Jansa zum neuen slowenischen Premier gewählt Der konservative Oppositionsführer Janez Jansa (53) wurde am Samstag erwartungsgemäß zum neuen slowenischen Ministerpräsident gewählt. Bei der Abstimmung im Parlament erhielt Jansa 51 Stimmen, benötigt hat zumindest 46. 39 Abgeordnete stimmten gegen ihn.
Gleich nach der geheimen Abstimmung legte Jansa den Eid als siebenter slowenischer Ministerpräsident ab. Er wurde zum zweiten Mal Premier, nachdem er bereits zwischen 2004 und 2008 einer Mitte-Rechts-Regierung vorstand.
Wahlverlierer wird Premier Der neue Regierungschef wurde erst im zweiten Anlauf gewählt. Der Wahlsieger, der linksgerichtete Laibacher Bürgermeister Zoran Jankovic, war nämlich vor gut zwei Wochen in der ersten Runde an dieser Hürde gescheitert.
Obwohl Jansa bei der Parlamentswahl am 4. Dezember nur an zweiter Stelle landete, konnte er eine Mehrheitskoalition aus fünf Parteien schmieden. Seine Demokratische Partei (SDS), die kleinen Rechtsparteien SLS (Volkspartei) und NSi (Neues Slowenien), die liberale DLV (Bürgerliste Gregor Virant) und die Pensionistenpartei (DeSUS) haben gemeinsam 50 Mandate im 90-köpfigen Parlament. Das Fünfer-Bündnis hat auch mit den beiden Volksgruppenabgeordneten eine Zusammenarbeit vereinbart.
Jansa: Erster Schritt für neue Richtung „Heute wurde der erste Schritt für die neue Richtung gesetzt“, sagte Jansa nach seiner Bestätigung. Er rechnet damit, dass seine Regierung bis zum 10. Februar bestellt wird. Nach der Wahl des Premiers muss das Parlament auch die Ministerliste bestätigen, wobei die designierten Ressortchefs zunächst Hearings in den zuständigen Parlamentsausschüssen zu absolvieren haben. Die Mitte-Rechts-Regierung wird elf Ressortchefs (statt bisher 15) plus einen Minister ohne Portfolio haben.
Als wichtigste Prioritäten seiner Regierung hob Janda die Stabilisierung der öffentlichen Finanzen, die Wiederbelebung der Wirtschaftsaktivität und die Schaffung von Arbeitsplätzen hervor. „Unsere erste Aufgabe ist das Sparen“, kündigte der neue Premier einen harten Sparkurs an. Diese Maßnahme sei unausweichlich, betonte Jansa im Hinblick auf fallende Ratings Sloweniens, die das Verschulden des Landes deutlich verteuern.
Sparkurs: 800 Millionen Euro einsparen Slowenien zählt zu den EU-Staaten mit der am schnellsten wachsenden Verschuldung, obwohl diese unter der Maastricht-Grenze liegt. Die Staatsverschuldung hat sich in den vergangenen drei Jahren verdoppelt - von 21,9 Prozent des BIP (2008) auf 45 Prozent (2011).
Weil das kleine Euro-Land wenig Raum für neue Verschuldung hat, setzt die neue Regierung auf Sparkurs und plant, heuer 800 Mio. Euro einzusparen. Auch die Konjunkturaussichten sind schlecht: Das staatliche Wirtschaftsinstitut erwartet heuer ein Wirtschaftswachstum von nur 0,2 Prozent und rechnet mit rund 116.000 Arbeitslosen in dem Zwei-Millionen-Land.
Jansa: „Erfolg hängt von Kooperation ab“ „Diese Regierung wird keine leichte Arbeit haben“, sagte Jansa. Er appellierte an die linksgerichtete Opposition und die Sozialpartner zur Zusammenarbeit bei der Krisenbekämpfung. „Die Lage ist ernst. Ob wir sie stabilisieren können, hängt nur davon ab, inwiefern wir bei den notwendigen Maßnahmen kooperieren werden“, so Jansa.
Andernfalls befürchtet der künftige Premier für Slowenien ein ähnliches Szenario wie in Irland, Portugal oder Griechenland. Die Opposition hatte in der Parlamentsdebatte trotz kritischer Töne zugesichert, dass sie bei der Krisenlösung konstruktiv sein werde.
Jansa folgt dem sozialdemokratischen Premier Pahor nach, der nach nur drei Jahren im Amt seinen Posten räumen musste. Seine Mitte-Links-Regierung hat nämlich im vergangenen September eine Vertrauensabstimmung verloren, was zu den ersten vorgezogenen Neuwahlen in der Geschichte Sloweniens führte. Regulär würde die Legislaturperiode erst im Herbst 2012 enden.
aus dem G&W Newsletter: Wetterbedingte Behinderungen in Triest und Koper
In den letzten Tagen hat sich aufgrund des schlechten Wetters in Triest und Koper ein enormer Fracht- rückstau, speziell im Bahnverkehr, gebildet. Trotz Wetterbesserung können Container dort nicht mehr termingerecht abgefertigt werden. Daher muss mit Verzögerungen zu und von den Häfen Koper und Triest gerechnet werden. Quelle: Roland
Zitat Robert Kranjec ist Weltmeister und mit was für einem Flug.244 Meter,Super!
Ich habe es mir im TV angeehen, war echt super....trotzdem schade, das in Planica in der Form nicht diese Weite erreicht werden kann...aber es gibt noch Bagger, nur läuft ein Bach mitten durch den Aufsprung....
Slowenien will in zwei Jahren 1,8 Milliarden Euro einsparen "Die slowenische Regierung setzt zur Sanierung des Staatsbudgets auf einen harten Sparkurs. Mit Kürzungen der öffentlichen Ausgaben soll der Staat in den nächsten zwei Jahren 1,8 Mrd. Euro einsparen. Geplante Einschnitte, die in praktisch alle Gesellschaftsbereiche eingreifen werden, bringen die Mitte-Rechts-Regierung schon zum Beginn ihrer Amtszeit auf einen Kollisionskurs mit den Gewerkschaften und sorgen für große Unmut in der Bevölkerung." weiter: http://www.wirtschaftsblatt.at/home/inte...dex.do?from=rss
Es ist schwieriger, eine vorgefasste Meinung zu zertrümmern als ein Atom
Supersportwagen aus Slowenien: Tushek Reovatio T500
Die Liga der außergewöhnlichen Supersportwagen hat ein neues Mitglied. Es stammt aus Slowenien und hört auf den Namen Tushek Renovatio T500. Der Roadster mit Lamborghini Style Doors und herausnehmbarem Hardtop soll in nur 3,7 Sekunden von 0-100 km/h...,
...sprinten können. Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Geschosses aus der Tushek Supercar Schmiede wird mit 310 km/h angegeben. Als Antriebsquelle dient dem Tushek T500 ein im Heck verbauter, 450 PS starker 4,2 Liter FSI V8 von Audi, den die Ingolstädter im RS4 und RS5 einsetzen. Der Audi V8 hat mit dem knapp 4,3 m langen Tushek leichtes Spiel. Dank Gitterrohrrahmen und Carbon-Karosserie bringt der Tushek Renovatio T500 nur 1.133 kg auf die Waage. Preise gab der Hersteller noch nicht bekannt.
Österreich verliert prestigeträchtiges Finale Nach 2:3 gegen Slowenien trotzdem aufgestiegen
Die Österreichische Eishockey-Nationalmannschaft hat am Samstagabend vor 10.500 Zuschauern in Ljubljana das Finale der B-WM gegen den Erzrivalen Slowenien knapp mit 2:3 verloren. Beide Teams standen bereits als Aufsteiger fest.
Trotzdem schmerzt die knappe Finalniederlage das Team von Trainer Manny Viveiros, da der Vergleich mit dem Nachbarland von immenser Bedeutung ist. Schließlich spielen mit Ljubljana und Jesenice zwei slowenische Teams in der boomenden österreichischen Eliteliga EBEL mit. Nicht zuletzt durch diese Vergleiche hat das slowenische Eishockey in den letzten Jahren an Klasse zugelegt. Diesmal reichte es sogar zum Sieg gegen die Österreicher, die zwar zweimal durch Unterluggauer (26.) und Raffl (29./PP) einen Rückstand egalisieren konnten, doch auf das 2:3 von Kranjc in der 38. Minute in Überzahl keine Antwort mehr fanden.
Slowenien hat als Gastgeber damit die B-WM gewonnen, Österreich ist als Zweiter ebenfalls aufstiegsberechtigt.
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