrieden in die Polster des Busses für die Rückfahrt sinken. Wir konnten uns noch auf etwas freuen:
Am Morgen hatten wir uns aufgerafft und besagten Fischmarkt besucht und leckere Doraden, als auch ein Kilo Krabben erstanden. Diese waren eingelegt in eine Knoblauch Kräutersauce eine Delikatesse. Auch die Doraden waren schon präpariert, so das diesmal ein wirklich leckerer Grillabend warten konnte.
Wie gesagt: Nichts schmeckt so gut wie selbst gegrillter Fisch. Nach der blauen Stunden mit unverkennbarem Eintauchen der Wolken in eine Art Rosa-Blauen Abendschein, entfachten wir den Grill und bereiteten uns wohl das leckerste Abendessen zu, was wir seit langem genießen konnten.
Dazu gab es lecker Wein und Pivo und das alles war ne runde Sache.
Zum späten Abend konnten wir dann noch einem feinen Seegewitter beiwohnen.
Ein wahrliches Naturspektakel. Grell, zuckende Blitze die aus dem Nichts auftauchen und ins Nichts verschwinden, Himmel und See bizarr erleuchten und dazu ein Wind der alles ordentlich durchrüttelt. Erst schauten wir all dem von der Terrasse aus zu, doch dann hielt es uns nicht mehr und wir gingen ans Meer herunter um diese Naturenergie in uns aufzusaugen. Peitschende Wellen und Wetterleuchten gepaart mit krachendem Donner belohnten uns. Der Witz: am Anfang kein Tropfen Regen, doch dann kam auch dieser sintflutartig heruntergeprasselt, so das es Zeit wurde in den Schutz des Appartements zu flüchten.
Der Regen sang uns in den Schlaf. Das Prasseln hatte was beruhigendes.
Nur eine Frage blieb in dieser Nacht: Würde es nun einen Wetterwechsel geben ?

In der Tat bot der nächste Morgen ein eher trauriges Bild. Nebel und Wolken dominierten unseren Blick auf unsere liebgewonnene Bucht.
Doch auch hier konnten wir dem Ganzen das Positive abgewinnen: Etwas Abkühlung für einen Tag; warum nicht ?
So bot es sich an nach den üblichen Besorgungen einen Ausflug zu planen.
Wohin könnte es gehen ?
Nun denn, einfach den Peljesac überqueren und mal das nette Örtchen besuchen, dessen Lichter sich allabendlich auf der anderen Seite des Kanals im Wasser spiegeln: Orebic.
Die Fähre verkehrt recht häufig und die Überfahrt dauert gerade mal 20 Minuten. Die einfache Strecke kostet 12,50 KN.
Das sollte man sich gönnen. Die recht launige Überfahrt wertete den kleinen Ausflug noch auf. Angekommen im zentral gelegenen Hafen von Orebic wurden wir nun doch von wärmenden Sonnenstrahlen empfangen. Die Schlechtwetterkrise war beendet und wir waren eine Idee zu warm angezogen...
Was bei Orebic nach wenigen Minuten deutlich wurde: das Preisniveau ist etwas entspannter als in Korcula und die Strandpromenade ist gesäumt von allerlei Konobas, Bars und Restaurants, die am Abend zum flanieren und auskosten einladen. Wir genossen dies nun am Tag. Bei diesem Spaziergang mit gelegentlichen Zwischenstopps für den Genuss von Pivo, Eis und anderen Erfrischungen gewann man alsbald den Eindruck, das der Strand bzw. die wassernahen Liegegelegenheiten kaum aufhören würden. Immer weiter führte uns unsere Erkundung, vorbei an lecker duftenden Küchen. Hier kann man es auch gut aushalten. Das Zentrum erreicht man über diverse Treppen auf den Hügel hoch. Besonders beeindruckend das kroatische Bergmassiv wie man es aus den alten Winnetoufilmen kennt, welches sich über das Städtchen erhebt.
Das Zentrum besteht aus Markt, Konsum, Post und Metzger. Eher unspektakulär.
Sicherlich kann man hier auch gut wohnen, doch die Anordnung hatte uns nicht überzeugt, die Promenade allerdings schon, da die Preise zivil sind und man überall schön sitzen kann, um aufs Meer zu blicken.
Irgendwie hatten wir jedenfalls die Kraft der Sonne an diesem Tag unterschätzt, da wir ja von eher diesigem Wetter ausgegangen waren und zogen uns einen wenig erquickenden Sonnenbrand zu. Gekühlt vom Fahrtwind des Schiffes beim Übersetzen nach Korcula war davon noch nicht viel zu merken...Am Abend dann aber um so mehr.
Nun ja, diesen Abend verbrachten wir dann demzufolge mit stündlichem Kalt abduschen und Wunden lecken. Doch der Tag hatte uns gefallen und während wir unsere Krabben aus ihrem Panzer befreiten, um sie genüsslich zu verspeisen verkrochen sich unsere Gedanken in den ruhigen Abend auf unserer Terrasse. Bei lecker Posip und dem ein oder anderem Kaltenberg ( in Lizenz gebrautes Pils; auch lecker ) ging der Abend seinen Gang. Auch unsere kleine Bucht besuchten wir noch nach Einbruch der Dunkelheit. Diesmal ohne Gewitter...
Dieser abendliche Gang über die Steintreppe brachte dann Tags drauf auch den Umstand mit sich, das ich mir das Kniegelenk überdehnt hatte und mit einer fetten Schwellung aufwachte und das Gelenk nur unter starken Schmerzen bewegen konnte. Nun denn. Shit happens. Nach der Magengeschichte nun das. Das konnte nur einen ruhigen Tag in Appartementnähe nach sich ziehen. Meine bessere Hälfte holte in der Apotheke noch Sportgel und eine elastische Binde, doch das schaffte nur wenig Linderung. Etwas Ruhe und Kühlung half dann bis zum Abend das ganze erträglich zu machen, so das ich wenigstens bis zum Dominikanerkloster humpeln konnte, wo an diesem Tag eine steife Prise ihre Herrschaft behauptete und alles umherwehte was nicht niet und nagelfest war. Tat aber auch gut und hatte was lebendiges.
Bei Ihrem Tageseinkauf hatte Meckie nun was ganz feines in einer kleinen Seitengasse entdeckt: den Wines & Snacks laden, der von uns ab nun jeden Abend aufgesucht wurde. Ich hatte weiter oben schon auf dieses kleine Stück Genuss verwiesen. Hier konnte man auf rustikalen kleinen Holzbänken, die in der Gasse standen leckere Weine und kleine Spezialitäten genießen. Aber auch Bier zu einem anständigen Preis gab es da. Wichtig bei der Bestellung: Alles wird in dkg gerechnet. Also sollte man immer genau bestellen, um bei der Abrechnung nicht überrascht zu werden. Von dem zu billigen Posip raten wir ab ( gerade mal 13 KN für den Liter ). Wir empfehlen den weitaus schmackhafteren ab 50 KN aufwärts. Lecker auch die Salzfische. Brot gibt’s dazu und im Laden am Tresen findet man einen Körbchen mit gerösteten Brotstückchen. Sehr lecker...
In dieser Konoba finden sich allabendlich nette Gesellen ein, da das Backpacker unweit davon liegt und sich diese Stätte des Genusses gerade für Leute mit kleinem Geldbeutel empfiehlt. Die unmittelbare Nähe zum Hafen, wenn man die Gasse nach unten verlässt, wertet das ganze dann noch atmosphärisch auf.
Mit leicht betäubten Schmerz wurde dann am späten Abend zum zwischenzeitlichen zuhause zurückgehumpelt.
Das übliche Abendausklangritual auf der Terrasse und erste Gedanken an den baldigen Abschied ließen den Abend mit gemischten Gefühlen ausklingen.
Am nächsten Tag war das Knie schon wieder besser dran, so das ich auch noch mal den Fischmarkt mit besuchen konnte. Schon erstaunlich die Vielfalt die sich da bietet. Und das alles zu Preisen, die kaum in Ihrer Niedrigkeit nachzuvollziehen sind.
Für unseren letzten Abend wollten wir es uns noch mal richtig gut gehen lassen und erstanden abermals Krabben und Seeteufel.
Damit konnte nichts schief gehen. Die Leckereien wurden dann auch entsprechend vorbereitet. Der Tag wurde genutzt, um noch mal die Altstadt zu durchwandern, und um diverse nette Plätze unseres Aufenthaltes aufzusuchen. Das Marco Polohaus ist als Bauruine beeindruckend. Die 10 KN Eintrittskarte ist Pflicht. Generell ist diese Altstadt eine Augenweide für historisch beseelte Existenzen. Einfach nur gut da.
Die Flaniermeile in Richtung Hotelanlagen ( Bon Repos , Liburna etc. ) ist wie schon erwähnt die Korcula Partymeile und bietet nichts originelles. Je nach Strickart bieten sich da allerlei Ablenkungen auf dem üblichen Niveau. Allerdings gibt es da auch einige nette Bars, de man sich ruhig mal antun kann. Auf dem Rückweg über den Hafen gelangten wir wieder zu unserem Wineshop Nr. one und genossen ein erfrischendes Fläschchen.
Der etwas spät ausgefallene Grilleinsatz führte dazu, daß das ganze dann auf den folgenden Tag umverteilt wurde. Warum auch nicht. Ein leckeres Grill in zum Mittag ist auch was feines.
Dieser Tag war dann auch der heißeste in der Zeit auf Korcula und wir verbrachten mehr Zeit in der Adria als sonst wo. Führte leider erneut zu einem deftigen Sonnenbrand bei mir, aber man lernt halt nie aus.
Wehmütig saßen wir abends auf der Terrasse und tranken unsere letzten Reste der erworbenen landesüblichen Getränke. Auch der Travarica musste nun geöffnet werden...
Meckie legte sich etwas früher in die Koje. Ich verweilte noch und trank mich in die Nacht, die ohnehin früh zu Ende sein sollte, da der Bus zurück nach Dubrovnik schon um 6:45 UHR fahren sollte. Das Ticket hatten wir vorsorglich schon vorher besorgt, denn es kann einem gut passieren, das alle Plätze belegt sind, wenn man das auf den letzten Drücker angeht und dann ist nix mit Abreise. Wäre peinlich.
Egal wie: leicht angeduselt schnappten wir uns unsere vorgepackten Sachen am nächsten Morgen und schlichen leise adieu murmelnd von dannen. Über die Naturpflastersteine, geglättet von Tausenden von Sohlen, die hier schon liefen rollten unsere Trolleys geführt von unserer Hand der Bushaltestelle entgegen.
Besonders abgekühlt hatte sich die Nacht nicht, so das uns an diesem Morgen eher eine klitschige Schwüle begleitete.
Das Busritual kannten wir ja nun schon von der Hinfahrt. 10 KN fürs Gepäck, Sitzplatzvergabe, Chaos, Warten und ruhig bleiben.
Eines wissen wir jetzt schon: nächstes Jahr wird das alles mit der Fähre von Jadrolinja geplant. Die Busfahrt braucht kein Mensch. Das ist einfach nur eine nervige Strapaze die nichts bringt.
Runter zum Hafen von Domince, um mit der Fähre überzusetzen. Angekommen in Orebic, um auch hier tschüss zu sagen geht die ermüdende Fahrt über Klippenserpentinen und abenteuerlichen Strassen in den kommenden 3 Stunden weiter nach Dubrovnik.
Wir waren heilfroh endlich da zu sein. Wir waren schlau genug uns vor dem Heimflug noch einen Tag Dubrovnik zu gönnen. Dies sollte sozusagen unsere Pufferbrücke zur Heimkehr sein, also nicht der berühmte Sprung ins kalte Wasser. Brrr.
Das war auch alles gut geplant, nur wurden wir von unserer Unterkunft jäh enttäuscht, was uns zwar für den einen Tag kaum belastete, aber halt wieder mal zeigt, das man den Darstellungen im Internet nicht alles glauben darf. Aus dem Superappartement mit TV set, Klimaanlage, 100 m bis zum Strand, zentrale Lage und eigene Terrasse wurde eine Unterkunft ohne TV, ohne Klimaanlage, es sein denn ein Ventilator gilt derweil als solche, und einer unmöglichen Entfernung zum Wasser. Denn die 100 m waren Luftlinie und nutzen nur den Möwen etwas, da das ganze an einer Steilküste endete die derweil eine nette Baustelle beherbergte.
Die Terrasse war der Zugang zum Haus an sich und an Ruhe nicht zu denken.
Die Leute waren aber sehr nett und waren auch nicht schuld daran. Diese Darstellung hatte sich ein in der Tschechei ansässiger Reiseveranstalter ausgedacht und es kümmert ihn rein gar nicht das dies alles nicht stimmt ( auf unsere Beschwerde kam rein gar nichts ).
Wie gesagt, für einen Tag, war uns das egal, denn Dubrovnik hat genug zu bieten, als das einen das zu sehr belasteten sollte. Fein war die Tatsache das direkt ums Eck ein Lädchen war, wo man das nötigste erstehen konnte. Auch eine Art Kiosk mit Weinausschank befand sich in dieser Strasse ( Ulica Kneza Branimira 4 ), welche, wenn man sie weiter hoch läuft einen netten Panoramablick auf den neuen Hafen von Dubrovnik zulässt. Am Abend besonders zu empfehlen. Sieht gut aus das Lichtermeer und die Riesenschiffe die da vor Anker liegen.
Wir verweilten jedenfalls nach unserer Ankunft da in dieser Unterkunft nicht allzu lange und zogen es vor Dubrovnik angucken zu gehen.
Man findet sich erst mal nicht gut zurecht, daher hier der wohl wichtigste Tipp: Fast alle Busse fahren zu den Toren von Dubrovnik Grad ( Altstadt ). Also einfach Bus schnappen, Ticket für 10 KN erwerben und ab geht’s. Alles Busse fahren Ihre Route im Sinne eines Kreise und kommen quasi immer wieder überall an, nur das man die richtige Richtung wählen sollte wenn man die Fahrt verkürzen will. Praktisch. Da wir das aber alles nicht wussten und unser netter humoriger Vermieter meinte das man das locker erlaufen könnte, machten wir uns per pedes auf den Weg. Nach einer Dreiviertelstunde gaben wir entnervt und überhitzt auf, da wir das alles unter sengender Sonne bewältigten und der Aufgabe nicht gleichkommen konnten. Also stellten wir uns an eine Bushaltestelle, warteten auf den nächsten Bus und prompt fuhr dieser zu unserem Ziel. Das beste an diesem Bus war aber Derek, Koch von der Konoba Kapetan / Captain in der Altstadt von Dubrovnik (Ulica Prijeko 16 ),welcher so eine Art Reiseführer gab und uns in bestem Deutsch den ein oder anderen Tipp zu unserem Aufenthalt in der Altstadt gab. Nebst geschichtlichen Einblicken zeigte er uns sein Restaurant und lud uns später auf ein Aperitif mit anschließendem Essen ein. Er hinterließ uns zu diesem Zweck einen Gutschein mit Karte. Ein besuch lohnt sich, denn wir sahen das Essen auf den Tischen und die Gäste wirkten sehr zufrieden. Wir selbst kamen nicht mehr in den Genuss weil wir uns zeitlich komplett verzettelten und unser Weg nicht dorthin zurückführte. Schade. Aber es gibt soviel zu sehen dort das einem das schell passiert. Im nächsten Jahr steht der Besuch vom Kapetan fest auf unserem Plan.
Nachdem wir uns von Derek auf der Hauptachse der Altstadt verabschiedet hatten machte sich so langsam ob grund der unmenschlichen Hitze eine Schwächelei breit die sich in Kreislaufstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen manifestierte.
Wir taten daher gut daran uns erst mal dem Schatten auszusetzen um dann zum Großen Onofriobrunnen am Haupteingangstor zu gelangen ( vor diesem Tor befindet sich dann auch die Busstation für Busse in alle Richtungen und ein Konzum gibt’s da auch ).
Dieser besagte Brunnen mit 16 Wasserspeiern als Abschluß einer 12 km langen Wasserleitung liefert wunderbar eiskaltes Wasser. Ist eine Art mittelalterliche Zisterne, wo das Wasser aus tiefsten Gründen plätschert.
Das war unsere Rettung. Kopf drunter eiskalt abkühlen, Tuch zum Nachtupfen wässern und erst mal 2 Pivos aus dem Konzum holen und runterkommen.
Ab hier lief es dann wieder besser. Wir durchkämmten diese wunderbare Altstadt und ließen kaum eine Gasse aus. Am Ende kommt man am alten Hafen von Dubrovnik an und genießt den Blick in die Bucht.
Dort empfehlen wir einen besonders netten Ausflug mit dem Schiff auf die Insel Lokrum. Das muss man gesehen haben. Eine wunderbare kleine Insel mit zerfallenen Häusern, einem botanischen Garten, kleinen Lokalen und einer rauen Küste, welche unweit kleiner Pinienwälder liegt. Sollte man unbedingt mitnehmen.
Diese 30 KN sind wohl angelegt.
Weniger empfehlen konnten wir dann nach unserer Rückkehr den Besuch des Aquariums. Diese Stätte schrammt knapp an Tierquälerei vorbei. Das dürften die lieblosest gestalteten Becken in der Geschichte der Aquaristik sein. Nur Steine und null Pflanzen. Das machte uns traurig. Insbesondere die 120 Jahre alte Riesenschildkröte die im Langweilerbecken No. 1 traurig ihre Runden dreht. Das alles wäre eine Meldung an WWF wert.
Danach und mit etwas Karlovacko gestärkt ging es kreuz und quer durch die Altstadt zurück zum Brunnen und damit zur Haltestelle, wo uns die Linie 6 sicher in die Nähe unserer Unterkunft brachte.
Für den Abschlussabend kundschafteten wir nun etliche Bars / Restaurants aus um am Abend entspannt unser Abschiedsessen zu nehmen.
Wir fanden eine herrliche Pizzeria in einer Parallelstrasse und nach Dusche und Frühabendsiesta sollten wir da zum letzten mal für diesen Urlaub unser Essen genießen.
Die Pizza war bombastisch und gut und wir genossen in vollen Zügen.
Meckie verspeiste den größten Salat aller Zeiten und wir waren mit uns und der Welt zufrieden.
Auf dem nächtlichen Nachhauseweg kehrten wir noch auf 2 Liter Pivo ein und sagten so Servus zu diesem wunderbaren Land und seinen Menschen.
Der nächste Tag brachte nebst üblichem Abreisestress nur noch die Erkenntnis mit sich das man besser in der Nähe von Gruz Quartier bezieht, weil von da der Bus nach Cillipi zum Flughafen fährt und sich so die Anfahrt dorthin erspart. Denn der Alptraum überfüllter Linienbus am Morgen vergellt es einem arg.
Der Atlassonderservice der extra für uns eingerichtet wurde ( klimatisierte PKW Sonderfahrt zum Airport ) ist hier noch lobend erwähnt, denn der Bus war weg, weil zu früh gestartet und wir hätten fast unseren Flieger verpasst. Dank dieser Leistung ging aber alles gut.
Wir verlassen ein Land das ich lieben und schätzen gelernt habe und dem ich für seine Zukunft alle Daumen drücke. Auch hoffe ich das der Euro nicht allzu bald kommt, da er auch Kroatien in eine tiefe Krise stürzen würde.
Mein Wunsch zum Abschluss: mehr Umweltbewusstsein, damit das wunderbare klare Wasser und die Natur erhalten bleibt. Da müsste unbedingt etwas getan werden, den sonst läuft die kroatische Adria Gefahr, das es ihr so ergeht wie einst ihrem italienischen Pendant.
In diesem Sinne.
Auf ein Neues 2007
Dobra Dan
Hvala 84.169.244.66

Orebic&Peljesac Offline

verstorben


Beiträge: 10.640

11.08.2006 14:58
#2 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

Danke für den Bericht und die freundlichen Worte über das kleine Transitdorf gegenüber!
Ich freu mich schon auf die Fotos!

Soline Offline

verstorben

Beiträge: 499

11.08.2006 15:19
#3 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

Hvala ti za ovo lijepo izvjesce! Danke schön für Deinen schönen Bericht!

Gerade die letzten Sätze. "Wir verlassen ein Land das ich lieben und schätzen gelernt habe und dem ich für seine Zukunft alle Daumen drücke. Auch hoffe ich das der Euro nicht allzu bald kommt, da er auch Kroatien in eine tiefe Krise stürzen würde. Mein Wunsch zum Abschluss: mehr Umweltbewusstsein, damit das wunderbare klare Wasser und die Natur erhalten bleibt. Da müsste unbedingt etwas getan werden, den sonst läuft die kroatische Adria Gefahr, das es ihr so ergeht wie einst ihrem italienischen Pendant. In diesem Sinne. Auf ein Neues 2007", sind mir unter die Haut gegangen. Ob diese Hoffnungen erfüllt werden, wird sich zeigen.

Pozdrav! Soline
PS. Aktueller Wetterbericht von der Insel Krk: 26 Grad,Leichter Regen.

aichtommy Offline



Beiträge: 339

11.08.2006 15:44
#4 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten
Wow, super Bericht. Hab ich gleich ausgedruckt und werde ihn meiner Dame als Bettlecktüre
auf den Nachttisch legen. Freue mich auch schon auf die Bilder.

In Antwort auf:
mehr Umweltbewusstsein, damit das wunderbare klare Wasser und die Natur erhalten bleibt. Da müsste unbedingt etwas getan werden, den sonst läuft die kroatische Adria Gefahr, das es ihr so ergeht wie einst ihrem italienischen Pendant


Na ja, ist ja immer unsere Rede hier im Forum. Berichte solcher Einer, sollten die Verantwortlichen vor Ort jeden Tag zu lesen bekommen, um endlich was zu
unternehmen.

Willkommen zu Hause und das die Erinnerungen lange anhalten mögen.

Tommy (noch zweiiiiii Wochen)

comsatangel Offline



Beiträge: 61

11.08.2006 16:20
#5 Umweltbewusstsein antworten
Ja das mit der Schonung der Umwelt sollte einem ein gewisses Engagement wert sein.Es wär doch traurig wenn da alles vermüllt.Ich bin zwar sonst kein Freund von drakonischen Ordnungsstrafen etc, und finde es albern wenn man inmitten einer Grosstadt in Deutschland für das wegschnippen einer Kippe 10 € zahlen muss,wenn man aber in einer solch wunderbaren Naturumgebung wie in Kroatien achtlos Müll und PLASTIKFLASCHEN,die in 1000 Jahren nicht verrotten wegwirft und damit das Landschaftsbild verschandelt, dann sollte das schon mit etwas an Geldstrafen belegt werden, zumal man das Geld dann freiwlligen Helfern beim Säuberungseinsatz zuteil werden lassen kann.
Wär halt Obliegenschaft der Gemeinden.
Ich fände es gut,denn dann hat das Land die Chance zum saubersten Mittelmeerland Europas zu werden, und das hätte es verdient.
Vielleicht kann unser Forum einen Apell an das kroatische Umweltministerium entsenden und es tut sich was.
Wer weiss.
Hoffnung.
Nice Weekend an alle.
Adio

comsatangel Offline



Beiträge: 61

14.08.2006 12:58
#6 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten
Korcula Eine Reise mit Pfiff! Urlaub in Dalmatien 2006

So ihr lieben vom Kroatien Forum. Wie versprochen ein kleiner Reisebericht von unserem Aufenthalt dieses Jahr in KORCULA - der traumhaften Adriainsel Dalmatiens.
Dieser Reisebericht soll zugleich eine Hilfsstellung für alle sein, die es uns dann mal gleich tun wollen und nervige Fragen, wie wir einst im April auf Lager haben. Hier könnt ihr so einiges nachlesen, was euch so manche Pein erspart...
Zu allererst aber noch mal ein herzliches Dankeschön an alle die mir einst so geduldig die Fragen beantwortet hatten, die mir unter den Nägeln brannten.
Besonders erwähnt hierbei Bertram, Vera und der Korcula Wolf.


So da ging es also los am 26.07 einem schwül heißen Sommermorgen in der Mitte Deutschlands. Mit dem Dritten Platz im Gepäck und heißen Tagen in der Erinnerung an unseren deutschen Jahrhundertsommer waren wir froh der Hitze hier entfliehen zu können, um die mediterrane angenehme trockene Hitze genießen zu können.

Dank der Tatsache das die Hapag Lloyd nicht von Frankfurt aus Dubrovnik anfliegt mussten wir erst mal nach Stuttgart. ( Hinweis: von FFM geht’s nur nach Split, aber die Weitereise nach Korcula ist ungleich schwerer, weil die Jadrolinja Fähren sehr unregelmäßig fahren. Man müssten dann in Split auf Warteposition stehen für den Anschluss.)
Mit Ticket zum Flug war das mit der Stuttgart Connection aber erschwinglich. Und die Verbindung von Rhein Main nach Stuttgart ist über Mannheim ein Klacks.
In Stuttgart HBF angekommen geht’s in die Unterwelt und ab zum Flughafen.
Dort erwartete uns am HLX Schalter beim Check in ne recht anständig lange Schlange, doch auch das war dann gegessen und das schwere Hauptgepäck war erst mal weg.
Nun leicht beschwingt ab zum Duty Free und dort Cinzano & Black Wodka erstanden, für genüssliche Abende auf unserer Terasse.

Kippen hätte man sich da vielleicht besser geholt, denn Hapag bietet an Bord dererlei nicht.
Der Flieger ist gut klimatisiert und startet pünktlich 11:20 UHR MEZ. Nicht ganz voll die Mühle. Gut so. Das bietet Platz und etwas Flugentspannung.
Über den Wolken...
Knapp eine Stunde und 20 Minuten später erblicken wir durch die Fenster spähend Kroatien in all seiner Pracht. Landeanflug auf Dubrovnik, hinweg über grün blaues Meer und kleine Inseln mit üppiger Vegetation. Dazwischen malerische Steinfelsformationen, welche die Ufer säumen. Erwartung steigt. Große Freude. Endlich da.

Das Bord TV Set zeigt an: 40 Grad! Schluck. Noch heißer als bei uns...?
Eben in 8600 m Höhe waren es noch – 46 Grad.
Das wird was.
Aber schon beim Aussteigen bemerkt man: Technik kann lügen! Das sind nicht annähernd 40 Grad. Wenn es hoch kommt 35. Das ist zu schaffen.
Erster Kontinentallacher des Urlaubs: Ein trolliger Shuttlebus bringt uns für ganze 25 Meter vom Flieger zum Gebäude. Auch nicht schlecht.
Das Gepäck muss mit Schallgeschwindigkeit ausgeladen worden sein, denn es erwartet uns schon freudig auf dem ungeduldigen ewig kreisenden Laufband.
Ein Klassiker zum Start: Falsche Tasche einsammeln. Mist. Tasche zurück, dann endlich die eigene finden und durchatmen.
Alles Gepäck steht nun bereit. Ab zum Shuttlebus, welcher uns nach Dubrovnik Gruz bringen soll, wo dann wiederum der Korcula Bus nach Korcula fährt.
Alles gut organisiert. ( Hinweis: der Flughafen Dubrovnik Cillipi liegt 24 km von Dubrovnik entfernt. Daher ist es nötig, wenn man keinen Leihwagen bestellt hat, ab dort mit dem ATLAS Bus ( so der Name des Unternehmens ) zum weiterverteilenden Zentralen Busbahnhof oder nach Dubrovnik Centar zu fahren ) e-mailadresse zur Reservierung bei ATLAS: andjelka.martic@atlas.hr (Die Dame ist sehr nett und spricht deutsch)

Wir treten aus dem Flughafengebäude raus und man winkt schon freudig mit einem Schild, auf welchem unser Name steht. NA wenn ´das nix ist.
Rein in den Bus, Gepäck wir in den Luken unten verstaut, warten bis alle da sind ( ca. 15 Minuten ), dann wird kassiert ( 35 KN für den Transfer ) und ab geht’s in Richtung Dubrovnik. Über eine herrliche Panoramaküstenstrasse, durch Dubrovnik Zentrum durch ( Bus hält einmal gegenüber dem Tor zu Dubrovnik Grad, also der eigentlichen Altstadt dieses UNO Kulturdenkmals ) , ab nach Gruz, dem neuen Hafen Dubrovniks, wo Hochhaushohe Schiffe vor Anker liegen und den Autobus Kolodnor überragen.
Hier nun flink ein Ticket am Infoschalter erwerben ( der Bus nach Korcula über Orebic am Peljesac fährt täglich um 15:00 UHR ( nicht verpassen, sonst heißt es ein Tag warten ) und geduldig bei einem Pivo in der Bar gegenüber mit Becks Sonnenschutz auf den Korcula Bus warten. Das Bier läuft und tut bei der Hitze saugut. KARLOVACKO was sonst...Eiskalt halber Liter. Willkommen in Kroatien.
Das große für 14 KN. Guter Preis. So kann´s weitergehen.
Das Busticket nach Korcula kostet 82 KN.
Der Bus läuft endlich ein, entlässt die abfahrenden, nach Deutschland und sonst wohin heimkehrenden Gäste und es ist Platz für eine neue Fuhre urlaubshungriger Neuankömmlinge und Kroatiengreenhorns, wie wir es sind.
Erste Überraschung: beim Verstauen des Gepäcks hält der Fahrer auch noch mal die Hand auf: er möchte für den komplizierten Handgriff des Verstauens auch gerne 10 KN erhalten. Verblüffung macht sich breit, aber man akzeptiert.
Die erworbenen Tickets sind gültig und zwar inklusive einer Reservierung eines bestimmten Platzes. Dank der Tauschbereitschaft anderer Mitreisender kommen unsere Körper doch nebeneinander zum Sitzen.
Im ersten Moment erscheint der Bus wie das Paradies auf Erden, einer überhitzten Hölle, doch das täuscht. Die Klimaanlage versagt bald und es beginnt eine launige Busfahrt von ca. 3 Stunden mit Pause und Fährfahrt von Orebic nach Korcula.
Besonders zu erwähnen hierbei der besagte Busfahrer der den Ruf eines Nationalhelden in Korcula genießt, da er auf der Fahrt dorthin wohl tagtäglich die Leute mit wichtigen Gütern versorgt, welche diese ohne Ihn nicht erlangen würden. Das führt aller Nase lang zu nervigen Zwischenstopps und trägt zu Unmut und Hitze bei. Besonders witzig: der Polizeiposten von Orebic ließ sich just an dem Tag 4 große Reifen für den Unimog mitliefern. Auch nicht schlecht.
Trotz aller Pausen und Stopps erreichen wir die Fähre, die uns zur Trauminsel übersetzt rechtzeitig und genießen den frischen Meereswind der uns abkühlt.
Korcula wir kommen!
Wir legen im Fährhafen Domince an, bevor es dann mit dem Bus weiter geht nach Koreculatown.
Auch hier gibt es wieder einen zentralen Busbahnhof, wo alle Korculabusse in alle Richtungen für Ausflüge auf der Insel starten.
Der Busbahnhof liegt im Hafengebiet der Inselhauptstadt und ist nicht zu verfehlen.
Hier der Busplan um zu gucken wo man alles hin kann und die Busse fahren: http://www.korcula.net/grad/pitanja/korculabus.htm

Linkerhand geht es zu den Hotels weiter und der nächtlichen Amüsiermeile, rechterhand geht’s zur wunderbaren Altstadt und am Hafen vorbei zum Zentrum des Städtchens.
Wir hatten das Glück uns für Sobe /Apartmani und Selbstversorgung entschieden zu haben. Die Remmi-Demmi Partymeile und all inklusive Terror wäre nix für uns gewesen und kann ich nach diversen Gesprächen auch nur jedem empfehlen sich das nicht zu geben.
Am Busbahnhof wurden wir freundlichst von einem jungen Mann auf Fahrrad abgeholt, welcher uns, vor uns herradelnd und auf englisch erzählend zu unserem Appartement brachte welche unweit der Stadt an der rechten Uferpromenade nah dem Dominikanerkloster lag.
Wir waren endlich da. Klar ein paar Korrekturen mussten noch ausgehandelt werden, weil die Vorgänger das Objekt etwas seltsam hinterlassen hatten und der versprochene Grill fehlte, doch von der Substanz war alles bestens.
Terrasse, direkte Blick auf die Adria / Peljesac und wirklich nur 5 Meter bis Ufer / Palmenpromenade und damit Direktzugang zu Meer.
Nachdem wir uns eingerichtet hatten und dem Vermieter einen Besuch abstatteten, um die Mängel beheben zu lassen ging es erst mal ab zum Konzum, dem allgegenwärtigen Versorgungsimperium Kroatiens.
Unser Hauptaugenmerk galt den gekühlten Getränken Pivo, Wein, Coke, Wasser, welche erstanden wurden und in unser Freiendomizil geschafft wurden.
Eingelagert in den kühlen Schrank, schnell unter die Dusche gehüpft und selbst gekühlt und ab zur ersten Erkundungstour in das mediterrane Renaissancestädtchen mit seiner herrlichen Schutzmauerfassade ( bzw. den Resten davon ).
Schmale nicht immer kühle Gassen ( dank der Klimaanlagen, die das einst gelungene Kühlklima in der Altstadt verderben ) und endlosen Treppen säumen diesen Kern der Historie. Allerhand nette Konobas und Restaurants laden zum Verweilen ein. Das lassen wir uns nicht entgehen und setzen uns in eine Pizzeria nebst der Markus Kathedrale trinken ein kaltes Bier und genießen eine übergroße Pizza Korcula.
Nachdem wir uns dort gestärkt hatten und den ersten Hunger stillten, ging es weiter durch verwinkelte schummrig illuminierte Gässchen hin zu einer Konoba die sich diverser Fischspezialitäten rühmte.

Dort stand eine Fischsuppe und ein Fischrissotto auf unserem Speisezettel, begleitet von einer Flasche Posip, dem hier auf Korcula angebauten Weißwein.
Lecker das. Wenn auch nicht ganz billig, aber der erste Abend musste das hergeben.
Wir sollten in den nächsten Tagen schnell begreifen, das es sich lohnt die Speisekarten diverser Lokalitäten zu vergleichen. Die Preisunterschiede sind erheblich.
Faustregel: Kostet der halbe Liter Pivo Karlovacko ca. 15 KN, dann bist Du richtig, dann kostet der Rest auch nicht übermäßig viel.
In der Altstadt und insbesondere am Milleniumgürtel ( Ufer unterhalb der Altstadt zur See hin, so benannt von uns, weil in jedem Lokal die Kellner alle gelbe Hemdchen anhatten mit der Aufschrift Millenium, obwohl diese Kellner alle zu verschiedenen Restaurants gehörten ) ist das Preisniveau am höchsten. Vergleichbar mit Dubrovnik Grad. Für den schlanken Geldbeutel ist das nix.
Geht man an besagtem Gürtel weiter, am Hotel Korcula vorbei, so gelangt man schnell wieder in zivilere Gebiete, wo Speis und Trank preiswert und qualitativ dennoch gut gereicht werden.
Das Cafe am Anlegeplatz der Orebicfähre wurde uns lieb.3 KN das Voda mineralina und 14 KN das große Bier....
Dazu immer ein frischer Wind. Gute Aussicht auf den Strand und die dort vor Anker gehenden Yachten.
Auch das Lokal neben dem Büro von Kantun Tours ist zum empfehlen. Frische Grill & Fischspezialitäten zu zivilen Preisen. Nett zum Warm up bevor man schlendern geht. Das beste Eis gibt’s neben dem Brunnen und kurz vorm Aufgang zum Revelin.
Zum Einkaufen empfehlen wir nicht den Konzum ( Hauptgeschäft) am Hafen, den da herrscht Chaos pur und es liegt immer eine leicht aggressive Stimmung in der Luft.
Da geht man besser zum Kleinen Konzum beim Backpacker Hostel vorne am Kreisel. Dort gibt es auch alles nur das man es in Ruhe einkaufen kann. Achtung mit den Pfandflaschen. Da sind die Damen dort eigen. Immer hübsch den Bon aufheben, wenn man was kauft und die Pullen auch wieder umtauschen will. Etwas eigenartig, aber was soll´s. In der Regel sollte man so viele Flaschen abgeben, wie man neue holt. Dann sagt keiner was.

Ein kulinarischer Tipp für Nachtbummler: Die Gasse neben dem Jadolinjabüro hoch, an der Kirche und dem Platz vorbei, die Treppen am Internetcafe vorbei zum WINES & SNACKS. Dort kann man in einer kühlen Gasse lecker preiswert Wein und kleine Köstlichkeiten zu fairen Preisen genießen. Ich vermisse es jetzt schon...
Für Weinliebhaber generell gilt: Finger weg vom teuren Flaschenwein: geht in die Winestores und lasst euch Wein abfüllen, in die zwar weniger schmucken Kanister oder Plastikflaschen. Doch der Wein ist der gleiche und schmeckt genauso, nur das er weitaus preiswerter ist.


Beim Markt neben dem Revelin der täglich ist solltet ihr Ware und Preise aufmerksam vergleichen. Lohnt sich immer.
Für Fischliebhaber ist Frühaufstehen angesagt, denn der Fischmarkt ist immer NUR morgens von ca. 6.30 UHR bis 9.00 UHR. Da gibt es dann unten am Hafen eine kleine gekühlte Fischhalle ( unscheinbar ), welche Ihre Pforten öffnet und man Fisch und allerlei Meeresgetier zu sehr guten Preisen erstehen kann. Das ganze dann selbst zubereitet und gegrillt übersteigt eure kühnsten Erwartungen. Einfach nur lecker!
Doch genug zu den Einkauftipps. Da werdet ihr selbst genug entdecken.


Wie war der Aufenthalt ?
Umgeben von zumeist netten Menschen und einer entspannten Atmosphäre ( an Kriminalität ist überhaupt nicht zu denken, denn hier herrscht so was wie Gottvertrauen ) lässt es sich hier sehr gut aushalten.
So etwas hatten wir lange nicht erlebt. Hier kann man wirklich alles stehen und liegen lassen und nix verschwindet. Türen über Nacht auflassen, zwecks besserer Durchlüftung? Kein Problem. Das alles trägt erheblich zur Entspannung bei.
Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft findet man überall und mit dem guten alten Schulenglisch, manchmal auch Deutsch kommt man gut rum. Der Höflichkeit halber aber sollte man sich auch ein paar Brocken Kroatisch angewöhnen.


Nun ja nachdem also unser erster abendlicher Bummel abgeschlossen war, setzten wir uns zufrieden mit uns und der Welt auf eine der weißen Promenadenbänke und ließen unsere Blicke auf die Adria bzw. den Kanal von Peljesac schweifen.
Der feine Wind, der salzige Geruch und die gurgelnden Geräusche des Meeres stellten eine zufriedenstellende Einheit.
Auch die Terrasse wurde noch bei ein paar Gläschen eingeweiht.
Noch in der gleichen Nacht ließ ich es mir dann nicht nehmen, über eine Treppe unweit unserer Unterkunft auf einen Kiesstrand zu gelangen, wo ich dann in die nächtliche Adria eintauchte. Ein wahrer Genuss, denn die Nacht kühlte kaum unter 25 Grad ab und diese Erfrischung ließ dann die nötige Bettschwere in mir aufkommen.
Der nächste Tag nach ausgiebiger Nachtruhe sollte ganz im Zeichen des Erkundens stehen.
Das Frühstück wurde auf dem Markt und im Konzum zusammengestellt und auf der Terrasse genossen. Unser Vermieter hatte derweil einen Grill gestellt, der uns tags zuvor zugesichert wurde und auch alle anderen Mängel waren beseitigt. Sogar ein neuer Kühlschrank wurde geliefert, da der alte seinen Geist aufgegeben hatte.
Da sich das alles ziemlich hingezogen hatte kamen wir erst gegen Mittag dazu den Ort bei Tag zu erkunden. In Korcula ist alles ziemlich übersichtlich. Post, Banken, Apotheke etc. findet man rund um die Freitreppe zum Revelin und alles andere findet sich durch umherschweifen mit offenen Augen.
Nachdem wir zum Nachmittag diverse Ausflüge der hier ansässigen Anbieter durchgecheckt hatten, war eine erste ernsthafte Begegnung mit der Adria bei Tageslicht angesagt.

Die Promenade mit ihren etlichen Treppchen zum Meer runter bietet für jeden etwas.
Wir hatten schnell unseren vorläufigen Nachmittagslieblingsplatz ausgemacht, wo man mit etwas Übung ins Wasser gleiten konnte.
Eines sei gesagt und unwiderruflich als wichtig erachtet: JA es gibt Seeigel und abermals JA es ist besser man hat Schwimmschuhe mit beschichteter Sohle am Start. Das schützt vor Ausrutschen und Verletzungen zugleich und ist für den Badespass unerlässlich. Vor Ort kostet ein Paar Schwimmschuhe die man überall bekommt ca. 50 KN: Es gibt ca. 2 Millionen verschiedene Designs, so das für jeden eine passende Fußbekleidung gefunden wird.

Zum Abschluss des Abends wurde es für mich dann arg unangenehm, denn ich hatte mir was eingefangen und der geplante Grillabend mit netten Grillspießen wurde eine einseitige und überschattete Angelegenheit. Mein Magen / Darmtrakt wollte nicht mehr so wie ich und spielte mir übelst mit. Könnte an der Pizza vom Ankunftstag gelegen haben oder auch... man weiß es nicht, egal. Die Nacht war brenzlig und es war klar das ich ein bestimmtes Medikament brauchen würde, was ich vor lauter Reisefreuden leider zuhause gelassen hatte.
Doch wie das im leben so ist, alles hat auch sein gutes, denn so kam ich in den Genuss der kroatischen Gesundheitsversorgung am nächsten Tag. Will ja alles mal getestet sein.
Meine Hoffnung ich gehe einfach in die Apotheke und bekomme dort mein Mittel zerschlug sich am nächsten Morgen alsbald. Die Apothekerin sprach auch nur schlechtes Englisch und von dem Mittel hatte sie noch nie etwas gehört.
Welche Chemie darin sei wollte sie wissen, doch wer weiß das schon...
Aber eines war Goldes wert: Sie empfahl mir einen Toparzt, der es mir ermöglichte in seinem Beisein meine Hausärztin in Deutschland anzurufen, welche dann mit ihm auspaldowerte, was er mir verschreiben könne.
Das ganze kostete gerade mal 150 KN und das Rezept gab´s obendrauf. Ich war erleichtert! Das Medikament auf der Basis von Ciprofloxacin 500 mg kostete auch noch mal 100 KN, aber es half alsbald, auch wenn es etwas meinen Urlaub einschränkte. Die Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen, aber ohne dieses Mittel wäre der Heimflug fällig gewesen.
Der Name des Arztes: DR..KOMPARAK ( Praxis nahe der Zentralbusstation gegenüber in einer Gasse, an welcher am Eck ein kleiner Weinladen ist, wo man sich leckere Abfüllungen machen lassen kann.( Einfach durchfragen ) Er spricht gut Englisch und ist an ärztlicher Hilfsbereitschaft kaum zu überbieten.
Doch zurück zum erfreulichen Teil des Urlaubs.
In voller Zuversicht der positiven Wirkung des Mittels schonte ich mich halbgar im windigen Schatten und genoss den Tag auf unserer herrlichen Terrasse.

Meine bessere Hälfte unternahm derweil einen kleinen Badeausflug auf die Insel Badija, welche wohl zur Blüte der jugoslawischen Zeit in den 80er jahren ein regelrechtes Bade – und Erholungszentrum gewesen sein muss. Leider ist da einiges stillgelegt und zerfallen, doch die Insel mit ihren Pinienwäldern, einem Franziskanerkloster und einer Strandbar bietet auch so einige Annehmlichkeiten, die man nutzen sollte. Mit dem Boottaxi ab Korcula Hafen für 30 KN hin und zurück ist das ganze einen Tagesausflug wert. ACHTUNG: auf Abfahrt es letzten Taxis achten, da man sonst fest sitzt! Man kann in Badija hervorragend schwimmen, da es Strandterrassen gibt die einem einen leichten Einstieg in die Fluten erlauben. Am 02.08.ist immer eine Art kirchlicher Feiertag, da dort der Klostergründungstag gefeiert wird. Da sollte man sich da besser nicht blicken lassen, da man leicht bekleidet nicht gerne gesehen ist...
Der Abend brachte dann einen nächtlichen Stadtbummel mit sich und dank der Behandlung wurde es eine kurze Abendstimmung da mich alsbald eine gehörige Portion Müdigkeit überkam.
Doch das war gut für den nächsten Tag. Wieder einigermaßen hergestellt wollten wir die Strandpromenade mal endlich auch weiter in die andere Richtung laufen.( also nicht in Richtung Stadt, sondern in Richtung Dominikanerkloster ).
Über die Uferstrasse hinaus gelangt man in eine wirklich sehenswerte Küstengegend der Insel. Hier stehen nette Häuser, die man auch großteils mieten kann und hat eine herrliche Aussicht auf die Buchten mit ihrem tiefblauen im Sonnenschein glitzernden Wasser.
Als Badefreudengeheimtipp entpuppte sich allerdings die Bucht rund um besagtes Kloster, da man hier im Schatten von den kühlen Mauern geschützt bestens verweilen kann und gute Einstiegsmöglichkeiten in die Adria hat. Einziges Makel: eine Seeigelkolonie sollte gebührende Beachtung finden...

Aber nichtsdestotrotz ein Kleinod an Erholung und der Möglichkeit zu Entspannen.
Hier sollten wir uns ab nun mindestens einmal am Tag einfinden. Nah zu unserer Behausung war das quasi Pflicht. Unsere Nachmittagsbucht lag ohnehin in unmittelbarer Nähe.
Den Nachmittag nutzen wir dann zu einer Bustour in das Inseldorf Lumbarda, welches unweit von Korculatown ( ca. 5 km ) liegt und auch nette Bademöglichkeiten bieten sollte.
Vom Buszentralbahnhof aus fuhren wir mit dem Bus für 25 KN ( hin und zurück ) dorthin.
Auf den ersten Blick etwas verschlafen da und der unübersehbare Ostalgiecharme einiger Hotels lässt sich nicht leugnen, doch auch da lässt es sich sicherlich gut aushalten. Das Preisniveau ist etwas niedriger, aber uns war es da zu abgeschieden. Mit dem Auto bestimmt netter. Was ich gut fand, das war der kleine Strand am Ende einer Promenade mit integrierter Strandbar. Dort verweilten wir bei etwas Bier und Eis und ließen es uns gut gehen. Danach erkundeten wir das Zentrum und ein paar Vinothekas, erstanden eine gute Flasche Rotwein ( ebenfalls Abfüllung ) und ließen uns zufrieden in die Polster des Busses für die Rückfahrt sinken. Wir konnten uns noch auf etwas freuen:
Am Morgen hatten wir uns aufgerafft und besagten Fischmarkt besucht und leckere Doraden, als auch ein Kilo Krabben erstanden. Diese waren eingelegt in eine Knoblauch Kräutersauce eine Delikatesse. Auch die Doraden waren schon präpariert, so das diesmal ein wirklich leckerer Grillabend warten konnte.
Wie gesagt: Nichts schmeckt so gut wie selbst gegrillter Fisch. Nach der blauen Stunden mit unverkennbarem Eintauchen der Wolken in eine Art Rosa-Blauen Abendschein, entfachten wir den Grill und bereiteten uns wohl das leckerste Abendessen zu, was wir seit langem genießen konnten.

Dazu gab es lecker Wein und Pivo und das alles war ne runde Sache.
Zum späten Abend konnten wir dann noch einem feinen Seegewitter beiwohnen.
Ein wahrliches Naturspektakel. Grell, zuckende Blitze die aus dem Nichts auftauchen und ins Nichts verschwinden, Himmel und See bizarr erleuchten und dazu ein Wind der alles ordentlich durchrüttelt. Erst schauten wir all dem von der Terrasse aus zu, doch dann hielt es uns nicht mehr und wir gingen ans Meer herunter um diese Naturenergie in uns aufzusaugen. Peitschende Wellen und Wetterleuchten gepaart mit krachendem Donner belohnten uns. Der Witz: am Anfang kein Tropfen Regen, doch dann kam auch dieser sintflutartig heruntergeprasselt, so das es Zeit wurde in den Schutz des Appartements zu flüchten.
Der Regen sang uns in den Schlaf. Das Prasseln hatte was beruhigendes.
Nur eine Frage blieb in dieser Nacht: Würde es nun einen Wetterwechsel geben ?

In der Tat bot der nächste Morgen ein eher trauriges Bild. Nebel und Wolken dominierten unseren Blick auf unsere liebgewonnene Bucht.
Doch auch hier konnten wir dem Ganzen das Positive abgewinnen: Etwas Abkühlung für einen Tag; warum nicht ?
So bot es sich an nach den üblichen Besorgungen einen Ausflug zu planen.
Wohin könnte es gehen ?
Nun denn, einfach den Peljesac überqueren und mal das nette Örtchen besuchen, dessen Lichter sich allabendlich auf der anderen Seite des Kanals im Wasser spiegeln: Orebic.
Die Fähre verkehrt recht häufig und die Überfahrt dauert gerade mal 20 Minuten. Die einfache Strecke kostet 12,50 KN.

Das sollte man sich gönnen. Die recht launige Überfahrt wertete den kleinen Ausflug noch auf. Angekommen im zentral gelegenen Hafen von Orebic wurden wir nun doch von wärmenden Sonnenstrahlen empfangen. Die Schlechtwetterkrise war beendet und wir waren eine Idee zu warm angezogen...
Was bei Orebic nach wenigen Minuten deutlich wurde: das Preisniveau ist etwas entspannter als in Korcula und die Strandpromenade ist gesäumt von allerlei Konobas, Bars und Restaurants, die am Abend zum flanieren und auskosten einladen. Wir genossen dies nun am Tag. Bei diesem Spaziergang mit gelegentlichen Zwischenstopps für den Genuss von Pivo, Eis und anderen Erfrischungen gewann man alsbald den Eindruck, das der Strand bzw. die wassernahen Liegegelegenheiten kaum aufhören würden. Immer weiter führte uns unsere Erkundung, vorbei an lecker duftenden Küchen. Hier kann man es auch gut aushalten. Das Zentrum erreicht man über diverse Treppen auf den Hügel hoch. Besonders beeindruckend das kroatische Bergmassiv wie man es aus den alten Winnetoufilmen kennt, welches sich über das Städtchen erhebt.
Das Zentrum besteht aus Markt, Konsum, Post und Metzger. Eher unspektakulär.
Sicherlich kann man hier auch gut wohnen, doch die Anordnung hatte uns nicht überzeugt, die Promenade allerdings schon, da die Preise zivil sind und man überall schön sitzen kann, um aufs Meer zu blicken.
Irgendwie hatten wir jedenfalls die Kraft der Sonne an diesem Tag unterschätzt, da wir ja von eher diesigem Wetter ausgegangen waren und zogen uns einen wenig erquickenden Sonnenbrand zu. Gekühlt vom Fahrtwind des Schiffes beim Übersetzen nach Korcula war davon noch nicht viel zu merken...Am Abend dann aber um so mehr.
Nun ja, diesen Abend verbrachten wir dann demzufolge mit stündlichem Kalt abduschen und Wunden lecken. Doch der Tag hatte uns gefallen und während wir unsere Krabben aus ihrem Panzer befreiten, um sie genüsslich zu verspeisen verkrochen sich unsere Gedanken in den ruhigen Abend auf unserer Terrasse. Bei lecker Posip und dem ein oder anderem Kaltenberg ( in Lizenz gebrautes Pils; auch lecker ) ging der Abend seinen Gang. Auch unsere kleine Bucht besuchten wir noch nach Einbruch der Dunkelheit. Diesmal ohne Gewitter...
Dieser abendliche Gang über die Steintreppe brachte dann Tags drauf auch den Umstand mit sich, das ich mir das Kniegelenk überdehnt hatte und mit einer fetten Schwellung aufwachte und das Gelenk nur unter starken Schmerzen bewegen konnte. Nun denn. Shit happens. Nach der Magengeschichte nun das. Das konnte nur einen ruhigen Tag in Appartementnähe nach sich ziehen. Meine bessere Hälfte holte in der Apotheke noch Sportgel und eine elastische Binde, doch das schaffte nur wenig Linderung. Etwas Ruhe und Kühlung half dann bis zum Abend das ganze erträglich zu machen, so das ich wenigstens bis zum Dominikanerkloster humpeln konnte, wo an diesem Tag eine steife Prise ihre Herrschaft behauptete und alles umherwehte was nicht niet und nagelfest war. Tat aber auch gut und hatte was lebendiges.

Bei Ihrem Tageseinkauf hatte Meckie nun was ganz feines in einer kleinen Seitengasse entdeckt: den Wines & Snacks laden, der von uns ab nun jeden Abend aufgesucht wurde. Ich hatte weiter oben schon auf dieses kleine Stück Genuss verwiesen. Hier konnte man auf rustikalen kleinen Holzbänken, die in der Gasse standen leckere Weine und kleine Spezialitäten genießen. Aber auch Bier zu einem anständigen Preis gab es da. Wichtig bei der Bestellung: Alles wird in dkg gerechnet. Also sollte man immer genau bestellen, um bei der Abrechnung nicht überrascht zu werden. Von dem zu billigen Posip raten wir ab ( gerade mal 13 KN für den Liter ). Wir empfehlen den weitaus schmackhafteren ab 50 KN aufwärts. Lecker auch die Salzfische. Brot gibt’s dazu und im Laden am Tresen findet man einen Körbchen mit gerösteten Brotstückchen. Sehr lecker...
In dieser Konoba finden sich allabendlich nette Gesellen ein, da das Backpacker unweit davon liegt und sich diese Stätte des Genusses gerade für Leute mit kleinem Geldbeutel empfiehlt. Die unmittelbare Nähe zum Hafen, wenn man die Gasse nach unten verlässt, wertet das ganze dann noch atmosphärisch auf.
Mit leicht betäubten Schmerz wurde dann am späten Abend zum zwischenzeitlichen zuhause zurückgehumpelt.
Das übliche Abendausklangritual auf der Terrasse und erste Gedanken an den baldigen Abschied ließen den Abend mit gemischten Gefühlen ausklingen.
Am nächsten Tag war das Knie schon wieder besser dran, so das ich auch noch mal den Fischmarkt mit besuchen konnte. Schon erstaunlich die Vielfalt die sich da bietet. Und das alles zu Preisen, die kaum in Ihrer Niedrigkeit nachzuvollziehen sind.
Für unseren letzten Abend wollten wir es uns noch mal richtig gut gehen lassen und erstanden abermals Krabben und Seeteufel.

Damit konnte nichts schief gehen. Die Leckereien wurden dann auch entsprechend vorbereitet. Der Tag wurde genutzt, um noch mal die Altstadt zu durchwandern, und um diverse nette Plätze unseres Aufenthaltes aufzusuchen. Das Marco Polohaus ist als Bauruine beeindruckend. Die 10 KN Eintrittskarte ist Pflicht. Generell ist diese Altstadt eine Augenweide für historisch beseelte Existenzen. Einfach nur gut da.
Die Flaniermeile in Richtung Hotelanlagen ( Bon Repos , Liburna etc. ) ist wie schon erwähnt die Korcula Partymeile und bietet nichts originelles. Je nach Strickart bieten sich da allerlei Ablenkungen auf dem üblichen Niveau. Allerdings gibt es da auch einige nette Bars, de man sich ruhig mal antun kann. Auf dem Rückweg über den Hafen gelangten wir wieder zu unserem Wineshop Nr. one und genossen ein erfrischendes Fläschchen.
Der etwas spät ausgefallene Grilleinsatz führte dazu, daß das ganze dann auf den folgenden Tag umverteilt wurde. Warum auch nicht. Ein leckeres Grill in zum Mittag ist auch was feines.
Dieser Tag war dann auch der heißeste in der Zeit auf Korcula und wir verbrachten mehr Zeit in der Adria als sonst wo. Führte leider erneut zu einem deftigen Sonnenbrand bei mir, aber man lernt halt nie aus.
Wehmütig saßen wir abends auf der Terrasse und tranken unsere letzten Reste der erworbenen landesüblichen Getränke. Auch der Travarica musste nun geöffnet werden...
Meckie legte sich etwas früher in die Koje. Ich verweilte noch und trank mich in die Nacht, die ohnehin früh zu Ende sein sollte, da der Bus zurück nach Dubrovnik schon um 6:45 UHR fahren sollte. Das Ticket hatten wir vorsorglich schon vorher besorgt, denn es kann einem gut passieren, das alle Plätze belegt sind, wenn man das auf den letzten Drücker angeht und dann ist nix mit Abreise. Wäre peinlich.
Egal wie: leicht angeduselt schnappten wir uns unsere vorgepackten Sachen am nächsten Morgen und schlichen leise adieu murmelnd von dannen. Über die Naturpflastersteine, geglättet von Tausenden von Sohlen, die hier schon liefen rollten unsere Trolleys geführt von unserer Hand der Bushaltestelle entgegen.
Besonders abgekühlt hatte sich die Nacht nicht, so das uns an diesem Morgen eher eine klitschige Schwüle begleitete.
Das Busritual kannten wir ja nun schon von der Hinfahrt. 10 KN fürs Gepäck, Sitzplatzvergabe, Chaos, Warten und ruhig bleiben.
Eines wissen wir jetzt schon: nächstes Jahr wird das alles mit der Fähre von Jadrolinja geplant. Die Busfahrt braucht kein Mensch. Das ist einfach nur eine nervige Strapaze die nichts bringt.
Runter zum Hafen von Domince, um mit der Fähre überzusetzen. Angekommen in Orebic, um auch hier tschüss zu sagen geht die ermüdende Fahrt über Klippenserpentinen und abenteuerlichen Strassen in den kommenden 3 Stunden weiter nach Dubrovnik.
Wir waren heilfroh endlich da zu sein. Wir waren schlau genug uns vor dem Heimflug noch einen Tag Dubrovnik zu gönnen. Dies sollte sozusagen unsere Pufferbrücke zur Heimkehr sein, also nicht der berühmte Sprung ins kalte Wasser. Brrr.
Das war auch alles gut geplant, nur wurden wir von unserer Unterkunft jäh enttäuscht, was uns zwar für den einen Tag kaum belastete, aber halt wieder mal zeigt, das man den Darstellungen im Internet nicht alles glauben darf. Aus dem Superappartement mit TV set, Klimaanlage, 100 m bis zum Strand, zentrale Lage und eigene Terrasse wurde eine Unterkunft ohne TV, ohne Klimaanlage, es sein denn ein Ventilator gilt derweil als solche, und einer unmöglichen Entfernung zum Wasser. Denn die 100 m waren Luftlinie und nutzen nur den Möwen etwas, da das ganze an einer Steilküste endete die derweil eine nette Baustelle beherbergte.
Die Terrasse war der Zugang zum Haus an sich und an Ruhe nicht zu denken.
Die Leute waren aber sehr nett und waren auch nicht schuld daran. Diese Darstellung hatte sich ein in der Tschechei ansässiger Reiseveranstalter ausgedacht und es kümmert ihn rein gar nicht das dies alles nicht stimmt ( auf unsere Beschwerde kam rein gar nichts ).
Wie gesagt, für einen Tag, war uns das egal, denn Dubrovnik hat genug zu bieten, als das einen das zu sehr belasteten sollte. Fein war die Tatsache das direkt ums Eck ein Lädchen war, wo man das nötigste erstehen konnte. Auch eine Art Kiosk mit Weinausschank befand sich in dieser Strasse ( Ulica Kneza Branimira 4 ), welche, wenn man sie weiter hoch läuft einen netten Panoramablick auf den neuen Hafen von Dubrovnik zulässt.

Am Abend besonders zu empfehlen. Sieht gut aus das Lichtermeer und die Riesenschiffe die da vor Anker liegen.
Wir verweilten jedenfalls nach unserer Ankunft da in dieser Unterkunft nicht allzu lange und zogen es vor Dubrovnik angucken zu gehen.

Man findet sich erst mal nicht gut zurecht, daher hier der wohl wichtigste Tipp: Fast alle Busse fahren zu den Toren von Dubrovnik Grad ( Altstadt ). Also einfach Bus schnappen, Ticket für 10 KN erwerben und ab geht’s. Alles Busse fahren Ihre Route im Sinne eines Kreise und kommen quasi immer wieder überall an, nur das man die richtige Richtung wählen sollte wenn man die Fahrt verkürzen will. Praktisch. Da wir das aber alles nicht wussten und unser netter humoriger Vermieter meinte das man das locker erlaufen könnte, machten wir uns per pedes auf den Weg. Nach einer Dreiviertelstunde gaben wir entnervt und überhitzt auf, da wir das alles unter sengender Sonne bewältigten und der Aufgabe nicht gleichkommen konnten. Also stellten wir uns an eine Bushaltestelle, warteten auf den nächsten Bus und prompt fuhr dieser zu unserem Ziel. Das beste an diesem Bus war aber Derek, Koch von der Konoba Kapetan / Captain in der Altstadt von Dubrovnik (Ulica Prijeko 16 ),welcher so eine Art Reiseführer gab und uns in bestem Deutsch den ein oder anderen Tipp zu unserem Aufenthalt in der Altstadt gab. Nebst geschichtlichen Einblicken zeigte er uns sein Restaurant und lud uns später auf ein Aperitif mit anschließendem Essen ein. Er hinterließ uns zu diesem Zweck einen Gutschein mit Karte. Ein besuch lohnt sich, denn wir sahen das Essen auf den Tischen und die Gäste wirkten sehr zufrieden. Wir selbst kamen nicht mehr in den Genuss weil wir uns zeitlich komplett verzettelten und unser Weg nicht dorthin zurückführte. Schade. Aber es gibt soviel zu sehen dort das einem das schell passiert. Im nächsten Jahr steht der Besuch vom Kapetan fest auf unserem Plan.
Nachdem wir uns von Derek auf der Hauptachse der Altstadt verabschiedet hatten machte sich so langsam ob grund der unmenschlichen Hitze eine Schwächelei breit die sich in Kreislaufstörungen, Schwindel und Kopfschmerzen manifestierte.
Wir taten daher gut daran uns erst mal dem Schatten auszusetzen um dann zum Großen Onofriobrunnen am Haupteingangstor zu gelangen ( vor diesem Tor befindet sich dann auch die Busstation für Busse in alle Richtungen und ein Konzum gibt’s da auch ).
Dieser besagte Brunnen mit 16 Wasserspeiern als Abschluß einer 12 km langen Wasserleitung liefert wunderbar eiskaltes Wasser. Ist eine Art mittelalterliche Zisterne, wo das Wasser aus tiefsten Gründen plätschert.
Das war unsere Rettung. Kopf drunter eiskalt abkühlen, Tuch zum Nachtupfen wässern und erst mal 2 Pivos aus dem Konzum holen und runterkommen.
Ab hier lief es dann wieder besser. Wir durchkämmten diese wunderbare Altstadt und ließen kaum eine Gasse aus. Am Ende kommt man am alten Hafen von Dubrovnik an und genießt den Blick in die Bucht.
Dort empfehlen wir einen besonders netten Ausflug mit dem Schiff auf die Insel Lokrum. Das muss man gesehen haben. Eine wunderbare kleine Insel mit zerfallenen Häusern, einem botanischen Garten, kleinen Lokalen und einer rauen Küste, welche unweit kleiner Pinienwälder liegt. Sollte man unbedingt mitnehmen.
Diese 30 KN sind wohl angelegt.
Weniger empfehlen konnten wir dann nach unserer Rückkehr den Besuch des Aquariums. Diese Stätte schrammt knapp an Tierquälerei vorbei. Das dürften die lieblosest gestalteten Becken in der Geschichte der Aquaristik sein. Nur Steine und null Pflanzen. Das machte uns traurig. Insbesondere die 120 Jahre alte Riesenschildkröte die im Langweilerbecken No. 1 traurig ihre Runden dreht. Das alles wäre eine Meldung an WWF wert.
Danach und mit etwas Karlovacko gestärkt ging es kreuz und quer durch die Altstadt zurück zum Brunnen und damit zur Haltestelle, wo uns die Linie 6 sicher in die Nähe unserer Unterkunft brachte.
Für den Abschlussabend kundschafteten wir nun etliche Bars / Restaurants aus um am Abend entspannt unser Abschiedsessen zu nehmen.
Wir fanden eine herrliche Pizzeria in einer Parallelstrasse und nach Dusche und Frühabendsiesta sollten wir da zum letzten mal für diesen Urlaub unser Essen genießen.
Die Pizza war bombastisch und gut und wir genossen in vollen Zügen.
Meckie verspeiste den größten Salat aller Zeiten und wir waren mit uns und der Welt zufrieden.
Auf dem nächtlichen Nachhauseweg kehrten wir noch auf 2 Liter Pivo ein und sagten so Servus zu diesem wunderbaren Land und seinen Menschen.
Der nächste Tag brachte nebst üblichem Abreisestress nur noch die Erkenntnis mit sich das man besser in der Nähe von Gruz Quartier bezieht, weil von da der Bus nach Cillipi zum Flughafen fährt und sich so die Anfahrt dorthin erspart. Denn der Alptraum überfüllter Linienbus am Morgen vergellt es einem arg.
Der Atlassonderservice der extra für uns eingerichtet wurde ( klimatisierte PKW Sonderfahrt zum Airport ) ist hier noch lobend erwähnt, denn der Bus war weg, weil zu früh gestartet und wir hätten fast unseren Flieger verpasst. Dank dieser Leistung ging aber alles gut.
Wir verlassen ein Land das ich lieben und schätzen gelernt habe und dem ich für seine Zukunft alle Daumen drücke. Auch hoffe ich das der Euro nicht allzu bald kommt, da er auch Kroatien in eine tiefe Krise stürzen würde.
Mein Wunsch zum Abschluss: mehr Umweltbewusstsein, damit das wunderbare klare Wasser und die Natur erhalten bleibt. Da müsste unbedingt etwas getan werden, den sonst läuft die kroatische Adria Gefahr, das es ihr so ergeht wie einst ihrem italienischen Pendant.
In diesem Sinne.
Auf ein Neues 2007
Dobar Dan
Hvala

GG Offline



Beiträge: 195

14.08.2006 14:19
#7 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

In Antwort auf:
So da ging es also los am 26.08 einem schwül heißen Sommermorgen in der Mitte Deutschlands


Sehr schöner Bericht und Bilder, aber bin jetzt am grübeln: Bist du der Zeit voraus oder ist der Bericht vom letzten Jahr?

Gruß

Gabriele

comsatangel Offline



Beiträge: 61

14.08.2006 14:45
#8 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

Stimmt.Uups.Kleiner Zahlenheimer.
Nee war schon dieses Jahr.Allerdings dann July.
Wär ja fatal wenn ich in einer Zeitschleife hänge...
Oder nicht? Haha!
Danke

GG Offline



Beiträge: 195

14.08.2006 14:49
#9 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

Zeitschleife? In Kroatien? Super, wäre doch gut.


Danares Offline



Beiträge: 465

14.08.2006 14:52
#10 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten
Hallo comsatangel,
In Antwort auf:
so benannt von uns, weil in jedem Lokal die Kellner alle gelbe Hemdchen anhatten mit der Aufschrift Millenium

Wirklich nur mit einem "n"? Dann gehörten die Kellner ja vielleicht zum Club der tausend Ärsche...?

LG, Danares

comsatangel Offline



Beiträge: 61

14.08.2006 15:52
#11 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

@ GG
Zeitschleife? In Kroatien? Super, wäre doch gut.

...so gesehen ja, aber immer wieder kaputtes Knie und defekter Magen...Ich weiss nicht.Nur Kroatien und das alles, das nehmen wir gerne, auch ohne Murmeltier.
Mal sehen was machbar ist.



comsatangel Offline



Beiträge: 61

14.08.2006 15:54
#12 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten
Zitat von Danares
Hallo comsatangel,
In Antwort auf:
so benannt von uns, weil in jedem Lokal die Kellner alle gelbe Hemdchen anhatten mit der Aufschrift Millenium

Wirklich nur mit einem "n"? Dann gehörten die Kellner vielleicht zum Club der tausend Ärsche...?
LG, Danares


Muss ich das mit den 1000 Ärschen verstehen?
Nee, wir fanden es seltsam, das es zig verschiedene Lokale waren und doch alle Kellner das gleiche Dress anhatten mit der Aufschrift: Millenium.
Dazu die Hemden in gelb...gurps.
Ob das da mit einem oder 5 n`s stand entzieht sich meiner Kenntnis.
Was hat es damit auf sich?
so long

Danares Offline



Beiträge: 465

14.08.2006 16:16
#13 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

Zitat von comsatangel
In Antwort auf:
In Antwort auf:
mit der Aufschrift Millenium

Wirklich nur mit einem "n"? Dann gehörten die Kellner vielleicht zum Club der tausend Ärsche...?

Muss ich das mit den 1000 Ärschen verstehen?

War nicht bös gemeint: die "tausend Jahre" werden als Millennium bezeichnet (dt. Jahr = lat. Annus) - mit nur einem "n" bedeutet das Wort dagegen "tausend Ärsche" (vom lat. Anus).

LG, Danares

comsatangel Offline



Beiträge: 61

14.08.2006 16:39
#14 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten
Lustig.
Gut zu wissen.Netter Scherz.Hatte nie Latein.Wenn ich aber bedenke das sogar Filme so heissen...
Wieder was dazu gelernt.
Danke Dir.
Bis denne.
LG Comsatangel

Danares Offline



Beiträge: 465

14.08.2006 17:02
#15 RE: Korcula 2006 Ein kurzer Reisericht & Tipps antworten

Zitat von comsatangel
Wenn ich aber bedenke das sogar Filme so heissen...

Es ist erschreckend, aber Du hast Recht: bei knapp 20% der bei IMDB gelisteten Filme, in denen das Wort im Titel vorkommt, wurde es falsch geschrieben - immerhin ganze 14 Mal!

LG, Danares

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