ich hoffe, jemand kann mir meine Frage beantworten. Wir fahren in der kommenden Woche mit unserer kleinen Tochter nach Hvar. Wir gehen natürlich immer vom Positiven aus, aber was ist, wenn die Kleine doch mal krank wird oder irgendwie ein Notfall eintritt? Habe auf verschiedenen Seiten gelesen, dass es auf der Insel mehrere kleine Krankenhäuser/Notfallambulanzen gibt. Kann mir hierzu jemand mehr sagen oder bestenfalls sogar Adressen (fürs Navi) schicken? Ich weiß wohl, dass man bei größeren Geschichten nach Split muss, aber eine erste Anlaufstelle auf der Insel würde mich irgendwie beruhigen;-)
Sind übrigens in dem kleinen Örtchen Zavala, da wir aber mit unserem Auto da sind, sind wir im Notfall auch mobil.
In der Stadt Hvar ist der sogenannte "Centar" 24 Stunden taeglich : Leider ist die verlinkte Seite / Foto / Video nicht mehr verfügbar. - Thofroe Es gibt Ambulanzen auch in Stari grad , Jelsa und Sućuraj: http://www.hvarkroatien.de/information.php
Bei ernsten Notfaellen kommt Hubschrauber und transportiert den Pazient nach Split. Die Ambulanzen an der Insel haben mehr Apparaten als am Festland, was ist auch logisch. Falls doch etwas passiert, ihr koennt auch von Zavala nach Hvar mit der neuen Strasse direkt nach Hvar fahren uund nicht durch Tunnel nach Jelsa. Ihr werdet es nicht brauchen.
Zitat von ljubica12 im Beitrag #2Falls doch etwas passiert, ihr koennt auch von Zavala nach Hvar mit der neuen Strasse direkt nach Hvar fahren uund nicht durch Tunnel nach Jelsa.
Was heißt das, ist etwa die Verbindungsstraße der Küste entlang fertiggebaut? Das sah im letzten Jahr noch überhaupt nicht danach aus...
Es ist schon ein Paar Jahren moeglich die zu fahren, weiss nicht ob es offiziel genehmigt ist, aber es wird benutzt, ich persoenlich war noch nicht: https://www.youtube.com/watch?v=UrsKJIg3kU4
Wenn es wirklich ernsthafte Probleme gibt dann müsst ihr auf jeden Fall nach Split, die übrige ärztliche Versorgung ist auf dem Stand von vor 30 Jahren. Und vor allem eine gute Auslandskrankenversicherung !!!, für Touristen gibt es auch Touristenpreise! Trotzdem einen schönen Urlaub wünscht leomobil
Fünfjährige in Kroatien von Giftschlange gebissen – Ärzte retten letztendlich ihr Bein Nur durch zwei Operationen konnten Ärzte das Bein eines Mädchens nach einem Schlangenbiss in Kroatien retten. Ärzte warnen vor einer Häufung von Schlangenbissen in dem beliebten Urlaubsziel.
Ein Familienurlaub auf der kroatischen Insel Hvar endete im August für eine Familie im Krankenhaus. Ihre fünfjährige Tochter wurde in der Bucht Dubovica von einer giftigen Europäischen Hornviper, in Kroatien als "Poskok" bekannt, gebissen und schwebte zeitweise in Lebensgefahr.
Der Vorfall ereignete sich laut dem kroatischen Nachrichtenportal "Dnevnik" in unmittelbarer Nähe eines Cafés. "Das Mädchen spielte während des Mittagessens mit Freunden in der Nähe eines Cafés, nur wenige Meter von uns entfernt. Plötzlich kam sie angerannt und sagte, eine Schlange habe sie gebissen - wir konnten es nicht glauben", erzählte die 31-jährige Mutter Marta. Der Zustand des Kindes verschlechterte sich nach dem Biss rapide. Übelkeit, Erbrechen und Bewusstseinsverlust setzten laut Bericht ein, während das betroffene Bein stark anschwoll. Der Besitzer des Cafés reagierte geistes- gegenwärtig und alarmierte den Rettungsdienst. Zunächst wurden sie von einem Krankenwagen abgeholt. Ein Rettungshubschrauber flog das Kind und seine Eltern dann ins Universitätsklinikum Split. "Während der Fahrt verlor das Kind ständig das Bewusstsein und erbrach sich - es war schrecklich anzusehen", berichtete die Mutter laut "Westfälischem Anzeiger". Im Krankenhaus erhielt das Mädchen umgehend Gegengift. Die Ärzte warnten allerdings vor möglichen Komplikationen. "Sie sagten uns, dass eine ernste Gefahr des Beinverlusts besteht. Am nächsten Morgen riefen mich die Ärzte an und teilten mit, dass eine Notoperation erforderlich sei", schildert die Mutter die bangen Stunden des Wartens. Nach einer ersten erfolgreichen Operation wurde das Kind auf die chirurgische Station verlegt. Eine zweite Operation zum Wundverschluss folgte. Der Schlangenbiss auf Hvar reiht sich in eine Reihe von Vorfällen ein. Gegenüber "Kroatien-Nachrichten" bestätigte der Direktor des Pula-Krankenhauses, dass man dort keine Erinnerung an so viele Bisse in nur wenigen Tagen habe, wie in diesem Sommer. Allein seien in der Region Istrien innerhalb weniger Tage drei Menschen wegen Schlangenbissen behandelt worden. Von den 15 in Kroatien heimischen Schlangenarten sind nur drei giftig, wobei die Europäische Hornviper ("Poskok") aufgrund ihrer Größe und der Stärke ihres Gifts als die gefährlichste eingestuft wird. Experten betonen, dass die Schlange normalerweise nicht aggressiv ist und Menschen nur beißt, wenn sie sich bedroht fühlt. "Poskok-Schlangen sind scheu und beißen normalerweise nur, wenn sie erschreckt oder bedroht werden. In ihren Lebensräumen – felsigen Gebieten, Karstgebieten und Wäldern – sollte man vorsichtig sein und Vibrationen oder Lärm erzeugen, damit sich die Schlange von selbst entfernt", erklärt Nediljko Landeka vom Istrischen Institut für öffentliche Gesundheit laut Bericht. (aus "web.de/03.09.25)
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