Um 8.30 Uhr starteten mein Arbeitskollege und ich die Motoren; die teilweise gemeinsame Rückfahrt konnte losgehen. Unsere Bekannten winkten zum Abschied, denn sie waren mit dem Flugzeug angereist und blieben noch drei Tage. Wir fuhren die Jadranska magistrale nordwärts bis kurz hinter Brela um dann ins Landesinnere abzubiegen und über Gornja Brela bis Sestanovac auf der Glavna cesta 39 zu fahren. Dort bogen wir wieder links ab und gelangten über die Glavna cesta 62 schließlich zur Autobahnauffahrt Dugopolje.
Oh Schreck, die Zufahrt zur Autobahn war abgesperrt. Den kroatischen Text konnten wir nicht lesen und somit blieb uns nur der Weg zurück zur Jadranska Magistrale. Hätten wir das gewusst, wären es entlang der Küste bis Split ca. 18 km weniger gewesen. Dafür lag nun die Festung Klis an unserer Strecke, die wir bisher noch nie wahrgenommen hatten.
Danach fuhren wir an der Küste entlang. Auf der Strecke von Primosten bis Sibenik wurde die Straße mit einer neuen Asphaltdecke ausgestattet. Folglich ging es auf diesem Teil der Strecke etwas langsamer vorwärts. Schließlich erreichten wir bei Pirovac wieder die Autocesta 1. Da heute die Bura bließ wurde die erlaubte Geschwindigkeit 130 km größtenteils auf 100 km/h beschränkt.
Im Gebiet der Maslenica most der Autocesta wurden wir auf 60 km/h herunter gebremst. Hinter der Brücke tankten wir an der Tank- und Rastanlage Jasenice auf. Mein Kollege und ich vereinbarten eine gemeinsame Rast an der nächsten Rastanlage Zir, da sie den Plitvicer Seen einen Besuch auf dem Rückweg abstatten wollten.
Wir fuhren nun durch das Velebitgebirge
Ausblick auf das Novigrasko more
Ausblick auf das Karinsko more
Ein Velebit-Tunnel auf der Fahrt gen Norden
und den Tunnel Sveti Rok und mussten dann feststellen,
dass die Abfahrt zu den Plitvicer Seen Gornja Ploca 2 km vor der Rastanlage Zir lag. Dank unser Sprechfunkeinheiten konnten wir uns verabschieden und die Wege trennten sich. Wir legten wie auf der Hinfahrt hier eine Fahrpause ein.
Auf der Hinfahrt hatten wir bei Bosiljevo 1 als Ausfahrtshinweis Novo Mesto gelesen. Daher entschieden wir uns nicht über Karlovac und Metlika zu fahren, Do skorog videnja - Wir kommen wieder!
sondern nahmen den Weg über Bosanci, Vinica, Crnomelj, Podturn, Soteska, Zuzumberk und Ivancna gorica zur slowenischen Autobahn. Die Strecke war von den gefahrenen Kilometern kürzer, dafür benötigten wir aber zeitmäßig länger.
Ab hier ging es dann auf der Standardroute weiter. Über Ljubljana, Villach und Salzburg kamen wir bis Siegsdorf. Gegen 20:30 Uhr stellten wir den Wagen ab, bezogen unser Nachtquartier und ließen den Abend gemütlich im Restaurant ausklingen. Freitag, den 27. Mai 2005 Nach dem Frühstück am nächsten Morgen benötigten wir noch drei Stunden bis Böblingen.
Sonntag, den 29. Mai 2005 Mein Kollege war von seinem zweiten Besuch der Plitvicer Seen erneut angetan. Am Sonntag saßen wir zu Hause auf unserem Balkon, als die Croatia Airline von Dubrovnik kommend unsere Bekannten heimbrachte. Da wir die Kamera gerüstet hatten, konnten wir das Flugzeug auf einem Bild festhalten.
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