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Dieses Thema im Kroatien-Forum hat 35 Antworten
und wurde 4.059 mal aufgerufen
  
 Individuelle Erfahrungen beim Urlaub in Kroatien und der Ferienunterkunft
Seiten 1 | 2
Keko Offline



Beiträge: 15

30.07.2009 12:29
Ärger auf Ciovo antworten

Hallo zusammen,

ich sitze gerade auf der Terasse unserer Ferienwohnung, der 5. innerhalb von 12 Tagen (!), auf Ciovo und muss meiner Enttäuschung Luft machen:

Die Buchung über das Internet ist gründlich schiefgegangen, herausgestellt hat sich das leider erst vor Ort - bis dahin sah alles sehr gut aus:

1. Professionell wirkenden Anbieter ausgewählt.
2. Kurz telefonisch abgeklärt, ob etwas im gesuchten Zeitraum frei ist.
3. Per E-Mail alle wichtigen Details besprochen und bestätigen lassen.
4. Anzahlung überwiesen, per Mail Bestätigung erhalten.
5. Pünktlich angekommen, die Odyssee nahm ihren lauf...

Der Kontakt per Telefon und E-Mail zum Eigentümer von http://www.villa-paula.com war freundlich, Herr Sucic schien sich zu bemühen, alles ordentlich abzuwickeln. Beim ersten Kontakt hieß es, im Hotel selbst wäre nichts mehr frei aber in seinen Apartmenthäusern, die angeblich alle direkt am Hotel gebaut sind, hätte er noch etwas. Villa Mihaela zum Beispiel. Das sei ein Neubau, 150 Meter vom Strand entfernt. Die Fotos im Internet stützten diese Beschreibung, also haben wir – nach Abklärung einer Details, die uns wichtig waren – gebucht.

Das wichtigste Detail, dessen Klärung seitens Herrn Sucic zwei Tage gedauert hat, war, dass auf den Fotos zwei Einzelbetten zu sehen sind und wir ein Doppelbett ohne „Spalt“ haben wollten. Da wir beabsichtigten, zwei Wochen zu bleiben, war dies eine Schlüsselbedingung („kljucni uvjet“). Deshalb habe ich das auch schriftlich per Mail besprochen und nicht mündlich. Ich habe deutlich und klar geschrieben, dass ohne es ohne Doppelbett in der Villa Mihaela nichts mit unserer Buchung wird.

Vor Ort ging es dann los: Wir wären umgebucht worden, von Villa Mihaela zu Villa Tea, sei nämlich viel schöner und viel näher am Strand usw. Kurzum: Er wolle uns etwas Gutes tun. Na gut, dachte ich. Ein "Upgrade" kann nicht schaden, zumal in Kroatien an der Küste bei den Meterangaben zur Strandentfernung oft sehr großzügig "abrundet" wird.

"Strandnähe" war ja nicht unser Hauptkriterium bei der Buchung gewesen, weil sich das mit schriftlichen Beschreibungen und ohne Ortskenntnisse nur sehr vage beurteilen lässt. Sehr selten rückt jemand die Koordinaten des Apartmenthauses raus oder kennt die überhaupt, so dass man es auf Google Maps wiederfinden könnte. Die oft erheblichen Steigungen machen aus beworbenen 150 Metern und tatsächlichen 250 Metern bei 35 Grad im Schatten schnell einen gefühlten Kilometer :-)

Villa Tea war eine Bruchbude: Einrichtung und Fenster (die sich nicht richtig schließen ließen) waren bestimmt mehr als 30 Jahre alt, mickrige Platzverhältnisse, durchgelegenes Polsterbett, nicht kühlende Klimaanlage, Küchenschränke inklusive Mief. Kurzum ein krasser Unterschied zum gebuchten Neubau der Villa Mihaela. „Unmittelbar am Hotel gebaut“ war auch nicht: Das Haus lag am anderen Ende der Bucht. So schnell wie er uns in das Apartment buchsiert hatte, war er auch wieder verschwunden. Wir waren gezwungen, eine Nacht darin zu schlafen, bevor ich Herrn Sucic am nächsten Tag (nach über einer Stunde Wartezeit) im Hotel abfangen konnte. Um Argumente - auch die abwegigsten - war der Mensch nicht verlegen.

Zuvor hatte ich seine „Hausdame“ in der „Villa Tea“ abgefangen und ausgefragt. Die Frau war sehr freundlich und erzählte ausführlich: „Villa Tea“ war von Ihrem Chef für 90 Tage angemietet worden – vor der Wirtschaftskrise. Wir wären dieses Jahr nicht die ersten, die „überraschend“ einquartiert wurden. Jetzt versuche er wohl mit Nachdruck, die Ferienwohnungen „auszulasten“. Sie hatte offensichtlich keine Probleme damit, unangenehme Internas über ihren Chef auszuplaudern. Besonders zufrieden scheint sie mit ihm also nicht gewesen zu sein.

Als Herr Sucic merkte, dass es mit dem Schönreden und den "guten Ratschlägen" bei mir nicht klappt (er empfahl unter anderem, seinen hauseigenen Pool aus „hygienischen Gründen“ nicht zu benutzen, ließ aber alle anderen Gäste fröhlich darin baden), schwenkte er in seiner Argumentation um: In "unserem" Apartment in der Villa Mihaela wohnte eine andere Familie! Als auch das mich nicht zu überzeugen schien und ich unbedingt ein anderes, vergleichbares Apartment haben wollte (am liebsten das, was wir gebucht hatten), entschied er kurzerhand, dass er die derzeit darin wohnenden Leute "umquartiert". Das war nicht meine Absicht gewesen, anderen Leuten auch den Urlaub zu vermiesen, aber Herr Sucic war fest entschlossen.

Ich wartete mit ihm in seinem Hotel und war sehr überrascht, dass es nach einer halben Stunde mit seinem neuen Roadster (er verkündete stolz, dass es von diesem 40.000 Euro –Gefährt nur zwei in ganz Kroatien gäbe) zur Besichtigung in die Villa Mihaela ging. Die Leute taten mir unbekannter Weise leid, aber heute glaube ich ihm das mit dem "Umquartieren" nicht mehr so recht, denn das Apartment war nicht nur unbewohnt, sondern komplett geputzt und alle Betten neu bezogen. Das alles war in der kurzen Zeit nicht zu machen.

Weiteres Problem: Apartment wie auf den Fotos und sauber, keine Frage. Nur: Ich habe mit ihm telefonisch und schriftlich ausgemacht, dass er die zwei Einzelbetten durch ein Doppelbett ersetzt. Diese Bedingung habe ich zur absoluten Schlüsselbedingung VOR meiner Reservierung gemacht. Er hatte ja auch im Vorfeld zwei Tage gebraucht, um abzuklären, ob er das wirklich leisten kann. Erst als seine Bestätigung per Mail kam, haben wir die Reservierung verbindlich abgeschlossen, ich seine Kontodaten erhalten und zuletzt die Anzahlung überwiesen.

Doppelbett ginge nicht und er könne sich an nichts erinnern. Aber egal: Selbst wenn, er könne und wolle jetzt kein Doppelbett ins Zimmer tragen (lassen). Ich solle mit meiner Frau abklären, ob das ok sei und mich binnen einer Stunde bei ihm melden. Mehr könne er für mich nicht tun. Er fuhr mich mit seinem Roadster zu unserer "Bruchbude" zurück und verschwand wieder. Meine Frau saß mit meiner kleinen Tochter derweilen auf (immer noch) gepackten Koffern und wartete. Wir hatten ja eigentlich keine Wahl mehr: Entweder Bruchbude oder auf das zugesagte Doppelbett verzichten. Also nichts wie raus aus dem Loch.

20 Minuten (!), nachdem er mich abgesetzt hatte, habe ich ihn auf dem Handy zurückgerufen: Wir waren bereit, das Apartment in der Villa Mihaela zu nehmen, so wie es ist. ÜBERRASCHUNG: Das Apartment sei wieder belegt. Er habe die ursprünglich aus der Ferienwohnung buchsierten Leute wieder einquartiert, weil er den Eindruck hatte, ich würde das Apartment nicht haben wollen. Jetzt könne er die Leute nicht noch ein zweites Mal aus der Wohnung werfen.

Jetzt war klar: Was auch immer wirklich vorgeht, es ist nicht das, was erzählt wird und was auch immer es ist, es soll zu unserem Nachteil ablaufen. Ich lief wieder zum Hotel zurück (locker 1 Kilometer Fußmarsch, mittlerweile war mein Auto auf dem vermeintlich vor dem Haus für mich reservierten Parkplatz von anderen Gästen zugeparkt) und stellte ihn zur Rede. Er bot mir dann noch ein drittes Apartment im Nachbarhaus der Villa Paula an: Duster, klein und muffig. Das kam jetzt nicht mehr in Frage. Ich bestand auf Vertragserfüllung.

Jetzt wurde es lächerlich: Er behauptete, mir nie ein Doppelbett zugesichert zu haben und dass Villa Mihaela jetzt weg sei, wäre meine eigene Schuld. Als ich dann mein Notebook zückte, um ihm seine Mails zu zeigen, drehte er sich weg, griff in seine Brieftasche und gab mir die 300 Euro Anzahlung zurück, die ich ihm überwiesen hatte. Kommentar: Er will mir keine Ferienwohnung mehr vermieten - mir könne man nichts recht machen und ich soll mir eine andere Bleibe suchen.

Super - und das am 2. Urlaubstag, einem Sonntag! Ich könnte sein Handeln ja noch halbwegs nachvollziehen, wenn ich irgendwie ausfallend oder laut geworden wäre. Dem war nicht so. Auf sein "Zugeschwafel" habe ich stets höflich aber unbeeindruckt reagiert und bin niemals laut geworden (obwohl ich mich dabei sehr zurückhalten musste).

Das passte ihm anscheinend gar nicht. Er war es offenbar gewohnt, dass er mit seinem einlullenden Gerede jeden rumkriegt und dass die Leute so letztendlich alles schlucken, was er bestimmt. Ach ja: Eine Sprachbarriere gab es übrigens nicht: Kroatisch ist meine Muttersprache und ich bin darin absolut verhandlungssicher – schriftlich und mündlich!

Naja, UMTS und Notebook sei Dank habe ich relativ schnell eine in Trogir ortsansässige Agentur namens Alison Ruth d.o.o ausgemacht und telefonisch Kontakt aufgenommen. Die Dame namens Danijela, sich selbst als Geschäftsführerin betitelnd, war gegen 20 Euro Gebühr gerne bereit, auch sonntags ins Büro zu kommen. Ich erzählte ihr unsere Geschichte und dass mir der Preis jetzt eigentlich egal sei: Ich wollte eine erstklassige Ferienwohnung und keinen Ärger mehr. Die Dame sicherte mir zu, dass es bei ihnen nur top Apartments gäbe und diese nach strengen Standards kontrolliert würden.

Es waren erstaunlich viele Wohnungen auf Ciovo frei und die Preise lagen deutlich unter dem, was wir bei Villa Paula hätten bezahlen müssen. Objekte, die im Internet mit über 80 EUR beworben werden, wurden uns für 40 EUR angeboten. Das passte auch zum gefühlten Gästeaufkommen: Im Juli war früher kaum ein Platz in Okrug am Kieselstrand zu bekommen und Trogir quoll über vor Touristen. Dieses Jahr scheint richtig "Platz" zu sein. Meine persönliche Schätzung: 30%-40% weniger Touristen.

Bedingung: Wir müssen uns aufgrund der - übrigens recht guten - Beschreibungen und Fotos im Internet entscheiden und aufgrund der "Last-Minute-Angebote" im Voraus bezahlen, natürlich in Bar.
Der Laden machte einen professionellen Eindruck, die Präsentationen und mündlichen Beschreibungen waren aussagekräftig und Bargeld hatte ich jetzt ja auch noch etwas mehr in der Tasche. Eine Recherche im Vorfeld und auf die Schnelle ergab, dass es Alison Ruth d.o.o. mindestens seit 2007 geben musste, dass sie weniger als 10 Mitarbeiter hatten und das der Gewinn vor Steuern im Jahr 2007 rund 46.000 Euro betrug.

Der Deal war perfekt, nur dass es kein Apartment für 2 Wochen am Stück gab, wir müssten einmal umziehen. Aber das war zu verschmerzen.

Sagte ich perfekt? Nachdem sie das Geld hatte, mir Wohnungsschlüssel und Wegbeschreibung gab und ein kurzes Telefongespräch führte hieß es plötzlich: "Ups, das erste Apartment ist ja noch gar nicht für Gäste aufbereitet!" Es könne auch am Sonntag nicht mehr gereinigt werden, da die zuständige Reinigungskraft bis Mitternacht als Kellnerin arbeiten würde und erst am nächsten Morgen Zeit dafür hätte. Ok, so viel zur „Professionalität“. Lachen konnte ich darüber nicht, aber ich hatte auch keine Lust mehr, mich darüber aufzuregen. Ich bot ihr an, sie reduziert den Mietpreis um 1/7 und wir ziehen am Montag ein. Das Trogir Palace hier vor Ort ist ein nettes Hotel, lag um die Ecke und Zimmer hatten die auch noch frei.

Aber nein, weniger Geld kam für sie nicht in Frage. Sie bot uns ein angeblich bereits aufbereitetes Apartment namens "Wendy" (in Busnici) in der Nähe des eigentlichen Ziels namens "Quinn" für den einen Tag Wartezeit an. Wir könnten auch in Ruhe ausschlafen und dann ab 12, wann immer es uns passen würde, umziehen - es gäbe ja keinen Nachmieter für Wendy. Ok, das machte dann ja auch keinen Unterschied mehr, wir willigten ein. Eine Stunde später waren wir im Wendy. Auf den ersten Blick alles wie versprochen, absolut neuwertige Ausstattung, klimatisiert, etc.

Wir schmissen unsere Koffer aus dem Auto und fuhren direkt ins Restaurant etwas essen. Um 22:30 wieder zurück, wollten wir alle endlich duschen und unsere Einkäufe einräumen. Was soll ich sagen: Das Bad, ja das gesamte Apartment mit Ausnahme der frisch bezogenen Betten war exakt so, wie es unsere Vormieter verlassen hatten: Essen gammelte im Kühlschrank (der wohl ein paar Tage schon ausgeschaltet gewesen sein muss, entsprechender Gestank strömte beim Öffnen heraus), leere Bierflaschen standen neben der Küchenzeile auf dem Boden, benutzte Handtücher im Bad, "Bremsspuren" in der Kloschüssel, Haare im Waschbecken und in der Dusche. Die Haare in der Dusche verstopften regelrecht den ansonsten neuen Abfluss.

Ok, meine Frau weigerte sich in diesem Bad zu duschen. Ich wagte den Gang in die Duschkabine (nachdem ich das Klo selbst geputzt hatte, die Putzmittel lagen ja passender Weise daneben). Eine krasse Fehlentscheidung: Die Haarverstopfung in der Duschkabine ließ das Wasser darin kaum ablaufen. Ich musste mehrere Pausen einlegen, um das Wasser in der (neuen!) Duschkabine nicht überlaufen zu lassen. Meine Tochter haben wir anschließend mit dem Waschlappen gewaschen - auf der Terrasse. Mangels Mülltonne deponierte ich die miefenden Essensreste im Garten vor der Terrasse. Nach kräftigem Durchlüften und anschließender Moskitojagd im Zimmer konnten wir vollkommen übermüdet endlich ins Bett.

Am nächsten Morgen - Punkt Zehn - klingelte eine ältere Frau Sturm - die Schwiegermutter der im Haus wohnenden Besitzerin. Sie wollte wissen, wann wir endlich abreisen - sie müsse putzen. Ich war gerade einkaufen fürs Frühstück, meine Frau konnte ihr (mangels Sprachkenntnissen) nur sagen, dass ich bald wieder da sei. Ich hatte der eigentlichen Besitzerin (ja, die Angaben im Internet „Owner: Alison Ruth d.o.o.“ sind schlichtweg falsch) des Apartments bereits am Vortag gesagt, dass wir auf jeden Fall bis mittags bleiben würden und ihrer Schwiegermutter hatte ich an diesem Morgen genau das Gleiche sogar direkt vor meiner Fahrt zum Supermarkt gesagt. Wieder zurück vom Einkaufen, klingelte eine junge Frau Sturm. Meine Frau war wieder an der Tür, die Dame sprach dieses Mal deutsch. Sie sei von der Agentur und möchte wissen, wann wir abreisen, die ältere Frau möchte putzen. Meine Frau meinte daraufhin "Geputzt werden müsste hier mal ganz dringend." Sie listete auf, was alles nicht in Ordnung sei und erklärte, dass wir mit Frau Danijela ausgemacht hätten, dass wir so lang bleiben könnten, wie wir wollen. Den "Sinn" dieses Besuchs konnte mir Frau Danijela später auch nicht plausibel erklären - von Ruhe konnte an diesem Morgen jedenfalls nicht die Rede sein.

Um 11 bekam ich eine SMS von Danijela aus der Agentur, die uns die Ferienwohnungen vermietet hat: Apartment "Quinn" sei bezugsfertig! Die "Probleme" im "Wendy" tun ihr leid - in "Quinn" sei aber alles blitzblank. O.k.: Kind und Kegel ins Auto geladen und ab auf die andere Seite der Bucht, die Schlüssel hatten wir ja schon. Sensibilisiert, wie ich mittlerweile war, habe ich zunächst nichts ins Apartment hineingetragen, sondern selbst als Erstes einen Rundgang durch die Zimmer gemacht.

Die Anfahrt zum Apartment "Quinn" war abenteuerlich, stellenweise machte ich mir um mein neues Auto richtig Sorgen. Also bei Regen kommt man da ohne Vierradantrieb nicht mehr weg. Qinn war hübsch eingerichtet und die Einrichtung auch noch relativ neu, aber: wieder nicht geputzt. Diesmal war der Kühlschrank zwar leer, der Rest entsprach dem anscheinend üblichen Standard bei Alison Ruth d.o.o.: Angebrochene Weinflaschen auf der (ungewischten) Arbeitsplatte, zwei Klos wieder mit "Bremsspuren", Dusche und Waschbecken ungeputzt, Dusche voller Haare, mehrere offene Duschgels im ganzen Bad verteilt (nein, nicht "für Gäste gedacht" sondern "von Gästen hinterlassen"). Ziemlich versiffte Haarbürsten direkt vor dem Spiegel, die Badematten in einem erbärmlichen Zustand, alle Böden voller Krümel und langer schwarzer Haare, das gleiche auf den Schonbezügen der Couch und Sesseln. Die waren auch noch hell cremefarben, so dass man das aus 2 Meter Entfernung noch locker sehen konnte. Auf dem Balkon lag ein nasser Wischmop. Warum auch immer der nass war, vom Wischen in dieser Wohnung kann das nicht hergerührt haben. Witziger weise stand im Wohnzimmerschrank ein Staubsauger - damit hätte man das zumindest optisch in wenigen Minuten in den Griff bekommen - wenn man schon nicht nass wischen will.

Ich also ans Handy, in der Agentur angerufen und vom "hohen Standard" berichtet. Frau Danijela von der Agentur tat überrascht, wollte das klären und mich alsbald zurückrufen. Da saßen wir also wieder bei 30 Grad im Schatten im vollbepackten Auto und warteten.

Der Anruf kam nach einer halben Stunde: Sie hätte mit der Putzfrau gesprochen und die hätte ihr bestätigt, dass das Apartment einwandfrei sauber wäre. Mehr könne sie mir nicht sagen, das Apartment sei eben sauber! Mir riss der Geduldsfaden, das bekam sie auch zu spüren. Nach einigen drohenden Worten von mir zauberte sie ein weiteres Apartment aus dem Hut: Apartment "Fana". Dort sei alles viel besser und sie könne auch gleich jemand zuverlässiges zum Putzen hinschicken.

Ich hatte kaum eine Wahl - mein Geld hatte sie ja schon. Wir fuhren also wieder um die Bucht herum zu "Fana". Dort angekommen erwartete uns bereits die Putzkolonne. Wohl von Frau Danijela aus der Agentur offensichtlich vorgewarnt, führte man mich durch das Apartment um mir die Sauberkeit zu demonstrieren - eine Art "Abnahme" fand statt. Hier endlich passte alles zusammen: Das Apartment war nicht nur technisch in einwandfreiem Zustand, es war auch sauber. Kompliziert kann das für die zwei anscheinend geübten Damen ja auch nicht gewesen sein, obwohl sie im Eifer des Gefechts alles geputzt haben aber beim Hochklappen der Klobrille wohl die dicken Urinspritzer als "farbliche Dekoration" fehlinterpretiert hatten. Ihre Verwunderung darüber, dass sich das auch wegwischen lässt, schien mir nicht gespielt. Bei sich zu Hause scheinen die ansonsten kompetent wirkenden Damen wohl die Klobrille auch nur von oben zu reinigen.

Am Mittwoch dann, zwei Tage später, war ich wieder im Büro von Alison Ruth d.o.o. bei Frau Danijela: Am ersten Tag hatte ich noch nicht alles bezahlt, da ich keine Lust hatte, mein gesamtes Bargeld an einem Tag auszugeben, ohne vorher Geld am Automaten abzuheben. Weise Entscheidung: Nur die „Erste Sparkasse“ spukte 3.000 Kuna aus. Bei der PBZ ist mit 1.600 KN das Ende der Fahnenstange erreicht.
Ich unterhielt mich mit Frau Danijela bei dieser Gelegenheit über die „professionelle Vorgehensweise“. Diese Unterhaltung war nicht sehr erquickend, sie und ihre Kollegin wurden nicht müde zu argumentieren, dass „Staub“ schon mal durch eine offene Terrassentür „hineinwehen“ kann, so was ließe sich im trockenen Klima eben nicht vermeiden.

Ich will jetzt nicht alle irrwitzigen und das Thema verfehlenden Argumente der zwei Damen hier auflisten, aber die Taktik schien die ähnlich wie bei Herrn Sucic zu sein: Viel, viel reden, dem Gegenüber keine Gelegenheit geben, selbst etwas zu sagen und zwischendurch immer mal wieder banale Fragen stellen, die man nicht anders als mit „Ja“ beantworten kann (z.B. „Es ist doch wirklich sehr heiß bei uns, nicht wahr?“ oder „Sie wollen sich doch bestimmt gut erholen, oder?“). Im Endergebnis wird viel Zeit verbraten, es fallen viele Worte und der Gast hat mehrmals „Ja“ gesagt. Die Hoffnung scheint wohl zu sein, dass der Gast dermaßen eingelullt wird, dass er nach einer halben Stunde selbst glaubt, das Gegenüber hätte einfach recht.

Das ist übelste Kaffeefahrt-Taktik. Ich habe mir das eine Viertelstunde lang angehört und dann die Bremse gezogen. Meine Meinung über diese Art der Gesprächsführung und Reklamations-Handling habe ich nicht zurückgehalten. Anscheinend schluckt die überwiegende Mehrheit der übrigen Gäste dass, anders lässt sich so ein (an und für sich geschäftsschädigendes) Verhalten nicht erklären – es herrscht immerhin Konkurrenz, Alison Ruth d.o.o. ist kein Monopolist in Dalmatien!

Letzten Samstag hieß es wieder: Umziehen, wie geplant. Die erste Woche war rum und wir verließen mit einem weinenden Auge „Fana“ und wechselten mit einem unguten Gefühl im Bauch zu „Osprey Heigths“ nach Mastrinka.

Die Sorge war unbegründet: Die Apartment-Anlage aus vier Häusern mit zwei kleinen Swimming-Pools wurde 2007 erbaut und das Apartment „Osprey Heigths“ ist in einem sehr guten Zustand. Wir wussten auch, dass es keinerlei Strandnähe hatte, dafür liegt es sehr ruhig und hat eine wunderschöne Aussicht auf die Bucht.

Mir tun nur die Touristen leid, die ohne eigenes Auto hier buchen: Man muss schon gut zu Fuß sein, um das Meer zu erreichen und genügend Kraft haben, den Rück-Aufstieg zu schaffen. Ohne Auto ist das hier eher etwas für „Pool-Sitzer“ und „Zimmerhocker“. Dementsprechend lebhaft geht es am Pool auch zu. Mit Auto ist es ok. Über den extrem steilen und ziemlich langen Anstieg (teilweise nicht asphaltiert, locker 500 Meter) hätte man uns ruhig vorher informieren können: „Spaziergänge“ sind hier nur etwas für Sportler.

Grob ist hier alles soweit in Ordnung. „Kleinigkeiten“ - mittlerweile regt man sich über sowas (fast) gar nicht mehr auf - wie ein verstopfter Duschkabinenabfluss scheinen zum Standard zu gehören. Bei der Agentur anzurufen bringt ja nichts, deshalb habe ich den Abfluss mittlerweile selbst „entstopft“: Da war ordentlich Bauschutt (Mörtel- und Styropor-Reste) im Bodenablauf des Badezimmers, in das der Duschkabinenabfluss mündet. Das Problem war in 2 Minuten behoben. Abgesehen von der Tatsache, dass das seit 2007 niemandem aufgefallen ist: Wer konstruiert so einen Quatsch?

Über der Spüle hängt ein laminiertes Blatt mit Fettschrift: Beim Verlassen des Apartments soll die Küche sauber verlassen werden, sonst kostet es 30 Euro „Reinigungsgebühr“. Finde ich ok, solange die Küche beim Einzug auch nach 30 Euro Reinigung aussieht. Bei den Personalkosten hier in Kroatien könnte man dafür locker 2 Reinigungskräfte 8 Stunden lang die Küche(-nzeile) putzen lassen. Danach sieht sie aber wahrlich nicht aus! Also muss man sich doch fragen: Was soll das? Ich werde Frau Danijela bei unserer Abreise diese Frage mal stellen, einfach nur, um die bestimmt „einleuchtende“ Erklärung zu hören.

Fazit:

In den vielen Jahren, in denen ich an der kroatischen Küste meinen Sommerurlaub verbracht habe, ist mir so ein Reinfall - und dann auch noch in Serie - bei der Unterkunft nicht passiert. Für mich persönlich ist die Gegend um Trogir und Ciovo selbst diesbezüglich deshalb mit besonderer Vorsicht zu genießen. Selbst bei den ehemals sozialistischen Hotelbauten, in denen ich abstieg, lag der Standard höher und man konnte sehen, dass sich die Verantwortlichen bemühten, das Beste daraus zu machen, was ihnen in der Regel auch gelang. Die Kommunikation war stets einwandfrei, höflich und gastorientiert. Vielleicht habe ich jetzt einfach nur Pech gehabt, vielleicht gehört das bisher erlebte in diesem Küstenabschnitt aber auch zum „guten Ton“.

Die Apartments bei Alison Ruth d.o.o. sind neu und (zumindest mit Ausnahme von Quinn) recht gut per Auto erreichbar. Schade, dass die Ferienwohnungen schlecht gepflegt werden und auf diese Weise mit Sicherheit sehr schnell „abgewohnt“ sind. Eine Abnahme der (End-)Reinigung der Apartments könnte sicherlich helfen, solche Katastrophen, wie wir sie erlebt haben, zu vermeiden. Kühlschrank auf und reinsehen, Klodeckel und Klobrille hoch und ein kruzer Blick darauf, in Duschkabine und Spiegelschränke sehen, Mülleimer und Schränke kurz öffnen, etc. – so kompliziert ist das doch nicht!

Beim Herrn Sucic und Villa Paula erspare ich mir das Fazit. Ich habe mich mehr als genug über ihn geärgert.

pino Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 7.229

30.07.2009 12:36
#2 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Am carport waere dir sowas nicht passiert

Mir ist lieber etwas zu haben was ich nicht brauche, als etwas zu brauchen was ich nicht habe

Keko Offline



Beiträge: 15

30.07.2009 12:39
#3 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Verstehe ich nicht. Carport?

bono Offline



Beiträge: 255

30.07.2009 12:48
#4 RE: Ärger auf Ciovo antworten

In Antwort auf:
Verstehe ich nicht. Carport?

Zitat von pino
Am carport waere dir sowas nicht passiert


@pino Du sollst mehr darauf hinweisen, daß Deine Unterkunft keine Garage ist, sondern nur so auschaut. Auch dem Mädchen vom Wallersee (weiß nicht mehr wie sie hieß ) war nicht bekannt, daß man um bei Dir zu nächtigen, kein Auto sondern nur kräftige Beinmuskeln und eine gute Kondition braucht (kommt automatisch - wir waren einmal auf einem CP mit ca 400 Stufen zum Meer)

Vera Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 36.076

30.07.2009 12:55
#5 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Was ich bei dieser langen Odyssee nicht ganz verstehe: Wenn es doch so leer auf Ciovo war, dann müssten an etlichen Häusern auch "Zimmer frei" Schilder gehangen haben und da hätte man direkt und vor Ort und ohne dubiose Agentur gleich anfragen können. Gerade wenn man der Sprache mächtig ist, sollte das doch ein Leichtes sein. Auch laufen doch viele Vermieter an der Hauptstraße rum und bieten ihre Zimmer an.

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Keko Offline



Beiträge: 15

30.07.2009 13:19
#6 RE: Ärger auf Ciovo antworten

"Leer" habe ich nie behauptet. "Bei weitem nicht ausgebucht" würde ich sagen, wenn du dir darunter mehr vorstellen kannst. Schilder gab es genug - nur herumlaufende Vermieter, wie man sie in Süd-Dalmatien öfters sieht, waren nicht zu sehen. Das kenne ich aus der Gegend um Trogir eigentlich auch nicht.

Wären wir ohne Kleinkind dagewesen, hätte ich einen (vielleicht sogar zwei) Urlaubstage auf derartige "Besichtigungen" verwendet. Wir hatten ein weinendes Kind, dass nicht mehr Autofahren wollte und waren nicht bereit, von Haus zu Haus zu pilgern. Wenn wir soetwas gewollt hätten, dann hätten wir nicht schon aus Deutschland gebucht.

Die Agentur versprach einfach mehr Auswahl (die hatte sie auch), und wir waren an einer Ferienwohnung mit hohem Standard interessiert. Das ist an "Schildern" nicht zu erkennen.

Chris Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 24.317

30.07.2009 13:49
#7 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Hallo Keko,

da kann ich euch nur noch einen schönen Urlaub weiterhin wünschen!
Auch auf die Gefahr hin,daß mich Einige hier für leichtgläubig halten, ich finde deine Schilderung überzeugend und ich erkenne keinen Grund, dir nicht zu glauben, ich bin echt schockiert.

Vera Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 36.076

30.07.2009 13:57
#8 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Ich glaube die Schilderung ja auch, aber ich habe mich eben gewundert, warum er zu einer Agentur gegangen ist. Aber das ist ja geklärt.

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Ciovo 1 Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 407

30.07.2009 14:39
#9 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Hallo Keko,
Es tut mir leid, dass du auf Ciovo solches Pech mit deinen Unterkünften hattest.
Aber:
Ich finde es nicht in Ordnung in deinem Bericht (Fazit)
hier die ganze Region Trogir/Ciovo unter das Dach mit -Vorsicht zu Genießen - zu stellen.
Sicher gibt es immer schwarze Schafe, denen nur wichtig ist den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen,
aber die gibt es nicht nur dort.
Ich kenne genügend Vermieter auf Ciovo die sich um ihre Gäste sehr gut kümmern und saubere zufriedenstellende Apartments vermieten.
Das werden mit Sicherheit viele Forumsmitglieder die bereits selbst in dieser Region Urlaub gemacht haben, oder selbst dort
vermieten bestätigen.

Gruß Helmut

Chris Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 24.317

30.07.2009 14:58
#10 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Zitat von Vera
Ich glaube die Schilderung ja auch,


Mein Beitrag bezog sich auch nicht auf dein Nachfragen, sondern nur auf die Schilderung von Keko

Chris Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 24.317

30.07.2009 15:00
#11 RE: Ärger auf Ciovo antworten

In Antwort auf:
Ich finde es nicht in Ordnung in deinem Bericht (Fazit)
hier die ganze Region Trogir/Ciovo unter das Dach mit -Vorsicht zu Genießen - zu stellen.


Mit dieser Kritik hast du natürlich Recht, ich denke, Keko wird das auch richtigstellen können,wenn er ein bißchen Abstand gewonnen hat

pino Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 7.229

30.07.2009 15:18
#12 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Zitat von Keko
Verstehe ich nicht. Carport?



da ist der Carport, Terasse reicht fast zum joggen.


Mir ist lieber etwas zu haben was ich nicht brauche, als etwas zu brauchen was ich nicht habe

Angefügte Bilder:
terasa oben gore.JPG  
Als Diashow anzeigen
Keko Offline



Beiträge: 15

31.07.2009 11:10
#13 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Zitat von Ciovo 1

Hallo Keko,
Ich finde es nicht in Ordnung in deinem Bericht (Fazit) hier die ganze Region Trogir/Ciovo unter das Dach mit -Vorsicht zu Genießen - zu stellen.



Ist in der Tat eine unglückliche Formulierung. "Die Geschworenen mögen diesen Satz bitte nicht beachten, er dient nicht der Wahrheitsfindung sondern drückt lediglich die Frustration des Zeugen über seine erheblich geminderten Urlaubsfreuden aus"

Zitat von Ciovo 1

Sicher gibt es immer schwarze Schafe, denen nur wichtig ist den Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen, aber die gibt es nicht nur dort.



Stimmt, schwarze Schafe gibts' überall. Ich habe hier gleich mehrere genannt, so dass andere nicht auch noch auf sie reinfallen.

Zitat von Ciovo 1

Ich kenne genügend Vermieter auf Ciovo die sich um ihre Gäste sehr gut kümmern und saubere zufriedenstellende Apartments vermieten.
Das werden mit Sicherheit viele Forumsmitglieder die bereits selbst in dieser Region Urlaub gemacht haben, oder selbst dort vermieten bestätigen.



Bestimmt gibt es die und ich ich hätte liebend gern bei so einem meinen gesamten Urlaub verbracht. Stattdessen habe ich genau gegenteilige Erfahrungen insbesondere im Bezug auf die Vermieter gemacht.

Dass du genügend Vermieter auf Ciovo kennst, glaube ich dir gern. Wenn ich die die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich mich auch bestimmt an deine Empfehlungen halten.

Ich habe jetzt 7 Apartments in 2 Wochen gesehen: Villa Tea, Villa Mihaela, Villa Paula Nebengebäude, Apartment "Wendy", Apartment "Quinn", Apartment "Fana" und Apartment "Osprey Heights" - alle mit 3 Sternen der kroatischen Tourismusbehörde klassifiziert. Und das von 5 unterschiedlichen Besitzern und 2 Vermietern/Vermittlern ist meine persönliche Bilanz ernüchternd: 4 flop, 2 o.k. und 1 top.

Ich kann natürlich nur spekulieren, wie die Bilanz ausgesehen hätte, wenn ich meinen gesamten Urlaub lang auf "Besichtigungstour" durch so viele freie Apartments (der obersten Preisklasse) wie möglich gegangen wäre. Ich versuche sie mal "schönzurechnen": Nehmen wir an, ich hätte noch 20 weitere Ferienwohnungen "gesehen" und die wären alle top gewesen. Dann läge die "Durchfallquote" statt bei über 57% (3:4) immer noch bei über 17% (23:4).

Das ist für mich persönlich in Preisklassen jenseits von 50 Euro für ein 2 Zimmer -Apartment in der Hauptsaison immer noch so hoch, dass ich ohne unabhängige Empfehlung und nur aufgrund von Fotos und Beschreibungen auf Webseiten nicht mehr auf Ciovo buchen werde. Wobei ich Ciovo selbst als Urlaubsziel eigentlich nur empfehlen kann: Eine sehr abwechslungsreiche Insel auf der für jeden etwas dabei ist. Jetzt kann es natürlich sein, dass ich die letzten Jahre mit meiner Strategie, die Unterkünfte auszuwählen, einfach nur Glück gehabt habe und die "Durchfallquote" auf der gesamten Küste ein vergleichbares Level hat. Das spiegelt sich jedoch nicht in meinen persönlichen Erfahrungen wider.

Das schöne an diesem Forum ist, dass Urlauber selbst Ihre Erfahrungen schildern können und ich möchte jeden motivieren, seine Urlaubserfahrungen bezüglich Ciovo hier kurz zu schildern - auch und gerade wenn es nichts zu meckern gab. Über die Summe der unterschiedlichen Berichte kann sich dann jeder selbst ein "Bild" machen.

Chris Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 24.317

31.07.2009 11:17
#14 RE: Ärger auf Ciovo antworten

In Antwort auf:
Das schöne an diesem Forum ist, dass Urlauber selbst Ihre Erfahrungen schildern können und ich möchte jeden motivieren, seine Urlaubserfahrungen bezüglich Ciovo hier kurz zu schildern - auch und gerade wenn es nichts zu meckern gab. Über die Summe der unterschiedlichen Berichte kann sich dann jeder selbst ein "Bild" machen.


Ja, das wünschen wir uns auch!

Vera Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 36.076

31.07.2009 11:34
#15 RE: Ärger auf Ciovo antworten

In Antwort auf:
Ich habe jetzt 7 Apartments in 2 Wochen gesehen...alle mit 3 Sternen der kroatischen Tourismusbehörde klassifiziert.


Diese Sternevergabe wird uns allen wohl für immer ein Rätsel bleiben. Ich kann mir jedenfalls nicht erklären, dass Appartements mit teilweise 30 Jahre alten Möbeln und Bädern, ohne TV und Klima ebenso 3 Sterne bekommen wie Neubauwohnungen mit neuestem Standard. Und nach eben diesen Sternen richten sich (zumindest bis vor einigen Jahren) auch die Preise, d.h. die Vermieter mussten Mindestpreise einhalten. Ob das heute auch noch so ist nach der Einführung der Pauschalsteuern und Kurtaxen, weiß ich allerdings nicht.

________________________
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schurig,volker Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 679

31.07.2009 11:42
#16 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Hallo

Da wärste doch weiter nach zaostrog gefahren

http://www.casa-viter.com

Gruß

Volker

pino Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 7.229

31.07.2009 11:59
#17 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Zitat von Vera
In Antwort auf:
Ich habe jetzt 7 Apartments in 2 Wochen gesehen...alle mit 3 Sternen der kroatischen Tourismusbehörde klassifiziert.

Diese Sternevergabe wird uns allen wohl für immer ein Rätsel bleiben. Ich kann mir jedenfalls nicht erklären, dass Appartements mit teilweise 30 Jahre alten Möbeln und Bädern, ohne TV und Klima ebenso 3 Sterne bekommen wie Neubauwohnungen mit neuestem Standard. Und nach eben diesen Sternen richten sich (zumindest bis vor einigen Jahren) auch die Preise, d.h. die Vermieter mussten Mindestpreise einhalten. Ob das heute auch noch so ist nach der Einführung der Pauschalsteuern und Kurtaxen, weiß ich allerdings nicht.



Auch ein 3 Sterne Apartment von Vorjahr,kann dieses Jahr zu einen Null Sterne
Apartment avancieren,wenn Pflege vernachlaessigt wird.

Mir persoenlich ist viel lieber in meinem sauberen Null Sterne
Carport,zufriedene 3 Sterne Gaeste zu haben,die immer wieder kommen,
als Meckerer,die Haare in der suppe suchen.

Mir ist lieber etwas zu haben was ich nicht brauche, als etwas zu brauchen was ich nicht habe

Vera Offline

Moderatorin im Kroatien-Forum


Beiträge: 36.076

31.07.2009 12:20
#18 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Pino, du hast aber nur keine Sterne, weil du dich nicht hast einstufen lassen, oder? Sonst hättest du auch 3 Sterne...

Außerdem habe ich nicht von Sauberkeit geschrieben, denn die ist für mich in jedem Fall selbstverständlich, wird aber bei der Kategorisierung nicht berücksichtigt. (Ich gehe mal davon aus, dass bei der Besichtigung alle Appartements sauber sind) sondern nur von den Einstufungskriterien, die mir unverständlich sind.

________________________
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Ciovo 1 Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 407

31.07.2009 12:26
#19 RE: Ärger auf Ciovo antworten

Hallo Vera,
ist nicht unverständlich. Je mehr Sterne von der Kommission vergeben werden
um so höher ist die Steuerpauschalierung.
Gruß Helmut

pino Offline

Mitglied im Kroatien-Forum


Beiträge: 7.229

31.07.2009 15:03
#20 RE: Ärger auf Ciovo antworten

@Vera,
eigentlich hast du Recht,aber viele Vermieter richten so ein um zu Sternen
zu gelangen,und danach ist denen egal.

Ich bleibe bei meinem Volkstourismus


Uebrigens ist ab 21.08. meine preiswerteste ,die untersete,
mit Terasse unter Wallnuss Baum,Wohnung in Brela frei.

Zum Volkspreis Fuer Sparsamme Urlauber gedacht

Mir ist lieber etwas zu haben was ich nicht brauche, als etwas zu brauchen was ich nicht habe

Angefügte Bilder:
PICT1365-01.jpg   DSCF0008Essecke.JPG   12 008Terasse.jpg   DSCF0005Schlafzimmer.JPG  
Als Diashow anzeigen
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